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Es ist bald Mega-Ständerzeit!


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soros:

Es ist bald Mega-Ständerzeit!

2
15.12.04 16:45
Doktor Greenspan bereitet Finanzmärkte auf Zinsoperation vor
Kerninflationsrate steil angestiegen - Unternehmen erwirtschaften Gewinne wie seit 20 Jahren nicht mehr - Kritiker: Fed reagiert zu spät
von Peter Herkenhoff

New York -  Der Chef der amerikanischen Notenbank, Alan Greenspan, hat so deutlich wie seit mehreren Jahren nicht mehr von einer zunehmenden Gefahr für die Preisstabilität gewarnt. Während einer Konferenz in London, zu der Greenspan via Satellit zugeschaltet wurde, versicherte der 78-Jährige zugleich, dass die Notenbank in angemessener Weise auf die Inflationsgefahr reagieren werde. Sorge bereitet ihm die zuletzt gestiegene Kerninflationsrate, eine Kennziffer, die verzerrende Faktoren wie den Ölpreis von vornherein ausklammert. Lag sie im Dezember noch bei beruhigenden 1,1 Prozent, so ist sie im Juni auf 1,8 Prozent gestiegen. Dieser Wert ist zwar immer noch sehr niedrig, doch nun besteht die Gefahr, dass die Marktteilnehmer mit weiter steigenden Preisen rechnen. Im ungünstigsten Fall kann es auf einzelnen Märkten zu einem Ungleichgewicht kommen. Gewerkschaften könnten zum Beispiel versuchen, höhere Löhne durchzusetzen und damit die von Ökonomen gefürchtete Lohn-Preis-Spirale in Gang setzen.


Tatsächlich passt das aktuelle Zinsniveau von einem Prozent nicht zur wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten. Die Wirtschaft hat längst wieder an Fahrt gewonnen, die Unternehmen erwirtschaften so hohe Gewinne wie zuletzt vor 20 Jahren und seit Anfang des Jahres sind bereits 1,2 Mio. neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Der geldpolitische Ausschuss der Federal Reserve tagt das nächste Mal am 29./30. Juni. Es gilt als sicher, dass die Fed die Tagesgeldzinsen ("Fed Funds") um einen Viertelprozentpunkt auf dann immer noch rekordniedrige 1,25 Prozent anheben wird.


Zugleich deutete Greenspan in typisch verklausulierter Form an, dass die Notenbank nicht davor zurückschrecken werde, die Schraube notfalls auch kräftiger anzuziehen. Die Terminmärkte hätten höhere Zinsen bereits eingepreist, sagte Greenspan und versicherte zugleich, dass die Fed aus Fehlern der Vergangenheit gelernt habe. Ohne die Märkte ausreichend vorzubereiten, hatte die Notenbank die Zinsen 1994 innerhalb von zwölf Monaten um drei Prozentpunkte angehoben und den damaligen Aufschwung abgewürgt. Damals wie heute war es die längst totgeglaubte Inflation, die sich nach einer längeren Phase niedriger Zinsen wieder mit Macht zurückmeldete. "Im Gegensatz zu 1994 sind die Kapitalmarktzinsen in Erwartung einer restriktiven Geldpolitik bereits angestiegen", sagte "Mr. Greenspeak", konnte sich dabei aber einen Seitenhieb an die Finanzmärkte nicht verkneifen. "Die Geschichte lehrt, dass die Erwartungen der Investoren an die Wirkungen der Geldpolitik nicht gerade perfekt sind." Im Übrigen unterstreiche das zuletzt deutlich gestiegene Geldangebot, dass die Fed die Kapitalmärkte mit ausreichend "Liquidität" versorgt habe. Bei zahlreichen Investoren dürfte sein Abschluss-Satz für Hektik und Aufregung gesorgt haben. "Sollte sich unsere Einschätzung als falsch herausstellen, ist der geldpolitische Ausschuss jederzeit bereit, seinen Auftrag zu erfüllen und Preisstabilität bei gleichzeitig nachhaltigem Wirtschaftswachstum sicherzustellen". Im Klartext: Zinsschritte von 0,5 Prozentpunkten sind nicht ausgeschlossen.


