ist das dass come back der Atom Energie ?
Energiewende – Energiearmut nimmt drastisch zu
von Mr N. N.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Oh la la – am gestrigen Mittwoch wurde der Bundesregierung ein Gutachten präsentiert, das mit dem sog. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hart ins Gericht geht. Anders formuliert, das Urteil fällt vernichtend aus. Alles ins allem spricht sich die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) letztlich gar für die Abschaffung des EEG aus.
Weder kosteneffizient noch innovationswirksam
Den Gutachtern zufolge sei das EEG weder ein kosteneffizientes Instrument für Klimaschutz noch entfalte es eine messbare Innovationswirkung. Bei der Übergabe des Gutachtens betonten die Forscher, dass sich mit diesen beiden Gründen daher eine Fortführung des EEG nicht rechtfertigen lassen würde. Die Gutachter unter der Leitung von Professor Harhoff von der Universität Hohenheim untersuchten in dem Kontext „Innovationswirkung“ aber nur Patentanmeldungen und darunter nur jene, die radikale Neuerungen betreffen würden. Insofern entfalte das EEG keine messbare Innovationswirkung.
Mängel beim Klimaschutz
Darüber hinaus gab es von der Kommission auch kein wirklich gutes Urteil in Sachen „Klimaschutz durch das EEG“. Den Gutachtern zufolge vermeide der vom EEG induzierte verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien in der deutschen Stromversorgung europaweit keine zusätzlichen CO2-Emissionen. Diese würden sich lediglich in andere Sektoren und ins europäische Ausland verlagern. Das EEG sorge also nicht für mehr Klimaschutz und mache ihn zudem teurer.
Drastische Zunahme der Energiearmut
Apropos teuer, generell kommt die sog. Energiewende den Bürgern viel zu teuer zu stehen. Und das inmitten der Eurokrise. So verwundert es nicht wirklich, dass die Jahr für Jahr steigenden Kosten für Gas, Heizöl und Strom immer mehr Menschen in die sogenannte Energiearmut drängen. Seit Jahren steigen die Kosten für Energie deutlich schneller als die Nominal-Löhne in Deutschland.
Extreme Preisanstiege seit 2001
Reuters zufolge seien Heizung und Warmwasser 2013 um 43 Prozent teurer als 2002 gewesen. Noch krasser war der Preisanstieg beim Heizöl. Hier mussten die Verbraucher im Jahr 2013 sage und schreibe 140 Prozent mehr als 2001 berappen. Auch extrem, aber nicht ganz so drastisch der Anstieg beim Strompreis. Der Strompreis verdoppelte sich „nur“ zwischen 2001 und 2013. In Relation zu diesen Extrem-Anstiegen fällt das karge Nominal-Lohnplus im Schnitt von 17 Prozent im selben Zeitraum lächerlich tief aus.
17 Prozent der deutschen Haushalte von Energiearmut betroffen
Laut Reuters hätten einer Anfrage der Grünen bei der Bundesregierung im Jahr 2011 rund 6,9 Millionen Haushalte mehr als zehn Prozent des Einkommens für Energie aufgewendet. Damit seien 2011 über 17 Prozent der deutschen Haushalte von "Energiearmut" betroffen gewesen. Den Grünen zufolge waren es 2008 noch 13,8 Prozent.
Oh oh oh – die Zahlen stammen ja aus dem Jahr 2011 und dürften sich bis 2013 weiter verschlechtert haben. Sie erinnern Sich? Ja, 2013 ging es gerade mit Blick auf den Strompreis nochmals drastisch zur Sache. Prozentual zweistellig nach oben. Und damit aber noch nicht genug. Das Preisrad dreht sich auch 2014 munter weiter nach oben. Anfang 2014 hatten 379 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,5 Prozent angekündigt. Sie nannten als Hauptgrund die Erhöhung der Umlage für Ökostrom von 5,27 auf 6,24 Cent je Kilowattstunde Strom. Aktuell müssen und fünf Millionen Haushalte ab Februar, März oder April mehr für ihren Strom bezahlen. Insgesamt 80 Grundversorger haben dem Portal „Verivox“ zufolge Preiserhöhungen von im Schnitt vier Prozent angekündigt.
Und es wäre nicht verwunderlich, wenn das muntere Drehen an der Preisschraube weitergehen wird.
Ja, das ist sie eben, die deutsche Energiewende, die für viele zum Ende bezahlbarer Energie geworden ist.
Vielleicht gibt es ja einmal am St. Nimmerleinstag ein Gutachten über die desaströsen „Sozialen Folgen der bundesrepublikanischen Energiewende"...
Energiewende – Energiearmut nimmt drastisch zu
von Mr N. N.
