
Mit leichteren Notierungen am deutschen Aktienmarkt rechnen Marktteilnehmer zum Handelsstart am Mittwoch. Finanzinstitute wie die Deutsche Bank oder die Citibank berechnen den Dax gegen 8.05 Uhr MEZ mit 4.262 Punkten nach einen Schlußstand am Dienstag bei 4.291 Zählern. Die Aussagen der amerikanischen Notenbank Fed vom Vorabend zu zunehmenden Preisrisiken bestätigten die Erwartungen weiterer Zinsanhebungen, heißt es im Handel. Diese Zinsängste hätten bereits die Kurse an Wall Street belastet und dürften auch den Dax unter Druck setzen. Solange sich der Dax aber über dem Oktober-Aufwärtstrend bei 4.255 Punkten halte, sei der charttechnische Bild noch positiv, sagt ein weiterer Aktienhändler. Wichtig sei nun, daß die Ausbruchsmarken bei 4.175/4.200 nicht unterschritten würden.
Mit Blick auf die zum Teil deutlichen Verluste der amerikanischen Technologiewerte dürfte vor allem dieser Sektor unter Druck stehen. Neuen Absatzzahlen aus Amaerika rücken unterdessen die Autowerte in den Fokus der Anleger. Die Dezember-Zahlen seien für die deutschen Automobilhersteller positiv ausgefallen, außer für Porsche, heißt es. BMW, DaimlerChrysler und VW dürften zwar von den Zahlen gestützt werden, aber der zu erwartende schwache Gesamtmarkt werde Gewinne erschweren. Darüber hinaus seien die Automobilwerte bereits in den vergangenen zwei Tagen deutlich angestiegen, so daß die guten amerikanischen Absatzzahlen lediglich eine Bestätigung der Kursgewinne seien. VW werden rund 50 Minuten vor Handelsstart mit 34,50 zu 34,80 Euro gehandelt, nach 34,88 Euro zum Handelsschluß am Dienstag. DaimlerChrysler tendieren bei 35,66 zu 35,85 (36,05) Euro und BMW bei 34,05 zu 34,30 (34,42) Euro.
Den am Vorabend gemeldeten Gerichtserfolg von Schwarz Pharma im US-Patentstreit mit dem Konkurrenten Teva werten Händler positiv. Schwarz Pharma darf nach dem Urteil des Gerichts nun Schadenersatzansprüche gegen den israelischen Generikahersteller vor Gericht geltend machen. Dieser hatte im Mai 2003 ein Generikum zu dem Mittel ”Univasc” eingeführt. Vorbörslich wird die Schwarz-Pharma-Aktie mit 33,50 zu 34,00 Euro gehandelt nach einem Schlußkurs von 33,26 Euro am Dienstag.
Rentenmärkte leicht in der Defensive
Hatten sich die Rentenmärkte in den ersten Handelstagendes neuen Jahres gut gehalten, so scheinen sie nun in die Degendive zu geraten. Denn es geht die Sorge um, die amerikanische Zentralbank könnte den Leitzuns schneller erhöhen als erwartet. Das bringt vor allem die amerikanischen Treasuries unter Druck. Davon können sich auch die europäischen Festverzinslichen nicht abkoppeln, auch wenn sie sich auf Grund der Wechselkurserwartungen - der Konsens geht von einem anhaltend schwachen Dollar aus - im relativen Vergleich besser schlagen dürften, als die amerikanischen Papiere. Aber relative „Outperformance” schützt nicht vor Kursverlusten. Der Bund-Future liegt im frphen Handel mit einem Minus von 19 Stellen bei 118,66 Prozent.
Dollar hält in Fernost Gewinne zu Euro und Yen
Der Dollar kann nach den neuen Tiefs im dünnen Feiertagsgeschäft der vergangenen Tage gegen Euro und Yen wieder Boden gut machen und hat zumindest gegen den Euro den kurzfristigen Abwertungstrend überwunden.
