Formel 1 in Saison gestartet :-)


Thema
abonnieren
Beiträge: 16
Zugriffe: 825 / Heute: 5
Luki2:

Formel 1 in Saison gestartet :-)

 
09.01.02 09:55
Die Formel 1-Teams sind in Barcelona offiziell in die neue Saison gestartet, am ersten Testtag war Williams-BMW am schnellsten

Formel 1 in Saison gestartet :-) 532546
Circuit de Catalunya: Juan Pablo Montoya bei Testfahrten

Barcelona - Der brasilianische Testpilot Antonio Pizzonia erzielte am Montag Tages-Bestzeit vor den Silberpfeil-Piloten Alexander Wurz (Österreich) undDavid Coulthard (Großbritannien) sowie Ralf Schumacher.Er testete auf dem Circuit de Catalunya den neuenBMW-Motor.

"Die Rundenzeiten sind nicht so wichtig, vielmehr geht esum Entwicklungsarbeit und viele Kilometer. Vor diesem Hintergrund warder Testauftakt positiv", sagte Ralf Schumacher über den Wiederbeginnnach der Winterpause. Schumi II fuhr ein "Übergangsmodell" mitletztjährigem Chassis und dem neuen Motor, der mit 880 PS der stärkste der Formel 1 sein soll.

McLaren-Mercedes konzentrierte sich nach dem Wechsel zu Michelinauf Reifen-Tests mit dem letztjährigen Auto. Coulthard absolvierte 65Runden, Wurz 46. Am Montag waren zudem die Teams BAR-Honda und Jaguarim Einsatz. Am Dienstag kamen Ferrari, Sauber, Renault und Toyotadazu. Weltmeister Michael Schumacher beginnt erst am 19. Januar.


Rennstall Sauber in neue Hände

Nick Heidfelds Formel-1-Team Sauber-Petronas bekommt einen neuen Besitzer

Formel 1 in Saison gestartet :-) 532546
Nick Heidfeld: Fährt bald für neue Investorengruppe

Zürich - Nach Angaben der SchweizerNachrichtenagentur "si" vom Dienstag soll die Großbank "CreditSuisse" 63 Prozent der Anteile übernehmen. Dem Vernehmen nach sollder Bank das Geschäft rund 70 Millionen Schweizer Franken (47,5Millionen Euro) wert sein.

Zunächst hat Teamchef Peter Sauber die Aktienmehrheit an derHolding von dem österreichischen Unternehmer Dietrich Mateschitzzurück gekauft. Später soll "Credit Suisse" übernehmen, um dieAnteile bei geeigneten Investoren zu platzieren."Ich bin glücklich über den Verlauf der Transaktion", sagte PeterSauber der Nachrichtenagentur: "Das mir vertraglich zustehendeVorkaufsrecht habe ich wahrgenommen, um zu verhindern, dass dieAktien in unerwünschte Hände gelangen."

Bereits im Sommer hatte sich Mateschitz, der Besitzer einesEnergie-Drink-Herstellers ("Red Bull"), zum Verkauf der Anteileentschlossen. Das Unternehmen wird weiterhin als Sponsor des Teamsauftreten. "Credit Suisse" ist seit einem Jahr einer von dreiHauptsponsoren bei dem Rennstall.  


Prost hofft auf Rettung

Das finanziell angeschlagene Formel-1-Team von Alain Prost darf auf die Rettung hoffen

Formel 1 in Saison gestartet :-) 532546
Alain Prost: Geht sein Team 2002 mit neuer Finanzspritze nochmal ins Rennen?

Barcelona - Seinen WunschpilotenHeinz-Harald Frentzen wird der viermalige Weltmeister dennochwahrscheinlich nicht zurück gewinnen. Obwohl am Montagabend bekanntwurde, dass Prost mit einer Finanzspritze von rund 40 MillionenDollar (35,6 Millionen Euro) durch eine Investorengruppe vor demRückzug bewahrt werden soll, wird der Mönchengladbacher seineKarriere voraussichtlich beim Konkurrenz-Team Arrows fortsetzen. "Wirführen Gespräche", bestätigte Frentzen-Berater Monte Field am Montagden Fortgang der Verhandlungen. Nach wie vor hat Frentzen für die am3. März beginnende Formel-1-Saison keinen Vertrag.

