
Belastet von einem deutlich anziehenden Öl-Preis dürften die deutschen Aktienmärkte nach Einschätzung von Börsianern am Freitag mit Kursabschlägen in den Handel starten. Aktienexperten rechnen angesichts der für 14.30 Uhr (MEZ) vorgesehenen Bekanntgabe der amerikanischen Arbeitsmarktdaten für Dezember mit einem zurückhaltenden Geschäft. „Die Arbeitsmarktdaten sind heute das zentrale Event", sagte Christian Schmidt, Marktanalyst bei Helaba Trust. „Der Anstieg des Dax scheint aufgrund des gestiegenen Ölpreises und der anstehenden Daten zunächst begrenzt", ergänzte er. Nach ersten Berechnungen von Banken und Handelshäusern wird der Deutsche Aktieindex (Dax) 0,4 Prozent tiefer bei 4.284 Punkten in den Handel gehen und damit einen Teil seiner Vortagesgewinne zunächst einbüßen.
Rentenmärkte blicken auf den amerikanischen Arbeitsmarkt
Die Rentenmärkte halten sich auf ihrem vergleichsweise hohen Niveau, obwohl die amerikanische Notenbank offensichtlich den Leitzins weiterhin zügig erhöhen möchte. Der kurzfristige Blick richtet sich auf die am Nachmittag anstehenden amerikanischen Arbeitsmaktzahlen. Sollten sie enttäuschen, dürfte der Rentenmarkt sich in seiner Konjunkturskepsis bestärkt fühlen. Sollten sie positiv interpretiert werden, könnte er zumindest in Amerika eher in die Defensive geraten. Erwartet wird eine Arbeitslosenquote von 5,4 Prozent und ein Zuwachs bei den neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft von 175.000. Im frühen Handel liegt der Bund-Future mit einem Plus von vier Stellen bei 119,07 Prozent.
Dollar im Vorfeld amerikanischer Arbeitsmarktzahlen wenig verändert
Der Dollar tendiert im frühen Devisenhandel am Freitag in wenig verändert. Der Euro kostet mit 1,3190 Dollar etwas mehr als im späten New Yorker Handel. Der Dollar liegt bei 104,67 Yen. Händler in Tokio sagten, der Dollar habe seine Erholung seit Jahresbeginn noch nicht beendet. Die Erholung von monatelangen Kursverlusten sei aber vor allem das Werk von Spekulanten und weniger das einer echten Nachfrage. „Da derzeit Spekulanten den Markt bewegen, die ihre Risiken reduzieren wollen, und es keine neuen Nachrichten gibt, ist es schwer, Anreize für erneute Dollarverkäufe zu finden", sagte Devisenanalystin Kikuko Takeda von der Bank of Tokyo-Mitsubishi. Von den im Tagesverlauf erwarteten amerikanischen Arbeitsmarktdaten erwarten Volkswirte im Schnitt, daß sie für Dezember die Entstehung von 175.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft zeigen. Sollten sie besser ausfallen, könnte der Dollar kurzfristig davon profitieren, da Marktteilnehmer dann wieder einmal mit zügig steigenden Zinsen in Amerika rechnen dürften. Und umgekehrt.
Nikkei schließt leichter
Sorgen über die Konjunkturentwicklung auf dem wichtigen Exportmarkt Amerika haben am Freitag die Kurse an den Börsen in Fernost ins Minus gedrückt. Händler befürchten, die am Nachmittag anstehenden amerikanischen Arbeitsmarktdaten könnten schlechter ausfallen als erwartet. Das Risiko enttäuschender amerikanischer Arbeitsmarktdaten sei diesmal höher als normalerweise, sagte Analyst Stephen Roberts vom Wertpapierhaus Grange Securities. Analysten hätten zwar im Durchschnitt 175.000 neuen Stellen im Dezember prognostiziert. Eine Umfrage bei Industrieunternehmen in dieser Woche deute aber an, daß die Zahl deutlich niedriger sein könnte. In Tokio schloß der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent schwächer bei 11.433 Zählern. Der breiter gefaßte Topix-Index fiel bis Handelsschluß um fast 0,2 Prozent auf 1145 Zähler. Auch in Hongkong, Taiwan und Singapur gaben die Aktien nach. Belastend wirkten sich in Asien auch die Kursrückgänge bei den amerikanischen Technologiewerten am Vortag aus. „Nach dem jüngsten Rückgang des Nasdaq-Index sehen die Anleger die amerikanischen Märkte mit mehr Skepsis", sagte Yasuo Ueki von der Beratungsgesellschaft Poko Financial Office.
