Bergbau-Servicesektor sieht erste Anzeichen der Besserung
25.03.2009 | 12:00 Uhr | Rainer Hahn (EMFIS)
RTE Stuttgart - (
www.rohstoffe-go.de) - Bergbauservicefirmen sehen den Anfang einer Erholung in ihren Auftragsbüchern, die ersten Anzeichen von Zuversicht in einer Branche, die von der Finanz- und Wirtschaftskrise stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Auf dem Asia Mining Congress, der diese Woche in Singapur stattfindet, äußerten die Vertreter einiger Unternehmen der Bergbau-Serviceindustrie, man habe in den letzten zwei Monaten wieder bessere Geschäfte gemacht als noch im Oktober, November oder Dezember des vergangenen Jahres. Zwar würden die Geschäfte im Vergleich zu Anfang 2008 immer noch schlecht laufen, aber es seien erste Zeichen einer Besserung zu erkennen. Aufträge würden herein kommen und auch verstärkt Anfragen von Kunden.
Die Service-Unternehmen der Bergbaubranche liefern das Equipment, das Explorer und Produzenten benötigen - die Mühlen, Bohrer, Bohrtürme und Spezialwissen, das die Minenunternehmen brauchen, um Metalle und Mineralien aus der Erde zu holen. Und sind somit gut positioniert, um die Entwicklung des Minensektors einzuschätzen. Die Konzerne, wie beispielsweise US-Gigant Caterpillar (ISIN
US1491231015) oder die finnische Outotec (ISIN
FI0009014575), litten mit als erste, als die Bergbaubranche im vergangenen Jahr ihr Investitionsvolumen um rund 200 Milliarden Dollar oder 40 Prozent zusammenstrich.
Die Rohstoffpreise sind seit ihren Rekordhochs Mitte 2008 um bis zu 60 Prozent gefallen, doch die Stimmung - zumindest in der Service-Branche - sei in vernünftigem Rahmen positiv, hieß es auf der Konferenz. Unter anderem, weil in der Krise auch die Kosten deutlich gesenkt werden konnten. Es sei möglich, die Kapitalaufwendungen um 30 bis 35 Prozent zu senken, so Teilnehmer des Kongresses. Und die Auswirkungen der Konjunkturprogramme in den USA und China, seien ja auch noch gar nicht zu sehen.
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