Habe für Euch kleinen Auszug aus den Pressemitteilungen erstellt:
04.07.2000 Feratel kommt nach Wien
Erstnotiz am 17. Juli / Preis 13,5 bis 16,5 Euro
Die Feratel Media Technologies AG, Innsbruck, wird ab 17. Juli im B-Segment der Wiener Börse notieren, gab die emissionsführende Raiffeisen Zentralbank (RZB) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt. Angeboten werden bis längstens 12. Juli über alle österreichischen Banken bis zu zwei Millionen Aktien. Der Streubesitz würde damit bis zu 38,3 Prozent ausmachen. Den Rest werden die Sitour Management GmbH und der Eigentümer, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, sowie die Hans Hlebayna Privatstiftung und das Unternehmensmanagement halten.
Der Preis der Aktie wurde in einem Band von 13,5 bis 16,5 Euro (227 S) festgesetzt, sagten Birgit Kuras, Leiterin des Aktien-Research der RZB, und Feratel-Aufsichtsratschef Peter Schröcksnadel.
In Deutschland können Anleger erstmals bei einem österreichischen Börsegang das Papier via Internet über die VEM (Virtuelles Emissionshaus) ordern.
(c) Kurier
04.07.2000 ÖSTERREICH: FERATEL VOR BÖRSEGANG.
Ab Mitte Juli notiert der Übermittler von Wetter-und Panoramabildern am Wiener Börsenparkett.
WIEN (kor). Die Innsbrucker Feratel Media Technologies AG, Anbieter von Wetter-und Panoramabildern sowie von Online-Informations-und Buchungsdiensten, wird ab 17. Juli an der Wiener Börse im B-Segment notieren. Auch die Notiz am Wachstumssegment ViDX wurde bewilligt. Bis zum 12. Juli werden die Aktien mit einem Preisband zwischen 13,5 EUR (185,76 S) und 16,5 EUR angeboten. Am Tag danach wird der Emissionspreis veröffentlicht werden. Insgesamt 1,5 Millionen junge und bis zu 500.000 alte Stückaktien stehen zum Verkauf. Zusätzlich besteht eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) für weitere 300.000 alte Stückaktien. Danach wird der Streubesitz bei 38,8 Prozent liegen. Mit der Erlöse will Feratel in Europa, in Japan und in den USA expandieren. In den Bereichen Internet und WAP ortet das Unternehmen dabei gute Chancen, "um Informationen etwa über das Wetter oder freie Hotelzimmer anzubieten", erklärt Markus Schröcksnadel, Vorstand der Feratel Media Technologies AG. Auch Lizenzeinnahmen durch die Ausstrahlung von Wetter-und Panoramabildern in mehreren Ländern versprechen weiterhin gute Einnahmen. Für das Geschäftsjahr 99/00 erwirtschaftete Feratel einen Umsatz von 9,4 Mill. S der Betriebserfolg lag bei 1,2 Mill. S. Die RZB rechnet mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 34 und einem Ertragswachstum von 52 Prozent.
DIE PRESSE 04/07/2000
04.07.2000 ÖSTERREICH: FERATEL GEHT AN WIENER BÖRSE.
Innsbrucker Unternehmen Weltmarktführer bei Live-Wetter-und Panorama-TV
Wien - Das vom Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), Peter Schröcksnadel, aufgebaute Innsbrucker Unternehmen Feratel Media Technologies AG, Weltmarktführer bei Live-Wetter-und Panorama-TV, geht an die Wiener Börse und wird dort ab 17. Juli im B-Segment notieren.
Wie Birgit Kuras vom Führer des Emissionskonsortiums Raiffeisen Zentralbank (RZB) am Montag in einer Pressekonferenz mitteilte, werden vom 3. bis längstens 12. Juli 1,5 Mio. neue und bis zu 0,5 Mio. alte Aktien zur Zeichnung angeboten. Im Falle eines Nachfrageüberhanges stehen darüber hinaus im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) weitere 300.000 alte Aktien zur Verfügung. Der Preis der Aktie wurde in einem Band von 13,5 bis 16,5 EUR (186 bis 227 S) festgelegt. Der genaue Preis wird am 13. Juli bekannt gegeben.
Raschere Expansion
Peter Schröcksnadel und dessen Sohn Markus, der zusammen mit Mitgesellschafter Johann Hlebayna als Vorstand die Feratel leitet, nannten die rascheren Expansionsmöglichkeiten als Hauptgrund für den Börsegang, der dem Unternehmen zusätzliche Eigenmittel von rund 300 Mio. S zuführen wird. Die Hereinnahme eines strategischen Aktionärs als Alternative zum Going Public würde das Tempo der Expansion abbremsen.
Feratel besitzt die exklusiven Vermarktungsrechte für den TV-Spartenkanal TW 1 für Tourismus-, Wetter-und Sportfernsehen. Darüber hinaus ist das Unternehmen einer der führenden Entwickler und Anbieter von integrierten Informations-und Reservierungssystemen (IRS) für die Tourismusbranche. Weiters ist Feratel derzeit am Sprung zum führenden Content-Provider von Freizeit-und Tourismusinhalten für Internet, Medien und WAP.
Die Feratel AG setzte mit 62 Mitarbeiter im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000, das am 30. April zu Ende ging, 9,4 Mio. EUR um, das waren um 0,5 Mio. EUR mehr als im Jahr davor. Der Jahresüberschuss verringerte sich von 0,96 Mio. EUR auf 0,79 Mio. EUR. "Das Unternehmen befand sich seit dem Beginn vor über zehn Jahren in der Gewinnzone", merkte Peter Schröcksnadel an, der auch nach dem Börsegang mehr als 50 Prozent der Aktien der Feratel AG halten wird. Der Streubesitz wird 38,8 Prozent betragen. (gb).
DER STANDARD 04/07/2000
04.07.2000 SCHWEIZ: FERATEL AN DER WIENER BÖRSE.
Die Innsbrucker Feratel Media Technologies AG, ein in den zusammenwachsenden Segmenten Entertainment, Telekommunikation und Internet tätiges Unternehmen, hat die Kotierung ihrer Aktien im B-Segment der Wiener Börse bekannt gegeben. Bis zum 12. Juli werden dem Publikum 1,5 Mio. junge und 0,5 Mio. alte Inhaberpapiere zu einem Preis zwischen 13.50 und 16.50 angeboten. Sollte die Nachfrage überborden, besteht die Möglichkeit, weitere 0,3 Mio. Aktien auszugeben («Greenshoe»). Wird die Greenshoe-Option ausgeübt, werden 38,3% (ohne Ausübung: 33%) der Feratel-Aktien in Streubesitz sein. Der Zeichnungspreis soll am 13. Juli fixiert werden, als erster Handelstag ist der 17. Juli vorgesehen. Die Aufnahme der Feratel-Papiere in den Index für Wachstumswerte ViDX ist genehmigt worden.
