Nein, ich glaube nicht wirklich daran, aber wer soll das schon wissen? Wir sind ja keine Insider. Unmöglich ist nichts. Sabine67 schließt das ja auch nur daraus, dass sie nicht an das organische Wachstum glaubt und deshalb der Meinung ist, man hübscht jetzt Unternehmen (bilanziell und hinsichtlich Margen) und Aktie (durch solche Präsentationen) noch etwas auf, damit es ready for takeover ist.
Das kann man so sehen, zumal die breite Aktionärsstruktur dem wohl nach den Jahren der Seitwärtsbewegung ganz offen gegenüberstände, wenn der Preis halbwegs stimmt. Ich würd sagen, wenn jemand 7 € pro Aktie bieten würde, ginge so eine Übernahme wohl über die Bühne.
Andererseits ist das eben nur Sabine67 Spekulation bzw. ihre Meinung. Wenn der Vorstand das ernstmeint, was er zum organischen Wachstum bis 2020 schreib und man dann durch die aufgelaufenen Cashflows auch eine so starke Bilanz hat, um darüber hinaus anorganisch zu wachsen, dann sind die Ziele für 2020 bzw. 2023 ja nicht utopisch. Und dann wären 7 € als Übernahmepreis viel zu gering. Dann würden die Großaktionäre wohl eher nein sagen und lieber warten bis der Aktienkurs an der Börse zweistellige Kurse sieht.
Aber halt beides spekulativ. Aktuell macht der Vorstand in Sachen Kostenkontrolle und Steuervermeidung einen guten Job. Aber wenn er die ehrgeizigen Ziele erreichen will, muss natürlich eine konkrete Produkstrategie her, die dieses organische Wachstum ermöglicht. Ich würd nicht ausschließen, dass es der Vorstand schafft (sind ja nur knapp 5% Wachstum pro Jahr), aber es würde auch okay für mich sein, wenn man nur 3% p.a wächst und dabei die Ebitda-Marge leicht auf 15% anheben könnte. Dann hätte der Kurs auch Verdopplungspotenzial bis 2020. Nur sollte man sich von Visionen bzw. Zielen eines Vorstands auch nicht blenden lassen. Erstmal zählen die Fakten, und die bessern sich bei FP zusehens, aber da muss dann natürlich noch mehr kommen, um den Kurs auf Höhen von 7 € plus X zu heben.
the harder we fight the higher the wall