Die amerikanische Währung profitiert von besser als erwartet ausgefallenen Industrieaufträgen und der Erwartung weiter steigender Leitzinsen in Amerika. Sie liegt mit 1,3287 Dollar kaum verändert zu seinen Ständen im späten New Yorker Handel. Der Dollar wird mit 104,43 Yen gehandelt.
Marktteilnehmer erwarten nicht, daß sich die Erholung des Dollar noch lange fortsetzen wird und sehen noch kein Ende seiner langfristigen Abwärtsbewegung. Dennoch zeigten sich Analysten überrascht von der Erholung der amerikanischen Währung zu Beginn des neuen Jahres. „Der Euro stand zu Jahresende auf Rekordhöhen und hat das Jahr mit einer Ausrichtung nach unten begonnen, die sich scheinbar fortsetzt", sagte Shogo Nagaya von Nomura Trust and Banking. „Wir dachten der Markt würde das Jahr mit Dollar-Verkäufen einläuten, aber das scheint nicht einzutreten, obwohl die Verkäufe jederzeit einsetzen könnten.”
Technologieaktien drücken Asiens Börsen
Verluste bei Technologieaktien nach schwachen Vorgaben aus Amerika haben am Mittwoch die asiatischen Börsen ins Minus gedrückt. Am ersten vollen Handelstag des neuen Jahres schloß der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio 0,7 Prozent niedriger bei 11.437 Punkten. Der breiter gefasste Topix gab 0,87 5 Prozent auf 1.143 Zähler ab. Titel von Advantest verloren 1,6 Prozent, die von Tokyo Electron büßten mehr als 2,5 Prozent ein. Insgesamt blieben die Verluste jedoch in Grenzen, da die Erholung des Dollar zum Yen die Papiere der exportorientierten Unternehmen stützte. „Nach wie vor wird der Markt von einer positiven Grundnote bestimmt", sagte Nobuki Goto von Tokio Marine Asset Management.
Aktien Hongkong am Mittag sehr schwach
Den übrigen Regionalbörsen und der Wall Street folgend tendiert die Börse in Hongkong am Mittwochmittag (Ortszeit) sehr schwach. Der HSI sinkt bei erhöhtem Volumen um 1,8 Prozent oder 259 Punkte auf 13.787. Die meisten Blue Chips notieren im Minus, angeführt von den Bauträgern. CK und SHKP verlieren jeweils 2,9 Prozent, Henderson Land 3,8 Prozent. Möglicherweise sei dies alles aber auch eine Überreaktion, weil die Fed die Zinsen weiterhin nur maßvoll erhöhen werde, sagt Alex Wong von RexCapital. Nach dem Fall um 450 Punkte im HSI an zwei Tagen gebe es nun einige Schnäppchen. Unterstützung sieht er beim Dezembertief von 13.760 Punkten.
Kursentwicklung und Neuigkeiten nach Börsenschluß
Mit leichten Kursgewinnen von 0,16 Prozent auf 1.574,27 Punkte verabschiedete sich am Dienstag der Nasdaq-100 After Hours Indicator vom nachbörslichen Handel.
LSI Logic hat am Dienstag ihre Prognosen für das vierte Quartal angehoben und damit eine nachbörsliche Hausse in der Aktie ausgelöst. Die Titel verbesserten sich um 12,5 Prozent auf 5,65 Dollar. Das Unternehmen geht nunmehr von einem Quartalsgewinn je Aktie von 0,01 bis 0,03 Dollar aus. Zuvor hatte es mit einem Verlust von 0,02 bis 0,05 Dollar je Aktie gerechnet. Die Konsensprognose der Analysten liegt bei minus 0,04 Dollar. Finish Line sanken um 0,6 Prozent auf 18,41 Dollar, obwohl die Aktie zunächst positiv reagiert hatte. Denn das Unternehmen hatte im dritten Quartal seines Geschäftsjahrs Umsatz und Ergebnis verbessert und den Ausblick auf das vierte Quartal angehoben. Input/Output brachen dagegen im nachbörslichen Handel um fast 22 Prozent auf 6,50 Dollar ein. Das Unternehmen hatte seine Ergebnisprognose für das vierte Quartal gesenkt, nachdem zwei wichtige Transaktionen nicht wie erwartet abgeschlossen worden waren.
