Frankfurt, 05. Jan (Reuters) - Der erste Einkaufs-Samstag mit den neuen Euro-Scheinen und Münzen ist nach Angaben von Einzelhandelskonzernen reibungslos verlaufen. Einen außergewöhnlichen Andrang auf die Kaufhäuser habe es nicht gegeben, der Tag sei problemlos und wie jeder andere Samstag auch verlaufen, sagten Geschäftsführer der großen deutschen Einzelhändler am Samstag der Nachrichtenagentur Reuters. In niederländischen Supermärkten rollte der Euro dank nachgelieferter kleiner Scheine auch als Wechselgeld ungehindert über die Theken, während es in Frankreichs Supermärkten schon mal knapp wurde. Untersuchungen zufolge nutzten vereinzelt Händler die Währungsumstellung, um ihre Preise anzuheben.
"Die Leute haben sich bereits an den Euro gewöhnt. 70 Prozent unserer Kunden haben das neue Geld bereits in der Tasche", sagte Geschäftsführer Klaus-Peter Kempf von der zum Metro-Konzern gehörenden Galeria Kaufhof in Leipzig. Auch an den nächsten Verkaufstagen rechnet Kempf nicht mehr mit größeren Anpassungsschwierigkeiten. "Das Thema ist durch".
Der Euro sei als Zahlungsmittel in Deutschland jetzt fast vollständig akzeptiert, sagte auch Thomas Mader, Geschäftsführer bei KarstadtQuelle in Dresden."Der Einzelhandel als Wechselstube der Nation hat es geschafft, das Bargeldgeschäft in Deutschland innerhalb weniger Tage umzustellen", sagte Mader. An den Kassen dauere das Bezahlen wegen der ungewohnten Münzen zwar immer noch etwas länger, ansonsten verlaufe das Geschäft aber reibungslos. "Bei der generalstabsmäßigen Vorbereitung haben wir auch nicht mit größeren Problemen gerechnet".
Auch Michael Senger, Geschäftsführer der größten KarstadtQuelle-Filiale in Hamburg, sieht das ähnlich. "Wir waren gut vorbereitet - wir sind mit dem Euro schlafen gegangen, wir haben vom Euro geträumt. Es ist wie beim Sport: wenn Du gut vorbereitet bist, gewinnst Du".
In den Niederlanden blieb derweil der befürchtete Kleingeldmangel nach einer Aufstockung der Kassenbestände in den Supermärkten aus. "Gestern haben die Supermärkte die kleinen Banknoten erhalten, hauptsächlich fünf, zehn und zwanzig Euros", sagte eine Vertreterin des dortigen Supermarktverbandes. "Wir haben unsere Kunden außerdem dazu aufgefordert, mit kleinen Scheinen oder elektronisch zu bezahlen", sagte sie.
Etwas anders sah es hingegen in den Supermarktkassen Frankreichs aus: Einige Händler klagten über fehlende Euroscheine- und münzen, da die Transportfirmen überlastet seien. Dennoch seien die Bestände noch ausreichend. In den Kaufhäusern blieb der große Ansturm ebenfalls aus. "Die Leute warten darauf, dass der Winterschlussverkauf beginnt", sagte eine Mitarbeiterin eines großen Kaufhauses.
Trotz Protesten von Regierung und Einzelhändlern waren in einzelnen Geschäften versteckte Preisanhebungen zu entdecken. Einem französischen Magazin zufolge, meldeten Verbraucher höhere Preise nach der Umstellung bei Restaurants, Getränkeautomaten und Autobahngebühren.
"Die Leute haben sich bereits an den Euro gewöhnt. 70 Prozent unserer Kunden haben das neue Geld bereits in der Tasche", sagte Geschäftsführer Klaus-Peter Kempf von der zum Metro-Konzern gehörenden Galeria Kaufhof in Leipzig. Auch an den nächsten Verkaufstagen rechnet Kempf nicht mehr mit größeren Anpassungsschwierigkeiten. "Das Thema ist durch".
Der Euro sei als Zahlungsmittel in Deutschland jetzt fast vollständig akzeptiert, sagte auch Thomas Mader, Geschäftsführer bei KarstadtQuelle in Dresden."Der Einzelhandel als Wechselstube der Nation hat es geschafft, das Bargeldgeschäft in Deutschland innerhalb weniger Tage umzustellen", sagte Mader. An den Kassen dauere das Bezahlen wegen der ungewohnten Münzen zwar immer noch etwas länger, ansonsten verlaufe das Geschäft aber reibungslos. "Bei der generalstabsmäßigen Vorbereitung haben wir auch nicht mit größeren Problemen gerechnet".
Auch Michael Senger, Geschäftsführer der größten KarstadtQuelle-Filiale in Hamburg, sieht das ähnlich. "Wir waren gut vorbereitet - wir sind mit dem Euro schlafen gegangen, wir haben vom Euro geträumt. Es ist wie beim Sport: wenn Du gut vorbereitet bist, gewinnst Du".
In den Niederlanden blieb derweil der befürchtete Kleingeldmangel nach einer Aufstockung der Kassenbestände in den Supermärkten aus. "Gestern haben die Supermärkte die kleinen Banknoten erhalten, hauptsächlich fünf, zehn und zwanzig Euros", sagte eine Vertreterin des dortigen Supermarktverbandes. "Wir haben unsere Kunden außerdem dazu aufgefordert, mit kleinen Scheinen oder elektronisch zu bezahlen", sagte sie.
Etwas anders sah es hingegen in den Supermarktkassen Frankreichs aus: Einige Händler klagten über fehlende Euroscheine- und münzen, da die Transportfirmen überlastet seien. Dennoch seien die Bestände noch ausreichend. In den Kaufhäusern blieb der große Ansturm ebenfalls aus. "Die Leute warten darauf, dass der Winterschlussverkauf beginnt", sagte eine Mitarbeiterin eines großen Kaufhauses.
Trotz Protesten von Regierung und Einzelhändlern waren in einzelnen Geschäften versteckte Preisanhebungen zu entdecken. Einem französischen Magazin zufolge, meldeten Verbraucher höhere Preise nach der Umstellung bei Restaurants, Getränkeautomaten und Autobahngebühren.