aber dafür muss man 'um die ecke' denken?
wenn also russische oligarchen durch die unmengen an gasexporten über die nordseepipelines (deutsche) euros bekommen, kriegen sie quasi direkt die waffe in die hand, den euro zu manipulieren.
und die gefahr die grenell hier folgerichtig als realistisch ansieht (und die sich materialisieren wird, meiner meinung nach) ist die abwertungsspirale des euro ggü dem usd.
weil der russische oligarsch den euro sofort verkaufen wird für usd - weil man a) nur mit usd an der nasdaq mit höchstprofitablen optionen zocken kann (viel profitabler und liquider als eur-optionsscheine...) und b) der russe instinktiv usd kauft, sobald sich nur irgendwo risiko in der weltwirtschaft offenbart.
beispiel gefällig? 1990er jahre rubel-flucht ... richtung usd.
ironischerweise hatte der starke harte usd sogar die us-börsen extrem befeuert, nicht nur mit mehr liquidität, sondern weil eine starke währung ein natürlicher schutz gegen abverkäufe ist, also die volatilität extrem eindämmt (ergo et ultimo steigende kruse...).
dass der usd bei eur-einführung starken wertverlust hatte war nur der stützungskäufe und beschäftigugnstherapie der us-armee @ nahost geschuldet... aber der usd ist wieder am erwachen ...
von daher: gernell hat 100% recht. wer den eur will, sollte langfristig nicht zu viel euro gen russland exportieren ...
mfg
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