Experten waren dennoch nicht überrascht. Citigroup-Volkswirt Robert DiClemente sagte, die Fed bereite die Märkte auf eine aggressivere Geldpolitik vor, akuten Handlungsbedarf gebe es zur Zeit aber nicht. Ausgewiesene Fed-Kritiker wie Morgan-Stanley-Chefvolkswirt Stephen Roach werfen Greenspan seit langem vor, die Notenbank habe zu zögerlich auf den Aufschwung reagiert und hinke der "Inflationskurve" deutlich hinterher.

Ruhe vorm sturm?
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bauwi:

"Bullen - in Optimismus gefangen?"

 
15.12.04 19:00
von Klaus Singer

15.12.04
Keine Frage - der gestrige Tag war wiederum bullisch einzuschätzen. Neue Jahres-, bzw. zyklische Hochs waren die Folge.

Das US-Handelsdefizit ist im Oktober um 8,9 Prozent auf 55,5 Mrd. Dollar gestiegen. Beobachter hatten mit einem moderateren Anstieg auf 52,8 Mrd. Dollar gerechnet. Das ist neuer Negativ-Rekord nach minus 55,02 Mrd. Dollar im Juni. Den Dollar tangierte diese Meldung zunächst nicht.

Die Industrieproduktion ist im November um 0,3 Prozent gewachsen. Hier waren 0,2 Prozent erwartet worden. Die Kapazitätsauslastung liegt bei 77,6 Prozent. Erwartet wurde eine Auslastung von 77,7 bis 77,8 nach zuvor 77,5 Prozent. Wenig überraschend hat die Fed die Leitzinsen um 0,25 auf 2,25 Prozent erhöht. Das ist der höchste Wert seit Oktober 2001. Zur Begründung hieß es, dass die Wirtschaft weiter mit mäßiger Geschwindigkeit wachse. Die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt verbesserten sich nach und nach. Keine Warnung vor Inflationsrisiken - die Fed hält Chancen und Risiken für Wachstum und Preisstabilität für ausgeglichen. Das sei die Voraussetzung dafür, dass die Politik der maßvollen geldpolitischen Straffung fortgesetzt werden könne. Was Wunder, dass die TBonds in der Folge der Bekanntgabe des Sitzungsergebnisses deutlich zulegten. Aber auch die Aktienkurse bekamen einen Schub, nachdem sie sich zuvor in einer Warteschleife gedreht hatten.

Von Unternehmensseite beflügelten ein weiteres Mal die beliebten Nachrichten von geplanten Mergern. Der Chip-Sektor sah sich im Aufwind, nachdem Forrester Research meldete, man sehe bis zum Ende der Dekade eine Verdoppelung der PC-Verkäufe. Dann sollen etwa 1,3 Milliarden PC in Gebrauch sein. RBC Capital Markets sprang herbei und hob die Gewinnschätzungen für den weltgrößten Chip-Hersteller Intel an.

Nachdem das Nova/Ursa-Verhältnis wieder in oberen Gefilden angelangt ist, haben gemäß Investors Intelligence auch die Börsenbriefe wieder eine stark bullische Haltung eingenommen. Zum ersten Mal seit Februar liegt die Quote der bullisch eingestellten Publikationen wieder über 60 Prozent. Das ist das siebte Mal seit 1987. Wie auch im Februar, so hat der S&P 500 in den fünf Vorkommnissen davor stets eine schnelle Korrektur hingelegt, wie die FAZ unter Berufung auf eine Untersuchung von Walter Murphy von Merrill Lynch berichtet. Deren Ausmaß war dabei vom jeweiligen Umfeld abhängig. Murphy rechnet im aktuellen Fall damit, dass der Index entweder in den nächsten acht Wochen auf der Stelle tritt oder aber bis zu höchstens 10 Prozent korrigiert.

Und was macht der VIX? Nachdem er gestern zwischen 12,20 und 13 pendelte, schloss er leicht höher als am Vortag. Ist das die Einleitung einer nicht-normalen Korrelation zwischen S&P 500 und dem Angstmesser, die wir in diesem Jahr Anfang Januar, ganz kurzfristig Mitte September und in der ersten Novemberhälfte sahen? Für eine klare Antwort ist es noch zu früh, aber ich denke nach wie vor, dass eine solche Konstellation bei dem niedrigen VIX-Niveau eine Voraussetzung für eine gewisse Nachhaltigkeit eines möglichen Bullenschubs ist.

