www.miningscout.de/blog/2014/01/24/...r-angebotsengpass-kommt/
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"" Noch liegen die Gold- und Silberpreise am Boden, doch Experten glauben, dass dies nur ein vorübergehendes Tief ist. Einerseits bleibt die Nachfrage vor allem in China sehr hoch, zum anderen könnte sich auch auf der Angebotsseite etwas ändern. Es gibt gut begründete Theorien, dass in der zweiten Jahreshälfte 2014 und vor allem ab 2015 ein deutlicher Angebotsengpass beim Gold droht. Die Folge wären steigende Goldpreise.
Immer mehr Stilllegungen
Die aktuellen Goldpreise sind für viele Minenbetreiber bereits zu niedrig. Es lässt sich kein Geld mehr mit der Förderung des Edelmetalls verdienen. In der Konsequenz werden kostenintensive Minen vorläufig oder ganz stillgelegt. Mehr und mehr Förderstätten stellen die Produktion ein, das wird Auswirkungen auf das weltweite Goldangebot haben. Wenn die Anlagen nur vorübergehend stillgelegt werden, kann man sie reaktivieren, doch auch das dauert seine Zeit. Noch kritischer wird es, wenn der Goldpreis länger unter 1.100 Dollar je Unze sackt, das wäre ein Killerargument für viele noch arbeitende Minen.
Auch die Explorationsarbeiten leiden darunter, viele Konzerne investieren weniger in die Goldsuche, da die niedrigen Preise das wenig rentabel erscheinen lassen. So zeigt die Statistik, dass von Januar bis September 2013 die weltweiten Bohrtätigkeiten nach Gold um mehr als 50 Prozent nachgegeben haben im Vergleich zum Vorjahr. Schaut man auf die Zahlen von Ende 2011 und vergleicht diese mit aktuellen Daten, so haben sich die Bohrungen gedrittelt . Das sind keine guten Voraussetzungen für den künftigen Goldnachschub.
Ein weiteres Problem vieler Minenbetreiber ist, dass die Goldmineralisierung im Gestein deutlich nachlässt. 2004 gab es im Schnitt noch fast 6 Gramm Gold je Tonne Gestein, 2012 sackt die Mineralisierung auf knapp über 1 Gramm je Tonne ab. Das drückt die Förderdaten ebenfalls.
Aufgrund der Kostensituation fördern viele Gesellschaften derzeit nur das höhergradige Gestein, obwohl auch Gestein mit niedrigeren Goldgraden in den Minen vorhanden ist. Doch bei den aktuellen Preisen lohnt dies den Abbau nicht. Ob es jemals ans Tageslicht gefördert wird, ist fraglich, die Kalkulationsgrundlage stimmt nicht mehr, wenn die höhergradigen Schichten weg sind. Damit fallen viele Reserven aus den Statistiken – ein weiteres Minus für das kommende Angebot...............""
etc ff