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DIE WIRTSCHAFT BRAUCHT DEN AKTIENBOOM


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flexo:

DIE WIRTSCHAFT BRAUCHT DEN AKTIENBOOM

2
13.04.01 13:43
Ich hoffe ich stehe mit meiner Meinung nicht allein da. Aber ich war am überlegen warum konnte die letzte Übertreibung überhaupt stattfinden. Ich einen Gedanken ins Spiel bringen, der weitab von den Erkenntnissen des lieben André Kostolany und weiteren wissenschaftlich begründeten Analysen der heutigen Staranalysten (Die am Ende alle falsch lagen) liegt. Ich meine:

Die Wirtschaft braucht den Aktienboom


Aber warum? Besonders die Banken sind müde zu piffeligen Zinsen hohe Kreditrisiken einzugehen. So ist die Geldbeschaffung über den Anleger zu einem großen Geschäft geworden.
DIE WIRTSCHAFT BRAUCHT DEN AKTIENBOOM 314688
Machen wir uns nichts vor: Vor einem Jahr war es auch für Anleger noch ein großes Geschäft eine Neuemission zu ergattern. Und so werden die Banken versuchen über neue Regelments zu neuem Vertrauen zu gelangen.

Aber auch andere Teile der Wirtschaft brauchen den Boom - und wenn es nur der Konsumverstärkung dient. Dieses Instrument werden besonders die großen bald wieder spielen.

Nicht zuletzt eine kleine aber in Boomzeiten einflußreiche Branche: Die Börsenpublikationen, allgemein im Internet, TV und Print. Besonders die Medienbranche hat gemerkt, wie gut sich in Boomzeiten verdienen läßt und diese Meinungsmotoren werden wieder anspringen.
Wer meint "der Anleger wird manipuliert", der meint auch gleichzeitig:

"Die Manipulation wird wieder von vorne beginnen"


Und das heißt: Der Irrtum ist noch nicht zu Ende. Die Abkühlung des japanischen Aktienmarktes über die letzten 10 Jahre ist nicht das Modell, das für die europäischen und amerikanischen Märkte angelegt ist.
Auch wenn ich für mich meinte, es wird über Jahre hinweg eine Baisse folgen, so lassen mich diese Betrachtungen doch eher wieder positiv gestimmt sein.

GO!
Antworten
flexo:

Ein richtungsweisender Artikel! o.T.

 
14.04.01 11:20
Antworten
Prosecco:

Ist das nun eigenlob? Bin aber überzeugt, dass

 
14.04.01 11:27
du mit dieser Interpretation gar nicht schlcht liegst!!
Antworten
gut-buy:

herzlichen glückwunsch flexo !

 
14.04.01 11:36
hervorragender beitrag der hoffnung auf mehr macht.
der user trägt gekonnt vor und entwickelt eigene
gedanken. mit etwas übung  und wenn das positive
stärker
berücksichtigt wird , kann der user noch einmal
ganz groß herauskommen. weiter so !
Antworten
zombi17:

Es mag ja sein , das die Wirtschaft....

 
14.04.01 11:38
...den Boom braucht , aber ich brauche den viel nötiger.
Gruß Zombi
Antworten
chartgranate:

Stimmt

 
14.04.01 13:27
so schauts aus,flexo.Dein Beitrag trifft exakt einen Teil meiner eigenen Börsenphilosophie und weist auch deutlich daraufhin,daß es einfach zwei Seiten der Börsenmedaille gibt:
Die der wirtschaftlichen (Un)Vernunft,der theoretischen Ansätze jeglicher Coleur bzgl des Börsengeschehens,der Analyse nach jedwedem Ansatz usw.
Aber eben zum zweiten auch die der Psychologie,der Massenemotion und derer die sie schüren und beeinflussen (sei es auch "guten"objektiven Ansätzen oder aus rein egoistischen Selbstzwecken heraus),der Stimmungstrends und wie sie entstehen usw. usw.
Kurz gesagt eben das Börsenumfeld welches zunächst einmal nicht auf Zahlen und Fakten basiert,und derer, welche dieses Umfeld erschaffen und beeinflussen.Und unter denen,die Börsenumfels kreeiren und permanent "bearbeiten"stellen die Medien und die Banken sicherlich die stärksten Fraktionen dar.Daher bin ich völlig d´accord mit der Aussage,daß es nicht vorbei ist und wir auch wieder andere Tage sehen werden (zwar nicht mehr in der ein oder anderen Übertreibung)wie sich ja immer wieder mal kurzfristig z.Zt.andeutet.
Ciao
Chartgranate
Antworten
flexo:

Granate

 
14.04.01 14:08
Ich denke die "mächtigen" Medien und andere interessierte Kreise haben nur noch nicht DEN "Hebel" gefunden, mit dem sie die Manipulation (hört sich irgendwie immer negativ an) starten können. Weiter denke ich das es an den amerikanischen und europäischen Börsen einfach zu schnell nach unten ging - im Vergleich zur japanischen Börse. Unter anderem muß man berücksichtigen das die Wirtschaft dort wirklich "kaputt" ist, meiner Meinung nach ist die japanische Leistúngsfähigkeit immer noch zu positiv bewertet, da das soziale Netz praktisch  noch nicht vorhanden ist und damit die Aufwendungen durch die Volkswirtschaft dafür noch gar nicht berücksichtigt sind.
Antworten
chartgranate:

stimmt auch

 
14.04.01 14:44
ich hatte in einem vorhergehenden Posting schon die Meinung vertreten,daß wir eigentlich in diesem Jahr ja optimale Chancen bzgl.eines Pushens der Börse zurück in ein günstigeres Licht durch die Medien in Form
des Meesejahres (Domotechnika,Cebit uund IFA)haben.Ein weiterer Teil der Wirtschaft ist ebenfalls an einem positiven Börsenszenario interessiert:der HANDEL an sich.Zum eine schafft ein positives Börsengeschehen Liquidität bei vielen potentiellen Konsumkunden und zum anderen erstrahlt die Wirtschaft innerhalb eines neuen positiven Börsenglanzes automatisch wieder neu,was zum einen wiederum zu knallhartem wirschaftlichem Selbstzweck ausgenutzt werden kann und zum anderen natürlich auch den Unternehmen wieder positive Darstellungen innerhalb der Medien verschafft(stell Dir vor Daimler würde binnen einiger Monate über 70€ fliegen,oder die Metro,was wäre das für eine grosse Partystimmung bei allen und davon profitiert ja auch wieder jeder ),was wiederum .....usw.usw.
Das Ganze ist doch wie eine Art Perpetuum Mobile,die Frage ist nur im positiven oder negativen Sinne und das variiert nun mal von Fall zu Fall.
Wenn man sich jetzt mal überlegt,daß die Wirtschaft in diesem Staat doch eigentlich in hohem Maße Kontrolle und Macht hat,da sie neben den Banken nun mal das Geld kontrolliert,so sieht man doch sehr schön wie alles untrennnbar in einem Beziehungsgeflecht verwoben ist:
Die Wirtschaft
die Banken
die Politik
die Medien

In diesem  Geflecht kommt es nur darauf an,wer gerade von wem mehr abhängt und wer gerade wen stärker kontrollieren bzw.manipulieren kann oder muss.Auch dieses verschiebt sich immer wieder mal und ist nie eindeutig in ein Ranking zu bringen.Schon mal an einem Pokerspiel teilgenommen,welches die ganze Nacht,also minimum 7-8-Std.gedauert hat?In 8 von 10 Fällen dreht dort die Kohle einfach ihre Runden und wandern Glück-und Pechphasen paritätisch von Spieler zu Spieler und unterm Strich geht fast alles ziemlich unentschieden aus.Und selbst wenn mal einer hoch gewinnt oder verliert,beim nächsten mal wechselt auch das fast immer wieder.Nichts anderes stellt o.a.Beziehungsgeflecht dar,jeder hängt von jedem ab,mal mehr mahl weniger.Wenn sich dann mal alle überwiegend darauf einigen das Ganze positiv anzukurbeln dann funktioniert das auch.
Die Branche der Domotechnika ist fürs Börsenparkett zu uninteressant,die Cebit hat mich zumindest was die Schnelligkeit und die Intensität eines Stimmungsumschwunges sowohl der Medienberichterstattung als auch der Impulsgebung auf die Branche etwas enttäuscht,allerdings erleben wir seit der Cebit nun nicht die schlechteste Entwicklung.Hier hoffe ich zumindest auf einen Startschussimpuls für eine vernünftige Trendwende,wenn auch wie gesagt die Euphorie ausblieb(war vielleicht in der momentanen Situation auch nicht anders machbar).Bin jetzt eben noch sehr gespannt auf die IFA,auch hier könnten sich die Medien und die relevanten Branchen zusammentun und massgeblich für positive Stimmung sorgen,so war es in der Vergangenheit immer gewesen.So schaffen dann die einen nach Aussen ein positives Börsenumfeld und die anderen (z.Bsp. Banken und Politik)arbeiten "von innen"daran,und das grosse Spiel kippt wieder ins positive.
Darauf gieren doch eigentlich wieder alle und dann fliesst auch wieder Geld in die grosse Show.Ich harre da eigentlich der Selbstheilungskraft die auf dem ebenso mächtigen wie zuverlässigen Fundament von Geldgier,Profilierungssucht,gegenseitiger Abhängigkeit und Macht-bzw.Erfolgsstreben basiert.
Antworten
Carupano:

Möge der Boom auch den Weg in mein Depot finden. o.T.

 
14.04.01 15:22
Antworten
flexo:

Ein leicht philosophisch angehauchter Thread...

 
15.04.01 11:44
...aber ein "muß" für jeden Anleger - guten morgen.
Antworten
gut-buy:

anstatt blumen :

 
15.04.01 13:25

danke.
großartiger beitrag, der das niveau des boardes hebt
und vielen anderen als ein beispiel dienen kann.
der user hat eigene gedanken gekonnt   ausgeführt.
stil und darstellung lassen größtes potential ahnen.
wenn das  positive  noch  stärker  gewicht findet,
könnte  er  sich   sogar noch steigern   .weiter so
Antworten
flexo:

Vielen Dank gut-buy o.T.

 
15.04.01 19:17
Antworten
terz:

....What goes down, must come up...

 
15.04.01 21:16
   ...spinnin Wheal got to turn round..Blood, Sweat& Tears...



DIE WIRTSCHAFT BRAUCHT DEN AKTIENBOOM 315201
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Good Trades !
Antworten
flexo:

2. bester Thread jenseits des Ural....

 
22.04.01 03:01
gut-buy, bist du eigentlich eine Lehrkraft?
Antworten
gut-buy:

@ flexo , was dir nachts um 3 uhr einfällt.

 
22.04.01 09:31
hättest du noch eine stunde gewartet ,
hätte ich dich ablösen können, weil ich
manchmal früh wach werde. zu deiner frage.
in gewisser weise JA . wenngleich ich auf
keiner gehaltsliste stehe. meine frau sagt
mir hin und wieder :"du bist ein richtiger oberlehrer"
. wenn du lehrkraft interprätierst, anderen
etwas zeigen, auf etwas aufmerksam machen,
anderen helfen voranzukommen aber auch schwaches
und ungereiftes zu benennen , dann ja.

wenn dich mein erster beitrag in diesem thread
an die beurteilung ( zeugnis ) eines lehrers
erinnert , ist dies natürlich absicht und eines
meiner " stilmittel ".

 " die positive kraft des lobes "  oder "leading by lobing"

   ( lobing bitte vom deutschen lob ableiten . )

in WO habe ich als erster einen beitrag in den höchsten
tönen gelobt.  das erstaunliche, es haben sich mindestens
ein dutzend mitklatscher gefunden. der ursprüngliche beitrag
wurde daraufhin in alle möglichen boards als vorbildlich und
richtungsweisend eingestellt.

abschließend eine bitte an alle :

bevor wir über andere lachen, sollten
wir über uns selbst ausgiebig lachen.

keep smiling !
Antworten
flexo:

cool, bin absolut ein Anhänger des

 
22.04.01 10:55
"lobing" - und was soll man dazu noch sagen, du hast recht auf der ganzen Linie.
Antworten
DarkKnight:

sag ich doch schon seit 1 Jahr, nochmal kurz:

3
22.04.01 11:04
in einem Satz:

die Verlagerung des Kreditrisikos auf Private und des
(volkswirtschaftlich notwendigen, aber zurückgehenden) Engagements der Banken wird weitergehen ... wir steuern auf eine Gesellschaft zu, in der wir: Steuern, Abgaben oder sonstwas zahlen, ohne Leistung dafür zu erhalten, weil das "verwerflich" sein wird, auch nur daran zu denken ... in der wir: unternehmerische Risiken finanzieren durch Ersparnisse aus Elterngenerationen und der Bereitschaft zu eigener, kurzfristig einlösbarer arbeitslosigkeit .... in der wir: Entsolidarisierung auf allen Ebenen haben werden.

