Marion Schlegel, Redakteurin des Anlegermagazins "Der Aktionär", nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Wirkstoffforschers Evotec AG (ISIN:
DE0005664809, WKN:
566480, Ticker-Symbol: EVT, Nasdaq OTC-Symbol: EVOTF) unter die Lupe.
Das Wertpapier habe am Donnerstag nach einer kurzen Verschnaufpause schon wieder den Vorwärtsgang eingelegt. Grund sei die Meldung gewesen, dass Evotec die Verlängerung der Zusammenarbeit mit der CHDI Foundation ("CHDI") bis 2023 mitgeteilt habe. CHDI werde in diesem Zeitraum bis zu 75 Wissenschaftler in Vollzeit bei Evotec finanzieren.
Die Allianz bestehe bereits seit 2006, sei in dieser Zeit erheblich ausgebaut worden und nutze alle Facetten von Evotecs integrierter neurowissenschaftlicher best-in-class Plattform. In der Zusammenarbeit mit CHDI kämen Evotecs umfassende Forschungsaktivitäten und umfangreichen neurologischen Forschungskenntnisse zum Einsatz, darunter Expertise in den Bereichen integrierte Biologie- und Chemieleistungen unterstützt von Substanz- und Bibliotheksverwaltung, Target-Validierung, Stammzellenforschung, High-Content-Screening, Chemieinformatik, in vitro-Pharmakokinetik, Proteomik und Proteinproduktion.
Dr. Mario Polywka, Chief Operating Officer von Evotec, habe kommentiert: "Wir freuen uns sehr über diese fünfjährige Verlängerung unserer Allianz mit CHDI. Es besteht eine großartige Beziehung zwischen den Teams von CHDI und Evotec, die auf dem gemeinsamen Vorhaben basiert, exzellente Forschung in wirksame Behandlungsmethoden für die Huntington-Krankheit zu überführen. Wir sind sehr stolz, Teil dieser globalen Initiative unter der Führung des CHDI-Teams zu sein."
Mit dem letzten Kursanstieg könnte schon der nächste Angriff auf das 52-Wochen-Hoch bei 22,70 Euro unmittelbar bevorstehen. Ein Sprung darüber wäre ein weiteres klares Kaufsignal für den Titel. Ob dieser zweite Ausbruchsversuch jetzt von Erfolg gekrönt sein werde, bleibe abzuwarten, langfristig sollte es jedoch keine allzu große Hürde darstellen.
Das mittelfristige Kursziel für die Evotec-Aktie sieht "Der Aktionär" bei 30 Euro, so Marion Schlegel. (Analyse vom 31.08.20178)