Wenn der Optimismus in den USA, dem Schrittmacher der globalen Finanzindustrie, so hoch ist wie gegenwärtig - sind dann noch genügend Akteure da, die mit ihrem Kapital an der Seitenlinie stehen? Wenn ja, wie bringt man sie zur Aufgabe ihrer abwartenden haltung? Entweder die Aktienmärkte steigen die "wall of worry" hoch, wobei VIX und Kurse zusammen nach oben wackeln. Oder der VIX schnellt im Rahmen einer Blitzkorrektur kurz hoch, was die Außenstehenden mit dem Argument kurzfristiger Kaufgelegenheiten anlockt. Dann kann sich der folgende Run im Rahmen einer normalen Korrelation zwischen VIX und Kursen abspielen.

Aktien: S&P 500 und NDX haben auf Schlusskurs-Niveau neue Jahreshochs produziert. Bei der Technologie ist der Abstand zum letzten noch ziemlich knapp. Der Dow hat ein weiteres zyklisches Hoch erklommen - kein neues Jahreshoch, wie gestern fälschlicherweise geschrieben. Der SOX notiert jetzt knapp über seiner EMA200 und auch über den kurzfristigen Durchschnitten (10 und 20 Tage), schaffte aber die Rückkehr in den kurzfristigen Aufwärtskanal gestern nicht. Immerhin konnte er in die obere Hälfte seines Bollingerbandes vordringen. Der HGX konsolidiert bei gut 450. Der DJT schaffte ein neues Jahreshoch und stieg bis an die Unterkante seine jüngsten Aufwärtskanals heran. Der BTK setzte auf die solide Tageskerze vom Vortag noch etwas drauf.

Die Preisaktion ist nach wie vor bullisch. Die Technologie performte lediglich im Rahmen der breiten Märkte.

Inter-Market (09:30): Der Rohöl-Future steigt deutlich auf jetzt 42,25. Öl Brent legt seit dem gestrigen Tief stark auf 39,50 Dollar zu. Der TBond-Future notiert im Aufwind bei 114,30. Die Renditedifferenz am langen Ende stagniert. Der Zins für amerikanisches Drei-Monats-Geld hält sich bei 2,18 Prozent. Gold notiert bei über 437, nachdem es gestern nochmals etwas "durchhing". Der Dollar liegt bei 1,3315 gegenüber dem Euro und steht damit im Bereich des gestrigen Schlusskurses. Gestern hatte er zeitweise das Terrain bis zu 1,3270 ausgelotet, und das auch noch nach Bekanntgabe des US-Außenhandelsdefizits.

Markt-Interna: (Charts auf der Web-Seite der TimePattern unter "Markt") Das Handelsvolumen im S&P 500 stieg gestern auf 2,09 Milliarden Aktien an. Das ist höher als am Vortag und klar überdurchschnittlich, und zwar sowohl im kurz-, wie mittelfristigen Zeithorizont. Das Rad, das die Akteure drehen, wird immer größer. Der bärischen Preis-Entwicklungen zuzuordnende Volumenanteil geht weiter zurück, die Dynamik dieser Bewegung nimmt jedoch weiter ab. Leicht bullisch.

Der VIX stieg um 1,5 Prozent auf 12,73, der S&P 500 legte 0,4 Prozent zu. Die VIX-Stochastik möchte weiter "Aktien kaufen", der MACD bestätigt das (noch immer) nicht. Die Kontra-Indikation ist "bärisch". Das Verhältnis zwischen VIX und S&P 500 tendiert weiter mit geringer Dynamik leicht aufwärts. Die Korrelation zwischen VIX und Kursen steigt im Normalbereich hauchzart. Bärisch.

Das Put/Call-Verhältnis (total PCR) stieg um 0,05 auf 0,77. Die Index-Derivateumsätze steigen weiter deutlich an und sind jetzt kurz-, wie mittelfristig überdurchschnittlich. Die Kontra-Indikation ist "neutral". Die Positionierung "pro Call" steigt auf überdurchschnittlichem Niveau leicht an. Neutral.

Der TRIN notiert bei 0,87 auf neutralem Boden. Der kurzfristige Durchschnitt liegt weiter am unteren Rand des Bollingerbandes, das sich in den vergangenen Tagen nach unten aufgeweitet hat. Dem an sich negativen Muster steht keine entsprechende Preisaktion gegenüber. Leicht bullisch.

