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Meldung des Tages: Game Changer! Steht hier jetzt die strukturelle Neubewertung nach einem Strategiewechsel bevor?

Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...


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Allenstein:

Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
13.12.99 20:33
Liebe Ariva-Freunde,

ich sitze nun hier vor meinem PC und mache mir rückblickend so meine Gedanken.

Das Jahr 1999 war wieder einmal ein Jahr voller aktionärer Fehlentscheidungen:

Wenige Beispiele:

- Viag Verlust 10000
- SAP Verlust 110000 (heute bei 600 €, ich fasse es nicht)
- Easy Software, Einstand 46 €, verkauft bei 29 €, Verlust 34000 (heute bei 50 € (ich glaub es nicht)
- Highlight, gekauft bei 73 €, verkauft bei 68 € (heute bei 100 €, gibt es das?)
- Augusta, gekauft bei 49 €, verkauft bei 55 € (heute bei über 70 €, ich habs gewusst, aber nicht geglaubt)
- Hancke & Peter, gekauft bei 21 €, verkauft bei 27 € (heute bei 43 €, mir fehlen die Worte, ich war von diesem Kursziel überzeugt und habe es nicht durchgehalten)
- die Krönung kommt jetzt, 600 Consors gekauft 3/99 für 82 €, verkauft 12/99 bei 74,20 (heute bei 83 €, ich bin so dumm! Und ich habe so an Consors geglaubt)

Dies sind nur einige Bespiele für meine Trades. Ich habe durch unzählige Geschäfte mit hohen Umsätzen alle meine Verluste ausgeglichen und eine Traumperformance von bis heute 772,64 DM Gewinn erzielt! Ich habe Ordner voll Abrechnungen und meine Bank reichgemacht.

Ich habe unzählige Stunden in Börsen-Internetdiensten verbracht und schlaue Zeitungen und Zeitschriften gelesen, ich habe Stunden (nein Tage!) mit schlauen Börsenprofis geredet, ich habe gelitten, mit Euch gelitten und gehofft, ich habe geglaubt und vertraut, und was kommt dabei heraus? 772,64 DM! Wenn ich Euch meinen Kapitaleinsatz verraten würde, was ich aus Gründen der Diskretion lieber nicht tue, würdet ihr mich für bekloppt halten.

Warum tue ich mir das an???

Ich habe eine tolle Frau, tolle Kinder, tolle Freunde, eine tolle Firma und gimpele mit irgendwelchen Aktien herum. Die Performance meiner Aktienfonds, die ich gleichfalls gekauft habe, ist sensationell!

Ich glaube, nach 20 Jahren Erfahrung mit Aktien, daß ich keine Erfahrung habe, nichts gelernt habe und genauso blöd bin, als ich als 20-jähriger in der Wertpapierabteilung einer Bank sinnlose Auskünfte am Telefon gegeben habe (ich weiß noch wie heute, Kunden-Frage "was meinen Sie, steigt der Dollar? Antwort "das kommt ganz darauf an!).

Liebe Ariva-Freunde, ich glaube, ich kann es einfach nicht und ich werds lassen.

Nichts für ungut, aber ich musste heute meinen Frust niederschreiben, ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht übel.

Es grüsst Euch Euer trauriger, aber dennoch zufriedener

Allenstein, der Euch eine bessere Hand wünscht.
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seltsam:

RE

 
13.12.99 20:41
Danke.
Da werde ich wohl auf 19 Lehrjahre verzichten ??
Ich habe diese Erfahrung schon nach einem Jahr gemacht.
Aber wer wird schon wirklich aufhören wollen ???
Antworten
estrich:

Herr Allenstein

 
13.12.99 20:43
Das hätte ich nicht von Ihnen gedacht.
Aber immerhin, es ist ein PLUS und nicht wie bei mir ein MINUS:
Hm, aber was es mir dennoch gebracht hat ist Spannung, Spaß, eine Menge Erfahrung uuuuunnnd tja, was noch???
Der Traum vom Millionär ist geplatzt
ehhh was noch? hm, online Kosten habe ich auch gehabt, was noch ???
hm, ich habe Sie kennenlernen dürfen,
was noch??? hm hm hm, wenn mir noch etwas einfällt sage ich es Ihnen
auf bald

Ihr estrich
Antworten
Garion:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
13.12.99 20:59
Das Problem ist, man KANN einfach nicht aufhören!
Und, Allenstein, du WILLST doch auch gar nicht wirklich aufhören, oder?

Mein Rat: Analysiere jeden trade und frage dich: "Was habe ich hier richtig und was habe ich hier falsch gemacht?"

Stelle dir dann Regeln auf, die du im nächsten Börsenjahr befolgen willst.

Ich habe das in diesem Jahr so gemacht und ich war damit erfolgreich.
Gerade vor einer Stunde habe ich meine Jahresbilanz gemacht und war angenehm überrascht. Obwohl ich im letzten halben Jahr einige dicke Patzer machte (ich war leichtsinnig geworden und hatte mich einige Male NICHT an meine eigenen Regeln gehalten), überwogen doch die Gewinne der ersten Jahreshälfte.
Sogar deutlich.

War ich 1998 noch dick im Minus, bin ich jetzt im Plus.
Und wenn ich das kann, dann kannst du das doch auch, lieber Allenstein!

Garion

Antworten
schoko:

Allenstein, ich fühle mit Dir !!!

 
13.12.99 21:11
Ich kann dich sehr gut verstehen.

Mein Jahresrückblick:

Ich hatte Anfang 1999 super Werte mit sehr hohen Gewinnen. Ende Juli hatte ich in meinem Kalender die Notiz: "Alle Aktien verkaufen, Festanlage bis 15.Oktober". ABER WAS HABE ICH GEMACHT !!!! Alle redeten von einer Sommerrelly !! Deshalb blieb ich voll investiert. Da ich sehr volatile Werte im Depot hatte gings dann VOLL ABWÄHRTS !! In nur 2 Monaten halbierte sich mein Depot. Bei diesen schlechten Kursen wollte ich dann auch nicht mehr raus und ich war beim gesamten SOMMERLOCH voll dabei.

Jetzt kommen endlich wieder gute Monate und meine Werte ziehen wieder an. Eine Notiz in meinem 2000er Kalender habe ich auch wieder gemacht. Und glaube mir, ich werde dieses Jahr im Juli mein Depot räumem. EGAL WAS KOMMT!

In der Summe fahre ich für das Jahr 99 zwar anständige Gewinne ein, aber mit einen guten Aktienfonds hätte ich mit viel weniger Aufwand nahezu den selben Ertrag erwirtschaftet.

VIEL GLÜCK FÜR DAS JAHR 2000 WÜNSCHT DIR

schoko
Antworten
Kosto:

Wenn Du einen tollen Betrieb hast,

 
13.12.99 21:57
dann hast Du vergessen, die Regeln die Du auch dort haben mußt, auf dein
Aktienengagement zu übertragen.
Dort läßt Du Dich sicherlich nicht ins Bockshorn jagen, fällst auf jede
Finte herein oder arbeitest für Nullmarge.
Du setzt auf gute Pferde und wenns Denen mal schlecht geht, läßt Du Sie
nicht fallen, sondern hältst zu Ihnen, denn es kommen bessere Zeiten.
Du verramscht sicherlich nicht Deine Ware oder Deine Arbeitskraft, wenn
Du weißt, daß es Potential gibt.
Ich bin noch nicht einmal ein Jahr dabei, habe auch eine gutgehende Firma
und geh dort immer schon mit großen Summen um, machts vielleicht etwas
leichter, gelassen an die Geschichte heranzugehen. Fehler hab ich genug
gemacht, zu früh verkauft, zu spät eingestiegen usw. Sommerloch mitgenommen.
Aber: Ich laß mich nicht kirre machen. Die einzige Aktie, die ich mit
Verlust verkauft habe, war Cybernet, die gingen mir sowas von auf`n Keks.
Bei allen anderen: What comes up, must come down - und umgekehrt.
Ich hab zumindest das ganze erste Jahr als Lehrjahr begriffen, um alle
Phasen, zumindest die zyklischenjährlichen Verläufe mal kennezulernen.
Ich hab ein Schema entwickelt, an das ich mich meistens halte.
Bei 30% Anstieg 1/3 verkaufen, nochmal 30%, weiteres Drittel, nochmal
30% weiteres Drittel, Rest stehenlassen, ist sowieso umsonst.
Bei 1/3 Abstieg die gleiche Aktienzahl nachkaufen, bei weiterem 1/3
für die gleiche Summe wie zu Anfang nachkaufen, bei noch`m Drittel etwas
in der GRößenordnung vorhandene Aktienzahl bis doppelten Depotwert dieser
Aktie, je nach Marktlage. Immerhin bin ich damit bei ca. 18% plus. Geht
doch oder ? Mich interessiert auch kein Daytrading mehr. Hängst Du nur