Laut eigenen Angaben ist Feratel ein führender Anbieter von integrierten Informations-und Reservierungssystemen in der Tourismusbranche und Weltmarktführer im Bereich Live-Wetter-und Panorama-Fernsehen. Mit einem Panorama-Kameranetz überträgt das Unternehmen Live-Bilder aus dem ganzen Alpen-und Adriaraum und aus Nordamerika weltweit auf TV-und Internet-Schirme. Zum Kundenstamm von Feratel zählt auch das Schweizer Fernsehen DRS. Aufbauend auf seinen zwei Geschäftsfeldern will das Unternehmen zu einem führenden Anbieter von Freizeit-und Tourismusinhalten für das Internet, die Medien und WAP-fähige Mobiltelefone avancieren. Mit dem neuen Kapital soll eine offensive Internationalisierungs-und Wachstumsstrategie finanziert werden. Anders als andere Hightech-Unternehmen operiert die 1989 gegründete Feratel in der Gewinnzone. Für das vergangene Geschäftsjahr wies es bei einem Umsatz von 9,4 (i. V. 9,0) Mio. ein Betriebsergebnis von 1,2 (1,7) Mio. und einen Jahresgewinn von 0,8 (1,0) Mio. aus. Mehrheitsaktionär der Feratel ist Prof. Peter Schröcksnadel, der auch nach dem IPO mindestens 50,5% der Aktien halten wird.
NEUE ZUERCHER ZEITUNG 04/07/2000
04.07.2000 ÖSTERREICH: SKI-CHEF UND SELFMADE-MILLIONÄR.
Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Peter Schröcksnadel (58) erst 1990, als er an die Spitze des Österreichischen Skiverbandes trat und die erfolgreichste Ära im heimischen Skisport einleitete. So viele Medaillen an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen wie in den Neunzigerjahren hatten die alpinen und nordischen Skiläufer sowie die waghalsigen Springer nie zuvor eingesammelt. Schröcksnadel selbst brachte es als Skifahrer zu keiner Medaille. Seine hoffnungsvolle Pistenkarriere endete, bevor sie noch begonnen hatte: Seine Eltern bestanden darauf, dass die Schule absolute Priorität genießen müsse.
Der gebürtige Innsbrucker maturierte 1960, studierte anschließend Jus, brach das Studium aber nach seiner Heirat 1964 ab und versuchte sich als Unternehmer. Er kaufte einem Schweizer für umgerechnet rund 80.000 S (5814 EUR) die Weltlizenz für Pistenmarkierungen ab und gründete die Firma Sitour, die zum Zentrum seines späteren Firmenimperiums werden sollte.
"Keine Bank hätte mir damals auch nur einen Schilling für dieses Projekt gegeben", blickt der Selfmademan Schröcksnadel heute stolz zurück. Neben den reinen Pistenmarkierungen vertrieb er bald auch Orientierungstafeln für Skigebiete und Hotelinformationstafeln. Auch im Mediengeschäft mischt er kräftig mit. Das ORF-Wetterpanorama baute er zum Tourismus-und Wetter-TV-Kanal TW1 aus, an dem er und der ORF je 50 Prozent halten. Mit der Feratel AG begab er sich auf das Gebiet der integrierten Informations-und Reservierungssysteme für die Tourismusbranche und ist seit neuestem auch auf dem Weg zum führenden Content-Provider von Freizeit-und Tourismusinhalten für Internet, Medien und WAP.
Heute ist Schröcksnadel längst Euro-Millionär. Seine Tätigkeit als ÖSV-Präsident stuft er in die Kategorie Hobby ein.
DER STANDARD 04/07/2000
03.07.2000 Content-Provider Feratel geht an die Wiener Börse
1,5 Mio. junge Aktien werden angeboten
Innsbruck/Wien (pte, 3. Juli 00/13:06) - Der Content-Provider für Feizeit-
und Tourismuswirtschaft, die Feratel media technologies AG
www.feratel.com , wird ab 17. Juli im B-Segment der Wiener Börse
notieren. Das Preisband liegt zwischen 13,5 und 16, 5 Euro. Dies gab heute,
Montag, Feratel-Vorstand Markus Schröcksnadel bekannt. Das Innsbrucker
Unternehmen legt 1,5 Mio. junge Aktien sowie bis zu 500.000 alte Stückaktien
zum Angebot auf. Im Falle eines Nachfrageüberhangs liegen zusätzlich 300.000
alte Stückaktien im Rahmen einer Mehrzuteiloption zur Zeichnung auf. Die
Angebotsphase läuft von heute bis 12. Juli, wobei der Börsengang von der RZB
abgewickelt wird. Für deutsche Interessenten bietet die VEM AG (Virtuelles
Emissionshaus) www.epo.com die Möglichkeit, per Internet
Feratel-Aktien zu ordern.
Feratel ist nach Aussagen von Unternehmensgründer und ÖSV-Präsident Peter
Schröcksnadel einer der führenden Entwickler und Anbieter von integrierten
Informations- und Reservierungs-Systemen für die Tourismusbranche sowie
Weltmarktführer (da derzeit ohne Konkurrenten) im Bereich Live-Wetter- und
Panorama-TV. Mit ihrem Panorama-Kameranet liefert das Innsbrucker
Unternehmen weltweit Live-Bilder für TV- und Internet-Screens.
Internetportale und große euopäische Fernsehstationen wie ORF, BR, SRG und
3sat zählt Feratel dabei unter anderen zu seinen Kunden.
Mit TW1 verfügt der Content-Provider über Österreichs ersten TV-Spartenkanal
für Tourismus, Wetter und Sportfernsehen. Seit dessen Start im Jahr 1998
besitzt das Unternehmen die exklusiven Vermarktungsrechte für TW1, das eine
Tagesreichweite von rund 100.000 Zusehern erzielt. Europaweit können derzeit
rund 5,5 Mio. Haushalte TW1 empfangen. Ermöglicht werden die Übertragungen
durch ein 6000-Kilometer-Richtfunknetz und einem satellitengestützten
Kommunikationsnetz mit dem das Unternehmen Zugang zu einem der größten
Richfunsystemen mit eigenen Up- und Down-Link-Stationen in Europa hat.
Ein weiters Standbein hat Feratel mit Softwarelösungen für die Tourismus-
und Freizeitwirtschaft. Feratel verfügt derzeit über einen Datenpool, der
über 70.000 Hotels und Tourismusanbieter in Österreich, Italien und
Deutschland umfasst. Die interaktiven und mehrsprachigen
Außeninformationssysteme, Backoffice-Lösungen und vernetzte
Pisteninformationssysteme werden derzeit von rund 16.000 Kunden eingesetzt.