Bis hierher: Die Bullen machen weiter Boden gut. Die Interna zeigen insgesamt ein ausgeglichenes Ergebnis. Aus Inter-Market-Sicht spricht leicht für die Bullen, dass der Dollar sich gestern wieder abschwächte. Öl könnte auf die Stimmung drücken.

TimePatternAnalysis: (Einige Charts gestern waren leider fehlerhaft, weil das Prognosemodell wegen der Erweiterung des Darstellbereichs im Test-Modus geschaltet war). Die Prognosemodelle bei Aktien gehen reihum in Extension, die Linearität der Preisentwicklung steigt, die Zyklizität fällt. Im großen und ganzen werden über den Tag hinaus abgesehen von kurzfristigen Abwärtspotenzial aufwärts gerichtete Kursverläufe angezeigt. Die Plausibilitätsmasse der Prognosen sind wegen der Überdehntheit des Zyklusmodells relativ niedrig.

Der Nikkei zeigt weiter ein verhalten positives Bild. Der avisierte untere Dreher ist erfolgt, das Potenzial hält sich in Grenzen.

Beim Gold steht aus Sicht der TimePattern eine Stabilisierung an, der eine neue Aufwärtsbewegung folgen könnte. Beim Oil Brent wirkte sich das eingangs erwähnte Versehen gestern besonders deutlich aus. Hier sehen die TimePattern zwar kurzfristig noch etwas Potenzial für die Ölbullen, mittelfristig ist aber "die Luft raus". Bei der Rendite der 10-jährigen TBonds wird zunächst eine Stabilisierung an 4,1 Prozent gesehen.

Gesamteindruck: Die Bullen liegen weiter vorne. Ansonsten wie gehabt: Bei solch niedrigem VIX erscheint mir die Wahrscheinlichkeit eines nachhaltigen Bull-Runs gering. Der Ölmarktbericht dürfte ebenso für neue Impulse sorgen wie vorher die Neuigkeiten zu den US-Kapitalströmen.

Heute: 14:30 MEZ - Empire State Index für Dezember (E: 18,0 bis 20,0 nach zuvor 19,76) 15:00 - Internationalen Kapitalströmen für Oktober (E: Nettokapitalflüsse in die USA zuletzt bei 63,4 Mrd. Dollar).

MfG bauwi
Antworten
soros:

Charts aus USA!

 
03.02.05 18:03
soros:

13% wieder im PLUS

 
09.05.06 10:45
nach eine weile stabilisierung gehts gewinnt navi wieder an schwung?!

Börse
NASDAQ

Aktuell
4,65 USD

Zeit
08.05.06  21:59

Diff. Vortag
+13,14 %

Tages-Vol.
424.238,40

Gehandelte Stück
119.508

Geld
3,68

Brief
4,65

Zeit
08.05.06  23:24

Spread
20,86%

Geld Stk.
100

Brief Stk.
100

Antworten
soros:

22% im Plus, es geht weiter?

 
11.05.06 10:23
Börse
NASDAQ

Aktuell
5,45 USD

Zeit
10.05.06  21:59

Diff. Vortag
+22,34 %

Tages-Vol.
1,17 Mio.

Gehandelte Stück
234.371

Geld
3,68

Brief
2.000,00

Zeit
10.05.06  00:04

Spread
99,82%

Geld Stk.
100

Brief Stk.
100

Schluss Vortag
4,4549

Eröffnung
4,17

Hoch
5,59

Tief
4,17

52W Hoch
4,90

52W Tief
1,19

Split (08.01.03)
15:1

Split (06.04.00)
1:2

Antworten
soros:

wer ist denn noch drin? o. T.

 
12.05.06 11:22
Antworten
pfeifenlümmel:

hält die Grenze? o. T.

 
30.05.06 21:49
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42181
Antworten
pfeifenlümmel:

Grenze hält o. T.

2
30.05.06 22:17
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42184
Antworten
pfeifenlümmel:

Wir sind nah dran,

 
01.06.06 17:34
dass beim S&P die Post abgeht ( über 1280 )
http://www.ariva.de/chart/index.m?a=sp500
Antworten
pfeifenlümmel:

Wem fällt was auf? o. T.