Offiziell wollte sich Prost nicht zu den aktuellen Entwicklungenäußern. "Wir bestätigen und dementieren nichts", so Team-SprecherinVirginie Papin gegenüber französischen Medien. Prost hatte imNovember ein Sanierungsverfahren einleiten und die Buchhaltung demSachverwalter Franck Michael übergeben müssen. Eine Frist derBehörden für einen Ausgleich der Bilanzen war verlängert worden, sieläuft am kommenden Dienstag aus. Die Investoren-Gruppe soll ausfranzösischen Geschäftsleuten bestehen.




gehört zwar nicht zur Börse, freue mich auf die neue Formel 1 Saison 2002 !!!

schönen Tag noch.

Gr. Luki2 :-)


Antworten
MOTORMAN:

Yeah!!! o.T.

 
09.01.02 10:15
Antworten
nmx_lion:

BMW Power forever !!!!!!! o.T.

 
09.01.02 10:17
Antworten
Linus:

jenau !!! o.T.

 
09.01.02 10:20
Antworten
Bob Dylan:

Findet ihr das nicht auch seltsam?

 
09.01.02 10:26
nix gegen euch persönlich nmx_lion und Linus, vielleicht seid ihr ja echte BMW-Fans, aber mir ist aufgefallen, daß irgendwann einmal jeder für Schumi war. Jetzt wo BMW langsam anfängt in der F1 erfolgreich zu werden und noch dazu einen deutschen Fahrer mit im Team hat sprießen immer mehr BMW-Fans scheinbar aus dem Nichts hervor. :)
Ich glaube, als McLaren-Fan runde ich diesen illustren Reigen gut ab und freue mich in diesem Sinne auf eine gute Saison.

Grüße an euch alle

Bob
Antworten
MOTORMAN:

Ich hoffe,

 
09.01.02 10:27
dass der Montoya den schweizer- und österreichischen Schumacherbrüdern mal ganz heftig um die Ohren fährt. Wir zwar schwer, da die Ferrari-Motoren auf einem Stand sind, wie in den letzten 21 Jahren zuvor nicht mehr. However, drücke auch noch meinem Eddie die Daumen auf ein paar Points.

mm
Antworten
schleimer:

jau

 
09.01.02 10:31
eddie for ever!

hey motorman hast du endlich mal das video welches ich dir emf. habe angeschaut!?

MfG

Antworten
MOTORMAN:

@Bob

 
09.01.02 10:32
Einspruch: also ich habe schon immer gegen die Schumis gelästert. BMW-Fan war ich schon immer, Ferrari-Fan in der Zeit, wo Irvine noch bei denen gefahren ist.

Aber diese Trendbewegung ist ja auch sehr schön bei dem RTL-Publikum zu sehen, wo sie vor zwei Jahren auf einem zum Saisaonende alle in gelb angetreten waren, als Schumi keine Chancen mehr auf die WM hatte.

Antworten
der boardaufp.:

Schumu I wird's schon richten :-))) o.T.

 
09.01.02 10:36
Antworten
der boardaufp.:

Naja,- Schumi I :-))) o.T.

 
09.01.02 10:38
Antworten
MOTORMAN:

@schleimer

 
09.01.02 10:42
meinst du the F&TF?

Antworten
schleimer:

hmm?

 
09.01.02 10:43
das sagt mir nichts!
ich meine beifahrer im gelben auto
sagt dir das was ?

:-))))))))))))
Antworten
Luki2:

Probleme vor Formel-1-Start: Ermittlungen in Melbo

 
09.01.02 15:12
Formel 1 in Saison gestartet :-) 533091
oh ja der Schumi :-)


München (dpa) - Der Formel-1-Auftakt im australischen Melbourne ist offenbar wegen versicherungsrechtlicher Probleme gefährdet. Dies berichtet die Fachzeitschrift «auto, motor und sport». Den Angaben zufolge ermittelt die Staatsanwaltschaft in Melbourne noch immer wegen des tödlichen Unfalls eines Streckenpostens beim letztjährigen Grand Prix.