Mit "darWIN" bietet Feratel eine modular aufgebaute E-Busines-Lösung für die
Bereiche Verwaltung, Reservierungen, Controlling Marketing, Call Center und
Internet mit Online-Buchung und direktem Anschluss an Reisebürosysteme an.
So lassen sich beipielsweise über Internet und WAP Buchungen online
durchführen oder Live-Bilder von den Urlaubsregionen auf dem PC abrufen.
"Wir werden Content-Providing für die Tourismusportale im Internet weiter
ausbauen und zukünftig massiv in den Wachstumsbereich mobile-business
einsteigen," skizzierte Markus Schröcksnadel die weiteren
geschäftsstrategischen Ziele. 1999 erwirtschaftet der Content-Provider mit
62 Mitarbeitern einen Jahresgewinn von rund 229.000 Euro. (sw) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
03 Jul 2000 Feratel bringt bis zu 2,3 Millionen Aktien an Börse Wien
Wien, 03. Jul (Reuters) - Die in der Tourismusinformation tätige Feratel Media Technologies AG wird im Zuge einer Kapitalerhöhung vom 3. bis längstens 12. Juli 2000 insgesamt bis zu 2,3 Millionen Stück Aktien zur Zeichnung auflegen. Die Bandbreite für den Zeichnungspreis liege zwischen 13,5 und 16,5 Euro je Aktie, teilte Feratel am Montag mit.
Das Angebot setze sich zusammen aus 1,5 Millionen jungen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, bis zu 500.000 alten Aktien und bei Nachfrageüberhang bis zu 300.000 Stück im Rahmen einer "Green Shoe" genannten Mehrzuteilungsoption.
Der Zeichnungspreis werde voraussichtlich am 13. Juli festgelegt und veröffentlicht. Kassatag sei der 17. Juli, die Dividendenberechtigung bestehe ab 1. Mai 2000.
Die Erstnotiz an der Wiener Börse solle am 17. Juli im B-Segment erfolgen, die Aufnahme in den ViDX sei vorgesehen.
REUTERS 03/07/2000
08/07/2000 Feratel - Börseneuling mit Gewinn-Appeal
Vom Wetter-Panorama zum führenden Content-Anbieter im Tourismus
Meist präsentieren sich die New-Economy-Börseneulinge mit großen Plänen, aber ebenso großen Anfangsverlusten - anders bei der Feratel AG, die sich bewußt für den Börseplatz Wien entschieden hat. Das Unternehmen ist bereits seit zehn Jahren erfolgreich tätig, schafft einen Jahresumsatz von knapp 130 Millionen Schilling und mit schöner Regelmäßigkeit einen Jahresüberschuß, der über zehn Millionen Schilling liegt.
Was macht dieses Unternehmen, in dessen Vorstand Dr. Markus Schröcksnadel, Sohn des ÖSV-Präsidenten, agiert, so interessant? Feratel ist Weltmarktführer im Bereich Wetter- und Panorama-TV und Marktführer in Zentraleuropa im Geschäftsbereich Informations- und Reservierungssysteme (IRS). Jeder von uns kennt etwa im ORF die Ausstrahlung der Wetter-Panorama-Übersicht - eine ebenso simple wie erfolgreiche Idee. Durch die Installation von zahlreichen Kameras einerseits und Verträgen mit TV-Sendern andererseits hat sich hier Feratel eine international herausragende Position gesichert. Von dieser Basis aus will man als Hightech-Unternehmen aber weiter massiv expandieren und peilt in den nächsten fünf Jahren einen Umsatz von 700 Millionen Schilling (bei nachhaltig guter Ertragslage) an.
Eine eigene Mitarbeiter-Beteiligungsaktion soll das Unternehmen, das derzeit 61 Leute beschäftigt, noch dynamischer wachsen lassen.
So bekannt die Wetter-Panorama-Aktivitäten sind, so "still" ist es hingegen in der Öffentlichkeit bislang um eine andere Stärke von Feratel geblieben. Das Unternehmen verfügt über einen Datenpool, der über 70.000 Hotels und Tourismusanbieter in Österreich, Deutschland und Italien umfasst. Ein elektronisches "Gesamtpaket", das vom "Business to Business" - bis hin zum "Business to Consumer"-Bereich alles abdeckt, gibt Feratel eine besondere Position.
Der Tourismus- und Wetterkanal TW1, der gemeinsam mit dem ORF betrieben wird, konnte Anfang Mai 2000 um ein eigenes Sport-Fenster erweitert werden.
Das große Wachstumspotential von Feratel liegt in der professionellen Nutzung des vorhandenen Daten- und Informationspools. Im Zeitalter von WAP-Handys, Web-TV und Internet sind hier einer Expansion kaum Grenzen gesetzt.
Feratel möchte sich dabei als führender Content-Anbieter für Freizeit und Tourismus positionieren. Noch für heuer ist eine Kapitalerhöhung vorgesehen.
(c) Gewinn Juli/August 2000
06.06.2000 ÖSTERREICH: FERATEL MIT GEWINNEN AN DIE WIENER BÖRSE.
Feratel Media Technologies will in Zukunft kräftig expandieren und benötigt dazu frischens Kapital von der Börse. Der Börseplatz Wien ist dabei fast schon sicher.
Wien. Sprach Markus Schröcksnadel, Vorstand der Feratel Media Technologies, letzte Woche noch davon, dass "Feratel derzeit die Möglichkeiten, einen Börsegang durchzuführen, prüft", so war er am Montag schon einen Schritt weiter: "Feratel unternimmt derzeit starke Anstrengungen, um ein IPO in nächster Zeit durchzuziehen", hiess es dazu von Schröcksnadel im Zuge
der Bilanzpressekonferenz in Wien. Über den genauen Zeitpunkt wollte er aus rechtlichen Gründen aber keine Auskunft geben. Dies nährt aber die Spekulationen, dass sich das Unternehmen bereits in der sogenannten Blackout-Periode rund sechs Wochen vor dem Börsegang befindet. Eine vom WirtschaftsBlatt bereits ins Spiel gebrachte Erstnotiz im Juli ist daher durchaus plausibel. Zusätzlich bekennt sich Schröcksnadel zum Börseplatz Wien: "Als Österreicher haben wir natürlich ein Naheverhältnis zu Wien." Das letzte Wort ist dabei aber noch nicht gesprochen.