 
03.06.06 18:17
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42555
Antworten
pfeifenlümmel:

Wem fällt noch was auf? o. T.

 
03.06.06 18:35
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42558
Antworten
nordex:

@ pfeifenlümmel

 
03.06.06 18:47
Es geht immer noch darum, ob es für den gesamten Aktienmarkt rauf oder runter geht und weniger um Ereignisse auf Unternehmensebene", sagte Lars Kreckel
Antworten
pfeifenlümmel:

zu #11

 
03.06.06 18:49
30y Treasury bonds
Antworten
Anti Lemming:

Was sagt uns der Chart aus P. 11?

 
04.06.06 15:22
IMO sagt uns der Chart aus P. 11 (Kurs der 30-jährigen US-Staatsanleihen), dass der US-Anleihemarkt mit zunehmender Inflation (in USA) rechnet und diese einpreist: Die Kurse der 30-jährigen Anleihen sinken, was ihre Zinserträge erhöht. Diese höheren Zinserträge spiegeln die höhere Inflationserwartung wider.

Die Fed kann nur die kurzfristigen Zinsen festlegen, die langfristigen Zinsen bestimmt der Markt - über die Anleihekurse. Geht "der Markt" von steigender Inflation aus, kann die Fed das auch nicht auf Dauer über Tricks wie "niedrige Kern-Inflation" schönrechnen. Manche Zyniker in den USA sagen bereits: "Inflationsbereinigt gibt es keine Inflation."

Auch aktuelle US-Wirtschaftsdaten (Kern-CPI) belegen einen Anstieg der Inflation. Ich gehe daher davon aus, dass die Fed wegen der zunehmenden Inflationsgefahr weiter die Zinsen erhöhen MUSS, weil sonst eine Mega-Inflation (wie in den 1980-er Jahren) droht. Die wäre immer noch schädlicher für die US-Wirtschaft als temporäre Rückgänge - auch im Immobilien- und Aktienmarkt.

Außerdem muss die Fed den Außenwert des Dollars durch höhere Zinsen stabil halten. Würde der Dollar zu stark abwerten, könnte eine Kapitalflucht aus den USA einsetzen, was die auf "Pump aus dem Ausland" basierende Wirtschaft wie ein Kartenhaus zusammenbrechen ließe. Denn dann könnten auch Chinesen und Japaner in eine Verkaufspanik ihre US-Staatsanleihen (jeweils für rund 850 Mrd. Dollar) auf den Markt werfen, was einen Kollaps der Weltwirtschaft auslösen würde. Den will natürlich niemand.

Die weiteren Zinserhöhungen der Fed - mit denen IMO bislang noch zu wenige rechnen!, der Konsens tönt zurzeit, die USA wären "am Ende ihres Zinserhöhungszyklus angelangt" - werden zur Folge haben, dass die US-Börsen nachgeben, während der Dollar durch Zunahme des Zinsgefälles zum Euro steigen sollte. Die europäischen und asiatischen Börsen werden sich erfahrungsgemäß nicht von den US-Börsen abkoppeln können - und daher ebenfalls (weiter) fallen.

Antworten
pfeifenlümmel:

bonds-SP 500, hier speziell SP 500

 
04.06.06 19:08
In den folgenden wöchentlichen Charts sieht man deutlich, wie der Bondmarkt nahezu zeitgleich mit dem SP 500 seine Tiefpunkte erreicht. April 2005/Okt 2005/Mai 2006
Zunächst der SP 500 weekly:
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42652
Antworten
pfeifenlümmel:

und nun die bonds weekly o. T.

 
04.06.06 19:09
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42653
Antworten
pfeifenlümmel:

langfristig bonds-SP500, speziell SP500

 
04.06.06 19:15
Von Ende 98 ( von 131 ) bis Ende 99 (auf 112 ) filen die bonds stark ab, während der SP 500 in diesem Zeitraum von 1000 auf 1450 stieg! Der Crash beim SP 500 kam erst, als die bonds bis auf 93 fielen. Obwohle die bonds danach bis auf 112 stiegen ( Ende 2002 ), fiel der SP500 trotzdem auf 800 runter. Langfristig verhält sich der SP 500 ziemlich zähflüssig bei den großen Schwankungen.
Hier der SP500 langfristig:( monthly)

(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42654
Antworten
pfeifenlümmel:

und nun die bonds langfristig ( monthly ) o. T.

