Die Tea Party wird sowohl in den amerikanischen, als auch den europäischen Medien gezielt schlecht als Partei derjenigen dargestellt, die balla balla in der Birne sind. Teils gar als rechte Iditioten. Das ist wie gesagt schlicht falsch. Die Tea Party hat zudem das Problem, dass sie von bestimmten Leuten vertreten wird, die ebenfalls nicht die beste Figur machen.
Es hat wenig mit den EMs zu tun, aber ich möchte gern etwas mit diesen Vorurteilen aufräumen.
Die Tea Party steht für eine möglichst kleine Regierung und wenig Intervention durch den Staat in allen Belangen. In den USA gilt das als rechts, dementsprechend werden sie als Rechte denunziert.
Die Tea Party ist gegen die Einkommenssteuer. Eine Steuer, die laut Verfassung sowieso illegal ist und 1913, zurselben Zeit als die FED entstand, eingeführt wurde, damit die Zinsen bedient werden konnten, die nun auf das Geld fällig wurden, das die private Fed im Rahmen des "Fractional Reserve Banking" alleinig herausgeben durfte.
Die Tea Party ist gegen den überbordenden Sozialstaat, weil sie nachgerechnet und festgestellt haben, dass dieses System aus versprochenen Sozialleistungen nicht nachhaltig und mathematisch schlicht unöglich ist. Was die Tea Party will ist ein bedeutend weniger umfangreiches System, das realistisch und nachhaltig finanziert werden kann. Dargestellt werden sie als asoziale Spinner, die Arme ihrem Schicksal überlassen wollen.
Die Tea Party ist gegen die immer fortschreitende Machtkonsolidierung der Bundesregierung. Die Verfassung sieht vor, dass die meisten Gesetze, bis auf die in der Verfassung vorgesehenen Rechte, von den einzelnen Bundesstaaten festgelegt werden. Tatsächlich reguliert aber DC mittlerweile alles bis ins kleinste Detail ohne Rücksicht auf die in der Verfassung festgelegten Rechte der Bundesstaaten. Die Tea Party vertritt lediglich die Einhaltung der Verfassung. Dargestellt werden sie als Anarchisten, die DC stürzen wollen.
Teil dieser Verfassung ist das 2nd Amendment: "Das Recht Waffen zu tragen soll nicht beeinträchtigt werden". Das hat seinen Ursprung in der Besetzung durch die Briten. Das Volk soll sich vor Tyrannen schützen können. Wer mit einem Messer zur Schiesserei kommt hat keine Chance. Man möge sich Fragen, was geschehen wäre, wenn die Deutschen zur Nazizeit oder zu DDR Zeiten ein solches Recht gehabt hätten? Das Recht auf Waffen hat seinen Ursprung im Kampf gegen Besetzer. Dessen ist sich kaum jemand bewusst. Dargestellt wird die Tea Party als ein Club der Waffennarren.
Disclaimer: Ich bin kein Tea Party-Anhänger, ich sehe mich jedoch als Liberterian, stark beeinflusst von Ron Paul, der als Vordenker der Tea Party gilt.
Sometimes you gotta roll the hard six.