Aktien Hongkong am Mittag sehr schwach - Korrektur hält an
Mit anhaltenden Sorgen um den Rückzug der Fonds aus dem einheimischen Markt tendiert die Börse in Hongkong am Freitagmittag (Ortszeit) sehr schwach. Der HSI sinkt nach der ersten Sitzungshälfte um 2,1 Prozent oder 283 Punkte auf 13.429. Händler sprechen von massiven Verkäufen im Futures-Markt, die sich mit hohen Volumen auch im Cash-Markt widerspiegelten. Vor allem Hongkonger Titel stehen unter Druck, nachdem weitere institutionelle Anleger ihre Vorsicht zum Markt geäußert haben. Die Analysten von CLSA, die eigentlich bullish hinsichtlich der Fundamentaldaten des Stadtstaates sind, meinen, daß die Korrektur im HSI noch nicht zu Ende sei. Sie rechnen mit einem weiteren Rückgang Richtung 12.800 bis 13.400 Punkten.
Kursentwicklung und Neuigkeiten nach Börsenschluß
Mit einem hauchdünnen Kursgewinn von 0,1 Prozent auf 1.559,13 Punkte verabschiedete sich am Donnerstag der Nasdaq-100 After Hours Indicator vom nachbörslichen Handel.
Die Aktien von Accenture haben am Donnerstag im nachbörslichen Handel von überraschend guten Geschäftszahlen für das erste Quartal profitiert. Das Ergebnis je Aktie lag mit 0,32 Dollar um 0,01 Dollar über den Erwartungen der Analysten. Auch der Umsatz übertraf mit 3,73 Milliarden Dollar die Konsensprognose von 3,63 Dollar. Accenture legten um 2,3 Prozent auf 26 Dollar zu. DoubleClick stiegen um knapp 7 Prozent auf 7,91 Dollar, nachdem das Unternehmen für das vierte Quartal ein höheres Ergebnis in Aussicht gestellt hatte, als Analysten bislang erwartet hatten. UTStarcom senkte dagegen ihre Umsatzprognose für das vierte Quartal, woraufhin die Aktie um fast 17 Prozent auf 16,58 Dollar einbrach.
Wall Street schließt uneinheitlich
Gestützt vom Einzelhandelssektor haben die Standardwerte an Wall Street am Donnerstag erstmals in diesem Jahr im Plus geschlossen. Den Technologiesektor belasteten indessen Internetwerte. Der kräftige Anstieg des Ölpreises am Berichtstag wurde vom Markt ebenso ignoriert wie die überraschend deutliche Zunahme bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche. Das amerikanische Arbeitsministerium hatte für die Woche zum 1. Januar ein Plus von 43.000 Anträgen gemeldet, prognostiziert war eine Zunahme um 9.000.
Beobachter sahen in dem Anstieg der Zahl der Erstanträge keinen Hinweis auf eine fundamentale Eintrübung der Lage am Arbeitsmarkt, sondern eine statistische Verzerrung. Als wichtiger gelten ohnehin die für Freitag angekündigten amerikanischen Beschäftigungsdaten für Dezember. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte gewann 0,2 Prozent oder 25 Punkte auf 10.623. Der S&P-500-Index stieg um 0,4 Prozent oder vier Zähler auf 1.188. Der Nasdaq-Composite-Index verlor dagegen 0,1 Prozent oder eins Punkt auf 2.090.
