FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse


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das Zentrum d.:

FRÜHAUFSTEHER Der tägliche Ausblick auf die Börse

 
03.04.02 08:03
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Technologieaktien vor Problemen


3. April 2002 Technologieaktien vor Problemen

Speziell für den Technologiesektor sind die Vorgaben aus den USA am Mittwoch nicht gerade berauschend. Gewinnwarnungen von Seiten einiger Branchenvertreter sorgen hier für Verunsicherung. Vor diesem Hintergrund stellen sich Händler auf einen schwierigen Handelstag für diese Titel ein. Ansonsten spreche die dünne Nachrichtenlage für einen eher langweiligen Handelstag, heißt es. Der Dax wird bei negativem Grundton dabei etwas stabiler als der Neue Markt erwartet.

Rentenmarkt profitiert vom Status als sicherer Hafen

Die Rentenmärkte konnten sich am Dienstag stabilisieren. Auslöser dafür waren in erster Linie die Verluste an den Aktienmärkten. Dadurch sei es zu einer Rückbesinnung der Anleger auf die Rentenmärkte als sichere Häfen gekommen. Nach der freundlichen Tendenz am US-Aktienmarkt hoffen Händler auch beim Bund-Future zur Wochenmitte auf eine freundliche Stimmung.

Euro in Asien etwas leichter

Etwas leichter tendiert der Euro am Mittwoch im asiatischen Handel. Gegen 7.25 Uhr MESZ kostet ein Euro 0,8782 Dollar nach 0,8792 Dollar am Dienstagabend in New York. Zum Yen notiert der Dollar mit 132,82 Yen nach 133,35 Yen im späten New Yorker Handel am Vorabend. Allgemein berichten Händler davon, dass sich trotz des stabilen Niveaus im Verhältnis zum Euro der Nahostkonflikt eher als Belastung für den Dollar erweise. Mit großen Kursausschlägen sei aber am Berichstag auch aus Mangel an wichtigen Konjunkturdaten nicht zu rechnen, so das Urteil.

Aktien in Japan fest

Fest tendiert der Tokioter Aktienmarkt am Mittwoch. Bis um 6.35 Uhr MESZ gewinnt der Nikkei-255-Index 1,5 Prozent auf 11.370 Yen. Der Topix-Index verbessert sich um 1,2 Prozent oder 13,24 Stellen auf 1.081,93 Punkte. Händler beobachten ein starkes Kaufinteresse von Fonds. Rund 70 Prozent des gesamten Handelsvolumens sei bislang von Fondsgesellschaften umgesetzt worden, erklärt ein Beobachter. Wie ein weiterer Händler sagt, haben die Käufe durch Fonds für das anstehende Fiskaljahr früher als üblich begonnen.

Aktien Hongkong am Mittag etwas leichter

Etwas leichter zeigen sich die Aktienkurse am Mittwochmittag (Ortszeit) in Hongkong. Der Hang-Seng-Index (HSI) verliert 0,4 Prozent oder 43,53 Punkte auf 10.834,51 Zähler. Händler sprechen von einem relativ ruhigen Handel. Allerdings gebe es Sorgen wegen der steigenden Rohölpreise, die den Handel beeinflussten. Zu den Verlierern im ersten Teil der Sitzung zählten die Titel von Fluggesellschaften, heißt es. Nach Ansicht von Beobachtern könnte eine Erholung der Konjunktur Auslöser für eine Rally werden. Ein wirtschaftlicher Aufschwung in Hongkong dürfte jedoch von Strukturproblemen wieder aufgewogen werden, ergänzt ein Teilnehmer.

US-Nachbörse wenig verändert

Zu wenig veränderten Notierungen kam es am Montag im nachbörslichen Geschäft in den USA. Der Nasdaq-100-Index verlor 0,03 Prozent auf 1.409,98 Zähler. Unter den großen Einzelwerten verbuchten Motorola, Peoplesoft und Microsoft Abschläge. Software-Aktien standen allgemein etwas unter Druck, nachdem Commerce One, Intervowen und Vitria Technology vor enttäuschenden Quartalszahlen gewarnt hatten. Centra Software verloren sogar 31 Prozent auf 3,25 Dollar.