An Feratel hält die Sitour-Gruppe des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel, Vater von Markus, 82 Prozent. Der Rest ist in Besitz des Managements und einiger Mitarbeiter. Das Volumen für das IPO soll im Zuge einer Kapitalerhöhung zur Verfügung gestellt werden. Auch die Erlöse aus dem Börsegang sind bereits verplant. Damit soll die Internationalisierung des bereits in Österreich, seinen Nachbarländern und Kanada vertretenen Konzerns vorangetrieben werden. Vorrangige Zielgebiete seien dabei Frankreich, Spanien, Griechenland und die Vereinigten Staaten.
* Feratel
Die Feratel Media Technologies ist laut eigenen Angaben einer der führenden Anbieter von Softwaresystemen für Informations-und Reservierungssystemen. Auch verfügt Feratel über ein Richtfunknetz von über 6000 km. Weltmarktführer ist das Unternehmen bei Panorama-und Wetter-TV. Verstärkt werden soll in Zukunft der Bereich Content-Provider für Tourismus und Freizeit. Im letzten Geschäftsjahr wurden 130 Mio. Schilling umgesetzt, das EGT lag bei 15,2 Mio.
Umsatz bei 130 Mio. Schilling - EGT 15,2 Mio.
(c) WIRTSCHAFTSBLATT 06/06/2000
06.06.2000 ÖSTERREICH: FERATEL MIT WETTERINFOS IN RICHTUNG BÖRSE.
Wien - Die Feratel Media Technologies AG, ein Spezialunternehmen für elektronische Informationssysteme, will noch heuer einen Börsenstopp einlegen und Geld tanken für die geplante Expansion in Europa und Übersee.
Im deutschsprachigen Raum ist das Unternehmen mit Sitz in Innsbruck und einem Produktionsstandort in der Pongauer Gemeinde Pfarrwerfen vor allem als Betreiber des Fernseh-Wetterpanoramas bekannt. Videokameras mit 360-Grad-Schwenk möchte Feratel-Vorstand Markus Schröcksnadel künftig auch auf Bergspitzen und in Tourismusorten in den USA aufstellen. "Kooperationsgespräche mit dem Weather Channel sind auf gutem Weg", sagte Schröcksnadel bei der Präsentation der Jahresbilanz am Montag.
Bereits aktiv ist Feratel in Kanada, wo das Unternehmen im Auftrag eines Senders fünf Kameras installiert hat. Weitere Zielmärkte seien Frankreich, Spanien, Griechenland, Zypern und die Türkei.
Weiter kräftiges Wachstum erwartet Schröcksnadel, Sohn des Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), Peter Schröcksnadel, im Bereich der integrierten Informations-und Reservierungssysteme. Mit dem "Informator" ist Feratel nach Eigenangaben zu einem der führenden Unternehmen in diesem Segment avanciert. Solche Info-Terminals erlauben Zimmerreservierungen rund um die Uhr.
Leadmanager des im Herbst in Wien geplanten Börsegangs wird die Raiffeisen Zentralbank sein. Zum Umfang des Going Public wollte Schröcks-nadel unter Hinweis auf die Verschwiegenheitspflicht nichts sagen. Das Unternehmen habe in den zehn Jahren seines Bestehens immer Gewinn gemacht, hieß es.
In dem Ende April zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 1999/00 hat Feratel mit 62 Mitarbeitern 128,8 Mio. S (9,4 Mio. EUR) umgesetzt und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 15,2 Mio. S erzielt. Mehrheitseigentümer von Feratel ist mit 80 Prozent die Schröcksnadel-Familienholding Sitour.
DER STANDARD 06/06/2000
05.06.2000 Feratel will expandieren und an die Wiener Börse
Wien, 05. Jun (Reuters) - Die in der Tourismusinformation tätige Feratel Media Technologies AG aus Innsbruck will über Zentraleuropa hinaus expandieren und plant für die nähere Zukunft im Rahmen einer Kapitalerhöhung den Gang an die Wiener Börse. Die 1989 aus zwei Vorgängergesellschaften gegründete Feratel "hat noch nie Verluste gemacht" und plane "in den nächsten 18 bis 24 Monaten eine massive Internationalisierung", sagte Finanzvorstand Markus Schröcksnadel am Montag vor Journalisten.
"Wir arbeiten hart an einer öffentlichen Platzierung, nicht an einer Privatplatzierung", so Schröcksnadel, "und nachdem wir Österreicher sind, haben wir ein Naheverhältnis zu Wien". Hausbank von Feratel sei die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), die auch die Emission führend betreuen werde.
Feratel ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich Wetter- und Panorama-Fernsehen und Marktführer in Zentraleuropa bei integrierten Informations- und Reservierungssystemen (IRS). Ein drittes Geschäftsfeld sei das Content-Providing von Freizeit- und Tourismusinhalten für Internet, Medien und Wireless Application Protocoll (WAP).
Parallel zu den derzeit rund 200 Panoramakameras habe Feratel ein eigenes Richtfunkstreckennetzwerk von über 6000 Kilometer Länge mit Satellitenanbindung aufgebaut. Damit sei Feratel in Österreich hinter der Telekom Austria (TA) der zweitgrößte Betreiber und Eigentümer von breitbandigen Richtfunksystemen, so Schröcksnadel.
Neben dem zentraleuropäischen und adriatischen Raum sei Feratel mit fünf Panoramakameras auch in Kanada vertreten, kündigte Schröcksnadel eine weitere Expansion in Frankreich, Spanien, Griechenland, Zypern und der Türkei sowie in Übersee in Kanada und den USA an.
In dem am 30. April abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 habe Feratel nach International Accounting Standards (IAS) bei einem Konzernumsatz von 128,9 (rund 100) Millionen ÖS ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 15,2 Millionen ÖS und einen Jahresüberschuss von 10,8 Millionen ÖS erwirtschaftet. Vom Umsatz seien 30,5 Prozent auf den Bereich IRS entfallen, 53,9 Prozent auf den Bereich Telekommunikation und 15,7 Prozent auf Content Providing. Bei einer Bilanzsumme von 132,1 Millionen ÖS liegt die Eigenmittelquote von Feratel bei 49,2 Prozent.
Im Bereich IRS habe Feratel einen über 70.000 Hotels und Tourismusanbieter in Österreich, Deutschland und Italien umfassenden Datenpool aufgebaut, sieht Schröcksnadel darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung. Die datenbankunabhängigen und flexibel einsetzbaren Softwaresysteme Informator, Infomedia, proGast und das Pisteninformationssystem CPS würden von mittlerweile rund 16.000 Kunden in Zentraleuropa eingesetzt. Darunter seien Tourismusverbände in Berlin, Bayern, Brandenburg, Kärnten, Oberösterreich und SalzburgerLand.
Haupteigentümer von Feratel mit einem Anteil von 80 Prozent ist die von der Familie Schröcksnadel kontrollierte Sitour Management GmbH, Technik-Vorstand Hans Hlebayna hält 13 Prozent, der Rest wird laut Schröcksnadel von Mitarbeitern und Partnern gehalten.
