ob das nochmal geht.....dazu hätte ich zuwenig zeit...aber trotzdem ...tolles sache
www.let-me-stay-for-a-day.com
Ganz ohne Geld einmal um die Welt
Ramon Stoppelenburg hat das Rezept gefunden, die Welt zu sehen, ohne dabei Geld auszugeben. Ganze 50 DM für die Registrierung einer Internet-Seite und eine genial einfache Idee - mehr hat er sich die Erfüllung seines Traumes nicht kosten lassen.
Auf seiner Homepage "let-me-stay-for-a-day.com" bittet der 24-jährige Niederländer die global vernetzte Internet-Gemeinde ganz einfach darum, ihn für einen Tag einzuladen. Sechs Wochen nach Einrichtung der Seite startete der findige Globetrotter am 1. Mai von seiner Heimatstadt Hilversum aus per Anhalter in ein spannendes Reiseabenteuer.
Außer ein paar Klamotten und einem billigen Fotoapparat hat er seinen Laptop als wichtigstes Gepäckstück im Rucksack: Auf seinem Rechner sind hunderte Adressen von Menschen aus aller Welt gespeichert, die Ramons Reise-Idee klasse finden und ihm ein Quartier anbieten. "Ich habe mehr als 1000 Einladungen aus 64 Ländern im Gepäck", freut sich Ramon. "Wenn das so weitergeht, bin ich drei bis vier Jahre unterwegs." Wenn nichts dazwischenkommt. Das Reisebudget des jungen Globetrotters ist nämlich "gleich null. Am ersten Tag, an dem ich Geld ausgeben muss, ist die Tour vorbei."
Einen Reiseplan hat der 24-Jährige nicht. Seine Etappen richten sich nach den Einladungen, und vorwärts kommt Ramon per Anhalter. Zwei Mal am Tag loggt er sich ein, um neue Nachtlager klar zu machen. Als Gegenleistung für die Gastfreundschaft seiner Internet-Bekanntschaften bietet Ramon ohne Ende Gesprächsstoff über seine Erlebnisse und Reisebekanntschaften. Mit seiner Idee ließ sich Ramon von einem anderen gewitzten Internet-Nutzer inspirieren: Die Homepage "envoy-me-a-dollar.com" (Schickt mir einen Dollar) des US-Nutzers Rich Schmidt war ein überwältigender Erfolg.
"Wenn du im Internet betteln kannst, warum nicht auch nach einem Schlafplatz?", fragt sich der Niederländer und trifft damit ins Schwarze: "Alle Welt" habe auf seinen Versuch geantwortet, im Internet auf "Schnorrer-Tour" zu gehen. Bereits am Tag der Freischaltung seiner Internet-Seite liefen die ersten Angebote für ein Quartier ein. In den ersten Tagen flatterten rund 200 elektronische Einladungen täglich in seine Mailbox. Auch die Medien stehen Schlange und wollen den findigen Online-Backpacker kennen lernen, der sich mit nichts als einer guten Idee und seinem Computer durch die Welt surft.
Dutzenden japanischen Zeitungen gibt er ebenso Interviews wie belgischen Webseiten und einem Radiosender in San Francisco. In Frankreich kommt er nicht so recht voran, weil viele Internet-Nutzer seine englischsprachige Seite nicht lesen können: Mit landesweit nur 20 Einladungen müsste er etwa von Paris ins südfranzösische Toulouse kommen, und das ist zu weit für eine Autostopp-Strecke. Der schwarze Fleck auf seiner virtuellen Reiseroute ist Afrika: Eine Einladung aus Ghana und eine Handvoll aus Südafrika machen deutlich, dass der Kontinent für Ramons Reise-Idee technisch noch nicht gerüstet ist.
Dagegen könnte er sich seine Übernachtungsmöglichkeiten im angelsächsischen Raum, aber auch in Indien und China aussuchen: "Sobald ich den Fuß auf den Boden der USA setze, will mich Jay Leno in seiner Talkshow haben." Auch über die Kosten für sein Flugticket ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten muss sich Ramon keine Sorgen machen: Mehrere Unternehmen wollen ihm den Trip finanzieren, wenn sie sich im Gegenzug auf ihren Internet-Seiten mit seinem Namen schmücken dürfen. Wo er die letzte Nacht seiner Weltreise verbringen will, weiß Ramon bereits: "Im Weißen Haus. Ich werde George W. Bush persönlich sagen: "Laden Sie mich ein für einen Tag."
geld-online vom 31.05.2001
Quelle: vwd
www.let-me-stay-for-a-day.com
Ganz ohne Geld einmal um die Welt
Ramon Stoppelenburg hat das Rezept gefunden, die Welt zu sehen, ohne dabei Geld auszugeben. Ganze 50 DM für die Registrierung einer Internet-Seite und eine genial einfache Idee - mehr hat er sich die Erfüllung seines Traumes nicht kosten lassen.