Prognose für Microsoft und Ölpreis drücken US-Börsen

Gestiegene Ölpreise und die von Goldman Sachs gesenkte Gewinnprognose für den US-Softwarekonzern Microsoft haben die US-Börsen am Dienstag stark belastet. Die US-Technologiebörse Nasdaq gab deutlich um 3,10 Prozent auf 1.804,96 Zähler nach. Dies war der niedrigste Schlusskurs seit dem 1. März. Der Blue-Chip-Index Dow-Jones schloss 0,46 Prozent niedriger bei 10.314,75 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßte 0,85 Prozent auf 1136,85 Punkte ein.

Die Investmentbank Goldman Sachs reduzierte ihre Gewinnprognose je Aktie für Microsoft für das kommende Fiskaljahr. Der Technologiebereich hinke der gesamtwirtschaftlichen Erholung hinterher, teilte Goldman Sachs zur Erklärung mit. Mit Blick auf die zögerlichen Investitionen der Unternehmen in Informationstechnologien hatte die Investmentbank außerdem die Umsatzprognosen für einige Computer-Hersteller, darunter IBM und Sun Microsystems, nach unten revidiert. Microsoft-Aktien fielen 4,85 Prozent auf 57,45 Dollar. IBM-Titel gaben um 1,71 Prozent auf 101,09 Dollar nach, und der Aktienkurs von Sun Microsystems brach rund sechs Prozent auf 8,94 Dollar ein. "Microsoft ist prozentual ein großes Gewicht am Markt und wird als einer der führenden Werte gesehen. Es ist symbolisch für das, was anderen Spielern in der Branche passieren könnte", sagte Dan Peirce, Stratege bei State Street Global Advisors.

Auch der gestiegene Ölpreis habe die Stimmung der Investoren gedrückt, sagten Börsianer. Der Ölpreis schnellte am Dienstag angesichts der zunehmenden Spannungen im Nahen Osten auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr. Am Markt werde befürchtet, eine Eskalation der Gewalt könne sich auf die Öl-Lieferungen aus der Region niederschlagen, sagten Händler. "Der (Nahost)-Konflikt ist eine anhaltende Sorge wegen des drohenden Stopps der Öllieferungen", sagte Peirce. „Alle Indikatoren deuten auf eine deutliche Konjunkturerholung hin, da sind steigende Ölpreise natürlich ein Dämpfer für die Stärke dieser Erholung.“ Ölaktien zogen indessen deutlich an und gehörten zu den stärksten Branchenwerten des S&P-500-Index. Der S&P Öl- und Gasindex legte rund ein Prozent zu. Die Titel des Ölkonzerns Exxon Mobil kletterten 1,25 Prozent auf 44,38 Dollar. Der Aktienkurs des Software-Herstellers PeopleSoft brach um rund 32,6 Prozent auf 25,16 Dollar ein. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, der Gewinn im ersten Quartal dürfte niedriger als erwartet ausfallen und dies mit den nachlassenden Technologieausgaben der Firmen begründet.

US-Anleihen schließen fest - Flucht in sichere Häfen

Fest haben sich die US-Staatsanleihen am Dienstag im späten Handel in New York präsentiert. Zehnjährige Papiere mit einem Kupon von 4,875 Prozent erhöhten sich um 17/32 auf 96-12/32 und rentierten mit 5,348 Prozent nach 5,428 Prozent. Der 30jährige Longbond mit einem Kupon von 5,375 Prozent stieg um 24/32 auf 94-16/32, die Rendite betrug 5,766 Prozent nach 5,827 Prozent. Im späten Verlauf bauten die Notierungen ihre Aufschläge aus, da die US-Aktienmärkte weiterhin volatil und mit Abschlägen tendierten, erklärten Marktteilnehmer. Zudem habe die zugespitzte Lage im Nahen Osten zu einer “Flucht in sichere Häfen“ geführt.

