Es geht ja hier nicht darum, ob 100 Mio € unwichtig wären, sondern draum, dass kleinere Konzerne derzeit nicht die eigenen Mittel haben, um allein oder mit Hilfe von Banken eine Branchenkonsolidierung voranzutreiben, und in diesem Fall sind 100 Mio € eben ne richtige Stange Geld.
In normalen Konjunkturzeiten wäre das aber auch für diese kleineren Konzerne (wie eben DRI oder UI) gar kein Problem. Ein großer Konzern wie Vivendi hätte diese finanzielle Macht und wieso soll er sie nicht nutzen, um den kleineren Konzernen zuvor zu kommen?
Denn der wahre Wert Freenets oder Drillischs ist nunmal deutlich höher als aktuell. Nur hat halt kaum jemand Geld, um diesen Zustand auszunutzen. Wir Kleinanleger sind da in gewisser Weise sogar derzeit bevorteilt, weil wir eh nur nen Beteiligung wollen, während Fonds Performencedruck haben.
Dieses Phänomen gibts ja nicht nur hier, sondern vielfach derzeit an der Börse. Vor 1-2 Jahren waren noch die Hedgefonds die größten Übernehmer am Markt. Das fällt jetzt fast völlig in sich zusammen, weil die ihre eigenen Probleme haben. Deswegen gibt es insgesamt immer weniger Übernahmen, aber wenn es zu solchen kommt, dann sind es meistens Übernahmen durch richtige Konzerne, also so wie es eigentlich ursprünglich mal gedacht war, bevor das Investmentbanking die Macht Ende der 90er Jahre übernommen hat.
Deshalb achte ich derzeit ja auch sehr auf Unternehmen mit viel Cash und hoher EK-Quote. Eine Morphosys wird die aktuelle Rezession und Finanzkrise auch dann überstehen, wenn sie noch 3-4 Jahre dauern würde, weil man einfach extrem viel Cash hat. Die können ja fast ne eigene Bank aufmachen. ;)
Jedenfalls hat Vivendi die finanziellen Mittel, um die Branchenkonsolidierung voranzubringen, ohne dafür zu viel zu zahlen. Selbst wenn sie jetzt 60-80% Aufschlag auf die FRN und DRI zahlen würden, machen sie immernoch ein gutes Geschäft.
In normalen Konjunkturzeiten wäre das aber auch für diese kleineren Konzerne (wie eben DRI oder UI) gar kein Problem. Ein großer Konzern wie Vivendi hätte diese finanzielle Macht und wieso soll er sie nicht nutzen, um den kleineren Konzernen zuvor zu kommen?
Denn der wahre Wert Freenets oder Drillischs ist nunmal deutlich höher als aktuell. Nur hat halt kaum jemand Geld, um diesen Zustand auszunutzen. Wir Kleinanleger sind da in gewisser Weise sogar derzeit bevorteilt, weil wir eh nur nen Beteiligung wollen, während Fonds Performencedruck haben.
Dieses Phänomen gibts ja nicht nur hier, sondern vielfach derzeit an der Börse. Vor 1-2 Jahren waren noch die Hedgefonds die größten Übernehmer am Markt. Das fällt jetzt fast völlig in sich zusammen, weil die ihre eigenen Probleme haben. Deswegen gibt es insgesamt immer weniger Übernahmen, aber wenn es zu solchen kommt, dann sind es meistens Übernahmen durch richtige Konzerne, also so wie es eigentlich ursprünglich mal gedacht war, bevor das Investmentbanking die Macht Ende der 90er Jahre übernommen hat.
Deshalb achte ich derzeit ja auch sehr auf Unternehmen mit viel Cash und hoher EK-Quote. Eine Morphosys wird die aktuelle Rezession und Finanzkrise auch dann überstehen, wenn sie noch 3-4 Jahre dauern würde, weil man einfach extrem viel Cash hat. Die können ja fast ne eigene Bank aufmachen. ;)
Jedenfalls hat Vivendi die finanziellen Mittel, um die Branchenkonsolidierung voranzubringen, ohne dafür zu viel zu zahlen. Selbst wenn sie jetzt 60-80% Aufschlag auf die FRN und DRI zahlen würden, machen sie immernoch ein gutes Geschäft.
- Arbeit versaut das ganze Leben -
Copyright: biergott
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