wie die Schlange vorm Beschwörer und vernachläßigst alles (sogar Deine
Frau, wenn Du nicht aufpaßt) und bringt: gaaaaarniiichts.
Wenn ich mich zuviel reinhaänge, verkaufe ich zu früh, hat niiieee was
gebracht.
Das einzige, was ich nicht weiß, ist, was ich mit den zyklischen Verläufen
mache. Steige ich Ende Januar aus, denn dann brichts kurz ein, oder nicht.
Steige ich Ende Juni etwa aus, bricht bestimmt ein oder nicht.
Muß man ja auch den Steueraspekt berücksichtigen. Um die Abgaben aufzufangen, kann sone Aktie ja gut 30% verlieren im Sommerloch und
es macht noch keinen Sinn, sie zu abzustoßen.
Na ja, vielleicht verkauf ich einfach die Hälfte von allem.
Fazit: Gute Werte aussuchen, dran glauben, nie panikartig verkaufen,
mit System nachschießen, cool bleiben, weggucken.
In diesem Sinne, mehr Glück in der Zukunft !
Kosdonany
Antworten
coco:

Danke und ein Hoch auf Allenstein

 
13.12.99 21:57
Hallo Allenstein,

ich bin ganz selten auf dieser Seite und heute eher zufällig vorbeigekommen. (Bei menen täglichen (unnützen?!) Recherchen) Mit deinem ehrlichen und herzerfrischenden Bericht sprichst Du vielen von der Seele. Denn wer gibt schon gern Verluste zu und dass man bei der Anlagestrategie nicht mehr weiter weis. Jeder kann zwar schlau reden, aber ob man weiter macht, muss man für sich entscheiden. Bei Deinen Beweggründen kann man es verstehen. Vorhin in den Nachrichten hat man wieder Menschen gesehen die nichts anderes besessen haben als ihre Kleider am Leib. Da frage ich mich z. B. wieder - was mach hier eigentlich!!! Gibt es wirklich nichts wichtigeres als Gewinne. Kaufe Fonds und kümmere Dich um Deine Familie. Ich bin (leider)noch nicht so weit (mein Jahr war etwas besser) und setze morgen wieder Orders.

Tschüss und machs gut
coco
Antworten
mr.andersson:

meine bilan ist sehr positiv (+32%) mein "erfolgsrezept":

 
13.12.99 22:05
bevor ich angefangen habe selbst zu handeln, habe ich mir fonds geholt und die liefen gott sei dank sehr gut.
in der zeit hab ich mich ZUSAMMEN mit meiner verlobten über die unternehmen informiert in die ich später eventuell investieren will. dann haben wir uns noch eine grundsätzliche strategie zu unsere risikobereitschaft zusammengestellt.
wenn ich jetzt eine aktie kaufen oder verkaufen , ein stopp-loss setzen will oder was auch immer, warte ich bis sie zu hause ist und bespreche das mit ihr.
da sie sich weder mit internetreche beschäftig, noch sich den halben tag blooberg-tv/n-tv reipfeifft, ist sie natürlich viel objektiver als ich .
kann ich ihr gegenüber eine entscheidung nicht vernünftig argumentieren, fällt die handlung flach.
dieses system ist langsam, aber ich fahre damit sehr gut. hab mir dadurch eine menge halsbrecherische entscheidungen erspart .  
das erhöht die rationalität in meinen trades.
ich kann jedem nur empfehlen sich einen zweiten zu suchen, mit dem man entscheidungen abspricht. und auf jedenfall jemanden , der nicht die gleichen info-quellen benutzt.

viel spaß noch
Antworten
Idefix1:

Tja Allenstein, Du sprichst auch mir aus der Seele

 
13.12.99 22:16
Auch wenn die Gesamtperformance 1999 dank des NM noch befriedigend ist - nach einem sehr guten Jahr 1998 - bei mir war der Spielverderber 1999 die EUREX-Zockerei. Dem EUREX-Gewinn von per Saldo rund 20.000 DM stehen EUREX- und Bankspesen von ca. 20.500 DEM gegenüber. Trotzdem kann ich es nicht lassen, da ich in der Vergangenheit mal Erfolg hatte. Und was hat das mir Nerven gekostet, mich im Job abgelenkt. Nein, so hat das wirklich keinen Sinn.

Meine Frau möchte mich eh in die Spieltherapie schicken. U.a. um auch so etwas zu vermeiden, hab ich den Job gewechselt. Und jetzt steht ein Reuters-Terminal im Zimmer, d.h. die Kursversorgung war noch nie so schnell möglich. Was tun ? Wieder wechseln ??

Gruß von Idefix  
Antworten
Kosto:

Mr. Andersson: Das ist gefährlich

 
13.12.99 22:22
Hab ich mit meinem Bruder mal eine Zeit gemacht. Wir verstehen uns supergut,
aber die ständigen Absprachen und gemeinsamen Entscheidungen haben unserem
Verhältnis nicht so gut getan. Daher haben wir uns irgendwann mal
aktienmäßig getrennt, tauschen uns immer noch aus, aber jeder macht sein
Ding. Ist zwischenmenschlich viel entspannter. Finanzielle Dinge
mit privaten Verbindungen zu verquicken, hat sich in meinem ganzen
Leben noch nie als fruchtbar erwiesen - auf Dauer.
Kosto
Antworten
Me262:

Hallo Alleinstein!

 
13.12.99 22:28
Hallo mein Guter!

Es tut mir für dich leid, daß du dieses Jahr so schlecht abgeschnitten hast, aber ich muß dir sagen, daß ich deinen Beitrag sehr amüsant fand und finde es gut, daß du deinen Humor nicht verloren hast. Mit dem Vergleich zu Fonds hast du auf jedenfall recht. Ich habe mir am Anfang des Jahres den DWS-Telemedia gekauft und der hat ja mal schnell 100% zugelegt. Hätte ich alles da reingehauen, hätte ich mit weniger Stress mehr Kohle gemacht. Aber Spass hatten wir ja trotzdem, oder. Im übrigen bestätigt mich dein Betrag wieder darin, daß man doch lieber langfristig investiert bleiben sollte.

In Erwartung weiterer unterhaltsamer Beiträge von Dir.
Mit freundlichen Grüßen.

Me262.

PS: Ich mußte deinen Beitrag sofort meiner Lebensgefährtin vorlesen und sie konnte irgendwie einige Parallelen feststellen. Hast du eigentlich deinen Call auf Daimler noch.?
Antworten
Sherlock:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
13.12.99 22:30
Ja, da kann ich ebenfalls nur zustimmen...ich bin ebenfalls leicht im Minus dieses Jahr. Allerding habe ich erst vor einem Jahr angefangen, am Aktienmarkt zu spekulieren. Zum Glück setze ich nie sehr viel ein, sonst hätte és manchmal böse geendet.
Trotzdem: Im letzten Jahr habe ich viele Fehler gemacht, ein paar Verluste gemacht, aber vor allem viele Gewinne nicht mitgenommen, das wurmt auch. Dieses Jahr sollte es eigentlich besser werden, aber man kann immer noch viele, viele Fehler machen. Und wahrscheinlich gibt es für jeden Fehler zehn weitere, die man noch nicht gemacht hat.
Summa summarum jedoch hat man dazugelernt und ich bin froh, daß es bei einigen Lehrfehlern geblieben ist und keine finanziellen Auswirkungen gehabt hat. Und im nächsten Jahr wirds bestimmt besser.
Aufhören ist nie möglich, dazu ist das Ganze viel zu spannend...

