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Evotec - es kann los gehen! - Teil2

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Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,00
Fallender DAX-Kurs 5,01 10,00 15,01
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1UTU4 , DE000VJ9PHY7 , DE000VY0SBM9 , DE000VH2U8U0 , DE000BD3X845 , DE000BD5TQ92 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

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Evotec SE 2,92 € -3,57% Perf. seit Threadbeginn:   -87,15%
 
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#20826


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FunTrade:

Evotec

 
26.09.26 11:39

Bezüglich Übernahme: Wenn potenzielle Käufer (wie Private-Equity-Firmen) sehen, dass Evotec pro Quartal 50 Millionen EUR verbrennt und „Horizon“ scheitert, werden sie das Unternehmen nicht im ersten oder zweiten Quartal der Krise kaufen. Sie warten ab, bis Evotec in Quartal 5 oder 6 mit dem Rücken zur Wand steht.

Bieter-Taktik: Geht Evotec das Geld aus, zahlt kein Big-Pharma-Konzern oder Private-Equity-Investor eine saftige Übernahmeprämie. Die warten seelenruhig ab, bis akuter Refinanzierungsdruck herrscht, um das Unternehmen billig aus einer Notlage herauszulösen oder die Altaktionäre über eine Not-Kapitalerhöhung massiv zu verwässern.
Antworten
eintracht67:

Folgendes spuckt die KI zu einer "möglichen"

 
26.09.26 19:11
Übernahme aus:

Die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme von Evotec gilt derzeit als moderat bis hoch, da das Hamburger Biotech-Unternehmen im September 2026 alle klassischen Merkmale eines typischen Übernahmeziels aufweist. Es liegt jedoch kein verbindliches oder offizielles Übernahmeangebot auf dem Tisch. Daraus ergibt sich folgendes Bild an den Finanzmärkten:
Die treibenden Faktoren für eine Übernahme (Pro-Argumente)
Historisch niedrige Bewertung: Die Aktie hat in den letzten Jahren massiv an Wert verloren und markierte im September 2026 ein neues 10-Jahres-Tief bei rund 2,71 Euro. Die Marktkapitalisierung ist auf unter 500 Millionen Euro geschrumpft. Für kapitalkräftige Pharmakonzerne oder Finanzinvestoren ist das Unternehmen damit extrem günstig zu haben.

Attraktive Pipeline und Technologieplattform: Trotz der finanziellen Probleme ist die wissenschaftliche Substanz der Wirkstoffforschung intakt. Evotec besitzt wertvolle Kooperationen (u.a. mit Bristol Myers Squibb, Sandoz oder dem US-Verteidigungsministerium). Ein Käufer würde diese Forschungsinfrastruktur zu einem Bruchteil der eigentlichen Entwicklungskosten erwerben.

Breiter Streubesitz: Mit einem hohen Streubesitz (Freefloat) von weit über 50 % und signifikanten Anteilen ausländischer Investoren ist Evotec theoretisch anfällig für eine feindliche Übernahme.

Die Bremsklötze (Kontra-Argumente)

Operatives „Tal der Tränen“: Evotec steckt inmitten einer tiefen Umstrukturierung. Nach einer herben Gewinnwarnung im Juli erwartet das Management für das Gesamtjahr 2026 einen Umsatzrückgang auf 570 bis 610 Millionen Euro sowie ein negatives bereinigtes EBITDA von minus 70 bis minus 105 Millionen Euro. Diese Verluste schrecken einige strategische Käufer ab, die keine Sanierungsfälle zukaufen wollen.

Verteidigungsstrategie des Managements: Der seit Mitte 2024 amtierende CEO Christian Wojczewski betont regelmäßig das Ziel, die Unabhängigkeit von Evotec zu wahren. Mit dem laufenden Spar- und Umbauprogramm „Horizon“ versucht das Management, den Turnaround aus eigener Kraft zu schaffen, um eine Übernahme zu verhindern.

Fazit & Markteinschätzung
In den Branchenmedien wird Evotec neben anderen Life-Science-Werten fest auf dem M&A-Radar (Mergers & Acquisitions) geführt. Großkonzerne aus der Pharma- und Biotechbranche sitzen auf prall gefüllten Kriegskassen und suchen nach günstigen Pipelines. Solange der Aktienkurs auf dem aktuellen Tiefstniveau verharrt, bleibt die spekulative Wahrscheinlichkeit einer Übernahme latent hoch. Allerdings sollten Investoren beachten, dass ein Kauf der Aktie rein auf Basis von Übernahmegerüchten hochspekulativ ist. Sollten die Gerüchte ausbleiben, droht aufgrund der operativen Schwäche weiterer Abwärtsdruck.
Antworten
Audioman_ne.:

Die Mutter aller Fragen ist doch

 
27.09.26 10:06
ob die für 2026 erwarteten Zahlung nun Anfang 27 kommen oder nicht.

