Fondsmanager üben sich wieder im Optimismu


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sir charles:

Fondsmanager üben sich wieder im Optimismu

 
27.12.01 10:15
Fondsmanager üben sich wieder im Optimismus, wurden aber bescheiden

Eine Umfrage von Merrill Lynch zeigt, daß es mit Aktien aufwärts gehen sollte. Allerdings werden geringere Renditen erwartet.

 
Nicht nur die Konjunkturforscher rechnen im kommenden Jahr mit einem Aufschwung. Auch die Fondsmanager sind überzeugt, daß die weltweite Wirtschaft den Tiefpunkt des Konjunkturabschwungs bereits gesehen hat. Dies geht aus einer Dezember-Umfrage hervor, die die US-Bank Merrill Lynch unter 263 Fondsmanagern durchgeführt hat.


Derzeit erwarten 78 Prozent der Befragten eine Erholung der Konjunktur und höhere Aktienkurse in den kommenden zwölf Monaten. Im Vormonat zeigten sich lediglich 42 Prozent bezüglich der Konjunktur optimistisch, 76 Prozent gingen von höheren Kursen aus. "Die Fondsmanager rechnen eher damit, daß wachsende Gewinne bei den Unternehmen die Märkte antreiben. Sie glauben nicht an eine grundsätzlich höhere Bewertung", sagt David Bowers, Chefstratege bei Merrill Lynch.


Für 2002 erwartet Richard Turnill, Leiter Asset Allocation bei Merrill Lynch Investment Managers, daß Aktien auf Grund ihrer derzeit relativen Bewertung zu Bonds den Investoren erstmals seit zwei Jahren wieder eine bessere Rendite einbringen werden. "Über die nächsten fünf Jahre wird die Aktienrendite mit real bis zu neun Prozent gegenüber Anleihen sechs Prozentpunkte mehr Gewinn einbringen."


Die Fondsgesellschaft Threadneedle ist auch optimistisch eingestellt - vor allem für den britischen Markt. "Die Aussichten dort gehören zu den vielversprechendsten in Europa", meint David Sachon von Threadneedle Investments. Seine Begründung: Die britische Regierung habe zunächst die öffentlichen Ausgaben sehr unter Kontrolle gehalten, was ihr nun erlaube, mehr in Bildung, Krankenhäuser und das Verkehrsnetz zu investieren. "Das wird zu einer Zunahme der Beschäftigung und der Konsumausgaben führen", betont Sachon. Zudem habe die britische Notenbank weitaus aggressiver die Zinsen gesenkt als die Europäische Zentralbank, wodurch die wirtschaftliche Erholung unterstützt werden sollte. Für risikofreudige Anleger sei auch Asien interessant, da die Bewertung der Aktien dort im internationalen Vergleich sehr attraktiv sei.


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Dixie:

Wenn man bedenkt, dass

 
27.12.01 10:20
die meisten Fondsmanager permanent falsch liegen mit ihren Prognosen, dann siehts ja düster aus.
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cap blaubär:

Jeder Krämer lobt seine Ware(hier die Übersetzung)

 
27.12.01 10:47
alsoo Pfoten raus aussm GB Markt+generell Pfoten raus aus Fonds
blaubärgrüsse
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007Bond:

Ich glaube nur, was ich sehe:

 
27.12.01 11:39
Die Konjunkturaussichten sind derzeit alles andere als rosarot. Viele, darunter auch die Deutsche Bank, erwarten für das kommende Jahr sogar ein Nullwachstum.

Daher erwarte ich nur dann einen mittel- bis langfristigen Anstieg der Indizies (unabhängig ob DAX, NEMAX, DOW oder NASDAQ), wenn die Aktien in ihrer Mehrheit bzw. Bewertung innerhalb der Indizies aktuell tatsächlich unterbewertet sind, bzw. natürlich auch dann, wenn die Mehrheit der nächsten Quartalsberichte auf eine Verbesserung der Konjunktur rückschließen läßt.


Weitere Fakten
Teil 1: Japan
(Quelle: Comdirekt vom 27.12.01)

Japans Produktionsindex auf 14-Jahres-Tief

Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) berechnete die vorläufige, saisonbereinigte Veränderung der
japanischen Industrieproduktion für November. Die Produktion verringerte sich im Vormonatsvergleich um 1,8 Prozent,
während Experten nur eine Abnahme um 1,0 Prozent erwartet hatten.

Auf Jahressicht sank der Produktionsindex um 13,1 Prozent. Damit fiel der Index im Berichtsmonat saisonbereinigt auf 90,9 Punkte und nicht saisonbereinigt auf 94,0 Zähler.

