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Euro, die Tagesrange


Beiträge: 2
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jack303:

Euro, die Tagesrange

 
20.02.03 10:11
Landesbank Rheinland Pfalz
Trotz des Gerüchtes, der Irak würde auf drei großen Frachtschiffen Massenvernichtungsmittel transportieren, bewegten sich die Zinssätze gestern in Euroland und USA nur marginal nach unten, so die Experten der Landesbank Rheinland Pfalz.

Eine Bestätigung dieser Aktivitäten sei nicht erfolgt. In Kriegs- oder Krisenzeiten sei es nicht einfach an Wahrheiten heranzukommen. Gerüchte würden bewusst gestreut, niemand lasse sich verständlicherweise gerne in die Karten schauen.

Für den Markt sehen die Landesbänker Tagesgeld bei guter Liquiditätslage weiterhin bei 2,77. Da die Unsicherheiten weiter bestünden, sei das momentane Risiko bei der Zinsentwicklung eher auf der unteren Seite zu sehen. Jedoch sei mittelfristig wieder mit ansteigenden Sätzen zu rechnen. McTeer (Fed) hätte in seiner gestrigen Rede gemeint, in den Staaten wäre für die nächste Zeit nicht mit einer Zinserhöhung zu rechnen, Inflation wäre zur Zeit kein Problem und die Zahl der Arbeitslosen würde nicht über 6% steigen. Vom heutigen EZB-Ratstreffen seien keine Impulse für den Markt zu erwarten.

Die Experten der Landesbank Rheinland Pfalz erwarteten die Range des Euro (EUR/USD) heute zwischen 1,0720 und 1,0800.

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jack303:

.

 
20.02.03 10:12
Euro, Gefahr eines Squeeze
Cognitrend
Der Euro (EUR/USD) konnte sich gestern, nachdem in Fernost zuvor noch kurzzeitig 1,0665 gestreift worden war, per Saldo den ganzen Tag über stetig erholen und erreichte heute Morgen in der Spitze knapp 1,0775, so berichten die Devisenexperten bei Cognitrend.

Ein New Yorker Händler hätte in seinem Tagesbericht das Ergebnis des gestrigen Handelstages sehr zutreffend mit den Worten umschrieb: „Den ganzen Tag über haben wir verkauft und trotzdem schließt der Euro auf Tageshöchststand“. Die Aussage lasse zugleich auch ein wenig Verzweiflung anklingen. Nach Ansicht der Handelsexperten sei jedenfalls Tatsache, dass existierende Short-Positionen nach und nach glattgestellt würden. Natürlich hätte man auch eine Begründung für den Ausstieg gebraucht, die sich dann auch prompt im Aktienmarkt hätte finden lassen. Man argumentierte nämlich, dass der Dollar logischerweise schwach sei, weil ja auch gleichzeitig der Dow abbröckeln würde. So einfach könne die Handelswelt gestrickt sein, nur Geld ließe sich mit dieser Binsenweisheit leider nicht verdienen. Denn die Begründung werde wie immer erst im nachhinein präsentiert.

Die Gefahr eines weiteren Squeeze bleibe bestehen, insbesondere wenn die Marke 1,0775/80 fallen sollte. Der Euro (EUR/USD) könne sich danach bis auf 1,0850, resp. 1,0885/90 erholen. Spätestens an der zweiten Marke rechnen die Cognitrend-Experten jedoch wieder mit neuen Abgaben, sodass sich der erwartete Kursanstieg voraussichtlich nicht zu einem Durchmarsch entwickeln werde – so schön wie es auch wäre. Auf der Unterseite sei dagegen mit Kursen um 1,0665 gestern vermutlich ein zweites Mal die Spitze des Eisbergs an mittelfristiger Nachfrage gestreift worden. Dieses Niveau wäre bereits in der Vorwoche angetestet worden. Das Gros der Nachfrage vermuten die Experten indes in der 1,0550/1,0580-Zone.

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