Die Lieferung westlicher Waffen an die Ukraine rückt in den Bereich des Möglichen. Ob damit der Konflikt beruhigt oder angeheizt werden wird, lässt sich schwer sagen. Auch muss dies nicht bedeuten, dass sich die militärische Lage zugunsten der Regierungstruppen ändert, da anzunehmen ist, dass Russland auch seinen Separatisten bessere Technik zukommen lassen wird. Allerdings steigt damit der Preis des Konflikts noch weiter.
Für die Entwicklung des Rubels würde ich mir keine großen Hoffnungen machen, weil der eigentlich schon seit 15 Jahren fällt. Vielleicht wird es mal wieder wenigstens eine kleine Gegenbewegung geben, welche eine Stabilisierung einleitet - das ist allen Anlegern und vor allen Dingen den Russen nur zu wünschen.
M987: Danke für deine Sicht der Dinge. Allerdings ist das nur ein Teil des Bildes. Der andere Teil des Bildes besteht nämlich darin, dass Putin selbst ein - besser gesagt der stärkste - Oligarch ist und so gut wie alle große Unternehmen in Russland auf dem basieren, was wir als Gaunereien definieren. Aber immerhin schreibst du ja selbst, worin die Gründe bestanden aus denen Chodorkowski in den Knast wanderte:
"weil dieser sein ergaunertes Ölimperium an die Ölindustrie der USA verkaufen und politisch aktiv werden wollte"
Er wollte in die Politik und Anteile an seinem Unternehmen an ausländische Shareholder-Verkaufen. Soweit ich mich entsinne sind die meisten hier ausländische Anteilseigner in Russland, wahrscheinlich auch du selbst. Insofern sollte dir deine eigene Feststellung zu denken geben, beschreibt sie letztlich doch eines: Ausländische Anleger sind in Russland nicht gerne gesehen. Sie werden geduldet, so lange sie ihr Maul halten, sobald sie aber Mitbestimmung fordern oder zu sehr in der Buchhaltung wühlen, enteignet man sie oder entfernt sie auf die eine oder andere Weise.
Insofern sehe ich in Gazprom zwar durchaus die Gelegenheit für einen netten Zock, aber meine Altersvorsorge würde ich sicherlich nicht damit gestalten.
Für die Entwicklung des Rubels würde ich mir keine großen Hoffnungen machen, weil der eigentlich schon seit 15 Jahren fällt. Vielleicht wird es mal wieder wenigstens eine kleine Gegenbewegung geben, welche eine Stabilisierung einleitet - das ist allen Anlegern und vor allen Dingen den Russen nur zu wünschen.
M987: Danke für deine Sicht der Dinge. Allerdings ist das nur ein Teil des Bildes. Der andere Teil des Bildes besteht nämlich darin, dass Putin selbst ein - besser gesagt der stärkste - Oligarch ist und so gut wie alle große Unternehmen in Russland auf dem basieren, was wir als Gaunereien definieren. Aber immerhin schreibst du ja selbst, worin die Gründe bestanden aus denen Chodorkowski in den Knast wanderte:
"weil dieser sein ergaunertes Ölimperium an die Ölindustrie der USA verkaufen und politisch aktiv werden wollte"
Er wollte in die Politik und Anteile an seinem Unternehmen an ausländische Shareholder-Verkaufen. Soweit ich mich entsinne sind die meisten hier ausländische Anteilseigner in Russland, wahrscheinlich auch du selbst. Insofern sollte dir deine eigene Feststellung zu denken geben, beschreibt sie letztlich doch eines: Ausländische Anleger sind in Russland nicht gerne gesehen. Sie werden geduldet, so lange sie ihr Maul halten, sobald sie aber Mitbestimmung fordern oder zu sehr in der Buchhaltung wühlen, enteignet man sie oder entfernt sie auf die eine oder andere Weise.
Insofern sehe ich in Gazprom zwar durchaus die Gelegenheit für einen netten Zock, aber meine Altersvorsorge würde ich sicherlich nicht damit gestalten.
Werbung