Gruß, Sherlock
Antworten
MAKU:

Toll, Eure (vor allem Allensteins)Ehrlichkeit.....

 
13.12.99 22:56
ich dachte bis heute, nur ich mache diese Fehler und alle anderen im ARIVA-Board machen sich aufgrund meiner Verluste ein tolles Leben!!!!
Aber Scherz beiseite: In 1 1/2 Jahr habe ich viel gelernt:
1. Stopp-Kurse setzen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
2. Aktien, die 50% oder auch 500% gestiegen sind, können noch weiter steigen (war früher immer der Meinung: nach <30% Gewinn ist nichts mehr zu verdienen - FALSCH)
3. Kommt Zeit, kommen auch wieder alte Kurse (falls man Punkt 1 nicht
  beachtet hat (Ein Beispiel: Bremer Vulkan im August 98 bei 0,43E
  gekauft, danach gings bergab bis 0,25E. Nach einem Jahr durchhalten
  verkauft mit 208% Gewinn, obwohl ich nicht mehr daran geglaubt habe.)
4. Ständiges hin- und herspringen zwischen Werten macht nur Mürbe und bringt
  nicht viel - ausser vielleicht mal einen Glückstreffer. Besser ist, sich
  für einige wenige Wert zu interessieren und durchhalten, auch wenns trüb
  ausschaut.
5. Auf Empfehlungen im Board hören und verfolgen. Ich notiere mir seit       einiger Zeit Eure Empfehlungen und muss sagen: Wahre Superrenditen!
  Das Problem ist, dass diejenigen, die Empfehlungen geben, meist selbst    nicht daran glauben. Aber ich tu`s und fahre gut damit (natürlich    informiere ich mich vor jedem Kauf noch selbst und kaufe nicht ins Blaue)

Also, nicht aufhörn, sondern Kopf hoch! Viele Maku-Grüsse
Antworten
tgk1:

be

 
13.12.99 23:00
Lieber Herr Allenstein, liebe Mit-Arivianer,

ich maße mir mit meinen 19 Jahren und 2 Jahren Börsenerfahrung in dreistester Weise nun an, auch meinen Senf zu Euren Beiträgen abzugeben.
Fakt ist, dass für alle von uns die Börse schon fast zu einem Spiel geworden ist, dem man sich, wenn man nicht gerade nur in Fonds investiert hat nur schwerlich entzeihen kann. Stundenlange Recherchen um endlich einen erfolgversprechenden Wert zu finden, Minuten des Hin-und-her-gerissen-Seins
bis man das Limit gefunden hat, später die Erkenntnis, dass man es auch noch um 5% tiefer hätte ansetzen können, oder um lächerliche 50 Cent höher. (Beispiel: Samsung Limit 29€, bei 29,5€ wäre ich zum Zug gekommen......lässt sich beliebig lange fortsetzen).

Hat man endlich das Objekt der Begierde, neigt man schnell dazu ungeduldig zu werden, verkauft dann vielleicht noch +/- Null oder gar mit Verlust.

--> Totsicherer Garant für Kursgewinne:

Handle nach den Motti: 1. In der Ruhe liegt die Kraft
                                        §  2. Gut Ding will Weile haben

Aber im Endeffekt kann doch keiner von uns mit reinem Gewissen behaupten, dass er auf den täglichen Adrenalin-Kick kurz vorm Erblicken seines Depots verzichten könne!!!

Gute Nacht, bis morgen
TGK
Antworten
banner:

Meine Erkenntnis

 
13.12.99 23:23
Wenn ich meine Verluste so begrenzt hätte wie meine Gewinne, wäre ich
heute steinreich

weiterhin Viel Glück
Antworten
Fundi:

Wie heißt der alte Schlager "Du bist nicht allein ..."

 
13.12.99 23:33
Hi Allenstein,

in ähnlich depressiver Stimmung habe ich letzte Woche folgenden Thread
gestartet http://www.ariva.de/cgi-bin/f_anz.pl?a=users&nr=7267&497 .
Bei mir geht's aber wohl (Gott sei Dank) nur um ein "Peanuts-Depot".
Man liest hier immer wieder von "ich war noch nie von einer Aktie so
überzeugt" etc., nur eigene Überzeugung bringt noch keine steigenden Kurse.
Auch ich war mal von Teles und bin eigentlich auch noch von SCM überzeugt,
aber was bringt's: Der Nemax All Share hat ein Allzeit-Hoch, SCM hat gerade
mal ein paar Tage schön performed und Teles ist eh jenseits von Gut und
Böse. Ich glaube man wählt entweder wirklich den Fonds-Weg, oder man
kauft blind irgendwelche Aktien und setzt sich ein SL um x % unterhalb dem
Kurshoch ab Kaufdatum, läßt die Gewinne laufen und begrenzt seinen maximalen
Verlust auf eben diese x %. Alle weitergehenden Analysen bringen oft nichts,
denn die Gewinnschätzungen von heute sind morgen schon wieder Makulatur.

Gruß
Fundi
(denn Spruch von wegen "Geld ist nicht alles" will ich mir mal ersparen)


Antworten
jopius:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
13.12.99 23:33
verdammt noch mal - banner deine Erkenntnis ist ok.
Allenstein - danke !! (Ich bin nicht alein ....)

Zum Trost für viele Loser - ganz was aktuelles (so blöd bin ich ..)

FAG Kugelfischer (1998 gekauft bei 30 Euro - 1999 bei 11,5 nachge-
kauft --- Schnautze voll bei 6,76 Euro verkauft ---  kurz darauf
+ ca 18% .....

gute Nacht ...  
Antworten
jopius:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
13.12.99 23:37
ich brauch dringend einen guten Tip für ca. 5000.-- DM
verbliebenen Cash ....

Wer hat Mitleid ...
Antworten
Trundle:

Hallo Allenstein..........

 
14.12.99 00:12
das mit deiner Geschichte ist schon traurig, aber war das mit dem Kaufen und Verkaufen nicht andersherum gemeint?
Ich habe auch Dämlichkeiten vorzuweisen die ich mir aber hier verkneife.Meiner Meinung nach kann man mit Aktien nur Erfolg haben, wenn man bestimmte Regeln befolgt.
z.b.:Spekulativ immer absichern(dann ist eigentlich egal was man kauft).
    Langfristig läuft doch alles von selber z.B. 10-Jahres Chart vom Dax, der geht doch irgentwie immer nach oben.
Ich bin (nach großen Pleiten) im Oktober wieder eingestiegen und habe "satt" verdient.Viel falsch machen kann man im Moment einfach nicht.Ich kann auch nicht verstehen wie einige hier on Board sich einen teilweise derartigen Schrott kaufen können, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Allenstein, mach nicht den Fehler und verzocke Haus und Hof und denke immer daran: Lieber wenig Gewinnen,als viel Verlieren, den ob ein Chart hoch oder runter geht weiß man immer erst hinterher.

Gruß Trundle
Antworten
susie:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 00:15
Auch ich habe negative Erfahrungen gemacht, und zwar in den Jahren 1997/1998 (als ich noch sehr umfangreich in dem deutschen Markt investiert war -Dax-Werte- VW, Veba, Hoechst, Heidelberger Zement etc.).
Bin mit sämtlichen OS pleite gegangen.
Ende 1998/Anf. 99 habe ich dann angefangen mich auf den US-Markt und Japan zu konzentrieren und habe es bisher noch nicht bereut.