Zu Beginn der Sitzung hatten die Anleihen noch tiefer notiert, doch die jüngsten US-Konjunkturdaten hätten zu einem Stimmungsumschwung beigetragen, erklärte ein Händler. So ist der Auftragseingang der US-Industrie im Februar gegenüber dem Vormonat unerwartet um 0,1 Prozent auf 323,77 Milliarden Dollar gesunken. Volkswirte hatten im Durchschnitt einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. Die Anleihen hätten “erwartungsgemäß“ darauf reagiert, kommentierte ein Analyst von Lehman Brothers. Doch seien die Käufe vor allem der Kurzläufer hauptsächlich auf Glattstellungen zurückzuführen, und allgemein gesehen bleibe die Stimmung gegenüber den Treasurys negativ, hieß es weiter.

Quellen: FAZ.NET, vwd, dpa, AP, AFP, Bloomberg, Reuters

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Medienschau


3. April 2002


Unternehmensnachrichten

Kirch-Gespräche dem Scheitern näher als einer Einigung

Die Verhandlungen über eine Rettung der hoch verschuldeten Kirch-Gruppe sind nach Einschätzung aus Bankenkreisen dem Scheitern näher als einer Einigung. Damit wäre eine Insolvenz der Filmproduktions- und Rechtegesellschaft KirchMedia unabwendbar. (Reuters)

Commerce One verfehlt Analystenerwartungen

Der Software-Hersteller Commerce One hat am Mittwoch die Anleger auf ein Verfehlen der Analystenprognosen im ersten Quartal vorbereitet. Wegen zurückhaltender Kunden werde der Umsatz nur zwischen 29 und 32 Millionen Dollar betragen. Analysten hatten bisher mit 40,3 Millionen Dollar gerechnet. Der Aktienkurs des Unternehmens, an dem die deutsche SAO beteiligt ist, gab daraufhin nachbörslich bis auf 1,35 Dollar nach. Schon im regulären Handel war der Titel um zehn Cents auf 1,48 Dollar gefallen. (Bloomberg)

Mercedes-Benz USA verbucht im März einen Rekordabsatz

Mercedes-Benz USA hat den Absatz im März 2002 gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent auf 20.230 (19.166) Fahrzeuge gesteigert und damit das beste März-Ergebnis sowie das zweitbeste Monatsergebnis überhaupt erzielt. (vwd)

Umsatzrückgang bei Chrysler - rückläufige Fuhrpark-Orders

Der Fahrzeugabsatz der Chrysler Group ist im März um vier Prozent auf 217.158 Einheiten gefallen nach 234.495 im Vorjahr, wie die US-Tochter der DaimlerChrysler AG am Dienstagabend mitteilte. Obwohl die Händler-Umsätze mit denen des Vorjahres vergleichbar gewesen seien, habe der Gesamtumsatz wegen rückläufiger Orders von Fuhrpark-Unternehmen, vor allem Vermietungsgesellschaften, abgenommen. Im Vormonatsvergleich stieg der Gesamtumsatz, gemessen am Tagesdurchschnitt, um acht Prozent. (vwd)

Porsche mit Absatzrückgang im März in Nordamerika

Der Sportwagenhersteller Porsche hat im März 2002 in Nordamerika weniger 911- und Boxster-Modelle abgesetzt als im gleichen Vorjahresmonat. Im Berichtsmonat seien 1.860 (Vorjahr: 2.272) 911- und Boxster-Modelle an Kunden in Nordamerika ausgeliefert worden, was einem Absatzrückgang von 18 Prozent entspreche, teilte Porsche am Dienstag in Stuttgart mit. Während vom Boxster 842 Einheiten und damit 32 Prozent weniger als im Vorjahresmonat verkauft worden seien, hätten die 911-Modelle mit einem Absatzminus von 1,5 Prozent auf 1018 Einheiten ihr hohes Vorjahresniveau nahezu gehalten, hieß es.