 
04.06.06 19:16
(Verkleinert auf 91%) vergrößern
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42656
Antworten
pfeifenlümmel:

und wieder sind wir an der

 
06.06.06 21:00
unteren Grenze. Hält sie?
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 42843
Antworten
pfeifenlümmel:

Grenz nach unten durchbrochen,

 
08.06.06 17:18
gute Nacht! Bernanke hat durch sein Gesabbel über die zu hohe Inflation, die hauptsächlich durch die hohen Ölpreise verursacht wird, tatsächlich die Aktienmärkte in milliardenschwere Verluste treiben können. Congratulations!
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 43055
Antworten
pfeifenlümmel:

und weiter down o. T.

 
08.06.06 17:39
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 43060
Antworten
pfeifenlümmel:

und so weiter... o. T.

 
08.06.06 18:05
Es ist bald Mega-Ständerzeit! 43063
Antworten
soros:

Die Hose spannt bald wieder! Break Even?

 
23.10.06 18:37
Navisite Inc.

October 20, 2006 - 8:00 AM EST          


NAVI 3.68   0.00  

NaviSite Achieves Oracle(R) Certified Advantage Partner Status
Oracle OpenWorld Booth #614 - Moscone South

NaviSite (NASDAQ: NAVI), a leading provider of application management, professional services and secure content delivery services, today announced it has achieved Certified Advantage Partner status, the highest level in the Oracle® PartnerNetwork, demonstrating NaviSite's superior product knowledge, technical expertise and commitment to Oracle products (including Oracle® E-Business Suite, Oracle's PeopleSoft, and Oracle's Siebel applications). This recognition demonstrates NaviSite's continued support and creation of unique solutions for its customers across the broad spectrum of Oracle platforms and applications.

"This upgrade highlights our strength in the market," said Nasir Cochinwala, SVP of Professional Services for NaviSite. "As a proven leader in delivering application management and professional services for the complete Oracle Application Lifecycle, NaviSite has consistently demonstrated the highest level of competency in Oracle solutions. We recognize the importance of working closely with Oracle to help strengthen our customers' Oracle investments and grow their businesses, and we are pleased to be recognized at this level by the Oracle PartnerNetwork."

NaviSite offers end-to-end solutions for Oracle E-Business Suite, PeopleSoft Enterprise and Siebel. NaviSite has engaged with more than 75 public and private organizations ranging from emerging companies to Fortune 500 to deliver solutions for Oracle applications that drive real business impact. The Company's end-to-end solutions for Oracle applications include both professional services and application outsourcing services, spanning the entire application lifecycle of Oracle applications, including strategy, implementation, outsourcing and optimization. NaviSite has the unique capability to provide customers with multiple deployment options, whether onsite, remotely managed or fully hosted at one of NaviSite's state-of-the-art data centers.

For more information on NaviSite's partnership with Oracle, visit NaviSite's booth (#614, Moscone South) at Oracle OpenWorld 2006 from Oct. 22-26 in San Francisco, or visit the Company's "Strategic Partners" page for more information.

About the Oracle PartnerNetwork

Oracle PartnerNetwork is a global business network of 17,700 companies who deliver innovative software solutions based on Oracle software. Through access to Oracle's premier products, education, technical services, marketing and sales support, the Oracle PartnerNetwork program provides partners with the resources they need to be successful in today's global economy. Oracle partners are able to offer to their customers leading-edge solutions backed by Oracle's position as the world's largest enterprise software company. Partners who are able to demonstrate superior product knowledge, technical expertise and a commitment to doing business with Oracle can qualify for the Oracle Certified Partner levels.

About NaviSite

NaviSite is a leading provider of application and technology services for companies who seek to accelerate their business IT performance. With over 950 customers in 14 data centers; offices in the US, UK and India; NaviSite is the partner of choice for many of the fastest growing companies for outsourcing enterprise application and related IT services to drive their IT Efficiency and Effectiveness. NaviSite delivers a unique combination of application implementation, management, and content delivery services to provide full lifecycle support for today's industry leaders. For more information, please visit www.navisite.com.



Source: Market Wire (October 20, 2006 - 8:00 AM EST)

News by QuoteMedia
Antworten
soros:

Wer ist noch investiert?

