Habe im wo- Forum mal gelesen, dass sich ein user bei der AOK nach epiprocolon im Bezug auf die Kostenerstattung erkundigt hatte.
Ihm wurde gesagt, wenn es nicht akut und dringend ist, solle er mal eine zeitlang abwarten. Die hatten also schon mal davon gehört. (Leider finde ich den Beitrag nicht mehr).
Daraufhin habe ich gestern mal bei meiner Barmer GEK nach gefragt. Die haben in Ihrer Datenbank nichts zu epiprocolon gefunden. Habe dann weiter gebohrt, und diverse Telefonnummern erhalten.
Zum einen von der "unabhängigen Patientenberatung", bekomme da morgen einen Rückruf.
Habe dann weiter geforscht und herausgefunden, dass für die Entscheidung über die Kostenerstattung durch die Krankenkassen der "Gemeinsame Bundesausschuss" zuständig ist. Habe dort mit einer Ärztin telefoniert.
Diese hat mir folgendes gesagt: im April 2016 ist genehmigt worden, den GFOBT - Test durch den IFOBT - Test zu ersetzen, desweiteren sind die dabei, Einladungen zum Darmkrebsscreening auszuarbeiten, ähnlich den automatischen Einladungen zur Mammographie.
Zu Epiprocolon konnte ( oder durfte) sie mir nur sagen, dass es definitiv zur Zeit nicht von den KK erstattet wird.
Auf meine Frage, wer einen Antrag beim GBA stellen kann, sagte sie, die Firma (oder Hersteller, oder Erfinder) müsse einen Verbündeten haben, z.B. eine Krankenkasse, die den Antrag auf Prüfung zur Kostenerstattung stellen.
Folgende Seiten habe ich noch gefunden :
www.g-ba.de/institution/aufgabe/arbeitsweise/beratungsantrag/
www.g-ba.de/institution/presse/pressemitteilungen/616/
www.bmg.bund.de/themen/praevention/...krebsfrueherkennung.html
www.medizin-zentrum-dortmund.de/de/uploads/...-107-septin9.pdf
Vielleicht ist das ja für den einen oder anderen interessant.