General Motors erhöht Produktionsziel für das 2. Quartal

Der Kfz-Konzern General Motors, Detroit, hat sein Produktionsziel für das zweite Quartal um vier Prozent auf 1,48 (1,525) Millionen Fahrzeuge angehoben. Das Unternehmen begründete seinen gewachsenen Optimismus am Dienstag mit der unerwartet hohen Käufernachfrage sowie der moderaten Erholung beim Fahrzeugverkauf an Verleiher. Paul Ballew, Executiv Director für Markt- und Branchenanalyse bei GM, sagte, das Unternehmen rechne für dieses Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 2,0 bis 2,5 Prozent. (vwd)

Wenig Interesse an Holzmann-Übernahme

Der Kreis der deutschen Baukonzerne, die den insolventen Konkurrenten Philipp Holzmann kaufen könnten, wird nach einem Bericht der “Financial Times Deutschland“ (FTD) kleiner. Mit Walter Bau, Züblin und Wayss und Freytag sowie ihrer niederländischen Muttergesellschaft Hollandsche Beton Groep (HBG) erklärten gestern gleich vier Unternehmen auf Anfrage der “FTD“, sie hätten kein Interesse an Holzmann oder Teilen des Unternehmens. (vwd)

Wyser-Pratte will HDW-Abspaltung von Babcock verhindern

Der US-Investor Guy Wyser-Pratte ist nach einem Bericht der “Financial Times Deutschland“ (Mittwochausgabe) entschlossen, die Abspaltung der Werftengruppe HDW von dem Oberhausener Konzern Babcock Borsig AG in der geplanten Form zu verhindern. Anfang nächster Woche wolle er einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung stellen, sagte Wyser-Pratte am Dienstag der Zeitung. Babcock-Vorstandsvorsitzender Klaus Lederer habe die Babcock-Aktionäre bei der Transaktion übervorteilt. Wyser-Pratte hält dem Bericht zufolge inzwischen sechs Prozent an Babcock Borsig und will weiter zukaufen. (vwd)

Bürowarenkonzern Herlitz beantragt Insolvenzverfahren

Der Papier- und Bürowarenhersteller Herlitz ist Pleite. Nach dem Scheitern der Gespräche über eine Länderbürgschaft beantragt Herlitz ein Insolvenzverfahren, teilte der Vorstand am Dienstagabend mit. Bei dem Berliner Traditionsunternehmen stehen bis zu 3000 Arbeitsplätze auf dem Spiel. (dpa)

Metabox will Neuen Markt verlassen

Der Hildesheimer Multimedia-Spezialist Metabox AG will den Wechsel vom Neuen in den Geregelten Markt beantragen. In einer am Dienstagabend nach Börsenschluss veröffentlichten Pflichtmitteilung nannte das Unternehmen unter anderem die jüngste Entwicklung an den Kapitalmärkten und die „enormen Kostenersparnisse“ als Gründe für die Entscheidung. (Reuters)

Wirtschaftsnachrichten

IG Metall verstärkt Druck - 9500 zu Warnstreiks in Bayern aufgerufen

Die IG Metall verstärkt am Mittwoch mit der Ausweitung ihrer Warnstreiks den Druck im Tarifstreit in der Metall- und Elektroindustrie. Allein in Bayern sind 9.500 Menschen zu Warnstreiks aufgerufen. In Mainz werden rund 2.500 Metaller aus Hessen und Rheinland-Pfalz zu einer Protestaktion erwartet. Bei einer Kundgebung in Offenburg in Baden-Württemberg wird mit mehr als 3.000 Teilnehmern bei einer Kundgebung gerechnet. Am Dienstag hatten sich mehr als 2.000 Menschen an Warnstreiks beteiligt. Die IG Metall fordert bundesweit 6,5 Prozent höhere Einkommen, die Arbeitgeber beharren auf ihrem Angebot von jeweils zwei Prozent 2002 und 2003. In der nächsten Woche will die Gewerkschaft zu flächendeckenden Warnstreiks aufrufen. (dpa)