Bei der besch. ..... Regierung die wir momentan haben, werde ich keine müde Mark vorerst in Dax-Werte investieren, auch wenn sie noch so gute Fürsprachen haben (eine Ausnahme: Mannesmann).

Lieber Allenstein, versuch doch mal in diese Richtung zu denken!!!!

Antworten
August_der_S.:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres.

 
14.12.99 01:00
Auch ich sitze vor meinem PC und mache mir so meine Gedanken. Nur - Gott sei´s gedankt - ganz andere.
Die Bilanz meines einjährigen Daseins als Börsianer ist doch recht positiv. Nun, da sich mein Depot (absolut gesehen) mehr als verdoppelt hat, mache ich mir Gedanken, was ich tun kann, daß sich nicht wieder alles in Luft auflöst.
O.k. ich könnte alles verkaufen. Und dann ??? Ich habe ein Jahr lang nur gekauft, nie verkauft !!!
Ich habe zu Beginn meiner Börsenaktivitäten ebenfalls stundenlang im Internet verschiedene Börsen- und Finanzseiten durchstöbert, bei den Unternehmen, in die ich ein Investment vorhatte, im Web vorbeigeschaut und die Beiträge in diversen Diskussionsforen verschlungen. Das tue ich übrigens heute auch noch, aber mit wesentlich weniger Zeitaufwand.
Hätte ich mich von den Meinungen und Stimmungen in den Boards leiten oder beeinflussen lassen, wäre ich bestimmt mit einigen Engagements arg auf die Nase gefallen oder hätte doch zumindest meine Gesamtbilanz verschlechtert. Wäre ich den gut gemeinten Ratschlägen diverser Analysten gefolgt, hätte ich einige meiner Positionen längst verkauft bzw. wäre ich in einige Titel gar nicht erst eingestiegen.
Wenn ich eines in diesem Jahr gelernt habe so ist es dies: Höre Dir Analystenmeinungen an, wenn es sich nicht umgehen läßt, aber vergiß die ganze Sülze dann gleich wieder. Ich stelle mal die Behauptung auf, daß ein ausschließlich auf Basis von Analystenempfehlungen geführtes Depot nie besser als der Markt performt. Daraus leitet der kluge Mann ab, daß diese
Empfehlungen in der Summe nichts wert sind.
Was mir allerdings viel genützt hat, ist die Lektüre einiger Standardwerke von/über Kostolany, Buffet, Lynch...
Grundaussage aller dieser Werke: Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg.

Sicher ist ein Jahr zu kurz, um von Geduldigkeit reden zu können. Aber es gab in den letzten 12 Monaten schon ein paar Situationen, in denen sich meine Gelassenheit ausgezahlt hat.
Jetzt stehe ich allerdings vor einer neuen, mir unbekannten Situation: Die Gewinne steigen in (für mich) schwindelerregende Höhen und ich habe das dumme Gefühl, daß ich vielleicht doch mal etwas verkaufen sollte ?!
Komisch: vor ca. einem Jahr, als mein Depot noch recht bescheiden gefüllt war, kamen in mir solche Gedanken nicht auf. Dabei war das relative Risiko doch dasselbe! Ist vielleicht jetzt der Punkt nahe, wo sich erste Mißerfolge einstellen?

Na, schaun ´mer mal....

Ach so, hier noch mein Erfolgsdepot:

Singulus
Käufe am 2.9.98, 3.11.98, 11.3.99    Gewinn heute:  93%

Qiagen
Käufe am 20.10.98, 9.2.99            Gewinn heute: 173%

Consors
Käufe am 26.04.99, 18.5.99           Gewinn heute: 52%

Citrix Systems
Kauf am 13.07.99                     Gewinn heute: 85%

Intershop
Käufe am 4.11.98, 12.1.99, 5.10.99   Gewinn heute: 394%

Mannesmann:
Kauf am 11.12.98                     Gewinn heute: 139%

Nokia:
Kauf am 28.1.99                      Gewinn heute: 160%

Internet Capital Group
Kauf am 8.12.99                      Gewinn heute: 48%

VMR Strategie Quadrat (Fond)
Kauf am 14.10.99                     Gewinn heute: 28%

Gartmore CSF Japan (Fond)
Kauf am 13.9.99                      Gewinn heute: 6%

Hypovereinsbank  (meine allererste Aktie, ein Kauf zum Testen des Online-Brokings, deshalb nur 830,- DM investiert)
Kauf am 21.07.98                      Gewinn heute: -34%

Macht über alles einen (Buch-) Gewinn von 124%.

Zugegeben,  Intershop ist mit 50% Anteil an meinem Gesamtgewinn ein echtes Schwergewicht im Depot. Hätte ich auf andere gehört, wäre ich aber schon längst aus dem Wert rausgegangen.

Was will ich mit alledem eigentlich sagen?

Nichts! Ich freue mich einfach für mich und wollte das einfach mal loswerden.

Gute Nacht an alle!

August der Starke
Antworten
T.:

Hi Susie, das würde ich aber nun gerade nicht tun.

 
14.12.99 01:17
Da fehlt mir doch ein wenig die Antizyklik. Ich bin eher Optimist, und hoffe, daß wir in Deutschland, speziell am NM börsentechnisch den gröbsten Mist erstmal hinter uns haben. Glasklar, daß man in der letzten Zeit in USA eine deutlich bessere Performance reinholen konnte. (Hab auch einige US-Papiere im Depot gehabt, die nett was eingebracht haben. Vor kurzer Zeit wollte ich die IPO von VA Linux mitnehmen, schade, daß das nicht geklappt hat, so mal eben verzehnfachen an einem Tag - das hab ich in D noch nicht gesehen) Dieser Schub in US wird möglicherweise auch noch ein wenig so weitergehen - nur, wie lange ? Irgendwann ist jede Steigerung eingepreist, und dann gehts wieder ab in anderen Märkten.
Aber so ist es halt, ist man im Plus, fühlt man sich gut (und verpennt möglicherweise den einen oder anderen Verkauf...?), ist man im Minus, fühlt man sich beschissen - wenn man sich dann nicht zurückhält, verkauft man sich in die Miesen. Cool bleiben und nachschießen (natürlich nur, wenn fundamental alles stimmt) ist aber das einzig richtige. Schaut euch doch einmal den einen oder anderen Wert im NM an, mit traumhaft niedrigen KGV's. Glaubt ihr denn, in einem Jahr oderso würde sich der eine oder andere nicht wünschen, da zugegriffen zu haben ??
Trotzdem Glückwunsch für Deine damalige Entscheidung, in den US-Markt zu gehen - war goldrichtig. Ich habe selbst vor etwas mehr als einem Jahr mit dem Aktienkram angefangen, und mich erst langsam in US hineingetraut. Aber hinterher ist man immer schlauer.
Gruß an Kosto.