Wall Street schließt schwächer
Die Angst vor raschen weiteren Zinserhöhungen hat am Dienstag die Aktienkurse an Wall Street belastet. Hinzu kam eine Erholung des Ölpreises um fast 2,00 Dollar/Barrel. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verlor 0,9 Prozent oder 99 Punkte auf 10.631. Der S&P-500-Index fiel um 1,2 Prozent oder 14 Zähler auf 1.188. Der Nasdaq-Composite gab um 2,1 Prozent oder 44 Stellen auf 2.108 nach.
Das am Berichtstag veröffentlichte Sitzungsprotokoll (”Minutes”) des Offenmarktausschusses (FOMC) der amerikanischen Notenbank Federal Reserve hatte am Markt Befürchtungen aufkommen lassen, daß die Fed den Leitzins schneller und in stärkerem Umfang anheben könnte als bisher erwartet. Die Notenbank hatte in ihrem Protokoll eine gewisse Besorgnis um die Inflationsentwicklung und Spekulationen an den Finanzmärkten zum Ausdruck gebracht. Zur Kontrolle der Inflation seien weitere Zinsschritte nötig, hieß es.
Bei Einzelwerten bestimmten indessen Unternehmensnachrichten und Analystenkommentare das Geschehen. Im Rüstungssektor büßten Lockheed Martin und Northrop Grumman 1,7 Prozent auf 53,29 Dollar und 2,1 Prozent auf 52,50 Dollar ein. Wie das ”Wall Street Journal” berichtete, werden diese beiden Unternehmen wohl am stärksten von der geplanten Kürzung des Verteidigungsetats betroffen sein. General Motors gaben ein Prozent auf 39,89 Dollar nach. Der amerikanische Absatz des Automobilherstellers war im Dezember um sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen. Eastman Chemical fielen nach einer Gewinnwarnung für das vierte Quartal um 8,9 Prozent auf 52,19 Dollar.
Sun Microsystems ermäßigten sich um 9,4 Prozent auf 4,63 Dollar, nachdem Merrill Lynch dem Unternehmen ein schwaches Zweitquartalsergebnis prognostiziert hatte. Amazon.Com verbilligten sich in Reaktion auf die Herabstufung durch Smith Barney um 5,4 Prozent auf 42,14 Dollar. Die Analysten hatten die Empfehlung für die Aktie auf ”Sell” von ”Hold” zurückgenommen, weil sie stärkeren Wettbewerbsdruck, höhere Ausgaben und damit ein schwächeres Ergebnis befürchten. Dell fielen um 3 Prozent auf 40,52 Dollar, nachdem Raymond James die Aktie auf ”Outperform” von ”Strong Buy” heruntergestuft hatte.
Siebel verloren nach einer Herabstufung auf ”Market Perform” von ”Outperform” durch Bernstein 5,4 Prozent auf 9,88 Dollar. Delphi gaben um 3,2 Prozent auf 8,55 Dollar nach. Die Analysten der UBS hatten die Aktie des Automobilzulieferers auf ”Reduce” von ”Neutral” abgestuft. Sie befürchten unter anderem, daß General Motors, mit der Delphi den Großteil ihres Umsatzes erzielt, die Produktion zurückfährt.
Amerikanische Anleihen schließen nach FOMC-Minutes schwächer
Schwächer haben sich die amerikanischen Anleihen am Dienstag im späten Handel gezeigt. Für Nervosität sorgte das am Berichtstag veröffentlichte Sitzungsprotokoll des Offenmarktausschusses (FOMC) der amerikanischen Notenbank Federal Reserve. Dort hatte die Fed eine gewisse Sorge um die Inflationsentwicklung und Spekulationen an den Finanzmärkten zum Ausdruck gebracht. Zur Kontrolle der Inflation seien weitere Zinsschritte nötig, hieß es in dem Protokoll. Bislang war man am Anleihemarkt davon ausgegangen, daß die Fed bei ihren Zinserhöhungen eine Pause einlegen werde. Erwartet worden war eine schrittweise Anhebung des Leitzinses auf 3,00 Prozent bis Mai oder Juni und ein Anstieg auf 3,25 Prozent bis Dezember. Die jüngsten Aussagen der Notenbank wurden jedoch dahingehend interpretiert, daß diese den Leitzins in diesem Jahr stärker anheben könnte als bislang angenommen.