In den folgenden Monaten erwartet das Ministerium ein Produktionswachstum von 2,1 und 0,4 Prozent gegenüber dem
Vormonat. Experten sind dagegen etwas pessimistischer. Sie rechnen mit einem leichten Anstieg im Dezember und mit einem
Produktionsrückgang im Januar.  
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007Bond:

MEHR PESSIMISTEN ALS OPTIMISTEN

 
27.12.01 12:31
IW:
Wirtschaft blickt so pessimistisch ins neue Jahr wie 92/93


KÖLN (dpa-AFX) - Die meisten Wirtschaftsverbände in Deutschland blicken so pessimistisch ins neue Jahr wie zuletzt in der Rezession 1992/93. 12 von insgesamt 44 befragten Wirtschaftsverbänden rechnen für 2002 mit stagnierenden und 19 sogar mit sinkenden Produktions- und Umsatzzahlen, berichtete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Donnerstag in Köln unter Hinweis auf eine eigene Umfrage unter den Verbänden.

ZÜGIGER AUFSCHWUNG ZUR JAHRESMITTE 2002 MÖGLICH

"Selbst die lange Zeit recht positiv gestimmten exportstarken Industriesparten schätzen die Geschäftsperspektiven für das kommende Jahr inzwischen eher ungünstig ein", fasste das IW das Umfrageergebnis zusammen. Die überwiegend pessimistische Prognosen liegen nach Auffassung des Kölner Instituts vor allem daran, "dass die Folgen der Terroranschläge in den USA die Weltwirtschaft offenbar länger beeinträchtigen als zunächst vermutet".

Zur Jahresmitte 2002 könnte es nach Einschätzung des IW aber zu einem "zügigen Aufschwung kommen". Denn viele
Beschaffungs- und Investitionsvorhaben seien lediglich aufgeschoben, nicht aufgehoben. Voraussetzung dafür sei
allerdings, "dass sich das weltweite Wirtschaftsklima aufhellt". Außerdem müsse die anstehende Lohnrunde hierzulande "mit wachstums- und beschäftigungsfreundlichen Abschlüssen enden", schränkte das IW ein.

MEHR PESSIMISTEN ALS OPTIMISTEN

Nur 12 der 44 befragten Verbände hoffen laut IW freilich für 2002 auf bessere Geschäfte als in diesem Jahr. "Damit
überwiegt die Zahl der pessimistischen Wirtschaftszweige die der Optimisten um sieben", rechnete das IW vor. "Im
vergangenen Jahr wurden noch 23 mehr positive als negative Meldungen verzeichnet". Die Dienstleistungssparten seien
dabei deutlich zuversichtlicher als das Produzierende Gewerbe.

Angesichts der ungünstigen Konjunkturprognose fallen auch die Beschäftigungsprognosen düster aus: Statt wie vor einem
Jahr 13 Verbände, halten es laut IW "nun 28 für unausweichlich, ihren Personalbestand zu reduzieren" Nur drei Branchen rechneten mit zusätzlichen Einstellungen - alle aus dem Dienstleistungsgewerbe.
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007Bond:

Medienmanager: Prognosen 2002

 
27.12.01 12:38

Medienmanager sehen 2002 wenig Chancen für den Aufschwung

HAMBURG (dpa-AFX) - Wenig Chancen für einen nachhaltigen Aufschwung sehen führende deutsche Medienmanager für
das Jahr 2002. "Ich denke, dass auch das nächste Jahr für alle Medienunternehmen noch mal sehr hart werden wird",
sagte Verleger Dirk Manthey von der Verlagsgruppe Milchstraße in einer Umfrage des "dpa-Dossiers Medien".

Ähnlich sieht die Lage Karlheinz Röthemeier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rhein-Main-Gruppe: "Derzeit lassen
sich auch nicht ansatzweise positive Tendenzen erkennen. Wir müssen uns also für das gesamte kommende Jahr auf eine
unverändert schwierige Marktlage einstellen."

EINBRUCH DES INTERNET- UND BÖRSENBOOMS

Bernd Kundrun, Vorstandsvorsitzender von Gruner + Jahr erinnert an den dramatischen Verlauf von 2001: "Einbruch des
Internet- und Börsenbooms, zunehmende Rezessionstendenzen, eine sich abzeichnende und nicht nur kurzfristige
Wirtschaftsflaute, das stetige Ansteigen der Arbeitslosenzahlen - und als Folge von all diesen Faktoren - massive Einbrüche auf den Anzeigenmärkten." Erstmals seit 31 Jahren müsse der Werbemarkt einen Rückgang von etwa zehn Prozent hinnehmen.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2002 müsse jedoch eher an der Situation von 1999 gemessen werden, da 2000 für
die Verlagsbranche ein Ausnahmejahr war, relativiert Klaus Kottmeier, Sprecher der Geschäftsführung Deutscher
Fachverlag. Und Media-Experte Thomas Koch ergänzt: "Alles in allem stehen wir also vor keinem guten, aber vor einem
berechenbaren Jahr, das nicht erneut - wie 2001 - unerwartete Löcher in die Unternehmensbudgets reißen wird."

BURDA SIEHT SILBERSTREIFEN AM HORIZONT

Positive Ansätze macht indes Verleger Hubert Burda aus: "Wirtschaftlich zeichnet sich ein Silberstreifen am Horizont ab.

Das Anzeigengeschäft, unter dessen Rückgang in 2001 fast alle Verlagshäuser zu leiden hatten, wird sich - so hat es zur Zeit den Anschein - wieder erholen. Die Anbuchungen für das kommende Jahr geben uns Zuversicht. Sinkende
Papierpreise werden ihren Teil zur wirtschaftlichen Erholung beitragen."

