Ich bin mir nicht sicher ob alle, dass Interview gelesen haben - wurde bisher ja nicht im Forum verlinkt: www.aktiencheck.de/exklusiv/...ufenswert_Aktienanalyse-7361504
Bemerkenswert halte ich vor allem den Absatz:
"Mit der aktuellen EBITDA-Marge sei Günther alles andere als zufrieden. "Unsere Wettbewerber haben teilweise eine operative Marge von über 20%. Das muss auch unsere Zielregion sein. Wir müssen die Kosten senken und uns verbessern. Selbst in unserem Stammgeschäft haben wir erhebliches Potenzial, zu wachsen und deutlich profitabler zu werden", erkläre Günther. Nach eigenen Angaben würden sich fast alle Regionen erfreulich entwickeln. Zum Beispiel die USA, Schweiz und Italien. Weniger gut gelinge der Markteintritt in Frankreich. "Frankreich ist ein sehr schwieriger Markt. Wir stehen hier am Anfang." Ob der Marktdurchbruch bei den Franzosen gelinge, scheine fraglich, da Franzosen oftmals weniger Lust hätten, entsprechende Aufträge bei deutschen Gesellschaften zu platzieren, wenn es entsprechend französische Anbieter gebe."
Es sollte also durchaus möglich sein, die Marge in den nächsten Jahren deutlich zu steigern (muss ja nicht gleich 20% Ebit-Marge sein ;-) )
Der stark erweiterte Kredit ist - wie bereits vermutet - für potentielle Übernahmen gedacht:
"Für die Digitale Poststelle sei zum Beispiel der Bereich Dokumentenmanagement ein spannendes Thema. Ziel sei dabei, Dokumente zu digitalisieren und archivieren. Das passe sehr gut zum Stammgeschäft der Berliner und könnte dem Kunden einen echten Mehrwert liefern. Mit der Digitalisierung könnten die Prozesse beim Kunden optimiert und das Frankierverhalten komplett digital umgestellt werden. "Wir haben in diese Richtung verschiedene Ansätze. Allerdings können wir das nicht aus eigener Kraft stemmen, da dies zu viel Zeit kosten würde. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Dabei ist auch eine Akquisition denkbar", sage der CEO im Hintergrundgespräch mit der "Vorstandswoche.de".
Problem: Aktuell seien die Preise für derartige Unternehmen nicht gerade billig. Zudem sei schlichtweg zu viel Geld am Markt. Günther werde aber beim Preis diszipliniert bleiben. Die Objekte der Begierde würden zwischen 10 bzw. 70 bis 80 Mio. Euro Umsatz umsetzen. Bis zu einem Kaufpreis von 50 Mio. Euro wolle FP einen Deal aus eigenen Mittel stemmen; also ohne Kapitalmaßnahme. "
Von DE-Mail sollte man sich zudem nicht viel erhoffen; Prognose wurde bestätigt.
Ich bin sehr gespannt auf die im Herbst anstehende Präsentation und die darin enthaltenen konkreten Ziele. Durch den neuen CEO wird wohl mehr geändert, als so mancher vermutet hat.
Bemerkenswert halte ich vor allem den Absatz:
"Mit der aktuellen EBITDA-Marge sei Günther alles andere als zufrieden. "Unsere Wettbewerber haben teilweise eine operative Marge von über 20%. Das muss auch unsere Zielregion sein. Wir müssen die Kosten senken und uns verbessern. Selbst in unserem Stammgeschäft haben wir erhebliches Potenzial, zu wachsen und deutlich profitabler zu werden", erkläre Günther. Nach eigenen Angaben würden sich fast alle Regionen erfreulich entwickeln. Zum Beispiel die USA, Schweiz und Italien. Weniger gut gelinge der Markteintritt in Frankreich. "Frankreich ist ein sehr schwieriger Markt. Wir stehen hier am Anfang." Ob der Marktdurchbruch bei den Franzosen gelinge, scheine fraglich, da Franzosen oftmals weniger Lust hätten, entsprechende Aufträge bei deutschen Gesellschaften zu platzieren, wenn es entsprechend französische Anbieter gebe."
Es sollte also durchaus möglich sein, die Marge in den nächsten Jahren deutlich zu steigern (muss ja nicht gleich 20% Ebit-Marge sein ;-) )
Der stark erweiterte Kredit ist - wie bereits vermutet - für potentielle Übernahmen gedacht:
"Für die Digitale Poststelle sei zum Beispiel der Bereich Dokumentenmanagement ein spannendes Thema. Ziel sei dabei, Dokumente zu digitalisieren und archivieren. Das passe sehr gut zum Stammgeschäft der Berliner und könnte dem Kunden einen echten Mehrwert liefern. Mit der Digitalisierung könnten die Prozesse beim Kunden optimiert und das Frankierverhalten komplett digital umgestellt werden. "Wir haben in diese Richtung verschiedene Ansätze. Allerdings können wir das nicht aus eigener Kraft stemmen, da dies zu viel Zeit kosten würde. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, die uns zur Verfügung stehen. Dabei ist auch eine Akquisition denkbar", sage der CEO im Hintergrundgespräch mit der "Vorstandswoche.de".
Problem: Aktuell seien die Preise für derartige Unternehmen nicht gerade billig. Zudem sei schlichtweg zu viel Geld am Markt. Günther werde aber beim Preis diszipliniert bleiben. Die Objekte der Begierde würden zwischen 10 bzw. 70 bis 80 Mio. Euro Umsatz umsetzen. Bis zu einem Kaufpreis von 50 Mio. Euro wolle FP einen Deal aus eigenen Mittel stemmen; also ohne Kapitalmaßnahme. "
Von DE-Mail sollte man sich zudem nicht viel erhoffen; Prognose wurde bestätigt.
Ich bin sehr gespannt auf die im Herbst anstehende Präsentation und die darin enthaltenen konkreten Ziele. Durch den neuen CEO wird wohl mehr geändert, als so mancher vermutet hat.
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