Das jüngste Gerücht
Im Hause Mobilcom brodelt wieder einmal die Gerüchteküche
Angeblich soll die Internet-Tochter Freenet.de verkauft werden, an der die Büdelsdorfer gegenwärtig noch knapp 78 Prozent halten. Dafür spricht nicht nur der gestrige Kursanstieg der Aktie. Auch die industrielle Logik macht einen Verkauf wahrscheinlich. Schon lange bezweifeln Experten das Fortbestehen von Freenet.de in der jetzigen Form, sei der Internet-Provider doch für die Zukunft nur unzureichend gewappnet. Während nämlich Konkurrenten wie T-Online oder AOL inzwischen mit Breitbandtechnik schnelles Surfen im Netz anbieten, ist dies bei Freenet bisher nur versuchsweise im Raum Rosenheim und München möglich. Der Grund: Eine flächendeckende Infrastruktur für schnelle Internet-Übertragungen kann die Mutter nicht vorweisen. Da bisher der komplette Datenverkehr kostengünstig über Mobilcom abgewickelt wird, müsste sich Freenet bei der Konkurrenz Kapazitäten teurer einkaufen, und dies wäre nicht lukrativ. Der Verkauf sollte sich aber dennoch für Freenet-Aktionäre lohnen. Der Übernahmepreis durch einen Netzbetreiber mit entsprechender Infrastruktur dürfte dennoch deutlich über dem jetzigen Kurs liegen. hz.
Im Hause Mobilcom brodelt wieder einmal die Gerüchteküche
Angeblich soll die Internet-Tochter Freenet.de verkauft werden, an der die Büdelsdorfer gegenwärtig noch knapp 78 Prozent halten. Dafür spricht nicht nur der gestrige Kursanstieg der Aktie. Auch die industrielle Logik macht einen Verkauf wahrscheinlich. Schon lange bezweifeln Experten das Fortbestehen von Freenet.de in der jetzigen Form, sei der Internet-Provider doch für die Zukunft nur unzureichend gewappnet. Während nämlich Konkurrenten wie T-Online oder AOL inzwischen mit Breitbandtechnik schnelles Surfen im Netz anbieten, ist dies bei Freenet bisher nur versuchsweise im Raum Rosenheim und München möglich. Der Grund: Eine flächendeckende Infrastruktur für schnelle Internet-Übertragungen kann die Mutter nicht vorweisen. Da bisher der komplette Datenverkehr kostengünstig über Mobilcom abgewickelt wird, müsste sich Freenet bei der Konkurrenz Kapazitäten teurer einkaufen, und dies wäre nicht lukrativ. Der Verkauf sollte sich aber dennoch für Freenet-Aktionäre lohnen. Der Übernahmepreis durch einen Netzbetreiber mit entsprechender Infrastruktur dürfte dennoch deutlich über dem jetzigen Kurs liegen. hz.