Monday, 5 June 2000
04.07.2000 Feratel kommt nach Wien
Erstnotiz am 17. Juli / Preis 13,5 bis 16,5 Euro
Die Feratel Media Technologies AG, Innsbruck, wird ab 17. Juli im B-Segment der Wiener Börse notieren, gab die emissionsführende Raiffeisen Zentralbank (RZB) am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien bekannt. Angeboten werden bis längstens 12. Juli über alle österreichischen Banken bis zu zwei Millionen Aktien. Der Streubesitz würde damit bis zu 38,3 Prozent ausmachen. Den Rest werden die Sitour Management GmbH und der Eigentümer, ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel, sowie die Hans Hlebayna Privatstiftung und das Unternehmensmanagement halten.
Der Preis der Aktie wurde in einem Band von 13,5 bis 16,5 Euro (227 S) festgesetzt, sagten Birgit Kuras, Leiterin des Aktien-Research der RZB, und Feratel-Aufsichtsratschef Peter Schröcksnadel.
In Deutschland können Anleger erstmals bei einem österreichischen Börsegang das Papier via Internet über die VEM (Virtuelles Emissionshaus) ordern.
(c) Kurier
04.07.2000 ÖSTERREICH: FERATEL VOR BÖRSEGANG.
Ab Mitte Juli notiert der Übermittler von Wetter-und Panoramabildern am Wiener Börsenparkett.
WIEN (kor). Die Innsbrucker Feratel Media Technologies AG, Anbieter von Wetter-und Panoramabildern sowie von Online-Informations-und Buchungsdiensten, wird ab 17. Juli an der Wiener Börse im B-Segment notieren. Auch die Notiz am Wachstumssegment ViDX wurde bewilligt. Bis zum 12. Juli werden die Aktien mit einem Preisband zwischen 13,5 EUR (185,76 S) und 16,5 EUR angeboten. Am Tag danach wird der Emissionspreis veröffentlicht werden. Insgesamt 1,5 Millionen junge und bis zu 500.000 alte Stückaktien stehen zum Verkauf. Zusätzlich besteht eine Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) für weitere 300.000 alte Stückaktien. Danach wird der Streubesitz bei 38,8 Prozent liegen. Mit der Erlöse will Feratel in Europa, in Japan und in den USA expandieren. In den Bereichen Internet und WAP ortet das Unternehmen dabei gute Chancen, "um Informationen etwa über das Wetter oder freie Hotelzimmer anzubieten", erklärt Markus Schröcksnadel, Vorstand der Feratel Media Technologies AG. Auch Lizenzeinnahmen durch die Ausstrahlung von Wetter-und Panoramabildern in mehreren Ländern versprechen weiterhin gute Einnahmen. Für das Geschäftsjahr 99/00 erwirtschaftete Feratel einen Umsatz von 9,4 Mill. S der Betriebserfolg lag bei 1,2 Mill. S. Die RZB rechnet mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 34 und einem Ertragswachstum von 52 Prozent.
DIE PRESSE 04/07/2000
04.07.2000 ÖSTERREICH: FERATEL GEHT AN WIENER BÖRSE.
Innsbrucker Unternehmen Weltmarktführer bei Live-Wetter-und Panorama-TV
Wien - Das vom Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), Peter Schröcksnadel, aufgebaute Innsbrucker Unternehmen Feratel Media Technologies AG, Weltmarktführer bei Live-Wetter-und Panorama-TV, geht an die Wiener Börse und wird dort ab 17. Juli im B-Segment notieren.
Wie Birgit Kuras vom Führer des Emissionskonsortiums Raiffeisen Zentralbank (RZB) am Montag in einer Pressekonferenz mitteilte, werden vom 3. bis längstens 12. Juli 1,5 Mio. neue und bis zu 0,5 Mio. alte Aktien zur Zeichnung angeboten. Im Falle eines Nachfrageüberhanges stehen darüber hinaus im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) weitere 300.000 alte Aktien zur Verfügung. Der Preis der Aktie wurde in einem Band von 13,5 bis 16,5 EUR (186 bis 227 S) festgelegt. Der genaue Preis wird am 13. Juli bekannt gegeben.
Raschere Expansion
Peter Schröcksnadel und dessen Sohn Markus, der zusammen mit Mitgesellschafter Johann Hlebayna als Vorstand die Feratel leitet, nannten die rascheren Expansionsmöglichkeiten als Hauptgrund für den Börsegang, der dem Unternehmen zusätzliche Eigenmittel von rund 300 Mio. S zuführen wird. Die Hereinnahme eines strategischen Aktionärs als Alternative zum Going Public würde das Tempo der Expansion abbremsen.
Feratel besitzt die exklusiven Vermarktungsrechte für den TV-Spartenkanal TW 1 für Tourismus-, Wetter-und Sportfernsehen. Darüber hinaus ist das Unternehmen einer der führenden Entwickler und Anbieter von integrierten Informations-und Reservierungssystemen (IRS) für die Tourismusbranche. Weiters ist Feratel derzeit am Sprung zum führenden Content-Provider von Freizeit-und Tourismusinhalten für Internet, Medien und WAP.
Die Feratel AG setzte mit 62 Mitarbeiter im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000, das am 30. April zu Ende ging, 9,4 Mio. EUR um, das waren um 0,5 Mio. EUR mehr als im Jahr davor. Der Jahresüberschuss verringerte sich von 0,96 Mio. EUR auf 0,79 Mio. EUR. "Das Unternehmen befand sich seit dem Beginn vor über zehn Jahren in der Gewinnzone", merkte Peter Schröcksnadel an, der auch nach dem Börsegang mehr als 50 Prozent der Aktien der Feratel AG halten wird. Der Streubesitz wird 38,8 Prozent betragen. (gb).
DER STANDARD 04/07/2000
04.07.2000 SCHWEIZ: FERATEL AN DER WIENER BÖRSE.
Die Innsbrucker Feratel Media Technologies AG, ein in den zusammenwachsenden Segmenten Entertainment, Telekommunikation und Internet tätiges Unternehmen, hat die Kotierung ihrer Aktien im B-Segment der Wiener Börse bekannt gegeben. Bis zum 12. Juli werden dem Publikum 1,5 Mio. junge und 0,5 Mio. alte Inhaberpapiere zu einem Preis zwischen 13.50 und 16.50 angeboten. Sollte die Nachfrage überborden, besteht die Möglichkeit, weitere 0,3 Mio. Aktien auszugeben («Greenshoe»). Wird die Greenshoe-Option ausgeübt, werden 38,3% (ohne Ausübung: 33%) der Feratel-Aktien in Streubesitz sein. Der Zeichnungspreis soll am 13. Juli fixiert werden, als erster Handelstag ist der 17. Juli vorgesehen. Die Aufnahme der Feratel-Papiere in den Index für Wachstumswerte ViDX ist genehmigt worden.
