stark überspitzt darstellst und es nicht so meinst, ...
jedenfalls ist natürlich ein Fünkchen Wahrheit drin, bei dem was du schreibst. Klar gibt es bei FP immer mal wieder Sonderbelastungen und niemand kann ausschließen, dass es die nicht 2019 dann auch wieder gibt. Wenn man sich die letzten 3-4 Jahre anschaut, kann ich diese Argumentation durchaus verstehen.
Aber man sollte schon diferenzieren.
Erstens handelt es sich bei ACT nicht um ein Restrukturierungsprogramm, wie du fälschlicherweise (wie andere User bei w:o auch) behauptest oder zumindest andeutest, in dem du meinst, es würde dann halt wieder neue Restrukturierungsprogramme geben. ACT ist ein Investitionsprogramm. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
Zweitens sollte man bedenken, dass es unterschiedliche Etappen in der Geschäftsentwicklung mit unterschiedlichen Vorständen gab. FP ist es sehr wohl gelungen, nicht nur zu wachsen, sondern auch sehr profitabel dabei zu sein. Als man dann noch unter dem alten Vorstand in eine Phase der Stagnation kam, hat man beschlossen nicht nur die Kostenseite zu überprüfen, sondern auch im US Mietmarkt zu investieren, um die wiederkehrenden Umsätze langfristig zu erhöhen, was meines Wissens auch gelungen ist, aber bis 2018 die Abschreibungen plangemäß (hat man auch immer so mitgeteilt) erhöhte. Daher stieg auch bis 2016 das Ebitda stetig, aber Ebt und Überschuss stagnierten. Alles soweit nachvollziehbar. Afgrund der hohen Zinsbelastung und Steuerquote hat dann der neue Vorstand angefangen, zuerst daran zu arbeiten (auch das ist größtenteils gelungen) und hat sich dann Ende 2016 dazu entschlossen, offensiv den Markt zu erschließen, sprich Marktanteile zu gewinnen. Deshalb hat man 2017 ACT aufgesetzt.
Und an diesem Punkt sind wir jetzt halt. Ob sich ACT auszahlt, wird man abwarten müssen, aber man sollte jetzt auch nicht so tun als wäre FP seit 2012 nicht gewachsen und hätte bei diversen Dingen keine Fortschritte gemacht. In manchen Bereichen ist es sehr wohl gelungen. Aber Abschreibungen und Investitionen belasten jetzt halt den Gewinn, plus die Schwankungen durch die Währungsseite. In 2017/18 kommt halt viel Negatives zusammen, wenn man Investitionen und höhere Abschreibungen als solches bezeichnen möchte. Fakt ist, beides belastet den Überschuss. Und trotzdem kann man Firtschritte bei Zinsaufwendungen, Steuerquote, Umsatz, Ebitda ja nicht negieren. Und ex ACT wäre das Ebitda auch 2017 gestiegen.
the harder we fight the higher the wall