T.
Antworten
Dr Kill:

So Ihr Börsenspezialisten,

 
14.12.99 02:11
ich kann euch nachfühlen. Dieses kribbeln, dieses Herzinfarktmäßige gefühl wenn ein Wert im Depot auch nur ein Prozent gefallen ist, dieses hin- und hergerisen sein: halten oder verkaufen? Der absolute Orderflash wenn ich unbedingt kaufen oder verkaufen will und komme nicht ins Depot weil der Server total dicht ist. Die Wut, die Angst und dann das befreiende Gefühl es wieder einmal geschafft zu haben, nicht in die psychologischen Fallen getreten zu sein die doch jeder kennt, denen jedoch nur die wenigsten gewachsen sind. Es ist ein Unterschied den Weg nur zu kennen, oder Ihn auch zu beschreiten (frei nach MATRIX). Viele kennen den richtigen Weg, nehmen sich jedesmal aufs neue vor, diesen oder jenen Fehler nicht mehr zu machen und dann machen sie ihn doch oder einen anderen. Deshalb werden auch nur wenige mit Aktien reich. Ich bin noch nicht solange dabei (3/4Jahr) und ich möchte es mir nicht anmaßen auf jemanden herabzublicken oder jemanden auszulachen das ist nicht meine Art. Das ist auch ein großer Punkt der über Erfolg und Mißerfolg entscheidet: Bescheiden bleiben, zumindest vor sich selbst. Denn wenn man erst mal denkt man wäre der beste dann ist das der anfang vom ende. Auf der anderen Seite muß man an sich glauben, und nicht zuviel auf Analysten geben. Macht euch euer eigenes Bild, nehmt alle informationen die ihr kriegen könnt, aber geht kritisch mit ihnen um.
Ich habe in diesem Jahr (habe im April angefangen zu traden) eine Position mit Verlust geschlossen. Das war mein zweiter Trade. Ich habe KCE-Aktien (WKN883693) gekauft bei 2,78, danach ging nur noch bergab. Mein Fehler: Ich bin voll auf das rennende Pferd gesprungen, und als es stürzte bei 2,80!! und fiel stieg ich nicht ab. Bis 1,91. Dann war Sense. Ich werde nie wieder einen Stopkurs nicht beachten!

Nachdem ich diese Regeln befolgt habe und zugegeben in den letzten 4 Wochen ganz schön gezockt habe, konnte ich doch eine recht gute performance von bis jetzt (inkl. KCE) ca. 35% hinlegen. Ein paar Werte: Intertainment, Consors, Pixelpark, SER, Endemann, Hartcourt.

Ich sage euch was den Unterschied zwischen Erfolg und Mißerfolg ausmacht:
Es ist die Konsequenz. Beherrsche Deine Emotionen, handle niemals aus Angst oder Gier. Bevor Du investierst schau dir den Wert genau an und zwar fundamental, charttechnisch und die News dazu. Überleg dir vorher deinen Zeithorizont, Gewinnerwartung und vor allem deinen Stopkurs! Und halte ihn ein. Wenn du erst mal 50% verloren hast must du 100% gewinnen um den verlust auszugleichen! Laß gewinne laufen, ziehe nur den Stopkurs nach. Du mußt nicht immer versuchen genau im zenit zu verkaufen, das packt keiner. Häng nicht an der Vergangenheit! Was war das war. Hinterher ist man immer schlauer. Es zählt nur die Zukunft.
So, ich glaube es reicht.
Auf jeden Fall gehe ich jetzt long. Habe letzte Woche meine Short-Positionen geschlossen, manche vielleicht doch wieder zu früh aber bis anfang nächstes Jahr hab ich die Nase voll von der zockerei. Zumal bei dem ganzen Day to Day trading oder 3-day trading im Endeffekt doch nicht mehr rauskommt als mit wenigen guten Werten auf Dauer mit wesentlich weniger Streß, wie auch andere Leute schon festgestellt haben.
Leute ich wünsche euch alles gute, viel glück und die Kraft eure Emotionen zu beherrschen. Dann wirds schon klappen.
Euer Dr Kill
Antworten
DaLuigi:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 06:36
Wäre da nicht Hartcourt, Intershop, Aol, Amazon und Yahoo gewesen, dann hätte ich auch ein trauriges Börsenjahr gehabt.
Aber 1997 & 1988 waren auch nicht meine Jahre. das Fazit aus drei Jahren
pluss 800% dank Hartcourt.
Antworten
Allenstein:

Liebe Freunde, vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten...

 
14.12.99 07:29
Eine Entscheidung kann ich damit mit Sicherheit bestätigen:

Ich werde zumindest Euch treu bleiben und weiterhin sporadisch meine Börsenweisheiten zum Besten geben.

Ich habe mich sehr über Eure Beiträge gefreut und tatsächlich wieder einiges erfahren können. Es macht Spass, mit klugen Menschen zu "korrespondieren".

Und wie war das mit der Börse? Wie mit dem Rauchen!

Viele reden davon, aufzuhören, viele versuchen es ständig und fast keiner schafft es wirklich.

In diesem Sinne gehe ich jetzt meinem Job nach, den kann ich gut und wünsche Euch einen schönen und erfolgreichen Tag.

Euer Allenstein.

P.S. Ein Börsentip: Consors NICHT verkaufen, ich wiederhole: NICHT verkaufen! Kursziel 1/2-2000 dreistellig.
Antworten
Robert the her.:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 07:46
Da möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben. Ich bin auch in ein paar ganz tollen Sachen drin. Z. B. Teldafax gekauft bei 35 (habe mich täuschen lassen von sogenannten Experten die diesen Kurs als absoluten Kaufkurs empfohlen haben.....und wo stehen sie heute?????)
Dann habe ich letztes Jahr im Sommer eine Makleraktie namens van der Moolen gekauft.......Kurs damals 230 DM heute der Kurs nur noch bescheidene 44 Euro
Außerdem habe ich noch Aktien von FAG Kugelfischer für 23 Euro gekauft....
heute sind sie bei gerade mal 8 Euro
Nun zu den "Gewinnern": SAP habe ich für 400 gekauft und bei 450 verkauft obwohl ich eigentlich doch vom Gegenteil überzeugt war. Und heute bei
fast 600 !!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mein bestes Pferd im Stall ist momentan Consors
Einstand bei 75....Kurs bei 82 (Tendenz hoffentlich steigend)
Ich habe eines gelernt: Man muss auch mal mit kleinen Gewinnen zufrieden sein. Wir wollen immer zuviel. Da heißt es "den Euro nehme ich auch noch mit". Und bis es soweit ist ziehen die ganzen Profis ihre Bestände wieder ab. Und wir stehen wieder da wie die Idioten.....
Der ganze Markt ist doch das Werk von Profis. Die sind schon längst drin, wenn solche Leute wie wir dann mit dem Bargeld vorbeilaufen. Wir heben den Kurs dann noch einmal ein ganzes Stück an und dann verkaufen die Profis.
So läuft es doch.
Aber die ganze Sache macht trotz allem viel zu viel Spaß, als daß man damit aufhören könnte. Man hofft doch immer, mal den großen Deal mitzumachen.
Allen von Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Glück bei den
Aktiengeschäften.
Euer Robert the hero
Antworten
Dixie:

Wenn jemand nochmal sagt, man müsse unbedingt Stop-Loss setzen, f.

 
14.12.99 08:12
schreien! Meinem Stopp-Loss bei Intershop habe ich zu verdanken, dass ich jetzt dem Kurs zähneknirschend hinterher sehe! Niemals, niemals werde ich bei einer guten Aktie wieder einen Stopp-Loss setzen. Höchstens noch bei dem Schrott, von dem man sich innerlich sowieso schon verabschiedet hat.
Antworten
Honich:

Wer hat denn eigentlich am NM gewonnen?

 
14.12.99 08:32
Auch ich hab dieses Jahr mein Lehrgeld am NM gezahlt.

- Teles
- Infomatec
- Ac-Service
...
(außer ComROAD, aber davon hab ich nur einen Minibetrag)

Der NM ist aktuell auf seinem Höchststand, da wir fast alle Verluste am NM haben, frage ich mich in wessen Taschen ist das GELD?

Sind die Gurus doch nicht so blöd, wie sie daher reden und schöpfen uns kleine Fische nur ab?

