Die nachfolgend beschriebene Methode setzt die am meisten verwendeten Mechanismen (Cactus Data Shield 100/200, Key2Audio) außer Gefecht.
Lediglich die wenigen mit MediaCloq geschützten Medien erwiesen sich als resistent.
Warum das funktioniert, ist schnell erklärt: Beim Kopierschutz hängt hinter dem Audio-Bereich der CD ein Track mit korrupten Daten. Dieser Track bringt CD-ROMs so aus dem Tritt, dass sie die Wiedergabe verweigern. Normale Audio-CD-Player sind "dümmer" und spielen die Audio-Spuren ab, ohne von den Daten am äußeren Rand Notiz zu nehmen. Deckt man nun den Daten-Track einfach ab, so findet das PC-Laufwerk unter der im TOC (Table of Contents) angegebenen Stelle nichts und behandelt das Medium fortan wie eine normale Audio-CD.
Suchen Sie auf der CD-Unterseite (die unbedruckte) nach einer etwa zwei Millimeter breiten Trennlinie, indem Sie die CD schräg gegen das Licht halten.

Sie finden die Linie ein bis zwei Zentimeter vom äußeren Rand entfernt. Ziehen Sie nun mit dem Stift einen tangentialen Strich, der die Trennlinie exakt abdeckt, in den äußeren Bereich hineinragt, aber dabei den letzten Audio-Track nicht berührt. Ein Pappstreifen hilft als Lineal.
Probieren Sie das Ergebnis aus. Hat es nicht geklappt, deckt der Strich entweder die Trennlinie nicht ganz oder liegt über der letzten Audio-Spur – hier geht’s um Zehntel-Millimeter. Dann wischen Sie den Pro-Kopier-Balken mit einem feuchten Tempo weg und korrigieren nach.
Chip Online
Lediglich die wenigen mit MediaCloq geschützten Medien erwiesen sich als resistent.
Warum das funktioniert, ist schnell erklärt: Beim Kopierschutz hängt hinter dem Audio-Bereich der CD ein Track mit korrupten Daten. Dieser Track bringt CD-ROMs so aus dem Tritt, dass sie die Wiedergabe verweigern. Normale Audio-CD-Player sind "dümmer" und spielen die Audio-Spuren ab, ohne von den Daten am äußeren Rand Notiz zu nehmen. Deckt man nun den Daten-Track einfach ab, so findet das PC-Laufwerk unter der im TOC (Table of Contents) angegebenen Stelle nichts und behandelt das Medium fortan wie eine normale Audio-CD.
Suchen Sie auf der CD-Unterseite (die unbedruckte) nach einer etwa zwei Millimeter breiten Trennlinie, indem Sie die CD schräg gegen das Licht halten.

Weg mit dem Kopierschutz: Mit einem Folienstift decken Sie die Trennlinie und Teile des äußeren Tracks ab, ohne die letzte Audio-Spur zu berühren.
Sie finden die Linie ein bis zwei Zentimeter vom äußeren Rand entfernt. Ziehen Sie nun mit dem Stift einen tangentialen Strich, der die Trennlinie exakt abdeckt, in den äußeren Bereich hineinragt, aber dabei den letzten Audio-Track nicht berührt. Ein Pappstreifen hilft als Lineal.
Probieren Sie das Ergebnis aus. Hat es nicht geklappt, deckt der Strich entweder die Trennlinie nicht ganz oder liegt über der letzten Audio-Spur – hier geht’s um Zehntel-Millimeter. Dann wischen Sie den Pro-Kopier-Balken mit einem feuchten Tempo weg und korrigieren nach.
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