Und einen optimistischen Ausblick gibt Thomas Middelhoff, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG: "Es gibt keinen
Grund, mit schlechter Miene auf das neue Jahr zu schauen. Die dunklen Wolken der Werbekonjunktur werden
vorüberziehen. Nach wie vor steht die Medienbranche vor einer faszinierenden Zukunft, ihre langfristigen Aussichten sind hervorragend."
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007Bond:

2002: Werbebranche rechnet mit 1% Wachstum

 
27.12.01 12:42
Nach Ausgabenrückgang rechnet Werbebranche mit 1 Prozent
Wachstum


BONN (dpa-AFX) - Die Werbewirtschaft rechnet in Deutschland für das Jahr 2002 mit einem Wachstum der Werbeausgaben
um 1 Prozent. Damit würden sich die Investitionen in klassische Marktkommunikation in Deutschland im kommenden Jahr auf 32,2 Milliarden Euro (63 Mrd. DM) summieren, berichtete der Zentralverband der Deutschen Werbewirtschaft (ZAW) am Donnerstag in Bonn. Für dieses Jahr geht der ZAW von einem Rückgang der Werbeausgaben um rund 4 Prozent auf 31,9 Milliarden Euro aus.
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sir charles:

Finanzwerte sinken in der Gunst der Anlageprofis

 
27.12.01 12:47
Finanzwerte sinken in der Gunst der Anlageprofis

Anlageexperten gehen zu Finanzwerten auf Distanz - und entdecken plötzlich wieder Gold.



Zwei besonders auffällige Bewegungen gab es in der vergangenen Woche in den von Firstfive beobachteten Profi-Depots: Der Finanzbereich ist dabei, seine Favoritenrolle bei den Anlageprofis zu verlieren. Und: Die Profis entdecken plötzlich wieder Goldwerte.


Die größeren Kauforders, die die HypoVereinsbank in die Liste der Top-Käufe brachten, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß der Finanzsektor in den Augen der Profis zunehmend an Reiz verliert. Die steigende Zahl an faulen Krediten und Zahlungsausfälle bei riesigen Firmenpleiten (etwa bei Swissair und Enron) sowie die sinkenden Gewinne aus dem Aktienhandel verdüstern zunehmend die Ertragserwartungen der Banken. Auch die Versicherungstitel, die die drohenden hohen Schadenersatzforderungen nach den Terroranschlägen in den USA überraschend gut weggesteckt hatten, werden nun verstärkt verkauft.


So ist es nicht verwunderlich, daß drei der fünf Top-Verkäufe aus dem Finanzbereich stammen. Nokia, das sich an zweiter Stelle der Top-Verkäufe findet, ist ein Beispiel dafür, daß nach wie vor die kurzfristige Realisierung von Gewinnen im Vordergrund steht. Der Titel war seit Anfang Oktober um rund 50 Prozent gestiegen, jetzt wird er zum Opfer des "window dressing", das Asset Manager zur Unterstreichung der eigenen Performance vor Jahresende regelmäßig betreiben.


Gold, lange Zeit verschmäht, scheint sich nun wieder zu einer Art "Krisenwährung" der Asset Manager zu entwickeln. Vor allem Papiere von Anglogold wurden in der Vorwoche verstärkt geordert. Das Unternehmen ist der weltgrößte Minenkonzern und dürfte einer der Gewinner der bevorstehenden Konzentration in diesem Bereich sein.


Ein wenig überraschend scheint, daß MAN zum meistgekauften Wert der Vorwoche wurde. Der Konzern scheint unter anderem davon zu profitieren, daß ab dem kommenden Jahr die Veräußerung von Firmenteilen in Deutschland steuerfrei ist. MAN hat den Verkauf mehrerer Beteiligungen angekündigt.


ThyssenKrupp wiederum stößt bei den Asset Managern vor allem wegen der Gerüchte um eine mögliche Übernahme auf Interesse. Insgesamt haben in der vergangenen Woche die Verkäufe weiter zugenommen, während die Käufe vergleichsweise schwach blieben. Das ist zwar kein überraschendes Verhalten zum Jahresende, wo Depotstände vor dem Jahresend-Stichtag noch schnell begradigt werden. In diesem Jahr hatten Börsianer als Zeichen für erneut aufkeimenden Optimismus aber auf eine bessere Jahresend-Entwicklung gehofft. Fazit: Die Belastungsfaktoren, die die Börse 2001 gedrückt haben, sind nach wie vor auf dem Tisch.

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cap blaubär:

watt nochn problem wird iss zu welchen Preisen

 
27.12.01 13:17
wird verkauft(Erträge??)mir hat man nen Auftrag angeboten in dem ich für lau den GU mimen müsste(kotzwürg,Generalunternehmer für 4 Gewerke+meinem)
Das wird andern ähnlich gehen alsoo selbst wenn wieder gekauft wird iss die Frage des Reibachs nochn Problem für 2002
blaubärgrüsse
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