Fondsmanager üben sich wieder im Optimismus, wurden aber bescheiden
Eine Umfrage von Merrill Lynch zeigt, daß es mit Aktien aufwärts gehen sollte. Allerdings werden geringere Renditen erwartet.
Nicht nur die Konjunkturforscher rechnen im kommenden Jahr mit einem Aufschwung. Auch die Fondsmanager sind überzeugt, daß die weltweite Wirtschaft den Tiefpunkt des Konjunkturabschwungs bereits gesehen hat. Dies geht aus einer Dezember-Umfrage hervor, die die US-Bank Merrill Lynch unter 263 Fondsmanagern durchgeführt hat.
Derzeit erwarten 78 Prozent der Befragten eine Erholung der Konjunktur und höhere Aktienkurse in den kommenden zwölf Monaten. Im Vormonat zeigten sich lediglich 42 Prozent bezüglich der Konjunktur optimistisch, 76 Prozent gingen von höheren Kursen aus. "Die Fondsmanager rechnen eher damit, daß wachsende Gewinne bei den Unternehmen die Märkte antreiben. Sie glauben nicht an eine grundsätzlich höhere Bewertung", sagt David Bowers, Chefstratege bei Merrill Lynch.
Für 2002 erwartet Richard Turnill, Leiter Asset Allocation bei Merrill Lynch Investment Managers, daß Aktien auf Grund ihrer derzeit relativen Bewertung zu Bonds den Investoren erstmals seit zwei Jahren wieder eine bessere Rendite einbringen werden. "Über die nächsten fünf Jahre wird die Aktienrendite mit real bis zu neun Prozent gegenüber Anleihen sechs Prozentpunkte mehr Gewinn einbringen."
Die Fondsgesellschaft Threadneedle ist auch optimistisch eingestellt - vor allem für den britischen Markt. "Die Aussichten dort gehören zu den vielversprechendsten in Europa", meint David Sachon von Threadneedle Investments. Seine Begründung: Die britische Regierung habe zunächst die öffentlichen Ausgaben sehr unter Kontrolle gehalten, was ihr nun erlaube, mehr in Bildung, Krankenhäuser und das Verkehrsnetz zu investieren. "Das wird zu einer Zunahme der Beschäftigung und der Konsumausgaben führen", betont Sachon. Zudem habe die britische Notenbank weitaus aggressiver die Zinsen gesenkt als die Europäische Zentralbank, wodurch die wirtschaftliche Erholung unterstützt werden sollte. Für risikofreudige Anleger sei auch Asien interessant, da die Bewertung der Aktien dort im internationalen Vergleich sehr attraktiv sei.
Eine Umfrage von Merrill Lynch zeigt, daß es mit Aktien aufwärts gehen sollte. Allerdings werden geringere Renditen erwartet.
Nicht nur die Konjunkturforscher rechnen im kommenden Jahr mit einem Aufschwung. Auch die Fondsmanager sind überzeugt, daß die weltweite Wirtschaft den Tiefpunkt des Konjunkturabschwungs bereits gesehen hat. Dies geht aus einer Dezember-Umfrage hervor, die die US-Bank Merrill Lynch unter 263 Fondsmanagern durchgeführt hat.
Derzeit erwarten 78 Prozent der Befragten eine Erholung der Konjunktur und höhere Aktienkurse in den kommenden zwölf Monaten. Im Vormonat zeigten sich lediglich 42 Prozent bezüglich der Konjunktur optimistisch, 76 Prozent gingen von höheren Kursen aus. "Die Fondsmanager rechnen eher damit, daß wachsende Gewinne bei den Unternehmen die Märkte antreiben. Sie glauben nicht an eine grundsätzlich höhere Bewertung", sagt David Bowers, Chefstratege bei Merrill Lynch.
Für 2002 erwartet Richard Turnill, Leiter Asset Allocation bei Merrill Lynch Investment Managers, daß Aktien auf Grund ihrer derzeit relativen Bewertung zu Bonds den Investoren erstmals seit zwei Jahren wieder eine bessere Rendite einbringen werden. "Über die nächsten fünf Jahre wird die Aktienrendite mit real bis zu neun Prozent gegenüber Anleihen sechs Prozentpunkte mehr Gewinn einbringen."
Die Fondsgesellschaft Threadneedle ist auch optimistisch eingestellt - vor allem für den britischen Markt. "Die Aussichten dort gehören zu den vielversprechendsten in Europa", meint David Sachon von Threadneedle Investments. Seine Begründung: Die britische Regierung habe zunächst die öffentlichen Ausgaben sehr unter Kontrolle gehalten, was ihr nun erlaube, mehr in Bildung, Krankenhäuser und das Verkehrsnetz zu investieren. "Das wird zu einer Zunahme der Beschäftigung und der Konsumausgaben führen", betont Sachon. Zudem habe die britische Notenbank weitaus aggressiver die Zinsen gesenkt als die Europäische Zentralbank, wodurch die wirtschaftliche Erholung unterstützt werden sollte. Für risikofreudige Anleger sei auch Asien interessant, da die Bewertung der Aktien dort im internationalen Vergleich sehr attraktiv sei.