Liebe Leserin, lieber Leser,
Oh la la – am gestrigen Mittwoch wurde der Bundesregierung ein Gutachten präsentiert, das mit dem sog. Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hart ins Gericht geht. Anders formuliert, das Urteil fällt vernichtend aus. Alles ins allem spricht sich die von der Bundesregierung eingesetzte Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) letztlich gar für die Abschaffung des EEG aus.
Weder kosteneffizient noch innovationswirksam
Den Gutachtern zufolge sei das EEG weder ein kosteneffizientes Instrument für Klimaschutz noch entfalte es eine messbare Innovationswirkung. Bei der Übergabe des Gutachtens betonten die Forscher, dass sich mit diesen beiden Gründen daher eine Fortführung des EEG nicht rechtfertigen lassen würde. Die Gutachter unter der Leitung von Professor Harhoff von der Universität Hohenheim untersuchten in dem Kontext „Innovationswirkung“ aber nur Patentanmeldungen und darunter nur jene, die radikale Neuerungen betreffen würden. Insofern entfalte das EEG keine messbare Innovationswirkung.
Mängel beim Klimaschutz
Darüber hinaus gab es von der Kommission auch kein wirklich gutes Urteil in Sachen „Klimaschutz durch das EEG“. Den Gutachtern zufolge vermeide der vom EEG induzierte verstärkte Ausbau erneuerbarer Energien in der deutschen Stromversorgung europaweit keine zusätzlichen CO2-Emissionen. Diese würden sich lediglich in andere Sektoren und ins europäische Ausland verlagern. Das EEG sorge also nicht für mehr Klimaschutz und mache ihn zudem teurer.
Drastische Zunahme der Energiearmut
Apropos teuer, generell kommt die sog. Energiewende den Bürgern viel zu teuer zu stehen. Und das inmitten der Eurokrise. So verwundert es nicht wirklich, dass die Jahr für Jahr steigenden Kosten für Gas, Heizöl und Strom immer mehr Menschen in die sogenannte Energiearmut drängen. Seit Jahren steigen die Kosten für Energie deutlich schneller als die Nominal-Löhne in Deutschland.
Extreme Preisanstiege seit 2001
Reuters zufolge seien Heizung und Warmwasser 2013 um 43 Prozent teurer als 2002 gewesen. Noch krasser war der Preisanstieg beim Heizöl. Hier mussten die Verbraucher im Jahr 2013 sage und schreibe 140 Prozent mehr als 2001 berappen. Auch extrem, aber nicht ganz so drastisch der Anstieg beim Strompreis. Der Strompreis verdoppelte sich „nur“ zwischen 2001 und 2013. In Relation zu diesen Extrem-Anstiegen fällt das karge Nominal-Lohnplus im Schnitt von 17 Prozent im selben Zeitraum lächerlich tief aus.
17 Prozent der deutschen Haushalte von Energiearmut betroffen
Laut Reuters hätten einer Anfrage der Grünen bei der Bundesregierung im Jahr 2011 rund 6,9 Millionen Haushalte mehr als zehn Prozent des Einkommens für Energie aufgewendet. Damit seien 2011 über 17 Prozent der deutschen Haushalte von "Energiearmut" betroffen gewesen. Den Grünen zufolge waren es 2008 noch 13,8 Prozent.
Oh oh oh – die Zahlen stammen ja aus dem Jahr 2011 und dürften sich bis 2013 weiter verschlechtert haben. Sie erinnern Sich? Ja, 2013 ging es gerade mit Blick auf den Strompreis nochmals drastisch zur Sache. Prozentual zweistellig nach oben. Und damit aber noch nicht genug. Das Preisrad dreht sich auch 2014 munter weiter nach oben. Anfang 2014 hatten 379 Versorger Preiserhöhungen von durchschnittlich 3,5 Prozent angekündigt. Sie nannten als Hauptgrund die Erhöhung der Umlage für Ökostrom von 5,27 auf 6,24 Cent je Kilowattstunde Strom. Aktuell müssen und fünf Millionen Haushalte ab Februar, März oder April mehr für ihren Strom bezahlen. Insgesamt 80 Grundversorger haben dem Portal „Verivox“ zufolge Preiserhöhungen von im Schnitt vier Prozent angekündigt.
Und es wäre nicht verwunderlich, wenn das muntere Drehen an der Preisschraube weitergehen wird.
Ja, das ist sie eben, die deutsche Energiewende, die für viele zum Ende bezahlbarer Energie geworden ist.
Vielleicht gibt es ja einmal am St. Nimmerleinstag ein Gutachten über die desaströsen „Sozialen Folgen der bundesrepublikanischen Energiewende"...