Wal-Mart verbesserten sich um 1,4 Prozent auf 54,05 Dollar. Das Unternehmen hat im Dezember von einem überraschend guten Weihnachtsgeschäft profitiert und am Berichtstag das schon zu Wochenbeginn genannte Plus beim flächenbereinigten Umsatz von 3 Prozent bestätigt. Abercrombie & Fitch kletterten um 5,6 Prozent auf 50,12 Dollar und damit auf ein 52-Wochen-Hoch. Auch dieses Unternehmen hat mit seinem Umsatz im Dezember die Erwartungen übertroffen. Der Ölsektor profitierte vom Wiederanstieg des Ölpreises. Exxon Mobil verteuerten sich um 1,3 Prozent auf 50,12 Dollar. Unocal legten um 7,7 Prozent auf 44,34 Dollar zu.
Im Internetsektor büßten Google 2,6 Prozent auf 188,55 Dollar ein. eBay und Yahoo! ermäßigten sich um 4,3 Prozent auf 106,18 Dollar und um 1,9 Prozent auf 35,43 Dollar. Amazon.com gaben 1,7 Prozent auf 41,05 Dollar ab. Symantec und McAfee verloren 7,4 Prozent auf 23,18 Dollar und um 5,6 Prozent auf 25,15 Dollar, nachdem Microsoft angekündigt hatte, sich ebenfalls im Markt für PC-Sicherheit zu engagieren. Die Aktie von Veritas Software, die mit Symantec fusioniert, sank um 6,9 Prozent auf 25,56 Dollar. Veritas und Symantec litten zudem unter negativen Analystenkommentaren. Microsoft fielen um 0,1 Prozent auf 26,75 Dollar. National Semiconductor gewannen 1,1 Prozent auf 17,07 Dollar. Der Chiphersteller streicht 550 Arbeitsplätze, entsprechend sechs Prozent aller Stellen im Unternehmen.
Amerikanische Anleihen schließen gut behauptet
Zurückhaltung vor dem für Freitag angekündigten amerikanischen Arbeitsmarktbericht für Dezember hat den späten Handel mit amerikanischen Treasuries am Donnerstag geprägt. Die am Berichtstag veröffentlichte Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Vorwoche war mit plus 43.000 höher ausgefallen als die Prognose von plus 9.000, wurde am Markt aber kaum beachtet. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,250 Prozent gewannen 5/32 auf 99-28/32 und rentierten mit 4,263 Prozent, nach 4,283 Prozent am Mittwoch. Die mit 5,375 Prozent verzinste 30-jährige Treasury stieg um 1/32 auf 107-25/32. Ihre Rendite fiel minimal von 4,848 auf 4,846 Prozent.
Nachdem bei zurückliegenden Arbeitsmarktberichten häufig die Prognose verfehlt worden war, seien allgemein Risikopositionen abgebaut worden, berichtete eine Marktteilnehmerin. Der Renditeabstand zwischen zwei- und zehnjährigen Titeln, der in den zurückliegenden Sitzungen stetig knapper geworden war, habe sich ebenfalls wieder etwas vergrößert. Der Trend zu einer flacheren Renditekurve sei jedoch ungebrochen und werde sich fortsetzen, solange die amerikanische Notenbank an ihrer Politik der schrittweisen Erhöhung des Leitzinses bei gleichzeitiger Inflationskontrolle festhalte, stellte ein Beobachter fest. Am Markt herrscht die Überzeugung vor, daß die amerikanische Notenbank den Leitzins bis Mai oder Juni dieses Jahres schrittweise auf 3,00 Prozent anheben wird. Während des Sommers würden voraussichtlich keine Zinsschritte vorgenommen. Gegen Ende des Jahres dürfte der Leitzins jedoch voraussichtlich auf 3,25 Prozent bis 3,50 Prozent erhöht werden.