In der Firmenpräsentation, siehe Evotec Homepage, Seite 21.
Klare Aussage über die existierende Pipeline sowie Add-Ons in den Folgejahren.
D. h. comulated revenue von 500 in 28 und knapp 1 Mrd in 2030.
(Verkleinert auf 49%) vergrößern
Evotec - es kann los gehen! - Teil2 1528559
Antworten
eintracht67:

nach 1,5 Stunden Handelszeit 700.000 Stücke

 
28.09.26 10:36
über Xetra.....das ist mal ne Hausnummer....wer deckt sich da ein, und warum???
Antworten
tater:

wer

 
28.09.26 10:55
verkauft den da und warum ?
Antworten
Manro123:

Alle raus

 
28.09.26 11:08
nun geht's los
Antworten
tater:

was

 
28.09.26 13:01
geht los 10 Cent rauf dann wieder runter ist doch immer
das selbe Spiel.
Antworten
KaktusJones:

Man könnte ja mal Evotec mit Biotec vergleichen :)

2
28.09.26 15:23
Finanzkennzahlen im direkten Vergleich

(H1 2026) Kennzahl BioNTech  - MK 21 Mrd. Euro
Konzernumsatz 223,7 Mio.
Ergebnis -1.352,7 Mio. € (Nettoverlust)
Liquide Mittel (Stand 30.06.2026) ~16,6 Mrd. €
Umsatzprognose 2026 (neu)1,6 bis 1,9 Mrd. € (vorher höher)
Ergebnisprognose 2026 (neu)Hoher Nettoverlust durch F&E erwartet

(H1 2026) Evotec  - MK 0,5 Mrd. Euro
Konzernumsatz €300,1 Mio. €
Ergebnis -42,7 Mio. € (bereinigtes EBITDA)
Liquide Mittel ~465,6 Mio. €
Umsatzprognose 2026: 570 bis 610 Mio. € (vorher 700-780 Mio. €)
Ergebnisprognose 2026  -70 bis -105 Mio. € (ber. EBITDA)


Wenn man das so sieht, dann hat Evotec ja noch Kurspotential. :)
Natürlich habe ich hier Äpfel mit Birnen verglichen.  Die hohe Bewertung und die Standortschließungen von Biontech haben mich mal zu dem Vergleich inspiriert. :)
Antworten
peter licht:

Reuters

 
29.09.26 07:56
Evotec-CSO Cord Dohrmann tritt per 30. September 2026 zurück

Dienstag, 29.09.2026 07:30
Quelle: reuters.com
* Evotec meldet den Rücktritt von CSO Dr. Cord Dohrmann per 30.

September 2026; Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen.

* Dohrmann ist seit 2010 Chief Scientific Officer und Mitglied des Management Boards.

* Die Suche nach einer Nachfolge läuft.
Antworten
Freund21:

...

 
29.09.26 07:58
der satz: "Die Entscheidung über das Ausscheiden von Dr. Dohrmann wurde im gegenseitigen Einvernehmen zwischen Dr. Dohrmann und dem Unternehmen getroffen."  sagt doch schon alles.

sosnt hört man doch immer " aus privaten Gründen" , " aus gesundheitlichen gründen" , " berufliche neuorientierung" .

im endeffekt ein schickt verpackter rausschmiss.
Antworten
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#20837

FunTrade:

Evotec

 
29.09.26 08:39
Dass Dr. Cord Dohrmann das Unternehmen bereits morgen (zum 30.09.2026) verlässt, ohne dass ein Nachfolger bereitsteht, ist ein extrem negatives Signal. Bei einem forschungsintensiven Biotech-Unternehmen wie Evotec hinterlässt der plötzliche Abgang des wissenschaftlichen Kopfes nach 16 Jahren eine akute Führungslücke im Kernbereich. Ein so abrupter Schnitt spricht trotz der Floskel vom „gegenseitigen Einvernehmen“ für einen akuten strategischen Konflikt im Vorstand und verunsichert die verbliebenen Pharmapartner massiv. Inmitten der ohnehin kritischen Restrukturierungsphase beschädigt diese Nachricht das Vertrauen der Anleger nachhaltig und lässt den neuen CEO Christian Wojczewski ohne seine wichtigste wissenschaftliche Stütze zurück
Antworten
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#20839

FunTrade:

Evotec

 
29.09.26 08:47
Bei der aktuellen Cash-Burn-Rate von rund 50 Millionen Euro pro Quartal reicht die Liquidität (die zum Halbjahr noch bei rund 465 Millionen Euro lag) unter Berücksichtigung von Schulden und Zinsen real vielleicht noch 1 bis 2 Jahre. Genau darauf spekuliert das große Geld: Wenn die Kassen leer sind, wird Evotec zu einer massiven Kapitalerhöhung gezwungen sein. Davon profitiert kein Altaktionär durch eine Übernahme-Prämie – im Gegenteil: Die großen Institute steigen dann zu absoluten Spottpreisen ein und verwässern die Privatanleger komplett.  
Antworten
KaktusJones:

@Funtrade

2
29.09.26 09:27
Sollte der Cashburn bleiben wie er derzeit ist, dann wird Evotec eh nicht mehr lange machen. Aber man kenn meiner Meinung nach den Cashburn der letzten Quartale nicht als Maßstab heranziehen, da hier sehr stark die Restrukturierungskosten durch das Projekt Horizon den Cashburn nach oben getrieben haben.
Sollte Horizon nach Plan verlaufen, dann sollte der Cashburn in den nächsten Quartalen deutlich sinken.  
Antworten
FunTrade:

Evotec

 
29.09.26 09:41
@Kaktus.   Das Argument mit den „Einmaleffekten“ durch das Projekt Horizon greift leider zu kurz, denn die drastisch gekappte Jahresprognose 2026 zeigt das Gegenteil: Das erwartete negative EBITDA von bis zu minus 105 Millionen Euro ist bereits bereinigt, das heißt, die Restrukturierungskosten sind hierbei gar nicht der Treiber, sondern das operative Kerngeschäft selbst steckt tief in den Miesen. Das eigentliche Problem ist der wegbrechende operative Cashflow, da die Einnahmen aus Pharma-Allianzen die hohen Fixkosten der Standorte schlicht nicht mehr decken. Und genau hier schlägt der sofortige Abgang des Forschungsleiters zum 30.09. ein wie eine Bombe, weil ohne wissenschaftliche Führung neue, geldringende Meilensteine und Deals in den nächsten Quartalen massiv erschwert werden. Selbst wenn die Horizon-Kosten sinken – wenn gleichzeitig die operativen Einnahmen wegbringen, schrumpft die finanzielle Runway gnadenlos weiter.
Antworten
KaktusJones:

Für mich ist das einzig überraschende

 
29.09.26 09:43
an der Meldung, dass Herr Dohrmann Evotec nach 16 Jahren verlässt, dass es noch keinen Nachfolger gibt. Seine ganzen Aktienverkäufe machen so ja auch mehr Sinn. Für mich sieht das so aus, dass das keine kurzfristige, plötzliche Entscheidung war.
Antworten
FunTrade:

Evo

 
29.09.26 10:02
Dohrmann & Lanthaler ...  Die Kombi aus dem überstürzten Abgang Lanthalers, den Ermittlungen wegen Insiderhandels und den anschließenden massiven Aktienverkäufen Dohrmanns war ohnehin Gift für Evotec.  
Antworten
KaktusJones:

@FunTrade

2
29.09.26 10:17
Also ich bezog mich eigentlich auf deine Aussage des Cashburn - nicht auf das bereinigte EBITDA.

Klar ist, wenn sich operativ  nichts positives tut, bzw. man die Kosten nicht in den Griff bekommt, dann hat Evotec eh nicht mehr lange.  
Man will über Horizon jedoch Standorte schließen und 800 Mitarbeiter einsparen. Das kostet erstmal. Danach sollte die Kostenstruktur besser aussehen. Die Frage bleibt natürlich, ob das Geschäft danach profitabel sein wird. Haben sich Meilensteine wirklich "nur" nach hinten verschoben, kann man die Marge bei neuen Projekten erhöhen? Was ist mit dem Sandoz-Deal? Hier sollte es ja auch noch Möglichkeiten geben. Das Problem ist das fehlende Vertrauen in den Vorstand, sonst würde man die Aussagen von Finanzchefin Claire Hinshelwood eventuell etwas positiver aufnehmen. Zumindest erklärt der Abgang von Herrn Dohrmann nun seine Aktienverkäufe des letzten Jahres - so sehe ich es zumindest.  
Antworten
tater:

gift

 
29.09.26 10:18
wie wahr wie wahr jetzt ist die alte Seilschaft weg.
maan braucht frischen Wind damit es besser werden kann.
Antworten
kaohnees:

Big Pharma besetzt diesen Stuhl mM

 
29.09.26 10:22
”gift
wie wahr wie wahr jetzt ist die alte Seilschaft weg.
maan braucht frischen Wind damit es besser werden kann.
tater, 29.09.26 10:18
Antworten
Manro123:

weg mit den alten

 
29.09.26 10:24
Wasserköpfen, die Kosten nur Geld
Antworten
FunTrade:

Evo

 
29.09.26 11:13
@ KaktusJones:   Sorry, hatte ich dann falsch verstanden :)
Antworten
KaktusJones:

@kaohnees

 
29.09.26 11:45
Was meinst du mit "BigPharma" besetzt den Stuhl?

Wer soll das denn sein? Noch ist Evotec eigenständig und die werden jemanden einstellen müssen, um den offenen Posten im Unternehmen zu besetzen. Da kommt doch keiner von irgendeinem Pharmakonzern daher rund sagt - hier, wir haben da noch einen netten Typen, der könnte den Job ganz gut machen. Nehmt den mal und wir sagen ihm dann, wo und wie er die Forschung betreiben soll.
Das ist ja kein Aufsichtsratsposten.

Wenn BigPharma hier bei Evotec etwas machen will, dann müssen die einfach Aufträge erteilen und gut ist.
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