Laut eigenen Angaben ist Feratel ein führender Anbieter von integrierten Informations-und Reservierungssystemen in der Tourismusbranche und Weltmarktführer im Bereich Live-Wetter-und Panorama-Fernsehen. Mit einem Panorama-Kameranetz überträgt das Unternehmen Live-Bilder aus dem ganzen Alpen-und Adriaraum und aus Nordamerika weltweit auf TV-und Internet-Schirme. Zum Kundenstamm von Feratel zählt auch das Schweizer Fernsehen DRS. Aufbauend auf seinen zwei Geschäftsfeldern will das Unternehmen zu einem führenden Anbieter von Freizeit-und Tourismusinhalten für das Internet, die Medien und WAP-fähige Mobiltelefone avancieren. Mit dem neuen Kapital soll eine offensive Internationalisierungs-und Wachstumsstrategie finanziert werden. Anders als andere Hightech-Unternehmen operiert die 1989 gegründete Feratel in der Gewinnzone. Für das vergangene Geschäftsjahr wies es bei einem Umsatz von 9,4 (i. V. 9,0) Mio. ein Betriebsergebnis von 1,2 (1,7) Mio. und einen Jahresgewinn von 0,8 (1,0) Mio. aus. Mehrheitsaktionär der Feratel ist Prof. Peter Schröcksnadel, der auch nach dem IPO mindestens 50,5% der Aktien halten wird.
NEUE ZUERCHER ZEITUNG 04/07/2000
04.07.2000 ÖSTERREICH: SKI-CHEF UND SELFMADE-MILLIONÄR.
Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Peter Schröcksnadel (58) erst 1990, als er an die Spitze des Österreichischen Skiverbandes trat und die erfolgreichste Ära im heimischen Skisport einleitete. So viele Medaillen an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen wie in den Neunzigerjahren hatten die alpinen und nordischen Skiläufer sowie die waghalsigen Springer nie zuvor eingesammelt. Schröcksnadel selbst brachte es als Skifahrer zu keiner Medaille. Seine hoffnungsvolle Pistenkarriere endete, bevor sie noch begonnen hatte: Seine Eltern bestanden darauf, dass die Schule absolute Priorität genießen müsse.
Der gebürtige Innsbrucker maturierte 1960, studierte anschließend Jus, brach das Studium aber nach seiner Heirat 1964 ab und versuchte sich als Unternehmer. Er kaufte einem Schweizer für umgerechnet rund 80.000 S (5814 EUR) die Weltlizenz für Pistenmarkierungen ab und gründete die Firma Sitour, die zum Zentrum seines späteren Firmenimperiums werden sollte.
"Keine Bank hätte mir damals auch nur einen Schilling für dieses Projekt gegeben", blickt der Selfmademan Schröcksnadel heute stolz zurück. Neben den reinen Pistenmarkierungen vertrieb er bald auch Orientierungstafeln für Skigebiete und Hotelinformationstafeln. Auch im Mediengeschäft mischt er kräftig mit. Das ORF-Wetterpanorama baute er zum Tourismus-und Wetter-TV-Kanal TW1 aus, an dem er und der ORF je 50 Prozent halten. Mit der Feratel AG begab er sich auf das Gebiet der integrierten Informations-und Reservierungssysteme für die Tourismusbranche und ist seit neuestem auch auf dem Weg zum führenden Content-Provider von Freizeit-und Tourismusinhalten für Internet, Medien und WAP.
Heute ist Schröcksnadel längst Euro-Millionär. Seine Tätigkeit als ÖSV-Präsident stuft er in die Kategorie Hobby ein.
DER STANDARD 04/07/2000
03.07.2000 Content-Provider Feratel geht an die Wiener Börse
1,5 Mio. junge Aktien werden angeboten
Innsbruck/Wien (pte, 3. Juli 00/13:06) - Der Content-Provider für Feizeit-
und Tourismuswirtschaft, die Feratel media technologies AG
www.feratel.com , wird ab 17. Juli im B-Segment der Wiener Börse
notieren. Das Preisband liegt zwischen 13,5 und 16, 5 Euro. Dies gab heute,
Montag, Feratel-Vorstand Markus Schröcksnadel bekannt. Das Innsbrucker
Unternehmen legt 1,5 Mio. junge Aktien sowie bis zu 500.000 alte Stückaktien
zum Angebot auf. Im Falle eines Nachfrageüberhangs liegen zusätzlich 300.000
alte Stückaktien im Rahmen einer Mehrzuteiloption zur Zeichnung auf. Die
Angebotsphase läuft von heute bis 12. Juli, wobei der Börsengang von der RZB
abgewickelt wird. Für deutsche Interessenten bietet die VEM AG (Virtuelles
Emissionshaus) www.epo.com die Möglichkeit, per Internet
Feratel-Aktien zu ordern.
Feratel ist nach Aussagen von Unternehmensgründer und ÖSV-Präsident Peter
Schröcksnadel einer der führenden Entwickler und Anbieter von integrierten
Informations- und Reservierungs-Systemen für die Tourismusbranche sowie
Weltmarktführer (da derzeit ohne Konkurrenten) im Bereich Live-Wetter- und
Panorama-TV. Mit ihrem Panorama-Kameranet liefert das Innsbrucker
Unternehmen weltweit Live-Bilder für TV- und Internet-Screens.
Internetportale und große euopäische Fernsehstationen wie ORF, BR, SRG und
3sat zählt Feratel dabei unter anderen zu seinen Kunden.
Mit TW1 verfügt der Content-Provider über Österreichs ersten TV-Spartenkanal
für Tourismus, Wetter und Sportfernsehen. Seit dessen Start im Jahr 1998
besitzt das Unternehmen die exklusiven Vermarktungsrechte für TW1, das eine
Tagesreichweite von rund 100.000 Zusehern erzielt. Europaweit können derzeit
rund 5,5 Mio. Haushalte TW1 empfangen. Ermöglicht werden die Übertragungen
durch ein 6000-Kilometer-Richtfunknetz und einem satellitengestützten
Kommunikationsnetz mit dem das Unternehmen Zugang zu einem der größten
Richfunsystemen mit eigenen Up- und Down-Link-Stationen in Europa hat.
Ein weiters Standbein hat Feratel mit Softwarelösungen für die Tourismus-
und Freizeitwirtschaft. Feratel verfügt derzeit über einen Datenpool, der
über 70.000 Hotels und Tourismusanbieter in Österreich, Italien und
Deutschland umfasst. Die interaktiven und mehrsprachigen
Außeninformationssysteme, Backoffice-Lösungen und vernetzte
Pisteninformationssysteme werden derzeit von rund 16.000 Kunden eingesetzt.
