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Nach dem jüngsten Kurseinbruch bekam der Markt die erste Gelegenheit zu einer frühzeitigen Stabilisierung. Er hat sie nicht genutzt. von Andreas Büchler
Noch gibt es anscheinend nicht genug Schnäppchenjäger, um den Deutschen Aktienindex (DAX) nach einer kurzfristigen Korrektur schnell wieder zu stabilisieren. Gestern hatte der Index die Chance, durch einen Anstieg über die 7200er-Marke ein kleines Doppeltief auszubilden. Doch anstatt über das Zwischenhoch in diesem Bereich zu steigen, drehten die Notierungen frühzeitig wieder nach Süden ab und fielen sogar auf einen neuen Tiefpunkt.
Damit ist der im September begonnene Abwärtstrend bestätigt, die aktuell bei rund 7030 Punkten verlaufende dazu gehörende Trendgerade bleibt das nächste Kursziel. Eine stärkere Unterstützungszone findet sich sogar erst wieder bei rund 6820/30 Zählern an der 200-Tage-Linie. Sie reicht nach oben bis an die horizontale Haltelinie bei 6900 Punkten.
Bessern würde sich die Prognose erst wieder nach einem Anstieg über 7240/60 Zähler. Dort müsste die Nachfrage aber erst einmal groß genug sein, um das mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhandene Verkaufsinteresse an der 21- und 55-Tage-Linie sowie einer horizontalen Chartbarriere kompensieren. Vorerst zeichnet sich diese Entwicklung leider noch nicht ab. Damit bleibt auch der stärkere Widerstand bei 7400/7480 Zählern bis auf Weiteres unerreichbar.
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