Zinsänderung in Großbritannien sehr unwahrscheinlich

Die Bank of England (BoE) dürfte nach Einschätzung von Experten bei der bis Donnerstag dauernden Sitzung ihren Leitzins auch im April unverändert lassen. Im Vorfeld des geldpolitischen Beschlusses gaben in einer Umfrage von Dow Jones Newswires alle 22 befragten Analysten an, dass der Geldpolitische Ausschuss (MPC) der Notenbank wie bereits in den vergangenen vier Monaten den Reposatz bei 4,00 Prozent belassen wird. Zudem herrscht die Überzeugung vor, dass die BoE - ähnlich wie zuletzt die US-Notenbank - das Signal für künftige Zinsanhebungen geben könnte. Die expansive geldpolitische Ausrichtung dürfte damit vorerst beendet sein, heißt es. (vwd)

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das Zentrum der Macht
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Pichel:

OK, dann hier auch noch mal gesammelt

 
03.04.02 08:05
  1. Morning News   Pichel  03.04.02 07:52  
 
DJII: 10.313,71 (- 48,99)
  Nasdaq:  1.804,40 (- 58,22)

US-Markt: Bristol-Myers –5,35% wegen schlechterem Gewinn-Ausblick.

 Termine: -MAN-Lkw- und Hüttenwerkssparte Bilanz-PK
                    -TDS, Ludwig Beck Bilanz-PK
                    -Hawesko AR-Sitzung und Dividendenvorschlag

Technologies:
 Commerce One (SAP 20%) wird im Umsatz für das 1Q deutlich unter den Analysten-Erwartungen bleiben. Das Unternehmen erwartet jetzt einen Umsatz zwischen 29-32 Mio $ (Erwartungen liegen bei 40,27), die Ausgaben für Technologie seien in den ersten 3 Monaten schleppend verlaufen. Commerce One spricht von einem ermutigendem Interesse für das neue Software-Produkt “Commerce One 5.0” Die Betriebsausgaben für das neue Paket sollen etwas höher als die bisherigen Schätzungen liegen.
Financials:
 Consors-Verkauf steht offenbar kurz vor Abschluss. (dpa) BNP weist Bericht über 650 Mio € Kaufpreis (Börsenwert 612 Mio €)als reine Spekulatoion zurück. .
Telecoms:
 Qwest muß bis zu 30 Mrd $ abschreiben, Wertverlust von Zukäufen, US-Börsenaufsicht erhebt Vorwürfe gegen den Telefonkonzern. (FTD)  
 Moody’s nimmt Rating für ungesicherte Darlehen für KPNQwest  auf “CAA3” nach “B3” zurück. (Reuters)
Automobiles:
 US-Absatz März: Chrysler –4%, Ford –12,7%, GM –1,7%. GM erneuert Aussage zu höherer Produktion im 2Q.
 US-Absatz März: BMW +23%, Mercedes +9,5%, Mitsubishi +22,6%, Volkswagen +6,9%, Audi +6,2%, Porsche –18%. (Reuters meldet andere Absatz-Zahlen als VWD)

 Chrysler ruft 645.000 Minivans und Jeeps zurück
 Mitsubishi plant die Lkw- und Bussparte Mitsubishi Fuso ausgliedern und Teile an die Börse bringen. DCX soll sich mit 30% an an Fuso beteiligen. Die Hälfte dieser Anteile könnten 2003 an die Börse Tokio gebracht werden=totaler Wert 1,5 Mrd € für Fuso. (FTD)
Media:
 Kirch-Gespräche dem Scheitern näher als Einigung. (Kreise) Gespräche sind erneut ohne Ergebnis beendet worden aber noch nicht gecheitert. (Reuters)
Retail:
 Metro plant Supermarktkette in Moskau (dpa)
 Herlitz muß Insolvenz beantragen, erhält keine ausreichende Bankenbürgschaften. (Reuters)
Neuer Markt:
 Metabox will den Wechsel vom Neuen Markt in den Geregelten Markt beantragen.
 NetIPO trennt sich von Finance Net=Fimatex übernimmt und zahlt in Cash (1,1 Mio €) und in Aktien (0,92 Mio junge Fimatex Aktien).