Mit "darWIN" bietet Feratel eine modular aufgebaute E-Busines-Lösung für die
Bereiche Verwaltung, Reservierungen, Controlling Marketing, Call Center und
Internet mit Online-Buchung und direktem Anschluss an Reisebürosysteme an.
So lassen sich beipielsweise über Internet und WAP Buchungen online
durchführen oder Live-Bilder von den Urlaubsregionen auf dem PC abrufen.
"Wir werden Content-Providing für die Tourismusportale im Internet weiter
ausbauen und zukünftig massiv in den Wachstumsbereich mobile-business
einsteigen," skizzierte Markus Schröcksnadel die weiteren
geschäftsstrategischen Ziele. 1999 erwirtschaftet der Content-Provider mit
62 Mitarbeitern einen Jahresgewinn von rund 229.000 Euro. (sw) (Ende)
Aussender: pressetext.austria
03 Jul 2000 Feratel bringt bis zu 2,3 Millionen Aktien an Börse Wien
Wien, 03. Jul (Reuters) - Die in der Tourismusinformation tätige Feratel Media Technologies AG
Das Angebot setze sich zusammen aus 1,5 Millionen jungen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, bis zu 500.000 alten Aktien und bei Nachfrageüberhang bis zu 300.000 Stück im Rahmen einer "Green Shoe" genannten Mehrzuteilungsoption.
Der Zeichnungspreis werde voraussichtlich am 13. Juli festgelegt und veröffentlicht. Kassatag sei der 17. Juli, die Dividendenberechtigung bestehe ab 1. Mai 2000.
Die Erstnotiz an der Wiener Börse solle am 17. Juli im B-Segment erfolgen, die Aufnahme in den ViDX sei vorgesehen.
REUTERS 03/07/2000
08/07/2000 Feratel - Börseneuling mit Gewinn-Appeal
Vom Wetter-Panorama zum führenden Content-Anbieter im Tourismus
Meist präsentieren sich die New-Economy-Börseneulinge mit großen Plänen, aber ebenso großen Anfangsverlusten - anders bei der Feratel AG, die sich bewußt für den Börseplatz Wien entschieden hat. Das Unternehmen ist bereits seit zehn Jahren erfolgreich tätig, schafft einen Jahresumsatz von knapp 130 Millionen Schilling und mit schöner Regelmäßigkeit einen Jahresüberschuß, der über zehn Millionen Schilling liegt.
Was macht dieses Unternehmen, in dessen Vorstand Dr. Markus Schröcksnadel, Sohn des ÖSV-Präsidenten, agiert, so interessant? Feratel ist Weltmarktführer im Bereich Wetter- und Panorama-TV und Marktführer in Zentraleuropa im Geschäftsbereich Informations- und Reservierungssysteme (IRS). Jeder von uns kennt etwa im ORF die Ausstrahlung der Wetter-Panorama-Übersicht - eine ebenso simple wie erfolgreiche Idee. Durch die Installation von zahlreichen Kameras einerseits und Verträgen mit TV-Sendern andererseits hat sich hier Feratel eine international herausragende Position gesichert. Von dieser Basis aus will man als Hightech-Unternehmen aber weiter massiv expandieren und peilt in den nächsten fünf Jahren einen Umsatz von 700 Millionen Schilling (bei nachhaltig guter Ertragslage) an.
Eine eigene Mitarbeiter-Beteiligungsaktion soll das Unternehmen, das derzeit 61 Leute beschäftigt, noch dynamischer wachsen lassen.
So bekannt die Wetter-Panorama-Aktivitäten sind, so "still" ist es hingegen in der Öffentlichkeit bislang um eine andere Stärke von Feratel geblieben. Das Unternehmen verfügt über einen Datenpool, der über 70.000 Hotels und Tourismusanbieter in Österreich, Deutschland und Italien umfasst. Ein elektronisches "Gesamtpaket", das vom "Business to Business" - bis hin zum "Business to Consumer"-Bereich alles abdeckt, gibt Feratel eine besondere Position.
Der Tourismus- und Wetterkanal TW1, der gemeinsam mit dem ORF betrieben wird, konnte Anfang Mai 2000 um ein eigenes Sport-Fenster erweitert werden.
Das große Wachstumspotential von Feratel liegt in der professionellen Nutzung des vorhandenen Daten- und Informationspools. Im Zeitalter von WAP-Handys, Web-TV und Internet sind hier einer Expansion kaum Grenzen gesetzt.
Feratel möchte sich dabei als führender Content-Anbieter für Freizeit und Tourismus positionieren. Noch für heuer ist eine Kapitalerhöhung vorgesehen.
(c) Gewinn Juli/August 2000
06.06.2000 ÖSTERREICH: FERATEL MIT GEWINNEN AN DIE WIENER BÖRSE.
Feratel Media Technologies will in Zukunft kräftig expandieren und benötigt dazu frischens Kapital von der Börse. Der Börseplatz Wien ist dabei fast schon sicher.
Wien. Sprach Markus Schröcksnadel, Vorstand der Feratel Media Technologies, letzte Woche noch davon, dass "Feratel derzeit die Möglichkeiten, einen Börsegang durchzuführen, prüft", so war er am Montag schon einen Schritt weiter: "Feratel unternimmt derzeit starke Anstrengungen, um ein IPO in nächster Zeit durchzuziehen", hiess es dazu von Schröcksnadel im Zuge
der Bilanzpressekonferenz in Wien. Über den genauen Zeitpunkt wollte er aus rechtlichen Gründen aber keine Auskunft geben. Dies nährt aber die Spekulationen, dass sich das Unternehmen bereits in der sogenannten Blackout-Periode rund sechs Wochen vor dem Börsegang befindet. Eine vom WirtschaftsBlatt bereits ins Spiel gebrachte Erstnotiz im Juli ist daher durchaus plausibel. Zusätzlich bekennt sich Schröcksnadel zum Börseplatz Wien: "Als Österreicher haben wir natürlich ein Naheverhältnis zu Wien." Das letzte Wort ist dabei aber noch nicht gesprochen.
An Feratel hält die Sitour-Gruppe des ÖSV-Präsidenten Peter Schröcksnadel, Vater von Markus, 82 Prozent. Der Rest ist in Besitz des Managements und einiger Mitarbeiter. Das Volumen für das IPO soll im Zuge einer Kapitalerhöhung zur Verfügung gestellt werden. Auch die Erlöse aus dem Börsegang sind bereits verplant. Damit soll die Internationalisierung des bereits in Österreich, seinen Nachbarländern und Kanada vertretenen Konzerns vorangetrieben werden. Vorrangige Zielgebiete seien dabei Frankreich, Spanien, Griechenland und die Vereinigten Staaten.
