Donnerstag, 12. Februar 2009, 16:07 Uhr
Freenet erwartet höhere Synergien aus Debitel-Übernahme
Hamburg, 12. Feb (Reuters) - Der Mobilfunkanbieter Freenet rechnet mit höheren Einsparungen durch die Übernahme des Rivalen Debitel als bisher bekannt. Freenet-Interimschef Joachim Preisig sagte am Donnerstag in Hamburg, aus der Integration der zu Debitel gehörenden Läden unter dem Markennamen "dug" in den Serviceprovider Talkline alleine würden für 2011 circa 112 Millionen Euro an Synergien erwartet. Hinzu kämen ab 2011 jährlich 100 Millionen aus der Integration von Debitel und Freenet. Der kürzlich ausgeschiedene Vorstandschef Eckhard Spoerr hatte die erwarteten Synergien im Dezember auf jährlich bis zu 100 Millionen Euro frühestens 2010 beziffert.
Freenet war im vergangenen Jahr durch die Übernahme des Stuttgarter Rivalen Debitel zum drittgrößten Mobilfunkanbieter nach T-Mobile und Vodafone aufgestiegen. Gemeinsam kommen die beiden Firmen auf 19 Millionen Kunden.
Im Zuge der Integration wurden laut Preisig 80 Filialen verkauft. Dabei handelt es sich um Läden, die Tür an Tür liegen und sich gegenseitig Kunden abjagen könnten. Bundesweit verfügt der neue Konzern über rund 1000 Läden.
Zum Stand des geplanten Verkaufs der DSL-Sparte machte Preisig keine Angaben. Freenet benötigt den Erlös aus dem Verkauf des nicht mehr zum Kernbereich zählenden DSL-Geschäfts, um einen Teil der Schulden aus dem Debitel-Kauf abzutragen.
Preisig bekräftigte die vorsichtigen Gewinnprognosen seines Vorgängers. Danach könnte der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im laufenden Jahr wegen der Konjunkturflaute um zehn Prozent unter den vorausgesagten 450 Millionen Euro liegen. Spoerr war nach einem Streit mit den Anteilseignern des Mobilfunkunternehmens ausgeschieden. Ein Nachfolger wurde bisher nicht gefunden.
(Reporter: Jan Schwartz; redigiert von Georg Merziger)
de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDEWEA661520090212
Freenet erwartet höhere Synergien aus Debitel-Übernahme
Hamburg, 12. Feb (Reuters) - Der Mobilfunkanbieter Freenet rechnet mit höheren Einsparungen durch die Übernahme des Rivalen Debitel als bisher bekannt. Freenet-Interimschef Joachim Preisig sagte am Donnerstag in Hamburg, aus der Integration der zu Debitel gehörenden Läden unter dem Markennamen "dug" in den Serviceprovider Talkline alleine würden für 2011 circa 112 Millionen Euro an Synergien erwartet. Hinzu kämen ab 2011 jährlich 100 Millionen aus der Integration von Debitel und Freenet. Der kürzlich ausgeschiedene Vorstandschef Eckhard Spoerr hatte die erwarteten Synergien im Dezember auf jährlich bis zu 100 Millionen Euro frühestens 2010 beziffert.
Freenet war im vergangenen Jahr durch die Übernahme des Stuttgarter Rivalen Debitel zum drittgrößten Mobilfunkanbieter nach T-Mobile und Vodafone aufgestiegen. Gemeinsam kommen die beiden Firmen auf 19 Millionen Kunden.
Im Zuge der Integration wurden laut Preisig 80 Filialen verkauft. Dabei handelt es sich um Läden, die Tür an Tür liegen und sich gegenseitig Kunden abjagen könnten. Bundesweit verfügt der neue Konzern über rund 1000 Läden.
Zum Stand des geplanten Verkaufs der DSL-Sparte machte Preisig keine Angaben. Freenet benötigt den Erlös aus dem Verkauf des nicht mehr zum Kernbereich zählenden DSL-Geschäfts, um einen Teil der Schulden aus dem Debitel-Kauf abzutragen.
Preisig bekräftigte die vorsichtigen Gewinnprognosen seines Vorgängers. Danach könnte der Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im laufenden Jahr wegen der Konjunkturflaute um zehn Prozent unter den vorausgesagten 450 Millionen Euro liegen. Spoerr war nach einem Streit mit den Anteilseignern des Mobilfunkunternehmens ausgeschieden. Ein Nachfolger wurde bisher nicht gefunden.
(Reporter: Jan Schwartz; redigiert von Georg Merziger)
de.reuters.com/article/deEuroRpt/idDEWEA661520090212
katjuscha, nimms einfach hin ...