Angeblich kam kein Vertreter des Internationalen Automobilverbandes (FIA) zu einer Zeugenvernehmung, woraus die Staatsanwaltschaft ein Schuldeingeständnis ableitet, hieß es weiter. In Melbourne beginnt die diesjährige Formel-1-Saison am 3. März mit dem Großen Preis von Australien. Im Vorjahr war ein Streckenposten ums Leben gekommen, nachdem ein loses Rad nach einem Unfall zwischen Jacques Villeneuve und Ralf Schumacher den Mann getroffen hatte.

 
14:34 am 09.01.2002 - Die Welt
Antworten
Luki2:

Barrichello: «Trotz Schumacher WM-Chance»

 
16.01.02 13:50
Madonna di Campiglio (dpa) - «Wasserträger» Rubens Barrichello rechnet sich trotz Michael Schumacher echte WM-Chancen aus und hat auch keine Angst vor Juan Pablo Montoya als möglichen Nachfolger bei Ferrari. «Ich glaube an meine Titelchance, obwohl Michael mein Teamkollege ist», sagte der brasilianische Formel-1-Pilot im italienischen Madonna di Campiglio.

«Wenn ich erstmals aufwache und denke, ich kann nicht mehr gewinnen, dann höre ich auf.» Die jüngsten Spekulationen, der Kolumbianer Montoya würde ihn 2003 ersetzen, bezeichnete Barrichello als unwahr: «Das ist eine Lüge.» Auch Ferrari-Sportdirektor Jean Todt hatte diese Gerüchte als falsch zurückgewiesen.

Während sich Barrichello bei der traditionellen Ferrari-Skiwoche den etwa 100 Medienvertretern stellte, wedelte der Weltmeister schwungvoll die Kunstschneepisten in dem dieses Jahr weitgehend grün- braunen Skiparadies in den Dolomiten hinunter. Schumacher genoss mit seiner Frau Corinna und einigen Freunden entspannt den Sonnenschein und die malerische Bergwelt.

Barrichello stellte derweil seine Ansprüche auf die WM-Krone bei dem am 3. März in Melbourne beginnenden Championat: «Ich hoffe auf ein WM-Rennen zwischen den beiden Ferrari.» Allerdings schien der zwischen Selbstbewusstsein und Unsicherheit schwankende Südamerikaner seiner Courage manchmal selbst nicht zu trauen. «So lange ich das gleiche Auto wie Michael erhalte, ist es egal, wer die Nummer 1 und 2 ist, auch wenn das mit Michael sehr schwierig ist», sagte der 29- Jährige und räumte indirekt ein, dass er sich mit der Nebenrolle hinter Hauptdarsteller Schumacher abgefunden hat. Seine beim Antritt vor zwei Jahren erhobene Forderung, als «Nummer 1B» quasi auf «Augenhöhe» mit dem Deutschen zu stehen, bezeichnete Barrichello als Schnee von gestern. «Das ist nicht mehr wichtig.»

Auch wenn der bei kritischen Fragen häufig gekränkt wirkende «Schattenmann» verbal zu kontern versuchte, klang immer wieder Frust über Benachteiligung im Team durch. «Entscheidend ist, dass wir das gleiche Auto haben, und alle technischen Daten sind offen», versicherte er zwar. «Aber ich genieße vielleicht 30 bis 35 Prozent der Aufmerksamkeit.» Diese wachse zwar. Aber erst wenn es hier 50:50 stehe, sei er in einer wirklich guten Position.

