Es sind weiterhin jede Menge Leerverkäufer im Markt, wahrscheinlich knapp 10 % des Gesamtkapitals. Wenn man die Anteile zusammenrechnet, die nicht bei Ankeraktionären sind, also frei gehandelt werden, ist das eine ganze Menge.
Wenn man sich die Kursentwicklung seit dem ersten gemeldeten Einstieg von Marshall Wace LLP am 09.0.2024 anschaut - Qube war bereits 2023 mir Rein und Raus aktiv -, waren die Leerverkäufer auch überaus erfolgreich.
Im Zusammenspiel mit abgesprochenen Negativkommentaren, warfen sie z.T. noch vor deren Veröffentlichung Aktien auf den Markt, damit der Kleinanleger gleich zu wissen hatte, wo's lang geht. Das Auslösen von Stopploss-Orders tat dann das übrige, um den Kursverfall zu beschleunigen.
Falko Friedrichs von der Deutschen Bank - lt. Tipranks Nr. 8.081 von 9.129 bewerteten Brokern mit einer Erfolgsquote von 41 % und einem durchschnittlichen Erfolg je Empfehlung von -2,6 % - tut sich hier besonders hervor.
Seine unveränderte Verkaufsempfehlung mit Kursziel 4 € begründet er mit voraussichtlich schlechten Quartalszahlen am 06.11.2024.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich davor warnen, selbst bei objektiv guten Zahlen auf einen Kurssprung nach oben zu hoffen. Zum einen findet man fast immer ein Haar in der Suppe und auch ohne das, werden die Leerverkäufer wahrscheinlich viele Aktien auf den Markt werfen um für Verunsicherung zu sorgen.
Ich habe dies gerade bei der an sich langweiligen Cal-Main-Foods-Aktie (CALM) an der NYSE erlebt. Der größte amerikanische Eierproduzent (Schuldenfrei mit 700 Mio $ cash) meldete nicht nur durch und durch exzellente Zahlen, sondern erhöhte auch die Dividende, die nunmehr über 5 % Rendite verspricht.
Dennoch fiel die Aktie in den ersten Börsenminuten am 02.10. um knapp 3 $ auf 74 $. Hier habe ich bedenkenlos zuschlagen können und die Aktie stieg danach in mehreren Schüben auf inzwischen über 90 $.
Bei EVOTEC wird es wahrscheinlich nicht so eindeutig sein. Jeder sollte sich aber bei einem auch nur teilweisen Eintritt der vom Vorstand in seiner neuesten Unternehmenspräsentation vorhergesagten Erfolge einen Einstieg auch bei fallenden Kursen überlegen.
Vielleicht warten die Leerverkäufer einen evtl. Kursanstieg aber auch ab, um dann bei Widerstandslinien kräftig draufzuhauen. Dann nähme man den Chartisten die Möglichkeit zu Empfehlungen.
Langfristig haben sich die Kurse bisher immer am Unternehmenserfolg orientiert. Gerade dort, wo man den Erfolg am wenigsten erwartet und somit viele Leerverkäufer aktiv sind, geht es dann auch langfristig aufwärts.
Wenn das EVOTEC-Management hier liefert, sollten wir die 4 € von Herrn Friedrichs nicht nur nie sehen, sondern uns im zweistelligen Bereich wiederfinden.
Wenn man sich die Kursentwicklung seit dem ersten gemeldeten Einstieg von Marshall Wace LLP am 09.0.2024 anschaut - Qube war bereits 2023 mir Rein und Raus aktiv -, waren die Leerverkäufer auch überaus erfolgreich.
Im Zusammenspiel mit abgesprochenen Negativkommentaren, warfen sie z.T. noch vor deren Veröffentlichung Aktien auf den Markt, damit der Kleinanleger gleich zu wissen hatte, wo's lang geht. Das Auslösen von Stopploss-Orders tat dann das übrige, um den Kursverfall zu beschleunigen.
Falko Friedrichs von der Deutschen Bank - lt. Tipranks Nr. 8.081 von 9.129 bewerteten Brokern mit einer Erfolgsquote von 41 % und einem durchschnittlichen Erfolg je Empfehlung von -2,6 % - tut sich hier besonders hervor.
Seine unveränderte Verkaufsempfehlung mit Kursziel 4 € begründet er mit voraussichtlich schlechten Quartalszahlen am 06.11.2024.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich davor warnen, selbst bei objektiv guten Zahlen auf einen Kurssprung nach oben zu hoffen. Zum einen findet man fast immer ein Haar in der Suppe und auch ohne das, werden die Leerverkäufer wahrscheinlich viele Aktien auf den Markt werfen um für Verunsicherung zu sorgen.
Ich habe dies gerade bei der an sich langweiligen Cal-Main-Foods-Aktie (CALM) an der NYSE erlebt. Der größte amerikanische Eierproduzent (Schuldenfrei mit 700 Mio $ cash) meldete nicht nur durch und durch exzellente Zahlen, sondern erhöhte auch die Dividende, die nunmehr über 5 % Rendite verspricht.
Dennoch fiel die Aktie in den ersten Börsenminuten am 02.10. um knapp 3 $ auf 74 $. Hier habe ich bedenkenlos zuschlagen können und die Aktie stieg danach in mehreren Schüben auf inzwischen über 90 $.
Bei EVOTEC wird es wahrscheinlich nicht so eindeutig sein. Jeder sollte sich aber bei einem auch nur teilweisen Eintritt der vom Vorstand in seiner neuesten Unternehmenspräsentation vorhergesagten Erfolge einen Einstieg auch bei fallenden Kursen überlegen.
Vielleicht warten die Leerverkäufer einen evtl. Kursanstieg aber auch ab, um dann bei Widerstandslinien kräftig draufzuhauen. Dann nähme man den Chartisten die Möglichkeit zu Empfehlungen.
Langfristig haben sich die Kurse bisher immer am Unternehmenserfolg orientiert. Gerade dort, wo man den Erfolg am wenigsten erwartet und somit viele Leerverkäufer aktiv sind, geht es dann auch langfristig aufwärts.
Wenn das EVOTEC-Management hier liefert, sollten wir die 4 € von Herrn Friedrichs nicht nur nie sehen, sondern uns im zweistelligen Bereich wiederfinden.
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