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Also Optimist an der Börse zu sein, das kann sehr teuer werden. Ich z.B. habe den Kauf von Peaches Mobile nie verstanden und bin über "das Abschieben" in eine Zweckgesellschaft im Bereiche des Großaktionärs nicht traurig. Die Frage ist, was es gekostet hat. Wird man hoffentlich mit dem 2018er Abschluss Mitte 2019 sehen.
Interessant ist der Hinweis im Aktionärsbrief auf die Industrie. Damit könnten z.B. Kassenhersteller wie die an der Nasdaq notierte Verifone Inc. sein, deren Logo man auch viel an Kassen in Deutschland findet (z.B. Aldi). Die hatten 2016 (?) den Zahlungsdienstleister Intercard aufgekauft, mit dem Payback Pay zusammenarbeitet. Die könnten es wahrscheinlich mit einer App-Programmierung auch selbst machen, aber irgendwas muss an der UMT Technologie ja schon besonders sein.
Also über die Meldung von heute bin ich froh - die ist Klasse. Die zuvor zu Peaches war Mist - weil der ganze Kauf von Peaches Mist war.
Fakt ist, das es jetzt eine klare UMT gibt - klare Trennung von Peaches, klare Verhältnisse zu Payback. Der Großaktionär hat alles was er an Darlehen wandeln konnte in Eigenkapital gewandelt - EK-Quote an die 100 % jetzt. Und gewandelt zuletzt zu 1 Euro und zuvor zu 1,50 Euro je Aktie!
Seit Juni 2018 ist der Aufsichtsrat auch durch einen Fachmann für Übernahmen verstärkt worden:
www.umt.ag/de/unternehmen/management
Also im Grunde sind jetzt die Grundlagen für ein Übernahmeangebot gelegt. Und dann teilt man uns auch noch mit, das man in tiefen Gesprächen mit industriellen Geschäftspartnern ist.
Also ich hab das immer so interpretiert, dass wenn neben dem Punktesammeln auch via payback bezahlt wird, das Geldverdienen bei UMT erst richtig losgeht.
Diese Variante hat es nie gegeben. Der kolportierte Anteil von 0,01 oder 0,02 % am Transaktionsvolumen hätte bei 1 Milliarde Umsatz 100.000 Euro bzw. 200.000 Euro betragen. Mit der Unsicherheit, das eine Provision erst ab einem bestimmten Einkaufsbetrag geleistet wird. Das waren die Angaben aus einer EDISON Studie vom Mai 2015.
Die genannten 9 an Payback Pay angebundenen Händler kamen 2017 in Deutschland auf so 54 Milliarden Euro Umsatz, was ohne ARAL über 10 % des gesamten stationären Einzelhandelsumsatzes ohne Kraftfahrzeuge, Apotheken, Tankstellen und Brennstoffe war. Wenn man da optimistisch von 1 % Bezahlrate mit Payback Pay ausgeht, dann wären das so 50.000 - 100.000 Transaktionsgebühren gewesen. Bezogen auf die Aktienanzahl kein Thema.
Payback hatte aus meiner Sicht auch eher den Sinn eines Marktöffners. Die UMT AG hat sich in der Ausschreibung damals gegen Apple und Paypal durchgesetzt - so hat es Edison in ihrer Studie 2016 berichtet. Und das hat doch aus heutiger Sicht mit der Marktführerschaft wunderbar geklappt.
Damals wurde auch von weiteren Gesprächspartnern gesprochen. Gesprochen wird ja aber ständig in so einer Branche - das muss noch nichts heißen. Genannt wurden da wie geschrieben andere Payback Landesorganisationen, Nectar in Großbritannien, eine große spanische Modekette. Im Zweifel heute alles nicht mehr aktuell.
Entscheidend ist, das UMT heute so aufgestellt ist bzw. bald mit der ZAG-Lizenz aufgestellt sein wird, das man wesentlich höhere Transkationsengelte an zukünfigen Verträgen erwarten kann.
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