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Gerne stelle ich folgendes Schreiben eines Aktionärs, der mir sehr nahe steht, auf seinen Wunsch ins Forum:
Sehr geehrte Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates der Epigenomics AG!
In Zusammenhang mit dem laufenden Übernahmeversuch gab es einige Aussagen und Verhaltensweisen ihrerseits, die mich zunächst etwas irritiert haben, da sie mit meinen bisherigen Ansichten und meinem Informationsstand schwer in Einklang zu bringen sind. Erst eingehende Beschäftigung mit der tiefgründigen Substanz ihrer aktuellen Standpunkte haben mich zum Umdenken gebracht. Lassen Sie mich dies an ein paar Beispielen konkret erläutern:
Ich fasse die 3 beispielhaft genannten Erkenntnisgewinne, die ich ohne ihren Beistand niemals erlangt hätte, kurz zusammen:
1.) Vertrauen auf ethisch-soziale Bietergesinnung bringt Beruhigung
2.) Loslassen des Anspruchs auf kritisches Hinterfragen bringt Entlastung
3.) Brainoutsourcing an helle Führungs-Köpfe führt zur Befreiung
Beruhigung, Entlastung und Befreiung – wer will das nicht?
Diese Liste ließe sich freilich ergänzen – mir geht es aber um das Grundsätzliche, das in all diesen Punkten durchscheint: Für all diese (und weitere) Erkenntnisse und Einsichten, zu denen sie mir verholfen haben, gebührt ihnen mein innigster Dank. Sie haben mir die Augen geöffnet und mich vor den Abgründen eines übersteigerten Selbstbestimmungswillen bewahrt. Seit ich zu dieser Einsicht gelangt bin, sehe ich ganz klar wie einfach doch alles sein kann. Nochmals vielen Dank, dass Sie mich aus meiner kleinkarierten Borniertheit hin zu dieser Erleuchtung geführt haben.
Leider musste ich zur Kenntnis nehmen, dass es Aktionäre gibt, die sich gegenüber Ihren genialen Paradigmen einsichtsresistent verhalten. Ein Aktionärskollege von mir zieht beispielsweise die Weisheit und Redlichkeit in Ihren Positionen in Zweifel. Er hat sich sogar zur Behauptung verstiegen, dass viele Ihrer Aussagen in Zusammenhang mit dem Übernahmeversuch rein taktisch bedingt seien, und zwar zur Erreichung eigener Ziele auf Kosten der Altaktionäre. Es handle aus seiner Sicht sich um Manipulationsversuche, die von Suggestion bis hin zur Angstmache reichen würden. Dies zeige sich deutlich an der Kombination von Tiefstapelei betreffend die Zukunftsaussichten von Epigenomics, spürbarer Zurückhaltung bei der Informationsweitergabe und plakativen Ausschmückungen von Bedrohungsszenarien (bei der Rede des CEO auf der letzten Hauptversammlung) für den Fall des Scheiterns der Übernahme. Er meint, man brauche nur frühere Aussagen offizieller Firmenvertreter zu Vergleichszwecken heranzuziehen, um die Fadenscheinigkeit vieler aktueller Stellungnahmen zu durchschauen.
Es ist mir unangenehm, sie mit dieser unqualifizierten und völlig aus der Luft gegriffenen Sichtweise zu konfrontieren. Ich kann Ihnen versichern, dass es mir die Sprache verschlagen hat. Welch Maß an Verblendung treibt diesen Menschen an! Selbstverständlich habe ich mich darum bemüht, diesem irrgeleiteten Aktionär namens A. E. zu helfen, ebenso zur Einsicht zu gelangen. Bedauerlicherweise muss ich ihnen berichten, dass alle Versuche, mein Alter Ego von seinem Irrweg abzubringen, nicht gefruchtet haben. Liebe Epi-Führungsriege, nehmen Sie sich das bitte nicht persönlich zu Herzen. Da kann man nichts machen - manche Menschen entziehen sich nun mal standhaft der Erleuchtung.
Mit freundlichen Grüßen,
ein zu bestem Dank verpflichteter Aktionär
Ich habe mir einmal, den Artikel dea Aktionärs angesehen.
Ich bin mir nicht sicher, ob sich der Verfasser des Artikels, mit seinem letzten Absatz auf juristisch dünnem Eis bewegt.
Er zeigt nur 2 Möglichkeiten auf.
a) Verkauf an der Börse und Verzicht auf ein paar Prozent Gewinn
b) andienen, mit dem Risiko, dass die Übernahme platzt
Michel Doepke - Volontär
Wer sich nicht auf Übernahmespielchen einlassen möchte, verkauft seine Aktien vor Ablauf der Annahmefrist über die Börse und verzichtet auf ein paar Prozent. Wer vom Übernahmeangebot überzeugt ist, dient seine Aktien an. Allerdings muss dann das Risiko eines möglichen Scheiterns mit einkalkuliert werden. Epigenomics hat ein Dokument mit weiteren Fragen und passenden Antworten zum laufenden Übernahmeangebot erstellt.
Diese beiden Handlungsweisen, scheinen auch alternativlos zu sein.
Das kommt mir irgendwie bekannt vor
r
Volle Zustimmung, dass bei Platzen der Übernahme im Nu ein Übergang zur Tagesordnung kommen wird. Habe hier schon mal sinngemäß geschrieben, wie ich es sehe: der offiziell inexistente Plan B liegt schon lange in der Schublade von Mr. Hamilton !
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