Auf seiner Homepage "let-me-stay-for-a-day.com" bittet der 24-jährige Niederländer die global vernetzte Internet-Gemeinde ganz einfach darum, ihn für einen Tag einzuladen. Sechs Wochen nach Einrichtung der Seite startete der findige Globetrotter am 1. Mai von seiner Heimatstadt Hilversum aus per Anhalter in ein spannendes Reiseabenteuer.
Außer ein paar Klamotten und einem billigen Fotoapparat hat er seinen Laptop als wichtigstes Gepäckstück im Rucksack: Auf seinem Rechner sind hunderte Adressen von Menschen aus aller Welt gespeichert, die Ramons Reise-Idee klasse finden und ihm ein Quartier anbieten. "Ich habe mehr als 1000 Einladungen aus 64 Ländern im Gepäck", freut sich Ramon. "Wenn das so weitergeht, bin ich drei bis vier Jahre unterwegs." Wenn nichts dazwischenkommt. Das Reisebudget des jungen Globetrotters ist nämlich "gleich null. Am ersten Tag, an dem ich Geld ausgeben muss, ist die Tour vorbei."
Einen Reiseplan hat der 24-Jährige nicht. Seine Etappen richten sich nach den Einladungen, und vorwärts kommt Ramon per Anhalter. Zwei Mal am Tag loggt er sich ein, um neue Nachtlager klar zu machen. Als Gegenleistung für die Gastfreundschaft seiner Internet-Bekanntschaften bietet Ramon ohne Ende Gesprächsstoff über seine Erlebnisse und Reisebekanntschaften. Mit seiner Idee ließ sich Ramon von einem anderen gewitzten Internet-Nutzer inspirieren: Die Homepage "envoy-me-a-dollar.com" (Schickt mir einen Dollar) des US-Nutzers Rich Schmidt war ein überwältigender Erfolg.
"Wenn du im Internet betteln kannst, warum nicht auch nach einem Schlafplatz?", fragt sich der Niederländer und trifft damit ins Schwarze: "Alle Welt" habe auf seinen Versuch geantwortet, im Internet auf "Schnorrer-Tour" zu gehen. Bereits am Tag der Freischaltung seiner Internet-Seite liefen die ersten Angebote für ein Quartier ein. In den ersten Tagen flatterten rund 200 elektronische Einladungen täglich in seine Mailbox. Auch die Medien stehen Schlange und wollen den findigen Online-Backpacker kennen lernen, der sich mit nichts als einer guten Idee und seinem Computer durch die Welt surft.
Dutzenden japanischen Zeitungen gibt er ebenso Interviews wie belgischen Webseiten und einem Radiosender in San Francisco. In Frankreich kommt er nicht so recht voran, weil viele Internet-Nutzer seine englischsprachige Seite nicht lesen können: Mit landesweit nur 20 Einladungen müsste er etwa von Paris ins südfranzösische Toulouse kommen, und das ist zu weit für eine Autostopp-Strecke. Der schwarze Fleck auf seiner virtuellen Reiseroute ist Afrika: Eine Einladung aus Ghana und eine Handvoll aus Südafrika machen deutlich, dass der Kontinent für Ramons Reise-Idee technisch noch nicht gerüstet ist.
Dagegen könnte er sich seine Übernachtungsmöglichkeiten im angelsächsischen Raum, aber auch in Indien und China aussuchen: "Sobald ich den Fuß auf den Boden der USA setze, will mich Jay Leno in seiner Talkshow haben." Auch über die Kosten für sein Flugticket ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten muss sich Ramon keine Sorgen machen: Mehrere Unternehmen wollen ihm den Trip finanzieren, wenn sie sich im Gegenzug auf ihren Internet-Seiten mit seinem Namen schmücken dürfen. Wo er die letzte Nacht seiner Weltreise verbringen will, weiß Ramon bereits: "Im Weißen Haus. Ich werde George W. Bush persönlich sagen: "Laden Sie mich ein für einen Tag."
geld-online vom 31.05.2001
Quelle: vwd