Als ob der übermächtige Teamkollege nicht schon «Strafe» genug wäre, sieht sich der WM-Dritte des Vorjahres auch ständiger Konkurrenz von außen ausgesetzt. Als neuester heißer Kandidat für das zweite Ferrari-Cockpit anstelle Barrichellos gilt Montoya. Der aggressive und selbstbewusste Williams-BMW-Pilot gilt als einer der aussichtsreichsten Thronfolger, wenn König «Schumi I» einmal abdankt. «Ich mache mir keine Sorgen», versicherte Barrichello, dessen Vertrag nach dieser Saison endet. «Wenn ich gute Arbeit leiste, habe ich auch eine Zukunft bei Ferrari.»

Zumindest privat ist bei Barrichello alles in Butter. Söhnchen Edoardo, inzwischen 6 Monate alt und 7 Kilogramm schwer, sei «ein wahrer Goldschatz. Ich fühle mich sehr wohl als Vater. Das ist wunderschön.»

 
12:20 am 16.01.2002 - Die Welt
Antworten
Luki2:

Silberpfeil: Der MP 4-17 hat 870 PS und

 
20.01.02 19:05
Seine Frau, sein Auto, ...
Damit David Coulthard endlich Ferrari besiegt, baute ihm Mercedes einen Traum-Silberpfeil: Der MP 4-17 hat 870 PS und trägt die Nase tiefer

Formel 1 in Saison gestartet :-) 547398
David Coulthard und seine Kollegen enthüllen ihren neuen Dienstwagen von McLaren-Mercedes
Foto: dpa

Von Ralf Bach
Barcelona - Es gab keine tanzenden Mädchen, die unter sphärischen Klängen elfengleich um das Auto herumtanzten, es gab im Gegensatz zur McLaren-Mercedes-Präsentation im vergangenen Jahr auch keinen Stargast Boris Becker, der mit seiner damaligen neuen Lebensabschnittspartnerin Sabrina Setlur das eigentliche Objekt der Begierde zur Nebensache erscheinen ließ. Schauspielerin Veronica Ferres, eingeladen mit ihrem Mann Martin Krug, fiel kaum noch auf, McLaren-Mercedes beschränkte sich auf das Wesentliche.

Der Star war das Auto: Im Blitzverfahren enthüllten McLaren-Chef Ron Dennis, Mercedes-Motorsportbeauftragter Norbert Haug sowie die drei Fahrer David Coulthard (Schottland) Kimi Raikkönen (Finnland) und der österreichische Testpilot Alexander Wurz den McLaren-Mercedes mit dem technokratischen Namen MP4-17, der den WM-Titel zurück nach Stuttgart bringen soll.

Ginge es rein nach dem ersten optischen Eindruck, Mercedes wäre schon Weltmeister. Der Silberpfeil 2002 ist ein ästhetischer Genuss, ein Traum auf vier Rädern, bei dem die Marketingstrategen auch den kleinsten Sponsoraufkleber so aufs Auto platziert haben, dass er den Gesamteindruck nicht stören kann.

Hans Herrmann, Mercedes-Werksfahrer der 50er-Jahre und Ehrengast, relativierte aber die ob der gelungenen Formen entstandene Euphorie sogleich. "Optik zählt leider nicht", sagte Herrmann, "das Einzige, was wichtig ist, sind die Rundenzeiten." Und die müssen mehr stimmen denn je: McLaren-Mercedes steht unter Druck.

Neben Ferrari, dem Dauerrivalen der vergangenen drei Jahre, muss sich Mercedes besonders mit den BMW-Ergebnissen vergleichen lassen. Deren überraschende Erfolge 2001 zwang schon in der zweiten Saison nach dem Comeback (vier Siege) die Untertürkheimer Führungszentrale zum Handeln.

Daimler-Vorstand Jürgen Hubbert, verantwortlich für den Motorsport, verließ sich nicht mehr auf die von ihm eingesetzten Angestellten, sondern erklärte die Formel 1 zur Chefsache. Zunächst sorgte er dafür, dass sein Team nicht nur von Bridgestone zum französischen Reifenhersteller Michelin wechseln konnte, sondern auch die gleichen Rechte in der Reifenentwicklung genießen kann, die bisher Williams-BMW vorbehalten waren.