Trotz aller Verluste ist mein die Ziel die "Rache2000", dann holen wir uns unser Geld zurück oder?

mfg

Honich

p.s. Mein Depot ist leicht im Plus, dank Super-OS auf amerikanische Titel!
Antworten
matzen:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 08:35
Man, jetzt bin ich echt mal positiv überrascht, endlich mal ein paar vernünftige Postings und nicht so ein Blödsinn wie in anderen Boards
Marke BO, habe mir heute morgen mal die ganzen mails zu Allensteins
Beitrag durchgelesen und festgestellt, daß es doch noch ein paar "ehrliche"
Aktionäre gibt, die auch mal die "Wahrheit" sagen und nicht ständig versuchen mit Ihren unqualifizierten Up- and Down-Gepushe in irgendwelchen Boardsdie Qualifikation "Börsenguru" zu erlangen.
Ich kann nur sagen weiter so, dann könnte es in diesem Board wirklich interessant werden, in Zukunft werde ich auf jeden Fall mal öfter reinschauen!!
:-)))
Matzen
Antworten
Gretschi:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 09:05
Lieber Allenstein,

ich glaube Dir geht es wie mir vor ein paar Wochen. Nachdem ich auch hier eine Trauermail abgelegt hatte, und unheimlich mutmachende Meinungen hörte ging es mir wesentlich besser. Ich hoffe Dein Depot entwickelt sich in Zukunft so, wie ich Deine Infos und Meinungen schätze, nämlich sehr seriös und zwar nach oben.
Ich werde das Jahr 2000 zwar im Plus abschließen, habe aber unheimliches Lehrgeld zahlen müssen, so daß ich meinen Gewinn um mehr als 100 % reduziere.
Alles Gute und ich uns weiterhin allen ein gutes Board Klima und seriösen Informationsaustausch.
By the way: Wo ist eigentlich HAHAHA?

Viele Grüße
Gretschi
Antworten
Firefly:

Mein Fazit aus 8 Monaten aktiven Aktienhandels am NM

 
14.12.99 09:20
Geduld, Stopp Loss bei -10% bei spekulativen Investments, Ariva studieren, Newsletter lesen, besonders auf die leisen Zwischentöne achten, Charts HABEN eine Aussagekraft, keine Aktie verkaufen, die nur leicht im Plus ist, Aktien nur verkaufen, wenn dafür neues Investment getätigt wird.
Bis auf wenige Reinfaller sind alle Aktien, die ich 1999 verkauft habe, hinterher wieder gestiegen.
Interessant finde ich wirklich die Aussage, daß viele im Nachhinein zutreffende Empfehlungen von Leuten gemacht werden, die selber nicht richtig daran glauben und auch selbst nicht in die empfohlene Aktie investiert sind.
Es ging mir schon selbst so.

Antworten
Scavenger:

Von guten Tradern lernen,

 
14.12.99 10:15
das versuche ich seit Jahren. Theoretisch ist alles einfach und viele hier am Board wissen, wie es richtig geht, z.B. Dr.Kill oder Kaeseotto. Also, nochmal die Mantra:
1. Asset Allocation (nicht alles auf eine Karte)
2. Risk/Reward Analyse (Abwägung pot. Gewinn zu pot. Verlust)
3. Risk Management (Stoploss...)
Vor allem Punkt 3 ist sehr schwer zu verinnerlichen, dazu braucht es einfach Disziplin. Die kann man am besten mit (einfachen!) Regeln herstellen, an die man sich halten muss.
Ich verwende im S&P trading ein mechanisches System. Heute muss ich z.B einen Short mit Verlust glattstellen, tu ich auch, obwohl meine innere Stimme sagt, der CPI heute könnte hoch sein und der S&P fallen...
Im Aktientrading benutze ich einen mechanischen Stop, i.d.R. einen MA (z.B.38Tage) plus das letzte charttechnische Low. Irgendwann werde ich auf jeden Fall ausgestoppt. WICHTIG für jedes System ist, dass man mit sich selbst eine Strafe ausmacht, wenn man sich nicht an die Regeln gehalten hat. Meine Strafe ist, dass ich in einem solchen Fall meine Frau zum Essen ausführen muss.
Gruss
Scavenger
Antworten
Clint:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 10:55
Hallo Leute,

das ist ja wirklich eine spannende Diskusion hier. Ich bin auch echt froh, daß es noch andere gibt, die nicht immer richtig liegen.

Bei mir war 1999 eigendlich gar nicht so schlecht, mein Ziel von ca. +26% habe ich wohl erreicht. Trotzdem ist man ja nie zufrieden.

1997 war besser: LHS am 2. Handelstag gekauft und lange gehalten.
1998 war besser: Aol +350% aber Anfang 1999 verkauft (wie konnte ich nur)
und 1999 Cisco mit +110% verkauft, jetzt wären es +300%.

Und 2000: Ich glaube meine Vectrn machen weiter so viel Freude.

Gruß Clint

P.S.: Ein paar richtig faule Eier habe ich allerdings auch noch nämlich
50 effektive Stücke Bremer Vulkan, gekauft 1995 zu DM 80,50 (hahaha).
Antworten
MaMoe:

Allenstein: Ein guter Verlierer ist immer ein Gewinner ... nicht nur im Sp.

 
14.12.99 11:05
Ja, was soll man dazu sagen... Es gibt nunmal Höhen und Tiefen ...
Aber ich habe mit Freuden gelesen, daß Du wenigstens in Fonds investiert bist, was man von den meisten hier nicht sagen kann bzw. lesen kann.

Ich habe mein Depot gesplittet in ein großes, sicheres und professionell betreutes Depot mit 100% Fonds und ein kleines Zockerdepot, von dem ich ausgehe, daß ich irgendwann einmal einen Totalverlust erleide... Daher ist traden für mich am NM und in allen anderen Zockerwerten, die hier gepostet werden so einfach. O.K. ich kann gut lachen und auf eine Performance von +800 % (das ist einzigartig in meiner Börsenlaufbahn und wird es auch bleiben !!!) auf meinem Zockerdepot zurückblicken (Softbank war mein großes Los und das gleich 300mal), aber das war weder so geplant, noch so gewollt...Ich bezeichne es einfach als Glück. Ansonsten kaufe ich Aktien nicht nach Analysen, sondern zu 100% nach Gefühl. Überleg´ Dir mal, bevor du eine Aktie kaufst, ob du das Produkt bzw. dienstleistung selbst häufig benutzen würdest und suche dir dann einfach den Marktführer aus. Bis dato bin ich, nach über 10-jähriger "Erfahrung" mit dieser Art des "Gefühls-Tradens" noch niemals schlecht gefahren, aber wie gesagt ausschließlich in einem Zockerdepot, dessen Totalverlust eingeplant ist und dessen Wert immer konstant bleibt, da die Überschüsse zum Jahresende in das große Depot übertragen werden. Wobei dann selbstredent die Verluste nicht mehr ausgeglichen werden. Wenns´ weg ist ists´ weg und dann habe ich immernoch ein sicheres großes Fonds-Depot mit einer jährlichen Durchschnittsrendite von noch niemals unter 18%... Mein Zockeinsatz zum jeweils 1.1. ist kein Geheimnis und beläuft sich auf 25 000.- DM (nicht Euro!) und dabei bleibt es. Am 31.12. ist Stich- bzw. Überweisungstag und die Uhren werden wieder auf 0 gestellt. (Aufgrund Y2K werde ich wohl erst am 2.1. überweisen heuer...)

Bleib´ doch bei der Börse und Zocke, was das Zeug hält...
Mir macht´s echt Spaß...

Good Trade und viel, viel mehr Glück
wünscht Dir Dein Ariva-Kollege
Marcus.
Antworten
dow_dax:

+ 124% 1999

 
14.12.99 11:42

Lieber Allenstein,

vielen Dank für den erfrischenden Beitrag - es gibt einfach solche Jahre und solche (selbst seit 10 Jahren dabei) - für mich war ´99 trotz harter Verluste im Somer in der Summe recht erfolgreich - + 124% ausschließlich in Aktien und in der Summe Spekusteuerfrei - Ich kann nur jedem zwei Bücher und zusätzlich zu den Infos ein gutes Chartprogramm (TaiPan) empfehlen - Meine Lieblings(börsen)literatur lautet:

Technische Analyse von Jack D. Schwager, Finanzbuchverlag
Technische Analyse von Wilhelm Pastré (Das Kapitel zur Erläuterung der Indices)

Mit einem guten Chartprogramm incl. US$ Werte und dem Hintergrund der Literatur wären Dir die inzwischen 105% bei CMGI seit 15. Nov. und auch die 18% von Gestern bei GNET nicht durch die Lappen gegangen. Das war ein Kindergeburtstag und beides Werte die das Aussitzen der Spekufrist gestatten.