* Feratel
Die Feratel Media Technologies ist laut eigenen Angaben einer der führenden Anbieter von Softwaresystemen für Informations-und Reservierungssystemen. Auch verfügt Feratel über ein Richtfunknetz von über 6000 km. Weltmarktführer ist das Unternehmen bei Panorama-und Wetter-TV. Verstärkt werden soll in Zukunft der Bereich Content-Provider für Tourismus und Freizeit. Im letzten Geschäftsjahr wurden 130 Mio. Schilling umgesetzt, das EGT lag bei 15,2 Mio.
Umsatz bei 130 Mio. Schilling - EGT 15,2 Mio.
(c) WIRTSCHAFTSBLATT 06/06/2000
06.06.2000 ÖSTERREICH: FERATEL MIT WETTERINFOS IN RICHTUNG BÖRSE.
Wien - Die Feratel Media Technologies AG, ein Spezialunternehmen für elektronische Informationssysteme, will noch heuer einen Börsenstopp einlegen und Geld tanken für die geplante Expansion in Europa und Übersee.
Im deutschsprachigen Raum ist das Unternehmen mit Sitz in Innsbruck und einem Produktionsstandort in der Pongauer Gemeinde Pfarrwerfen vor allem als Betreiber des Fernseh-Wetterpanoramas bekannt. Videokameras mit 360-Grad-Schwenk möchte Feratel-Vorstand Markus Schröcksnadel künftig auch auf Bergspitzen und in Tourismusorten in den USA aufstellen. "Kooperationsgespräche mit dem Weather Channel sind auf gutem Weg", sagte Schröcksnadel bei der Präsentation der Jahresbilanz am Montag.
Bereits aktiv ist Feratel in Kanada, wo das Unternehmen im Auftrag eines Senders fünf Kameras installiert hat. Weitere Zielmärkte seien Frankreich, Spanien, Griechenland, Zypern und die Türkei.
Weiter kräftiges Wachstum erwartet Schröcksnadel, Sohn des Präsidenten des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV), Peter Schröcksnadel, im Bereich der integrierten Informations-und Reservierungssysteme. Mit dem "Informator" ist Feratel nach Eigenangaben zu einem der führenden Unternehmen in diesem Segment avanciert. Solche Info-Terminals erlauben Zimmerreservierungen rund um die Uhr.
Leadmanager des im Herbst in Wien geplanten Börsegangs wird die Raiffeisen Zentralbank sein. Zum Umfang des Going Public wollte Schröcks-nadel unter Hinweis auf die Verschwiegenheitspflicht nichts sagen. Das Unternehmen habe in den zehn Jahren seines Bestehens immer Gewinn gemacht, hieß es.
In dem Ende April zu Ende gegangenen Geschäftsjahr 1999/00 hat Feratel mit 62 Mitarbeitern 128,8 Mio. S (9,4 Mio. EUR) umgesetzt und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 15,2 Mio. S erzielt. Mehrheitseigentümer von Feratel ist mit 80 Prozent die Schröcksnadel-Familienholding Sitour.
DER STANDARD 06/06/2000
05.06.2000 Feratel will expandieren und an die Wiener Börse
Wien, 05. Jun (Reuters) - Die in der Tourismusinformation tätige Feratel Media Technologies AG aus Innsbruck will über Zentraleuropa hinaus expandieren und plant für die nähere Zukunft im Rahmen einer Kapitalerhöhung den Gang an die Wiener Börse. Die 1989 aus zwei Vorgängergesellschaften gegründete Feratel "hat noch nie Verluste gemacht" und plane "in den nächsten 18 bis 24 Monaten eine massive Internationalisierung", sagte Finanzvorstand Markus Schröcksnadel am Montag vor Journalisten.
"Wir arbeiten hart an einer öffentlichen Platzierung, nicht an einer Privatplatzierung", so Schröcksnadel, "und nachdem wir Österreicher sind, haben wir ein Naheverhältnis zu Wien". Hausbank von Feratel sei die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB), die auch die Emission führend betreuen werde.
Feratel ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich Wetter- und Panorama-Fernsehen und Marktführer in Zentraleuropa bei integrierten Informations- und Reservierungssystemen (IRS). Ein drittes Geschäftsfeld sei das Content-Providing von Freizeit- und Tourismusinhalten für Internet, Medien und Wireless Application Protocoll (WAP).
Parallel zu den derzeit rund 200 Panoramakameras habe Feratel ein eigenes Richtfunkstreckennetzwerk von über 6000 Kilometer Länge mit Satellitenanbindung aufgebaut. Damit sei Feratel in Österreich hinter der Telekom Austria (TA) der zweitgrößte Betreiber und Eigentümer von breitbandigen Richtfunksystemen, so Schröcksnadel.
Neben dem zentraleuropäischen und adriatischen Raum sei Feratel mit fünf Panoramakameras auch in Kanada vertreten, kündigte Schröcksnadel eine weitere Expansion in Frankreich, Spanien, Griechenland, Zypern und der Türkei sowie in Übersee in Kanada und den USA an.
In dem am 30. April abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 habe Feratel nach International Accounting Standards (IAS) bei einem Konzernumsatz von 128,9 (rund 100) Millionen ÖS ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 15,2 Millionen ÖS und einen Jahresüberschuss von 10,8 Millionen ÖS erwirtschaftet. Vom Umsatz seien 30,5 Prozent auf den Bereich IRS entfallen, 53,9 Prozent auf den Bereich Telekommunikation und 15,7 Prozent auf Content Providing. Bei einer Bilanzsumme von 132,1 Millionen ÖS liegt die Eigenmittelquote von Feratel bei 49,2 Prozent.
Im Bereich IRS habe Feratel einen über 70.000 Hotels und Tourismusanbieter in Österreich, Deutschland und Italien umfassenden Datenpool aufgebaut, sieht Schröcksnadel darin einen entscheidenden Wettbewerbsvorsprung. Die datenbankunabhängigen und flexibel einsetzbaren Softwaresysteme Informator, Infomedia, proGast und das Pisteninformationssystem CPS würden von mittlerweile rund 16.000 Kunden in Zentraleuropa eingesetzt. Darunter seien Tourismusverbände in Berlin, Bayern, Brandenburg, Kärnten, Oberösterreich und SalzburgerLand.
Haupteigentümer von Feratel mit einem Anteil von 80 Prozent ist die von der Familie Schröcksnadel kontrollierte Sitour Management GmbH, Technik-Vorstand Hans Hlebayna hält 13 Prozent, der Rest wird laut Schröcksnadel von Mitarbeitern und Partnern gehalten.
Monday, 5 June 2000
Werbung