verpasst, da ich sein Posting grundsätzlich nachvollziehen und unterstützen kann.
Eine Sache seh ich insofern anders als das man aus der 2016er Folie natürlich schon rauslesen kann, dass 2019 (durch den 2014er Hype der Dezertifizierung) die Abschreibungen darauf deutlich fallen würden.
Frau Prüser hat das durch die Blume auch anzudeuten versucht. Nur ist halt genau dort auch wieder das Problem. Frau Prüser bereitet uns (eben durch die Blume) darauf vor, dass die eigentlich in 2019 fallenden Abschreibungen durch neuerliche ACT Investitionen eben nicht fallen werden. Man wird weiter investieren, was auch im Grunde eine gute Sache ist, aber das wird eben bedeuten, dass wir unterm Strich (also beim EPS) uns nach wie vor stark gedulden müssen.
Ich schließe jedenfalls aus allen vorliegenden Präsentationen, dass wir 2019 durchaus um die 5 Mio sinkende Abschreibungen in den Bereich 12-13 Mio € gesehen hätten, wenn es nicht diese neuerliche Investitionsoffensive aktuell und auch 2018/19 geben würde. Das heißt, möglicherweise (je nachdem wie hoch die neuen Investitionen schon 2018 sein werden) sehen wir 2019 vielleicht mal ein kleines Absinken von 1-2 Mio der Abschreibungen auf 16-17 Mio €, aber grundsätzlich werden sie mit dem (hoffentlich) steigenden Umsatz dann halt ebenso erstmal konstant bzw. steigen mittelfristig weiter.
Das war ja im Grunde auch nicht anders zu erwarten. Umsatzwachstum kriegt man nicht umsonst. Dafür muss man investieren. Trotzdem hatte ich als Aktionör gehofft, dass FP dem Finanzmarkt mal das eigentliche Potenzial auf der Ergebnisseite zeigt. Da wäre 2019 optimal gewesen, denn wenn dann der Umsatz sagen wir bei 220-225 Mio € liegt, die Abschreibungen aber nur bei 13-14 Mio €, dann wäre das EPS schon 2019 wohl auf 0,7-0,8 € explodiert, einfach durch die enormen Hebeleffekte. Durch die neue Wachstumsstrategie, die ich wie gesagt durchaus begrüße, werden wir aber wohl weiter keine sinkenden Abschreibungen sehen und daher vorläufig nur leicht überproportional steigende Gewinne. Und das ist insofern ärgerlich als das die meisten Anleger einfach dieses Vertrauen in den Vorstand nicht mitbringen. Wieso auch? Daher könnte es in den Foren weiterhon heißen, wieso sollte man FP eine höhere Bewertung zugestehen, wenn das EPS weiter bei 30-40 Cents in 2017/18 dümpelt und 2019 nur leicht auf vielleicht 47-50 Cents steigt? Der Vorstand muss einfach klarer machen, wieso man diese Aktie kaufen sollte. Sich einfach nur hinzustellen und zu meinen, man wolle auf 3-4 Jahre bzw. auf 6-7 Jahre diesen oder jenen Umsatz und Marge erzielen, kann es ja nicht sein. Wieso sollte man dem Vorstand vertrauen, dass das auch geschafft wird? Und vor allem, was bringt das alles wenn unterm Strich die erhofften Hebeleffekte nur begrenzt auftreten? Vielleicht sollte der Vorstand neben Umsatz und Ebitda-Marge klipp und klar sagen, welche operativen, freien Cashflows und Ebits und Überschüsse er ja nach Wachstumsphase erwartet. Dass sich das je nach Präsentation ändert, ist ja auch schon wieder so ein Zeichen, wieso die Anleger misstrauisch sind. Wenn FP nicht aus meiner Sicht so günstig bewertet wäre, wäre ich wohl schon ausgestiegen. Aber die Chancen sind halt weit höher als die Risiken.
Eine Sache seh ich insofern anders als das man aus der 2016er Folie natürlich schon rauslesen kann, dass 2019 (durch den 2014er Hype der Dezertifizierung) die Abschreibungen darauf deutlich fallen würden.
Frau Prüser hat das durch die Blume auch anzudeuten versucht. Nur ist halt genau dort auch wieder das Problem. Frau Prüser bereitet uns (eben durch die Blume) darauf vor, dass die eigentlich in 2019 fallenden Abschreibungen durch neuerliche ACT Investitionen eben nicht fallen werden. Man wird weiter investieren, was auch im Grunde eine gute Sache ist, aber das wird eben bedeuten, dass wir unterm Strich (also beim EPS) uns nach wie vor stark gedulden müssen.
Ich schließe jedenfalls aus allen vorliegenden Präsentationen, dass wir 2019 durchaus um die 5 Mio sinkende Abschreibungen in den Bereich 12-13 Mio € gesehen hätten, wenn es nicht diese neuerliche Investitionsoffensive aktuell und auch 2018/19 geben würde. Das heißt, möglicherweise (je nachdem wie hoch die neuen Investitionen schon 2018 sein werden) sehen wir 2019 vielleicht mal ein kleines Absinken von 1-2 Mio der Abschreibungen auf 16-17 Mio €, aber grundsätzlich werden sie mit dem (hoffentlich) steigenden Umsatz dann halt ebenso erstmal konstant bzw. steigen mittelfristig weiter.
Das war ja im Grunde auch nicht anders zu erwarten. Umsatzwachstum kriegt man nicht umsonst. Dafür muss man investieren. Trotzdem hatte ich als Aktionör gehofft, dass FP dem Finanzmarkt mal das eigentliche Potenzial auf der Ergebnisseite zeigt. Da wäre 2019 optimal gewesen, denn wenn dann der Umsatz sagen wir bei 220-225 Mio € liegt, die Abschreibungen aber nur bei 13-14 Mio €, dann wäre das EPS schon 2019 wohl auf 0,7-0,8 € explodiert, einfach durch die enormen Hebeleffekte. Durch die neue Wachstumsstrategie, die ich wie gesagt durchaus begrüße, werden wir aber wohl weiter keine sinkenden Abschreibungen sehen und daher vorläufig nur leicht überproportional steigende Gewinne. Und das ist insofern ärgerlich als das die meisten Anleger einfach dieses Vertrauen in den Vorstand nicht mitbringen. Wieso auch? Daher könnte es in den Foren weiterhon heißen, wieso sollte man FP eine höhere Bewertung zugestehen, wenn das EPS weiter bei 30-40 Cents in 2017/18 dümpelt und 2019 nur leicht auf vielleicht 47-50 Cents steigt? Der Vorstand muss einfach klarer machen, wieso man diese Aktie kaufen sollte. Sich einfach nur hinzustellen und zu meinen, man wolle auf 3-4 Jahre bzw. auf 6-7 Jahre diesen oder jenen Umsatz und Marge erzielen, kann es ja nicht sein. Wieso sollte man dem Vorstand vertrauen, dass das auch geschafft wird? Und vor allem, was bringt das alles wenn unterm Strich die erhofften Hebeleffekte nur begrenzt auftreten? Vielleicht sollte der Vorstand neben Umsatz und Ebitda-Marge klipp und klar sagen, welche operativen, freien Cashflows und Ebits und Überschüsse er ja nach Wachstumsphase erwartet. Dass sich das je nach Präsentation ändert, ist ja auch schon wieder so ein Zeichen, wieso die Anleger misstrauisch sind. Wenn FP nicht aus meiner Sicht so günstig bewertet wäre, wäre ich wohl schon ausgestiegen. Aber die Chancen sind halt weit höher als die Risiken.
the harder we fight the higher the wall