Kopf hoch - Optimisten haben mehr vom Leben ! - bei Deinem Volumen lohnt sich das Weitermachen.





Antworten
RainMan:

Die Börse ist halt keine Einbahnstraße....

 
14.12.99 12:30
Hi Allenstein...
...tut gut in diesem Forum wieder so viel Ehrlichkeit und Wehmut zu begegnen. Ich kann zwar mit 2 Jahren Börsenerfahrung und mit meinen dummen 19 Jahren nicht viel sagen, ich hab auch keine Frau und Kinder aber eins muß gesagt werden.
Auf deinen Beitrag hin kam so viel Aufmerksamkeit und so viele Antworten wie selten und wie sich das wohl manch einer wünscht...mehr als 1000 mal wurden die beiträe hier gelesen. R.E.S.P.E.K.T. .
Was deine Performance betrifft...vielleicht solltest du mehr an dein Gefühl glauben, denn wie gesagt gibts an der Börse keine Regel. Wenn die Aktie atiegt und du an sie glaubst, dann laß sie weiter steigen. Und vielleicht sollte man sich keine Aktien zulegen die schon lange gut performt haben.
Ich denk ich weiß auch wieso Fonds nicht das wahre sind...du machst vielleicht sicheren Profit...aber da fehlt das gewisse etwas, das selbstständige, und wenn man einen guten Trade abgeschlossen hat, ist immer noch so ein Gefühl der Erhabenheit...das kriegt man nicht bei Fonds...der Stress bleibt auch weg...und was ist das Leben ohne Stress.
Eins sollte man auf keinem Fall tun...sich darüber ärgern was passiert ist, daß man weniger gewonnen hat als möglich war, das die aktie einen Turn-Around noch geschafft hat...etc. Fehler sind zum lernen da, Fehler sind Wissen und über Wissen sollte man sich nicht beklagen...Thats life
gez. ein stück nichts
Antworten
alk99:

2 Monate Sonne

 
14.12.99 12:40
ihr fragt jetzt welche 2 Monate das seien? Die Antwort lautet November und Dezember)
Ich war das ganze Jahr über in den Miesen. Meine erste Aktie erwies sich als die lehrreichste: PSI mit ca 60% Verlust, nie wieder vergesse ich stopkurse (1.Erkenntnis 1999).
Die zweite (etrade australia) war ein schnelles Pferd, bei dem ich vor lauter sattsehen vergaß, den Gaul abzustoßen bis er anfängt zu lahmen (ich hatte die 1.Erkenntnis noch nicht verinnerlicht). Nun ja die Gräte versauert immer noch in meinem Stall und ich bin sogar am überlegen ob ich nicht ein paar Pferdchen dazukaufe, denn langfristig wird sich die Kröte hoffentlich erholen. Bis dahin übe ich mich in Geduld (2. Erkenntnis 1999).

Nach dem Sommer wurde ich etwas sicherer, da verstärkt die Recherchemöglichkeiten des Internets zu nutzen begann, woraus sich die 3.Erkenntnis entwickelte: Information ist der Schlüssel zum Erfolg.

So verbrachte ich den Herbst damit, meine performance nicht weiter zu verschlechtern, was mir durch einige gute Käufe auch gelang.
Im Winter schließlich kamen die Zockerwerte, allen voran Hartcourt, die mich kräftig ins plus rissen. (4.Erkenntnis: Kaufe heiße Infos schnell, streng limittiert und immer unter Beachtung der 3.Erkenntnis).

So gesehen findet das Jahr 1999 einen versöhnlichen Ausklang und neben dem Geld hat sich auch das Wissen vermehrt.

Das neue Jahr wird dadurch hoffentlich noch erfolgreicher.

PS. Ich habe seit einigen Jahren schon Fonds und mit denen bisher summa summarum am besten gefahren.

Wieso bleibe ich also nicht bei Fonds und erspare mir so viel Arbeit?
Nun sage ich euch, WO BLEIBT DENN DANN DER SPASS.

Viel Erfolg in 2000                   alk

Antworten
vaja99:

Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres... - Allenstein 20:.

 
14.12.99 16:30
Herrn Allenstein und anderen,

 - es wurden hier viele, für mich interessante Konzepte und Strategien präsentiert, mit viel Offenheit auch die Mißerfolge zugegeben. Eure Erfahrungen sind sehr lehrreich für mich. Beim Respekt zu all dem Gesagten, erlaube ich mir  noch eine - meiner Meinung nach sichere - Strategie vorzuschlagen:                                                                         -  massiv in Aktientitel nur beim allgemeinen tiefen Low (z.B. im Herbst) investieren,- früher oder später muss es doch auf breiter Front  nach oben gehen und  mit einem guten Portfolio kann man dann Outperformance nicht verfehlen, - und den Rest des Jahres in Fonds verbringen! Zusammen müsste das doch mindestens 50% bringen!
  Ich selbst bin erst seit 10Mon. am NM, aber nach den Erfahrungen  (miese 6% Plus)
überlege ich ernst, ob ich bis nächsten Herbst in Fonds umsteigen soll.-Dort hat man die 15-20% sicher. Und dann auf den Novemberaufzug aufspringen, um sich etwa 30-40% höher fahren zu lassen.  Andererseits, - mit Aktien kann man  mit ein bißchen Glück an einem Tag auch 15% erwirtschaften, und ausserdem: nur passiv 9 Monate lang warten...! Also ich weiss noch nicht...
 

Antworten
vaja99:

Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres... - Allenstein 20:.

 
14.12.99 16:31
Herrn Allenstein und anderen,

 - es wurden hier viele, für mich interessante Konzepte und Strategien präsentiert, mit viel Offenheit auch die Mißerfolge zugegeben. Eure Erfahrungen sind sehr lehrreich für mich. Beim Respekt zu all dem Gesagten, erlaube ich mir  noch eine - meiner Meinung nach sichere - Strategie vorzuschlagen:                                        
Antworten
vaja99:

Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres... - Allenstein 20:.

 
14.12.99 16:38

  Entschuldigung - ein Kopierfehler  ist mir vorgekommen
Antworten
u-p1:

ich hatte ein mega-jahr! meine 2 favoriten für die kommenden monate sin.

 
14.12.99 17:43
adelong, 924249 und
magna pacific, 901889

cu
u-p
Antworten
Andii:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 18:26
Auch ich wollte zum Ende des letzten Jahres besonders 'schlau' sein und habe in AC-Service und Cybernet investiert. Heute habe ich endlich beide rausgehauen mit Verlusten von ca.70 %. Das waren eigentlich meine Hoffnungsträger für 99.

Glücklicherweise habe ich dann im Laufe des Jahres in Werte wie Icon Media Lab und Kamps investiert. Zudem bin ich seit März 98 begeisterter EM-TV-Aktionär, so daß am Ende des Jahres wohl wieder ein Plus von ca. 75% rauskommt für mein Depot.

In der Hoffnung auf ein gutes Börsenjahr 2000,

Andii
Antworten
Probejr:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 19:04
Auch mein Jahr war ziemlich bescheiden, bis ich in Hartcourt investiert habe (z.Z. +1500%) und ich dadurch insgesamt 100% gemacht hab`. Davor jedoch ging es bei mir teilweise steil bergab, z.B. Topcall / Teldafax mit je 60% Verlust. An alle die, die nicht so viel Glück hatten, und ich muß sagen, Hartcourt war ein Glückstreffer bei mir, vielleicht nochmal eine altbekannte Weisheit: Du kannst nur 100% verlieren, aber (>)1000000000% gewinnen!
Antworten
u-p1:

gratuliere zu hartcourt, habe auch den tip bekommen aber leider nicht wa.