 


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das Zentrum d.:

Amerikas Wirtschaft nimmt Fahrt auf

 
03.04.02 08:14
1. April 2002 Die amerikanische Volkswirtschaft kommt allmählich in Fahrt: Der nationale Einkaufsmanager-Index im Verarbeitenden Gewerbe für den Monat März ist erneut überraschend gestiegen.

Der Indikator, den das Institute for Supply Management (ISM) ermittelt, kletterte im März auf 55,6 Punkte nach 54,7 im Februar und hat damit deutlich die Erholungstendenz in diesem wichtigen Sektor bestätigt. Volkswirte hatten im Schnitt mit einem unveränderten Stand gerechnet.

Zeichen stehen auf Expansion

Dies war der vierte Anstieg in Folge. Ein Wert über 50 deutet auf eine wirtschaftliche Expansion hin, während ein Stand unter 50 Punkten eine Verschlechterung der konjunkturellen Lage signalisiert.

Wie das ISM am Montag weiter berichtete, sank der Produktionsindex im März gegenüber dem Vormonat auf 57,8 (61,2). Der Index für den Auftragseingang erhöhte sich hingegen auf 65,3 (62,8) und der für den Auftragsbestand auf 62,5 (53,0).

Deutliche Branchenunterschiede

Dabei gab es trotz der insgesamt positiven Einschätzungen recht deutliche Differenzen bei der Lagebeurteilung in den einzelnen Industriezweigen. So sei in den Bereichen Chemie und Elektronik das Tempo der Verbesserung als recht langsam eingeschätzt worden, eine deutliche Verbesserung sei aus den Bereichen Basismetalle berichtet worden.

Das ISM, ehemals NAPM (National Association of Purchasing Management), ermittelt den Index unter den Managern, die bei den größten amerikanischen Unternehmen für den Einkauf verantwortlich sind.

Bauausgaben überraschen ebenfalls

Als ein weiteres Indiz für die wirtschaftliche Erholung werteten Marktbeobachter die Bauausgaben in den USA im Februar. Der Index für die Bauausgaben lag mit plus 1,1 Prozent über den Prognosen, die lediglich einen Anstieg um 0,8 Prozent im Vergleich zum Januar vorausgesagt hatten. Damit haben die US-Bauausgaben das höchste Wachstum seit einem Jahr verzeichnet. Das US-Handelsministerium teilte mit, dass sie saisonbereinigt auf 879,4 Milliarden Dollar gestiegen sind.

Dabei habe insbesondere der Privatsektor kräftig zugelegt. Hier stiegen die Ausgaben um 1,7 Prozent auf 660,7 Milliarden Dollar, nachdem sie im Januar revidiert um 0,7 Prozent zurück gegangen waren.

Text: @la


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das Zentrum d.:

Kirch-Gespräche vor dem Scheitern?

 
03.04.02 08:30
3. April 2002 Die Verhandlungen über eine Rettung der hoch verschuldeten Kirch-Gruppe sind nach Einschätzung aus Bankenkreisen dem Scheitern näher als einer Einigung. Damit wäre eine Insolvenz der Filmproduktions- und Rechtegesellschaft KirchMedia unabwendbar. „Die Gespräche stehen Spitz auf Knopf, ein Scheitern erscheint derzeit wahrscheinlicher als eine Einigung", erfuhr Reuters am Dienstagabend aus den Kreisen.