Gute Nacht. Zeit für die kommunistische Revolution!
Antworten
flexo:

könnte man das vielleicht vereinfacht so sagen:

 
22.04.01 11:43
wenn in 50 Jahren in einer Wohnung, die in einem Industriestaat von heute liegt, der Wecker vor 9 Uhr morgens klingelt, ist es entweder der Wecker eines Bediensteten oder einer Person, die nicht reich geerbt hat?!
Antworten
DarkKnight:

hahahaha ... irgendwie Volltreffer (m. E.) o.T.

 
22.04.01 11:44
Antworten
DarkKnight:

thanks für den "grünen", an wen auch immer

 
22.04.01 13:58
es gibt doch noch Dinge, die mir wichtig sind
Antworten
Totalverlust:

André Kostolany

 
22.04.01 16:13
Es gab keinen wirtschaftlichen Fortschritt, der nicht immer eine Folge der Spekulation gewesen wäre. (André Kostolany)  
Antworten
Reila:

Hi Darki, was ist, wenn es nach der Revolution

 
22.04.01 17:07
keinen Rotwein mehr gibt?

Man kann sich im Geiste (wenn vorhanden) schöne Welten basteln. Dummerweise führt ihre Umsetzung in die Realität immer in die schlimmsten Katastrophen.

Vielleicht stimmen auch Deine Ausgangsüberlegungen nicht so ganz. Entsolidarisierung setzt z.B. Solidarität voraus. Hat es davon früher wirklich mehr gegeben oder verklärt sich hier nur die Erinnerung an alte Zeiten, in denen es den Menschen wirtschaftlich schlechter ging? Ich bin davon überzeugt, daß Egoismus und Gewinnstreben schon immer die wichtigste Triebfeder menschlichen Handelns war.

Vielleicht irre ich mich auch. Für diesen Fall schlage ich den Freistaat Bayern als Testgebiet für den Kommunismus vor. Günstige Bedingungen bestehen durch vorhandene Traditionen und Politiker mit autokratischen Attitüden. Das läßt sich ausbauen. Einige Folgen müssen die Testpersonen (gegenwärtige Bewohner des Testgebietes) natürlich ertragen:
- Mauer um Bayern.
- Bier wird nach 5 Tagen schal.
- Wartezeit auf den BMW mit Plastkarosse 12 Jahre.
- Alle bekommen das Recht und die Pflicht zur Arbeit. Sie erhalten Einheitslohn. Luxusgüter wie Farbferseher kosten 6 Monatslöhne. Man bekommt sie als Aktivist der bayrischen Arbeit vom Parteikomitee zugeteilt, vorausgesetzt es konnten trotz Devisenknappheit genügend importiert werden.
- Urlaubsreisen werden nur noch in befreundete Länder wie Südkorea und Weißrussland genhmigt. Wegen kapitalistischer Tendenzen in China dürfen dorthin nur geprüfte Funktionäre fahren.
- Pullach wird personell 50-fach aufgestockt und in Ministerium für Freistaatssicherheit umbenannt. Jede Testperson bekommt eine Überwachungskamera in die Wohnung (zu ihrer eigenen Sicherheit.)
- Über die Verteilung der enteigneten Güter (Deine Frau, Dein Auto, Dein Haus) entscheidet das Parteikomitee.
- Über die Beendigung des Test entscheidet das Parteikomitee.

Hi Darki, gerade habe ich zwei Freunde aus München verabschiedet. Sie sind jetzt auf der Rückreise und wissen noch nichts von dem Test. Wenn Du die Möglichkeit haben solltest, schleuse Sie bitte in die Schweiz oder nach Sachsen.

R.
Antworten
DarkKnight:

Hallo Reila, willst Du dich ins Unglück stürzen ..

 
22.04.01 17:15
und mich heiraten?
Antworten
Reila:

Werde gerade von der Freistaatssicherheit

 
22.04.01 17:16
wegen Provokation verschleppt. Habe Nord- und Südkorea verwechselt.

R.
Antworten
DarkKnight:

hehe, bloß nicht das Wort BRD erwähnen o.T.

 
22.04.01 17:18
Antworten
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