 
14.12.99 19:16
Antworten
furby:

Sehr lehrreich was hier geschrieben wird

 
14.12.99 19:54
Lieber Allenstein,

trösten glaube ich muß man Dich ja nicht angesichts Deines hübsch familiären Umfeldes und Deiner Übersicht. Eine Horrorgeschichte wie die von estrich neulich war das auch nicht (immerhin bist Du im Plus). Auch glaube ich, daß Du selbst sehr viel über die Börse weißt und nur wegen eines schlechten Jahres nicht in Selbstzweifel verfallen brauchst. So schlecht scheint's ja auch für Dich nicht gewesn zu sein, wenn Du Deine miesen so gut kompensiern kannst. Es ist doch auch erfreulich, wenn man das ganze hier mehr als Leidenschaft, die Leiden schafft oder Hobby betreibt und nicht als Fondmanager berufstätig ist. Nur dann müßte man sich wohl ernsthaftere Gedanken, weils den Job kosten kann.

Wenn Du es wirklich schaffst, Dich dem ganzen zu entsagen, dann hast Du meinen Respekt. Wenn Du's nicht schaffst mein Verständnis. Ich bewundere übrigens auch HAHAHA, was er für seine Freundin (und sich selbst) gemacht hat.

Meine realisierte "Performance" ist übrigens sogar noch schlechter als Deine. Immerhin bin ich mit 1500.-DM noch leicht im Minus. Teldafax und Endemann mit 60% Verlust, AAP (zum ATH gekauft bei 22E) mit 30% Verlust, CPU mit 25% Verlust und Brain Int. mit 63% Verlust verkauft. Articon stieg nach meinem Verkauf vor ein paar Monaten um 100%, Endemann und Medion sind nach meinen Verkäufen auch noch zwischen 10 und 20% gestiegen. Früher hatte ich auch schon mal einen Totalverlust durch Konkurs der AG (aber "nur" DM 2000.- Verlust).

Für eine gute Kompromißlösung für solche Leute wie uns halte ich die von MaMoe seinen jährlichen "Spieleinsatz" zu beschränken.

Zwei Gedanken möchte ich noch erwähnen, da sie trotz des langen threads noch nicht diskutiert wurden:

1. Der persönliche Zeiteinsatz läßt sich minimieren, wenn man weniger am NM und eher in grundsolide Werte investiert ist. Aber das machst Du ja überwiegend schon (abgesehen von Deinem Cinemedia Engagement).

2. Die optimale Anlagezeit läßt sich am NM nicht so abstrakt definieren. a) Wenn Verluste im Spekulationsjahr angefallen ist, muß man diese mit Gewinnen im Spekulationsjahr ausgleichen.
b) Wenn ein Wert kurz vor Ablauf des Spekulationsjahres im nenneswerten Verlust ist, realisiere ich diesen, um ihn steuerlich zu verwerten.
c) Wenn ich die Gefahr einer Korrektur oder Turbulenzen an allen Börsenplätzen für möglich halte, lasse ich meine Gewinne nicht mehr laufen, sondern realisiere diese.(Nachdem ich mit diesen Turbulenzen wegen y2k rechne bzw. deshalb nicht bangen will, baue ich meine Liqidität in letzter Zeit kontinuirlich auf. So habe ich allerdings Articon und Medion eigentlich zu früh verkauft. Heute stellte ich meinen Gewinn bei Augusta sicher.)
d) Wenn ein NM-Wert stark im Plus ist und in der Vergangenheit sehr volatil war und die Spekulationsfrist abgelaufen ist, realisiere ich den Gewinn, da sich ggf. ein tieferer Wiedereinstiegszeitpunkt bieten könnte.

Ich richte meine Geschäfte so aus, daß kein zu versteuernder Gewinn anfällt.

Mit gemeinsamer Kraft und gemeinsamen Informationsaustausch werden wir auch die zukünftigen Schlachten an den Börsen meistern. Ich freue mich auf weiterhin angeregte Diskussionen mit Dir Allenstein und Euch allen.

Gruß furby  
Antworten
ROPL:

Re: Die (vorläufige) Bilanz meines traurigen Börsenjahres...

 
14.12.99 20:09
Bei mir ist es vieleicht Anfängerglück, aber abgesehen von Tagesdeals wie Igel oder RTV (hat sich auch gelohnt) bin ich mit 99.03% im Plus und zwar mit

Utimaco
Em Tv
WWL
Holzmann

wobei Holzmann rein spekulativ nach dem crash.
mfg ROPL
Antworten
Dr Kill:

Allenstein, vielleicht brauchst Du nur mal einen Monat Börsenurlaub?

 
14.12.99 22:12
Um Dir mal über alles klar zu werden, komplett abzuschalten, den Kopf ganz frei zu machen von all den enttäuschungen und Streßsituationen. Und dann frisch geläutert und mit neuem Mut endlich all die Dinge richtig machen die Du Dir schon immer vorgenommen hast.
Manchmal hilft es einfach mal auf Distanz zu gehen. Einen großen Schritt zurück zu machen und sich das ganze mal aus der Ferne anzusehen, das ganze als Gesamtbild zu betrachten.
Wenn ich mir die Postings hier ansehe, fällt mit eines besonders auf: 50% verlust, 60% verlust....
Leute seid ihr wahnsinnig? Ich glaube das A und O einer erfolgreichen Börsenstrategie sind Stopkurse. Es ist wesentlich schlimmer 50% verlust ausgleichen zu müssen als ein paar mal "nur" 20 % gewinn gemacht zu haben.
Lieber werde ich 5 mal mit 5% verlust ausgestoppt als das ich meine stopkurse nicht beachte! Wenn das Ding nicht macht was ich will, dann fliegt es raus in hohem Bogen.
Wo ich noch dran arbeiten muß ist die Gewinne mehr laufen zu lasssen. Ich bin jetzt ein paar mal zu früh raus, also habe verkauft ohne das wirklich ein charttechnischer grund vorgelegen hätte oder schlechte news kamen.
Lasst euch nicht entmutigen, Fehler sind dazu da gemacht zu werden. Man muß nur daraus lernen.......
Euer DocKill
Antworten
checkit:

Hi Allenstein. Laß den Kopf nicht hängen, mir geht's ähnlich. Ich habe i.

 
14.12.99 23:51
Börsengeschäften alle Hochs und Tiefs vom Intraday-Trader bis zum Langfrist-Anleger durchgemacht. Dabei habe ich alle Höhen und Tiefen durchgemacht. In ein paar Minuten zig Tausend Plus oder Minus oder auch erst in ein paar Monaten. Ich habe mit Optionsscheinen (Aktien u.v.a. Währungen) und Aktien so richtig gezockt. Aber ein Langfrist-Plus habe ich eigentlich nur mit ADIG-ADIVERBA-Fonds gemacht (10% p.a. in 7 Jahren).
Dieses Jahr sieht bei mir etwas mau aus. Ich habe diverse satte PLUS eingefahren, aber auch oft satte Minus.

Ich habe mein Verhalten analysiert und festgestellt, daß ich Gewinne zu lange laufen ließ (wo ist die Grenze ?) und Verluste zu lange ausgesessen habe (wo ist die Grenze ?). Wenn man immer nur winner-shares hat, ist alles ganz einfach. Aber wer hat die wirklich !!
Daran werde ich arbeiten. Also schnellere Gewinn- und Verlust-Realisierung
unter dem Risiko (Plus ?) der geringeren Gewinn- und Verlustmitnahmen.

Auf der anderen Seite sehe ich bei Freunden, die in "Zocker-"Werte investiert und diese über Jahre gehalten haben (man denke an yahoo, cmgi usw.) nur absolut grüne/positive Zahlen. Was ist denn nun richtig ?

Euer CHECKIT
Antworten
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