Der Wechsel beruht auf Kalkül. Hubbert glaubt, dass Michelin in der zweiten Saison einen entscheidenden Vorteil gegenüber der japanischen Konkurrenz und damit auch zu Ferrari herausarbeiten kann, Fahrer wie Heinz-Harald Frentzen oder Marc Surer bestätigen Hubberts Ahnung, meinen sogar, "dass ein mit Michelin-Reifen bestücktes Auto sogar bis zu einer halben Sekunde pro Runde schneller fahren kann". Ein Vorteil, der in der Formel 1 kaum durch eine überlegene Aerodynamik oder einen stärkeren Motor zu kompensieren ist.

Auch intern strukturierte Hubbert um. Mercedes, 60 Prozent Anteilseigner von McLaren, übernahm mehr Verantwortung und Einfluss, Motor- und Autoentwicklung wurden mehr nach Stuttgart gelegt. Mit Hans-Peter Kollmeier setzte Hubbert einen Mercedes-Ingenieur ein, der die parallele Entwicklung von Chassis und Motor koordiniert hat. Und McLaren-Technikchef Adrian Newey erklärte: "Der Wechsel des Reifenausrüsters hatte mit den größten Einfluss auf die Entwicklung des neuen Autos."

Newey baut extrem wie kein anderer Konstrukteur das Gesamtkonzept des Fahrzeugs auf dem Frontspoiler und der Fahrzeugnase auf, weil dort der die aerodynamische Effizienz bestimmende Fahrtwind zuerst auftrifft und möglichst verwirbelungsfrei zu Seitenkästen mit Kühlern, Unterboden, Motoransaugstutzen und Heckspoiler weitergeleitet wird. Er zog die Fahrzeugnase des Silberpfeils tiefer als letztes Jahr.

Wie wichtig das Vorderteil des Wagens ist, zeigte die vergangene Saison: 2001 verkalkulierte sich Newey, der Mclaren-Mercedes war im Grenzbereich nur kritisch zu fahren und dazu noch schwierig abzustimmen. Ferrari hatte das bessere Gesamtkonzept gebaut.

Der Heck des neuen Silberpfeils wurde auf den Daten begründet, die Motorchef Mario Illien vorgab. Das neue Mercedes-Antriebsaggregat mit Namen FO110M ist leichter, kompakter und zugleich tragendes Fahrzeugteil. Der Motor soll dazu mit neuem Zylinderwinkel (90 Grad statt bisher 72) immerhin 870 PS Kraft entwickeln.

Testpilot Alexander Wurz trägt in den sechs Wochen bis zum Saisonstart in Melbourne am 3. März die größte Verantwortung. Wurz fuhr am Donnerstag vor der Präsentation die ersten Runden in Silverstone, die erstaunlich problemlos verliefen. Der Österreicher übernimmt auch die Hauptlast bei den Tests, die ab Montag in Barcelona gefahren werden. Dem technisch versierten und gleichzeitig schnellen Piloten trauen die McLaren-Ingenieure am ehesten zu, die von den Computern gelieferte Datenflut so einzuordnen, dass bis Melbourne Reifen optimal mit Flügel, Motor-, Getriebe- und Differentialeinstellung harmonieren.

So können die Stammpiloten David Coulthard und besonders der noch unerfahrene 22-jährige Kimi Raikkönen leichter die richtige Fahrzeugabstimmung finden. "Denn besonders die Reifen können beträchtlichen Einfluss auf Lenkkräfte, Aerodynamik und die gesamte Balance des Wagens haben", weiß Newey, "aber vieles davon kann man einfach nicht an den Computern simulieren."

Um Wurz zusätzlich zu entlasten, denken die Verantwortlichen von McLaren-Mercedes darüber nach, einen zusätzlichen Testfahrer zu engagieren. Ferrari und BMW-Williams agieren schon mit zwei Testpiloten.

Dass der Franzose Jean Alesi, von Mercedes in dieser Saison für die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft geholt und mit über 200 Grand-Prix-Einsätzen der momentan erfahrenste Formel-1-Pilot, bald zu einem Testeinsatz kommen wird, ist wahrscheinlich. In Barcelona war Alesi bereits als Gast anwesend.

