also ich muss unserem doc wirklich zustimmen- ist ohnehin ein kluger Mensch. Im Immobilienberich wäre ich zunehmend sehr sehr vorsichtig.
Ich interessiere mich ab und an für Zwangsversteigerungen in dem Bereich und habe auch Bekannte, die den Bereich durchaus aktiv begleiten.
An meinem Erstwohnsitz, eine durchaus gefragte Stadt, sind zuletzt die Besucherzahlen von Zwangsversteigerungen- auch bei gar nicht so dollen Objekten- massiv angestiegen. Und das schaukelt das Preisniveau natürlich naturgemäss stark nach oben.
Gerade mittleren Einkommen, die meinen, Aktien wären zu gefährlich, und Anleihen bringen gar nichts mehr, glauben oft ohne wirkliche Kenntnis des marktes, im Immobilienbereich den Stein des Waisen gefunden zu haben. Und das endet oft sehr negativ.
Am ehesten sind Immobilien sicher geeignet, in denen man selber wohnt. Da sollte schon das Wohlgefühl in die Gesamtrechnung einbezogen werden.
Ansonsten gibt s mE bei Immobilien einen erfolgversprechenden Aspekt den man auch erst mal verstehen muss, da man ja geneigt ist, immer nach Schnäppchen zu schaun. Lage, Lage,Lage- Preis ist da von ganz untergeordneter Rolle.
Es gab und wird Immer Leute geben, die sich genaugenommen alles leisten können, wo der Preis keine Rolle spielt- sicher nicht Leute, die hier posten- und die kaufen eben nur das, was wirklich das beste ist. Habe einen Freund, der hat mit seiner Frau vor Jahren ein Objekt in absoluter 1a- Lage gekauft. Das schien damals sehr sehr teuer, und wurde unter grossen Einsparungen andererseits angeschafft. Aber was damals sehr teuer ist, ist inzwischen superbillig. Da kann inzwischen praktich jeder Preis genommen werden. Und das wird auch in einer grossen Immobilienkkrise nicht anders sein.
krise findet eigentlich immer nur da statt, wo es um Massengeschäft geht.