Unterdessen verlautete, dass der Axel-Springer-Verlag seinen Anteil am TV-Geschäft der angeschlagenen Kirch-Gruppe aufstocken will. Nach Informationen des Berliner „Tagesspiegels“ könnte der Verlag dafür auf seine Geldforderungen an den Münchner Medienkonzern verzichten. Entgegen eigener Ankündigungen sei Springer bereit, seine Put-Option für 11,5 Prozent an der ProSiebenSat1 AG nicht auszuüben, sondern gegen eine Sperrminorität einzutauschen. Der Verlag strebe eine Beteiligung von mindestens 25,1 Prozent plus einer Barkomponente an. Springer fordert für die Rückgabe seines ProSieben-Anteils von Kirch 767 Millionen Euro, die in den kommenden Wochen fällig wären.

Banken wollen nicht alleine einspringen

Nach Informationen des „Tagesspiegel“ steht Springer-Chef Mathias Döpfner in intensivem Kontakt zu Vertretern der Kirch-Gesellschafter Silvio Berlusconi und Rupert Murdoch. Der italienische Premierminister und Unternehmer sowie der australische Medientycoon verhandeln derzeit mit Kirchs Gläubigerbanken über einen Einstieg in den Münchner Konzern.

Die Banken rückten offenbar auch von ihrer bisherigen Haltung ab, eine Insolvenz des Kerngeschäfts der Kirch-Gruppe vermeiden zu wollen. Im Falle des Scheiterns der Gespräche würden die Banken wohl nicht im Alleingang die Kontrolle bei KirchMedia übernehmen, sagte ein Bankenvertreter. Eine Insolvenz von KirchMedia wäre in diesem Fall kaum vermeidbar. Von Seiten der Gesellschafter war zunächst kein Kommentar dazu zu erhalten.

Es gibt keine Deadline

Vertreter der vier Gläubigerbanken HypoVereinsbank, Bayerische Landesbank, Commerzbank und DZ Bank sowie Repräsentanten der Minderheitsgesellschafter - unter ihnen der Medienunternehmer Rupert Murdoch und der italienische Mediaset-Konzern von Ministerpräsident Silvio Berlusconi hätten ihr Treffen am Dienstag in München erneut ohne Ergebnis beendet, hieß es in den Kreisen. Die Parteien stünden aber auch am Abend noch weiter in telefonischem Kontakt. Ein Gesprächstermin für Mittwoch sei nicht vereinbart worden. Die Verhandlungen seien aber auch nicht als gescheitert erklärt worden. „Es gibt keine Deadline. Selbst wenn die Gespräche am Abend ohne Ergebnis bleiben, heißt das nicht, dass morgen Insolvenz angemeldet werden muss", hieß es am Dienstagabend in Bankenkreisen.

Die Gesellschafter von KirchMedia, mit denen die Banken seit Tagen über die künftige Kontrolle des Medienkonzerns verhandeln, beharrten auf Forderungen, die die Gläubigerbanken ablehnten, sagte ein Bankenvertreter. „Tatsache ist, dass die Investoren nicht bereit sind, konstruktiv mit zu arbeiten.“ Sie wollten sich weiter nicht an einer Brückenfinanzierung beteiligen und forderten von Banken einen Verzicht auf Forderungen. Die Kreditinstitute lehnten das aber weiter ab. Falls die Gespräche scheitern sollten, ist eine Insolvenz von KirchMedia offenbar wahrscheinlich. „Ich habe den Eindruck, dass eine Insolvenz als Möglichkeit näher gerückt ist. Sie würde eine Weiterführung der KirchMedia ohne Belastungen ermöglichen, die anderweitig nicht möglich wäre", erläuterte ein Bankenvertreter.

Insolvenz - keine Katastrophe für Banken?