Neben den Fed-Aussagen belastete aber auch die überraschend deutliche Zunahme der Auftragseingänge in der amerikanischen Industrie im November die Festverzinslichen. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,250 Prozent verloren 20/32 auf 99-21/32 und rentierten mit 4,291 Prozent, nach 4,212 Prozent am Montag. Die mit 5,375 Prozent verzinste 30-jährige Treasury fiel um 1-4/32 auf 107-5/32. Ihre Rendite stieg von 4,813 auf 4,889 Prozent.
Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters.
Unternehmensnachrichten
Canon hat 2004 mehr verdient als erwartet
Canon hat das Jahr 2004 laut Aussage ihres President mit einem über den Erwartungen liegenden Ergebnis beendet. Das konsolidierte Vorsteuerergebnis des Herstellers von Druckern und Kopierern sei geschätzt um 20 Prozent gestiegen, sagte Fujio Mitarai am Mittwoch. Angekündigt hatte das Unternehmen ein Plus von 15 Prozent. Ende Oktober hatte Canon den Vorsteuergewinn 2004 auf 548 Milliarden Yen veranschlagt. (Dow Jones Newswires)
BayWa erwägt Kapitalerhöhung für künftige Zukäufe
BayWa zieht eine Kapitalerhöhung in Erwägung, um künftige Übernahmen zu finanzieren. ”Wenn die Akquisitionsdynamik eine bestimmte Größe erreicht, werden wir sicherlich darüber nachdenken, eine Kapitalerhöhung durchzuführen”, sagte der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Deml im Gespräch mit der ”Börsen-Zeitung” (BöZ - Mittwochausgabe). Einen entsprechenden Schritt hält Deml laut Bericht entweder in diesem Jahr oder 2006 für möglich. Mit einer Kapitalerhöhung wolle der Agrar- und Baustoffhandelskonzerns den Cash-Flow schonen, mit dem die Expansion bislang überwiegend finanziert wurde. Zudem solle mit den Erlösen aus der Ausgabe neuer Aktien die Eigenkapitalquote ”in Richtung 30 Prozent gehen”, sagte Deml. Zum laufenden Jahr sagte er: ”Wir wollen uns 2005 beim Umsatz und Ergebnis verbessern.” (Dow Jones Newswires)
Hitachi liefert für mehr als 800 Millionen Dollar UMTS-Ausrüstung an KDDI
Die Hitachi Ltd hat einen Auftrag zur Lieferung von UMTS-Ausrüstung im Wert von ”mehr als 800 Millionen Dollar” von der KDDI Corp, beide Tokio, erhalten. Den genauen Auftragswert wollte ein Hitachi-Sprecher am Mittwoch nicht nennen. Der Auftrag erstreckt sich laut Hitachi über einen Zeitraum von sieben Jahren. Voraussichtlich vom Frühjahr 2006 an werde Hitachi die ”EV-DO Rev.A” genannte Technologie installieren, die KDDI in die Lage versetzen werde, ihren Kunden verbesserte UMTS-Dienste anzubieten. Am Vortag hatte bereits die Samsung Electronics mitgeteilt, für 800 Millionen Dollar UMTS-Ausrüstung an KDDI zu liefern. (Dow Jones Newswires)
Schwarz Pharma AG :Amerikanisches Gericht entspricht Patentverletzungsklage gegen Teva
Am 4. Januar 2005 hat das amerikanische Gericht in New Jersey der Klage von Schwarz Pharma auf Verletzung des Formulierungspatents durch das Moexipril-Generikum von Teva entsprochen. Mit dieser Entscheidung des Gerichts ist nun für Schwarz Pharmader Weg frei, seine Schadensersatzansprüche gegen Teva vor Gericht geltend zu machen. (Ad-hoc)
Wirtschaftsnachrichten
FOMC-Minutes: Weitere Zinsschritte wegen Inflation nötig