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters
Unternehmensnachrichten
Alltel plant angeblich Kauf von Western Wireless für vier Milliarden Dollar
Alltel befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Kauf der Western Wireless. Die geplante Übernahme könne ein Volumen von knapp vier Milliarden Dollar haben, sagte am späten Donnerstag eine mit den Gesprächen vertraute Person. Sollte die Übernahme zustandekommen, so werde Alltel, derzeit der sechstgrößte Mobilfunkkonzern in Amerika, dann knapp 10 Millionen Kunden in den Vereinigten Staaten haben. Hinzu kämen mehr als eins Million Auslandskunden von Western Wireless. Ein Zusammenschluß von Alltel und Western Wireless könnte eine Fusionswelle unter den kleineren, nur regional vertretenen amerikanischen Mobilfunkanbietern auslösen, zitiert das Blatt aus Branchenkreisen. Unter den großen Anbietern ist die Konsolidierung bereits im Gange: Cingular Wireless, ein Gemeinschaftsunternehmen von SBC Communications und BellSouth, hat AT&T Wireless Services übernommen, und Sprint und Nextel Communications wollen fusionieren. (Dow Jones Newswires)
Ito-Yokado steigert Neun-Monatsgewinn um 43 Prozent
Japans zweitgrößter Einzelhändler Ito-Yokado hat den Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich mit dem Vorjahr um 43 Prozent auf 45,7 Milliarden Yen oder umgerechnet 331 Millionen Euro gesteigert. Der Umsatz legte um 1,5 Prozent auf 2,7 Billionen Yen zu. (Bloomberg)
Changan Auto steigert Umsatz um 35,3 Prozent
Changan Automobile, der chinese Partner von Ford und Suzuki hat den Umsatz im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben um 35,3 Prozent auf 28,3 Milliarden Yuan oder umgerechnet 2,6 Milliarden Euro gesteigert. Die Anzahl der verkauften Fahrzeuge nahm um 42,9 auf 581.531 Stück zu. (Bloomberg)
Comdirect führte im Dezember weniger Wertpapiergeschäfte aus
Deutschlands größter Online-Broker Comdirect hat im Dezember weniger Wertpapiergeschäfte für seine Kunden ausgeführt als im Monat zuvor. Die Zahl der ausgeführten Transaktionen sei im Dezember im Vergleich zum November um 4,74 Prozent auf 441.393 gesunken, teilte die Tochter der Frankfurter Commerzbank am Freitag in Quickborn bei Hamburg mit. Damit hat sich das im Nebenwerte-Index MDax gelistete Unternehmen allerdings besser als der Gesamtmarkt geschlagen. Denn an allen deutschen Börsen sind die Transaktionen im selben Zeitraum um fast zehn Prozent gefallen. Wegen der Feiertage und der flauen Umsätze rund um das Weihnachtsfest ist der Dezember nicht der stärkste Handelsmonat. (Reuters)
Deutsche Börse stößt mit LSE-Ambitionen auf Gegenwind
Im Wettstreit um die Übernahme der London Stock Exchange (LSE) verspürt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse, Werner Seifert, Gegenwind aus dem eigenen Unternehmen. Der Betriebsrat hat diese Woche einen Brief an Seifert geschrieben, in dem die Arbeitnehmer ”dringenden Gesprächsbedarf” anmelden und ”zeitnah” um einen Termin bitten. (FTD, S. 1)
Guy Wyser-Pratte setzt IWKA-Vorstand unter Druck
Guy Wyser-Pratte gibt dem IWKA-Vorstandsvorsitzenden Hans Fahr noch bis zur nächsten Hauptversammlung Zeit, den Maschinen-Anlagenbauer umzubauen. Ansonsten werde er eine Mehrheit für eine Ablösung Fahrs erreichen, sagte der amerikanische Investor. Wyser-Pratte ist seit Herbst 2003 mit 6,5 Prozent an IWKA beteiligt und fordert eine Konzentration des Unternehmens auf die lukrative Robotersparte und den Verkauf der restlichen Sparten. Auf der vergangenen Hauptversammlung war Wyser-Pratte mit einem Mißtrauensvotum gegen den Vorstand knapp gescheitert. (Handelsblatt, S. 12)