Auch ein weiterer mit den Verhandlungen Vertrauter sagte, eine Insolvenz wäre keine Katastrophe für die Banken. „Das ist dann ein geordnetes Verfahren mit einer Auffanggesellschaft.“ Allerdings hatten die Banken bisher eine Insolvenz der Gesellschaft zu verhindern gesucht, um ihre Kreditengagements zu sichern. „Dann muss halt jeder schauen, was seine Sicherheiten wert sind", hieß es dazu aus Bankenkreisen. KirchMedia verfügt über die größte Filmrechtsbibliothek in Deutschland und hält die Mehrheit an der Senderfamilie ProSiebenSat.1.

In den Verhandlungen war bisher vor allem ein Szenario diskutiert worden, in dem die Gesellschafter im Rahmen einer Kapitalerhöhung die Mehrheit an KirchMedia übernehmen sollten. Firmengründer Leo Kirch, der derzeit noch mehr als 70 Prozent der Anteile hält, ist nach Angaben aus ihm nahe stehenden Kreisen zu einem vollständigen Rückzug bereit.



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das Zentrum der Macht
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Brummer:

Danke, wie immer sehr informativ --------> o.T.

 
03.04.02 08:44
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chartgranate:

guten morgen,Zentrum

 
03.04.02 09:16
alter Daytader.......:-))
Wird mal wieder Zeit für einen Zapfenstreich somewhere in Germany.....
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das Zentrum d.:

moin Charti - da hast du aber recht!

 
03.04.02 09:19
zumal das dieses Mal unter besseren Zeichen stehen würde.

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das Zentrum der Macht
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Levke:

oh ja - Ihr Beiden........

 
03.04.02 09:22
da bietet sich doch Berlin förmlich an, nicht Zentrum ???
hehehe.....
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das Zentrum d.:

Berlin leider nicht (nicht mit mir) o.T.

 
03.04.02 09:30
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chartgranate:

war davon nicht eh schon mal die Rede,

 
03.04.02 09:31
levke??Tom68 noch dazu und die Kerngruppe steht dann endlich mal.......
Ich bin dabei.....
Antworten
tom68:

tom68 wird im September eine "Zapf Adventuretour"

 
03.04.02 10:58
organisieren, um uns menthal auf zukünftige Höhen und Tiefen unseres "Lieblings" vorzubereiten....
Sobald die Planungen abgeschlossen sind, werde ich Euch das Programm zukommen lassen, um dann gemeinsam einen Termin zu vereinbaren.

mfg tom68
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chartgranate:

Yeahhhhhh,das klingt verdammt gut!!!!!!

 
03.04.02 11:38
Zapfianer sind ja sturmerprobte,nimmermüde Abenteuerer deren Terrain eine einzige Marlboro-Country darstellt......da ist eine knallharte Adventuretour genau das richtige (z.Bsp.das gemeinsame Ansehen eines 3 stündigen Landschaftsberichtes auf Phönix mit anschließender Survivel-Tour 5 min einmal rund ums haus gehen und danach wieder 3 Std.Phönix mit Entspannungsmassage....)

Ich bin auf jeden Fall dabei......
Keine Angst,levke für Bewegungslegastheniker kann der 5min-Gewaltmarsch um Onkel Toms Hütte auch durch 5min-Indoor-Dauerbieröffnen ersetzt werden.... :-)))
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Levke:

hehe - ich bin Leistungssportler

 
03.04.02 11:43
gib mir ein Tretboot und kannst dahinter Wasserski fahren.........
oder ich trampel dich einmal die Spree hoch un runter....

Bin natürlich dabei........
Antworten
chartgranate:

wow,das sind ja knallharte Ansagen........

 
03.04.02 11:50
o.k.tom,schau auf jeden Fall,daß Du den Part "Wasserski"irgendwie ins Programm einbindest.....wahlweise kann uns levke ja zusammen in einer Rikscha 3 Stunden durch den "East-German-Forrest"ziehen......ich müsste eh mal wieder an die frische Luft...
Antworten
tom68:

hahahahahaha, levke der "tretskifahrer"....... o.T.

 
03.04.02 11:51
Antworten
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