teil 1: die kurzform :-))
1. Und schliesslich könnten die Emmis ja auch, da sie die Orderbücher sehen, den Futuremarkt ab und zu beeinflussen, um so einen Spike zu erzeugen, der einige Stopp-Loss und -Buys abräumt. Aber das würden sie ja nie tun, oder? ;) nnneeeeeeiiinnnnn, niiiieeeee, das würden unsere wohltäter nun gar nicht machen *gggggggggggg*
2. Die Zertifikate dagegen bilden den Futuremarkt (relativ) direkt ab; sie werden von den Emmis am Futuremarkt gehedgt, so dass diesen nie ein Verlust ensteht, egal wie der Markt läuft. Daher gibt es ja auch ab und zu 'nen Unterschied zwischen den Taxen und dem DAX Stand?
also, in der tat können die emis keinen verlust machen, sondern lediglich geringere gewinne. der unterschied zwischen taxen und dax beruht auf dem future und den "eigenen" dax-ständen, die die einzelnen emis herausgeben. deren eigen-dax geht synchron mit dem future und damit bestimmen sie auch die taxen. für die praxis heißt das: scheine können schon rennen, bevor der dax anspringt. und umgekehrt... insofern ist das geschrei mancher, dass die emis "falsch" taxen, in diesem punkt nicht richtig...
3. Im Gegenteil, am Spread verdienen sie bei jedem Trade. Und ausserdem müssten sie ja nur das Saldo aus short käufern - long verkäufern etc. in einem Zeitpunkt absichern... wenn die Bilanz ausgeglichen ist, brauchen die gar nicht am Futuremarkt aktiv zu werden.
ich bin mir da jetzt nicht ganz sicher, weil das eine rechtliche frage ist. ich meine aber, dass jeder trade "für sich" abgesichert sein muss.
4. Soweit ich weiss, muss man aber Future- und Optionsmarkt auch trennen, da im Optionsmarkt die Volatilität eine wichtige Rolle spielt. Ist das eigentlich auch der Grund, warum man auf die Intraday-Volas achten soll? Die Beziehungen hier sind mir nicht ganz klar.
wir legen wert auf den vdax, weil er ein guter stimmungsbarometer ist - in meinen augen sogar besser als das pcr. für die amis empfehlen wir tick und trin, um den us-markt aus anderer sicht einschätzen zu können. der vdax als stimmungsbarometer ist wirklich nützlich, wenn man vor allem den grad der veränderung und weniger den absoluten wert nimmt.
bsp: ein vdax von 15 kann auf 2 arten interpretiert werden: die stimmung ist bullish, weil so wenige trader "angst" haben - also geht man mehr long-positionen ein.
andere sagen: die wert ist so niedrig, der kann ja nur kippen und setzen daher auf shorts. klaro, je nach einsteig und timing können beide recht haben, aber eine klare position ist nicht zu erkennen.
anders die vdax-veränderung: ein vdax über +4/-4% zeigt einen klaren trend in die jeweilige richtung an, der ohne weitreichende nachrichten selten reversalt wird. deshalb sucht man dann den trendeinstieg (unter berücksichtigung anderer indikatoren natürlich). hier ist das chance-risiko-verhältnis am besten.
http://www.anmeldung.boerse-total.de