Vorgestern wurde ich von "Börsengeflüster" auf Rhön-Klinkikum aufmerksam gemacht. Soweit ich weiß, hatten wir es schon letztes Jahr kurz über Rhön-Klinikum, da ich dann zwischenzeitlich aber in andere Werte investiert habe, habe ich das Unternehmen etwas aus den Augen verloren...
Daher habe ich das nun zum Anlass genommen und mir das Unternehmen nochmals angeschaut und mit Fresenius verglichen...
Beide Unternehmen halte ich es für wert in die Watch-List aufzunehmen
Hier eine kurze Zusammenfassung:
Fresenius:
Fresenius ist im Gesundheitswesen ein weltweit tätiger Konzern. Das Unternehmen bietet verschiedenen Dienstleistunge rund um das Thema Gesundheit an, betreibt eigene Krankenhäuser und vertreibt Produkte, insbesondere zur Dialyse...
Seit 2006 konnte man den Umsatz und den Gewinn deutlich steigern. Die Eigenkapitalquote liegt bei 40%, die Dividendenrendite bei rund 2,5%. Die Ebit-Marge hat mit 16% erst kürzlich den höchsten Wert in der Firmengeschichte erreicht.
Die Gewinn konnten in der Vergangenheit regelmäßig im Schnitt um rund 8% gesteigert werden.
Das KGV beträgt 16 und das KBV 2,2. Die Bewertung entspricht der eines Wachstumswertes, was das Unternehmen ja mehr oder weniger auch trotz seiner Größe ist...
Rhön-Klinikum:
Ist ein reiner Krankenhausbetreiber. Auch dieses Unternehmen konnte seit 2006 Umsätze und Gewinne deutlich steigern. Das Unternehmen agiert in einem vom Staat regulierten Markt, was ein organisches Umsatzwachstum von größer 5% jährlich nicht erlaubt. Daher möchte sich das Unternehmen auch außerhalb des reinen Klinikbetriebs positionieren und ebenfalls Dienstleistungen anbieten...
Das KGV beträgt aktuell 12 und das KBV 1,3. Die Dividendenrendite beträgt ebenfalls ca. 2,5%.
Fazit:
Rein von der unternehmerischen Seite her gefällt mir Fresenius besser, da es in einem weniger stark reguliertem Markt unterwegs ist und das höhere Umsatz- und Gewinnwachstum vorweisen kann.
Allerdings sind die Zahlen von Rhön nicht schlecht, wenn auch nicht ganz so gut. Kommt man zu der Bewertung der beiden Unternehmen, halte ich Fresenius allerdings nicht mehr für günstig. Die Bewertung entspricht der eines Wachstumswertes. Solange das Wachstum anhält, ist die Bewertung durchaus zu rechtfertigen. Ich persönlich könnte mir allerdings erst ein Einstieg zwischen 60€ und 55€ vorstellen, da ich das berühmte "Sicherheitspolster" haben möchte... ;-)
Rhön scheint mir im Moment schon relativ günstig zu sein. Das Unternehmen ist solide und wenn man bereit ist eine Kapitalerhöhung mitzugehen, durchaus eine Option. Rhön ziehe ich aufgrund des Bewertungsunterschiedes Fresenius vor. Einen Einstieg kann ich mir unterhalt von einem Kurs von 14€ vorstellen.
Mir scheint es so, dass Fresenius im Moment alles andere in den Schatten stellt, weshalb Rhön im Moment etwas vernachlässigt wird. Ich denke es ist im Moment einfach nicht "in" in Rhön zu investieren...
Neben Novartis, Sanofi, GDF steht also nun auch Rhön unter ständiger Betrachtung.. :-)
Grüße
Daher habe ich das nun zum Anlass genommen und mir das Unternehmen nochmals angeschaut und mit Fresenius verglichen...
Beide Unternehmen halte ich es für wert in die Watch-List aufzunehmen
Hier eine kurze Zusammenfassung:
Fresenius:
Fresenius ist im Gesundheitswesen ein weltweit tätiger Konzern. Das Unternehmen bietet verschiedenen Dienstleistunge rund um das Thema Gesundheit an, betreibt eigene Krankenhäuser und vertreibt Produkte, insbesondere zur Dialyse...
Seit 2006 konnte man den Umsatz und den Gewinn deutlich steigern. Die Eigenkapitalquote liegt bei 40%, die Dividendenrendite bei rund 2,5%. Die Ebit-Marge hat mit 16% erst kürzlich den höchsten Wert in der Firmengeschichte erreicht.
Die Gewinn konnten in der Vergangenheit regelmäßig im Schnitt um rund 8% gesteigert werden.
Das KGV beträgt 16 und das KBV 2,2. Die Bewertung entspricht der eines Wachstumswertes, was das Unternehmen ja mehr oder weniger auch trotz seiner Größe ist...
Rhön-Klinikum:
Ist ein reiner Krankenhausbetreiber. Auch dieses Unternehmen konnte seit 2006 Umsätze und Gewinne deutlich steigern. Das Unternehmen agiert in einem vom Staat regulierten Markt, was ein organisches Umsatzwachstum von größer 5% jährlich nicht erlaubt. Daher möchte sich das Unternehmen auch außerhalb des reinen Klinikbetriebs positionieren und ebenfalls Dienstleistungen anbieten...
Das KGV beträgt aktuell 12 und das KBV 1,3. Die Dividendenrendite beträgt ebenfalls ca. 2,5%.
Fazit:
Rein von der unternehmerischen Seite her gefällt mir Fresenius besser, da es in einem weniger stark reguliertem Markt unterwegs ist und das höhere Umsatz- und Gewinnwachstum vorweisen kann.
Allerdings sind die Zahlen von Rhön nicht schlecht, wenn auch nicht ganz so gut. Kommt man zu der Bewertung der beiden Unternehmen, halte ich Fresenius allerdings nicht mehr für günstig. Die Bewertung entspricht der eines Wachstumswertes. Solange das Wachstum anhält, ist die Bewertung durchaus zu rechtfertigen. Ich persönlich könnte mir allerdings erst ein Einstieg zwischen 60€ und 55€ vorstellen, da ich das berühmte "Sicherheitspolster" haben möchte... ;-)
Rhön scheint mir im Moment schon relativ günstig zu sein. Das Unternehmen ist solide und wenn man bereit ist eine Kapitalerhöhung mitzugehen, durchaus eine Option. Rhön ziehe ich aufgrund des Bewertungsunterschiedes Fresenius vor. Einen Einstieg kann ich mir unterhalt von einem Kurs von 14€ vorstellen.
Mir scheint es so, dass Fresenius im Moment alles andere in den Schatten stellt, weshalb Rhön im Moment etwas vernachlässigt wird. Ich denke es ist im Moment einfach nicht "in" in Rhön zu investieren...
Neben Novartis, Sanofi, GDF steht also nun auch Rhön unter ständiger Betrachtung.. :-)
Grüße