Wirtschaftsministerium: Versorgung mit Erdgas gesichert.
Auch von NDR Data befragte Experten sehen derzeit keine Mangellage bei der Versorgung mit Erdgas: "Die Situation ist nicht entspannt, aber es gibt auch keine Anzeichen, dass es kritisch ist", sagt Jochen Linßen, Experte für Energiesysteme am Forschungszentrum Jülich. Die Situation auf dem Gasmarkt sei eine andere als vor der Gaskrise, weil Norwegen mittlerweile viel Erdgas liefere und Deutschland außerdem Flüssigerdgas LNG beziehe. "Es kann also relativ flexibel Energie dazugekauft werden", sagt Energieexperte Linßen. Mit den Speichern könne man hingegen kein großes Business mehr machen, weil die Gaspreis-Unterschiede zwischen Sommer und Winter nicht mehr so groß sind wie früher.
"Gasspeicher Rehden verliert an Bedeutung"
Manche Gasspeicher hätten auch nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher, so die Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums. Deutschlands größter Speicher im niedersächsischen Rehden gehöre dazu - zum einen, weil es sich um einen Porenspeicher handelt, in den nur langsam ein- und ausgespeichert werden kann, und zum anderen, weil der Norden gut durch die norddeutschen LNG-Terminals versorgt werden könne und über das Pipeline-Gas aus Norwegen.
Expertin: Keine Befüllung der Gasspeicher um jeden Preis
Franziska Holz vom DIW sieht ebenfalls kein Problem für die Versorgungssicherheit mit Erdgas: "Das Gros unserer Gasversorgung kommt - auch im Winter - per Pipeline aus Norwegen und per LNG - sowohl direkt nach Deutschland als auch über unsere Nachbarländer. Diese Lieferungen funktionieren ohne absehbare Einschränkungen." Die Expertin für Energiewirtschaft hält es für "richtig, dass es aktuell keine Befüllung um jeden Preis" durch den Staat gibt wie 2022.
Also keine Panik, zur Not gibt es ja auch noch lange Unterhosen ;-))
www.ndr.de/nachrichten/info/...asspeicher-fuellstand-112.html
Auch von NDR Data befragte Experten sehen derzeit keine Mangellage bei der Versorgung mit Erdgas: "Die Situation ist nicht entspannt, aber es gibt auch keine Anzeichen, dass es kritisch ist", sagt Jochen Linßen, Experte für Energiesysteme am Forschungszentrum Jülich. Die Situation auf dem Gasmarkt sei eine andere als vor der Gaskrise, weil Norwegen mittlerweile viel Erdgas liefere und Deutschland außerdem Flüssigerdgas LNG beziehe. "Es kann also relativ flexibel Energie dazugekauft werden", sagt Energieexperte Linßen. Mit den Speichern könne man hingegen kein großes Business mehr machen, weil die Gaspreis-Unterschiede zwischen Sommer und Winter nicht mehr so groß sind wie früher.
"Gasspeicher Rehden verliert an Bedeutung"
Manche Gasspeicher hätten auch nicht mehr die gleiche Bedeutung wie früher, so die Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums. Deutschlands größter Speicher im niedersächsischen Rehden gehöre dazu - zum einen, weil es sich um einen Porenspeicher handelt, in den nur langsam ein- und ausgespeichert werden kann, und zum anderen, weil der Norden gut durch die norddeutschen LNG-Terminals versorgt werden könne und über das Pipeline-Gas aus Norwegen.
Expertin: Keine Befüllung der Gasspeicher um jeden Preis
Franziska Holz vom DIW sieht ebenfalls kein Problem für die Versorgungssicherheit mit Erdgas: "Das Gros unserer Gasversorgung kommt - auch im Winter - per Pipeline aus Norwegen und per LNG - sowohl direkt nach Deutschland als auch über unsere Nachbarländer. Diese Lieferungen funktionieren ohne absehbare Einschränkungen." Die Expertin für Energiewirtschaft hält es für "richtig, dass es aktuell keine Befüllung um jeden Preis" durch den Staat gibt wie 2022.
Also keine Panik, zur Not gibt es ja auch noch lange Unterhosen ;-))
www.ndr.de/nachrichten/info/...asspeicher-fuellstand-112.html
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