Flugzeugunglück in Russland
Tupolew stürzt
ins Schwarze Meer
War es ein neuer Terroranschlag oder ein schreckliches Unglück?
Eine dreistrahlige russische Passagiermaschine vom Typ Tupolew 154 ist heute um 11.44 Uhr (MESZ) ins Schwarze Meer gestürzt. Flug 1812 der Sibir Air war auf dem Weg von Tel Aviv (Israel) nach Nowosibirsk (Sibirien) und zuvor im bulgarischen Burgas zwischengelandet. Neben der zehnköpfigen Crew und zwei Bordingenieuren sollen 64 Passagiere - vermutlich russische Juden - an Bord gewesen sein. Unter den Opfern sind auch zwei Kinder. Alle Passagiere besaßen einen israelischen Pass.
Der Pilot eines in der Nähe fliegenden armenischen Flugzeugs beobachtete das Unglück: Die Maschine sei in 11 000 Meter Höhe explodiert, die Teile etwa 190 Kilometer südlich der Hafenstadt Noworossijsk ins Meer gestürzt.
Russlands Präsident Putin wurde sofort informiert, eine große Rettungsaktion mit Flugzeugen und Marineschiffen eingeleitet.
Der russische Geheimdienst FSB vermutet einen Anschlag als Grund der Explosion. Ein Sprecher des FSB: "In Anbetracht der jüngsten Ereignisse in der Welt wird die Version eines Terroraktes als erste untersucht."
Eine Tupolew 154 war bereits am 3. Juli in der Nähe der sibirischen Stadt Irkutsk abgestürzt. 145 Menschen kamen dabei ums Leben.
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