Antworten
vanSee:

Schwarzer Tag für Ferrari

 
30.01.02 17:01
Schwarzer Tag für Ferrari

Formel-1-Champion Michael Schumacher ist bei Testfahrten am Mittwoch in Barcelona schwer verunglückt, blieb aber unverletzt. Wenig später fuhr Schumachers Teamkollege Rubens Barrichello den zweiten Ferrari zu Schrott.

 
AFP/DPA

Michael Schumacher steigt unverletzt aus dem Ferrari-Wrack


Barcelona - Fünf Wochen vor dem Start der Formel-1-Saison 2002 kam Schumacher bei Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya von Barcelona aus bislang noch ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit in Kurve zwölf von der Strecke ab. Schumacher schleuderte mit seinem Ferrari mit dem Heck voran mit großer Wucht in einen Reifenstapel. Der 33-Jährige überstand den Crash allerdings unverletzt. "Ich habe die Kontrolle über das Auto verloren", sagte Schumacher in einer ersten Reaktion, nachdem er aus seinem schwer beschädigten Boliden gestiegen war.

Der Ferrari wurde schwer beschädigt, beide Hinterräder sind nach Augenzeugenberichten abgerissen worden. Schumacher kam mit dem Schrecken davon. Laut "Autosport Online" soll der Weltmeister mit Tempo 225 von der Piste abgekommen sein. Berichte, nach denen sich Schumacher überschlagen habe, wurden allerdings nicht bestätigt.

Ferrari wird genau untersucht


"Michael ist unverletzt", sagte Pressesprecherin Sabine Kehm in einer ersten Stellungnahme dem Sport-Informations-Dienst. Der Unfallhergang gab Ferrari einige Rätsel auf. Einen Reifenplatzer, wie zunächst gemutmaßt, habe es definitiv nicht gegeben, versicherte Kehm.

 
AFP/DPA

Nachdem er von der Strecke abgekommen ist, rast Michael Schumacher im Ferrari rückwärts gegen einen Reifenstapel


Niemand kann bisher die Frage beantworten, ob ein Fahrfehler oder ein technischer Defekt zum Unfall geführt hat. Das Auto werde genau untersucht, meinte Sabine Kehm: "Wir wissen noch nicht, was für den Abflug verantwortlich und wie schnell Michael an dieser Stelle war." "Autosport Online" berichtete später allerdings, dass ein Fahrfehler Ursache des Unfalls gewesen sei und berief sich auf Aussagen aus Teamkreisen.

Die Testfahrten wurden nach dem Crash sofort per roter Flagge gestoppt und erst nach der Bergung des kaputten Ferrari fortgesetzt. Schumacher sagte alle weiteren Tests für Mittwoch ab und ließ sich stattdessen von seinem Physiotherapeuten massieren.

Auch Barrichello verunglückte


Wenig später kam auch sein Teamkollege Barrichello (Brasilien) auf dem Circuit de Catalunya in einer Kurve von der Strecke ab. Beide Rennfahrer kamen mit dem Schrecken davon. "Die Autos werden nach Italien zurücktransportiert, da die Schäden nur in Maranello behoben werden können", gab Ferrari bekannt und beendete kurzerhand die Probefahrten. Beide Piloten waren noch im Vorjahresauto unterwegs. Als letztes Top-Team präsentiert Ferrari sein neues Fahrzeug am 6. Februar in Maranello.

 
DPA

Auch Rubens Barrichello fand sich im Reifenstapel wieder


Der Crash in Barcelona war bereits der 14. schwere Unfall Schumachers. Wie durch ein Wunder kam der Formel-1-Rekordsieger (53 Grand-Prix-Erfolge) in den meisten Fällen unverletzt davon. Den bislang schlimmsten Crash erlebte Schumacher am 11. Juli 1999 beim Großen Preis von England in Silverstone, als er einen doppelten Beinbruch erlitt, danach insgesamt sechs Rennen pausieren musste und dadurch seine Chance auf den WM-Titel einbüßte.  
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
--button_text--