Telekom bekommt bisher 0,05 Prozent T-Online-Aktien angediehnt
Die Deutsche Telekom verzeichnet für ihr Übernahmeangebot an die Aktionäre der Internet-Tochter T-Online AG bisher wenig Resonanz. Bis Donnerstagnachmittag seien 660.619 T-Online-Aktien angedient worden, heißt es in einer Finanzanzeige des Telekom-Konzerns vom Freitag. Das entspreche rund 0,05 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte von T-Online. Zusammen mit den bisher gehaltenen Titeln verfüge die Telekom damit aktuell über 73,99 Prozent an dem Internetunternehmen. Die Annahmefrist für das Angebot läuft noch bis einschließlich 4. Februar. Die Telekom hatte im Oktober angekündigt, T-Online in den Mutterkonzern reintegrieren zu wollen. Nach Prüfung der Offerte hatte sich der Vorstand von T-Online aber nicht in der Lage gesehen, den eigenen Aktionären deren Annahme oder Nichtannahme zu empfehlen. T-Online sei mit dem Angebot unterbewertet, hatte es jedoch geheißen. (Dow Jones Newswires)
Fresenius-Tochter Kabi kauft portugiesische Labesfal
Die Fresenius-Tochter Kabi hat den portugiesischen Arzneimittelhersteller Labesfal übernommen. Damit baue Fresenius Kabi das Produktportfolio bei intravenös verabreichten Arzneimitteln aus, teilte die im Nebenwertesegment MDax gelistete Fresenius AG am Freitag mit. Der Kauf werde die Ebit-Marge von Fresenius Kabi weiter verbessern, hieß es. (Reuters)
Wirtschaftsnachrichten
Fed - Wirtschaft wächst 2005 zwischen 3,5 Prozent und vier Prozent
Nach Einschätzung von Thomas Hoenig, Präsident der Federal Reserve Bank of Kansas City, dürfte die amerikanische Wirtschaft in diesem Jahr zwischen 3,5 Prozent und 5 Prozent wachsen. Zudem erwarte er auf der Inflationsseite keine nennenswerten Probleme, sagte Hoenig am späten Donnerstag bei einem Vortrag in Kansas City. Der Kurs der Geldpolitik wird dem Fed-Banker zufolge 2005 im wesentlichen von der Datenlage bestimmt sein. ”Wir sind datenabhängig”, sagte Hoenig, der in diesem Jahr kein Stimmrecht im Offenmarktausschuß hat. Das zuletzt veröffentlichte Fed-Sitzungsprotokoll vom Dezember hatte gezeigt, daß sich eine Mehrheit der Fed-Notenbanker zunehmend um die inflationäre Entwicklung sorgt. (Dow Jones Newswires)
Grünes Licht für neues Ford-Werk in China
Der amerikanische Autohersteller Ford hat von den chinesischen Behörden die Genehmigung für ein neues Autowerk erhalten. Die Produktionsstätte in Nanjing nahe Schanghai werde von Fords Gemeinschaftsunternehmen mit der chinesischen Chongqing Automobile betrieben und sei Teil eines Expansionsplanes des Unternehmens über eine Milliarde Dollar, teilte Ford am Freitag mit. Der japanische Partner Mazda Motor werde durch eine nicht näher benannte Beteiligung an Changan in das Projekt eingebunden. Das Werk werde anfänglich eine Produktionskapazität von 160.000 Fahrzeugen im Jahr haben, die auf bis zu 200.000 Fahrzeuge ausgeweitet werden könne. Ford hatte sein erstes Werk in China erst im Jahr 2003 eröffnet und will nun zu den Marktführern Volkswagen und General Motors aufschließen. (Reuters)