1. Wo nimmst du die Höhe der Verbindlichkeiten her?
2. Die Meldung über die 10,8 Mio verkauften FRN-Aktien versteh ich anders. Die wurden ja von UI aus der MSP rausgekauft und dürften 50:50 UI und DRI gehört haben. Drillisch hält weiterhin 7,52% direkt und 5% durch MSP. Das entspricht insgesamt 12,5% oder 16,0 Mio FRN-Aktien. Was mir nicht klar ist, ist die Frage, ob der Verkaufserlös durch die von UI gekauften 10,8 Mio FRN-Aktien voll in die Tilgung der Verbindlichkeiten von MSP ging oder zur Hälfte an Drillisch und damit auch deren Verbindlichkeiten getilgt wurden.
Unterm Strich hat Drillisch in der eigenen Bilanz entweder noch knapp 85-90 Mio Verbindlichkeiten, wenn der Verkauf wirklich nur innerhalb MSP ablief, oder aber 60-65 Mio Verbindlichkeiten (Cashflow im 4.Quartal sollte abzüglich ARP-Aufwendungen) bei 10 Mio € gelegen haben. Das heißt, unterm Strich hat man eine Verschuldung von 55-85 Mio €, je nachdem halt. Dagegen stehen die 16 Mio FRN-Aktien, die Drillisch noch mittelbar und unmittelbar hält. Diese entsprechen aktuell einem Wert von 60 Mio €. Drillish wäre demnach mit 0-30 Mio € verschuldet, was bei einem jährlichen Cashflow von über 30 Mio € gar kein Problem ist. 80% aller Unternehmen in Dax und M-Dax sehen diesbezüglich viel schlimmer aus.
Man kann sich also weiter auf die GUV bzw. das operative Geschäft konzentrieren. Für mich sind Ebitda und Cashflow pro Aktie weiter die entscheidene Größen.
Niemals schlafen, niemals ruhen, Leute, es gibt viel zu tun
Viel zu lang schon nichts getan...Kommt, stellt die Maschinen an!