Sehr geehrter Investor,
wir haben ausführlich auf unserer Analyse-Seite
das Thema US-Verschuldung schon
seit rund einem Jahr betrachtet und auf die äußerst negativen Konsequenzen
hingewiesen, die diese für die Weltwirtschaft haben wird. Seit 2000 hat
sich die Verschuldung der US-Haushalte verdoppelt, bei nur gering gestiegenem
Einkommen. Die Finanzierung lief dabei massiv über kurzfristige
Immobilienkredite. Rund 25% aller US-Immobilienkredite haben keine
Zinsfestschreibung. In einem Bericht vom 3.4.2006 hat USA Today, eine
der großen amerikanischen Tageszeitungen das Thema zum Titel gemacht und
sich mit den Konsequenzen beschäftigt. Die gestiegenen Kurzfristzinsen führen
bereits aktuell dazu, dass reihenweise Zins und Tilgung nicht erbracht
werden können. Steigende Zwangsversteigerungen und sinkende
Immobilienpreise sind die Konsequenzen.
Mit dem manager magazin hat gestern jetzt auch die erste größere
europäische Publikationen das Thema aufgegriffen:
Die Zinserhöhungen haben aufgrund der ungleichen Vermögensverteilung in
den USA massive Konsequenzen für die untere Hälfte der Einkommensbezieher
www.realestatejournal.com/buysell/...ages/20060404-cullen.html
Für 16% dieser und damit ein Sechstel macht diese mehr als
10% ihres monatlichen Einkommens aus. Es muss zwangsläufig massive
Auswirkungen auf den amerikanischen Konsum, die Wachstumslokomotive der letzten Jahre haben, wenn 8% aller Konsumenten mehr als 10% ihres Einkommens nicht
mehr zur Verfügung haben, weil es für steigende Zinszahlungen benötigt wird.
Als Konsequenz sehen wir die aktuellen Wachstums-Prognosen als viel zu
optimistisch an, speziell für die USA und raten daher Aktieninvestments
mit Vorsicht zu betrachten.
Mit freundlichen Grüßen
German Asset Managers AG
Bettinastrasse 30
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