 
24.10.06 15:04
Ich denke ende des jahres bzw anfang des neuen jahres könnte es mal wieder eine rally an den börsen geben...(Zinssatz USA relativ hoch, Quartalszahlen kommen-Weihnachtsgeschäft-Unternehmensnachrichten werden immer besser-IPOs werden mehr usw...es wird bald dynamischer, auch bei NAVI hoffe ich dann! Die wollen ja dann endlich den break Even geschafft haben? dann wären kurse über 10USD sicherlich möglich, bei lediglich 28mio aktien am markt...


Börse
NASDAQ

Aktuell
3,74 USD

Zeit
23.10.06  21:56

Diff. Vortag
+1,63 %

Tages-Vol.
16.331,20

Gehandelte Stück
4.407

Geld
3,39

Brief
4,09

Zeit
23.10.06  14:09

Spread
17,11%

Geld Stk.
200

Brief Stk.
200

Antworten
soros:

warten und warten usw

 
25.10.06 19:59
Börse
NASDAQ

Aktuell
3,71 USD

Zeit
25.10.06  17:22

Diff. Vortag
+0,27 %

Tages-Vol.
7.415,80

Gehandelte Stück
2.004

Geld
3,67

Brief
3,75

Zeit
25.10.06  19:29

Spread
2,13%

Geld Stk.
100

Brief Stk.
100
October 17, 2006 - 8:00 AM EST          

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NAVI 3.71   0.01  

Today 5d 1m 3m 1y 5y 10y



NaviSite Announces Continued Free National Labor Exchange Services
NaviSite Will Continue to Provide Uninterrupted Services to America's Job Bank's Public and Private Users
NaviSite, Inc. (NASDAQ: NAVI), a leading provider of application management, professional services, and secure content delivery solutions for enterprises in the middle market, today announced that the Company will continue to operate America's Job Bank (AJB). NaviSite will continue to offer services to its clients, constituents, employers and job seekers without any interruption in service and at no charge when the funding for the AJB program ends in July 2007.

NaviSite has operated America's Job Bank since 1995 with funding provided by the US Department of Labor. Since then, NaviSite has been building and supporting this service and managing the wealth of data that currently resides in the system, including more than 7,000,000 job seekers, 475,000 employers, over 600,000 resumes and over 2,000,000 jobs.

With a deep understanding of this space, including the extensive compliance and reporting requirements, NaviSite will continue to provide all of the current AJB services at no charge to the user at www.americasjobbank2.com as of July 2007. NaviSite will increase the functionality of this site and leverage its deep expertise and years of experience in employment services and job matching.

"NaviSite has designed, developed and operated America's Job Bank's website for more than 10 years -- we know the system inside and out. We have the unique combination of infrastructure resources and expertise to enhance the current system and effectively grow the employment services component of NaviSite's business," stated Denis Martin, CTO and Managing Director of the AJB Program, NaviSite, Inc. "NaviSite understands the specific needs of State government, including specific data exchange, compliance and reporting requirements that we've worked hand-in-hand with these organizations to define and build. We plan to offer States and other organizations the ability to customize and integrate this platform with their own systems -- an approach that was previously difficult to accomplish within the constraints of the public government's processes and procedures."

NaviSite has begun an outreach to AJB users to inform them of the continued service at no charge and is working with the National Association of State Work Force Agencies (NASWA) to include their membership in the program. The Company is finalizing plans to ensure a seamless transition, while defining a roadmap for new functionality and features that will be released as part of the continued service.

Concluded Martin, "NaviSite will continue to provide the America's Job Bank user community with value-added services -- based upon a flexible, scaleable solution and deep knowledge of the data and needs of end users. Our goal in the coming months is to assure current users that they can plan for business as usual, while continuing to receive the high levels of service and increased features and functions in the near future."

About NaviSite, Inc.

NaviSite is a leading provider of application and technology services for companies who seek to accelerate their business IT performance. With over 950 customers in 14 data centers and offices in the US, UK and India, NaviSite is the partner of choice for many of the fastest growing companies for outsourcing enterprise application and related IT services to drive their IT Efficiency and Effectiveness. NaviSite delivers a unique combination of application implementation, management, and content delivery services to provide full lifecycle support for today's industry leaders. For more information, please visit www.navisite.com.



Source: Market Wire (October 17, 2006 - 8:00 AM EST)

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