DER KRAFTWERKSSPARTE LÄUFT AN
Mit Kraftwerksturbinen erwirtschaftete der 127 Jahre alte Traditionskonzern im Quartal einen Verlust von 872 Millionen Dollar, der Umsatz brach um 25 Prozent ein. Allein die Probleme mit schadhaften Turbinenschaufeln brachten rund 400 Millionen Dollar Verlust ein. Im Gesamtjahr 2018 stand im Konzern ein Nettoverlust von 22,8 (Vorjahr: minus 8,9) Milliarden Dollar zu Buche. Der Erlös stieg um drei Prozent auf 121,6 Milliarden Dollar. Für das neue Jahr versprach Culp nur eine Umsatzsteigerung im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, in der Kraftwerkssparte werde der Umsatz aber weiter zurückgehen.
Bevor er eine Gewinnprognose abgeben könne, müssten die Grundlagen in der Kraftwerkssparte gelegt werden, sagte Culp. Dort stehe man mit der Sanierung ganz am Anfang. GE habe sich erst spät mit der Realität am Kraftwerksmarkt abgefunden. Die Größe der Sparte müsse deshalb “jetzt” daran angepasst werden.
“Unsere Strategie ist klar: unsere Bilanz entschulden und unser Geschäft stärken, zunächst in der Kraftwerks-Sparte”, sagte der neue GE-Chef Larry Culp.
de.reuters.com/article/usa-general-electric-idDEKCN1PP226?il=0