Im Offenmarktausschuß (FOMC) der amerikanischen Notenbank Federal Reserve ist bei den geldpolitischen Beratungen am 14. Dezember ein günstiger Ausblick auf die weitere konjunkturelle Entwicklung Amerikas gegeben worden. Die Erholung der Wirtschaft sei von dem Gremium als ”gut fundiert” (”firmly established”) betrachtet worden, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Protokoll der Sitzung. Auch habe die Wirtschaft die Straffung der Geldpolitik und die hohen Ölpreise gut verkraftet. Dennoch müßten weitere Zinsschritte folgen, um die Inflationsrisiken eingedämmt zu halten. (Dow Jones Newswires)
China reduziert Ziel des Geldmengenwachstums in diesem Jahr auf 15 Prozent
Die chinesische Notenbank will die Geldmenge in diesem Jahr nur um 15 Prozent wachsen lassen, nachdem das Wachstumsziel für das Jahr 2004 bei 17 Prozent lag. Sie hat auch angedeutet, die Zinsen zu erhöhen, um die Inflationsentwicklung zu bekämpfen. Dies sagte der Gouverneur der People's Bank of China (PBoC), Zhou Xiaochuan, am späten Dienstag im Rahmen der jährlichen Planungskonferenz der Notenbank. Das Geldmengenwachstumsziel gelte für das am weitesten gefasste Aggregat M2 und für das Aggregat M1. Gleichzeitig werde die PBoC ein Wachstum der Kreditvergabe von 2,5 Billionen Yuan anstreben. Zhou verwies darauf, daß die Geldmenge M2 im Jahr 2004 voraussichtlich um 14,5 Prozent gewachsen sei, die Vergabe von Yuan-Krediten um 2,2 Billionen Yuan.
Der Notenbankgouverneur erklärte im weiteren, daß die PBoC 2005 an ihrer umsichtigen Geldpolitik festhalten wolle und darüber hinaus eine Fortsetzung der Finanzmarktreformen anstrebe. Die Notenbank versucht seit dem vergangenen Jahr vor allem, ihren sehr expansiven geldpolitischen Kurs zurückzuführen, um Dampf aus der überhitzten chinesischen Volkswirtschaft abzulassen. Mit Blick auf die Währungspolitik sprach Zhou davon, weiter aktiv auf eine Reform des Yuan-Festkurssystems zum Dollar hinzuarbeiten. Darüber hinaus sollten zusätzliche Mechanismen implementiert werden, welche für eine ausgeglichene chinesische Zahlungsbilanz sorgen. Beobachter gehen davon aus, daß China noch in diesem Jahr eine Aufwertung des Yuan gegenüber dem Dollar zulassen könnte. Darüber hinaus wird erwartet, daß die PBoC weitere vorsichtige Zinsanhebungen beschließen wird. (Bloomberg/Dow Jones Newswires)
Automobilabsatz in Amerika im Dezember gestiegen
Der Automobilabsatz ist im Dezember in Amerika geklettert, wovon besonders japanische und deutsche Hersteller profitierten. Für den Anstieg machten Branchenbeobachter sowohl anhaltend aggressive Rabattprogramme als auch neue Modelle verantwortlich. Die Verkäufe von großen und mittelgroßen Sport Utility Vehicles (SUV) waren allerdings rückläufig, was auch den Absatzrückgang bei General Motors bedingte. (Dow Jones Newswires)
Inländischer Automobilabsatz in Japan fällt 2004 um 1,6 Prozent
In Japan ist der inländische Automobilabsatz 2004 erstmals seit zwei Jahren wieder gefallen. Wie der nationale Verband der Automobilhändler am Mittwoch berichtet, verringerte sich der Absatz von Pkw, Lkw und Bussen gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 3,96 Millionen Fahrzeuge. Für den Dezember wies der Verband allerdings auf Jahressicht ein Absatzplus von 2,6 Prozent auf 303.124 Fahrzeuge aus. (Dow Jones Newswires)
Kalli