Die Q2-Zahlen von Solarworld sind wirklich alles andere als gut mit einem EBIT von 6,6 Mio. € inkl. einer mickrigen EBIT-Marge von 3% und einem negativen Free Cash Flow von 35 Mio. €. Auf Nettobasis also wieder ein Quartalsverlust.
Wenn ich mir jetzt dann noch die neue gekappte EBIT-"Gewinnprognose" betrachte mit Minus 10 Mio. € bis + 10 Mio. €, dann dürfte Q2 wohl das beste Quartal in diesem Jahr gewesen sein. Diese neue "Gewinnprognose" bedeutet natürlich, dass Solarworld in diesem Jahr auf einen deutlichen Nettoverlust von 30 bis 40 Mio. € zu fahren wird. Alleine die Zinszahlungen betragen rd. 35 Mio. € im Jahr. Neuer mit dieser gekappten EBIT-"Gewinnprognose" kann es zu keinem Nettogewinn kommen. Das ist unmöglich.
Der Preisrutsch bei den Modulen wird mit Sicherheit auch noch in 2017 weiter gehen, denn die globale Nachfrage ist schlicht und einfach nicht gut, so dass es wohl in den kommenden Monaten zum wohl letzten Shake Out bei Solar kommen wird und das ist mal mit Sicherheit nicht hilfreich um die Modulpreise zu stabilisieren, da die zu Grunde gehenden Solaris ihre Module oll auf den Markt schmeißen werden,
Wird für die Solarbranche einige spannende Monate werden. Einige Solaranalysten gehen davon aus, dass man so ab Anfang 2017 wieder in Solaraktien rein gehen kann, denn ab dann kann man nach deren Einschätzung in etwa absehen wie und wann die Konsolidierungswelle ausgehen wird.
Für Solarworld wird das alles nun verdammt schwierig, denn trotz wirklich recht guten Rahmenbedingungen bis Mitte des Jahres (recht stabile Modulpreise, hohe Zölle in den USA für die Chinesen, hohe Mindestpreise für die Chinesen in der EU, schwacher Euro) bekommt Solarworld es einfach nicht gebacken, dass man auf eine ordentliche Profitabiltät kommt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Meister Asbeck die gekappte EBIT-"Gewinnprognose" bei den Q3-Zahlen weiter nach unten revidieren muss, denn der Modulpreissturz z.B. in den USA hat ja erst im Juni begonnen (von 0,60 $/W auf 0,55 $/W innerhalb weniger Wochen), so dass in Q2 die Modulpreise noch richtig gut waren, aber in Q3 werden sie dann deutlich rückläufig sein (> 5% ??). Trotz guter Modulpreise in Q2 kam Solarworld gerade mal auf eine EBIT-Marge von 3%. So kann ein Unternehmen nicht überleben.
Ich hoffe mal nicht, dass Solarworld, aber auch eine Centrotherm, dem kommenden Solar Shake Out zum Opfer fallen wird, aber für beide werden es ganz schwierige Monate werden. Wohl bis in den Sommer 2017 hinein. Das ganz große Problem bei Solarworld wie auch bei Centrotherm ist, dass sie sich durch die niedrigen Kurse via Kapitalerhöhung eigentlich kaum refinanzieren können, außer sie enteignen über riesige Kapitalerhöhungen wieder mal ihre Aktionäre. Aber das funktioniert auch nur dann, wenn große Investoren die Kapitalerhöhungen mitgehen. Von den Banken werden in dieser schwierigen Branchensituation wohl an Solarunternehmen kaum (Aval)Kredite ausgegeben.
Die großen Probleme rund um Hemlock habe ich da nicht mal berücksichtigt.
Ab Q3 werden dann wohl aufgrund der deutlich rückläufigen Modulpreise aber auch einige große China-Solaris wieder Verluste auf Nettobasis ausweisen müssen.
Für das alles hält sich die Solarworld-Aktie aber dann doch recht ordentlich.
Wenn ich mir jetzt dann noch die neue gekappte EBIT-"Gewinnprognose" betrachte mit Minus 10 Mio. € bis + 10 Mio. €, dann dürfte Q2 wohl das beste Quartal in diesem Jahr gewesen sein. Diese neue "Gewinnprognose" bedeutet natürlich, dass Solarworld in diesem Jahr auf einen deutlichen Nettoverlust von 30 bis 40 Mio. € zu fahren wird. Alleine die Zinszahlungen betragen rd. 35 Mio. € im Jahr. Neuer mit dieser gekappten EBIT-"Gewinnprognose" kann es zu keinem Nettogewinn kommen. Das ist unmöglich.
Der Preisrutsch bei den Modulen wird mit Sicherheit auch noch in 2017 weiter gehen, denn die globale Nachfrage ist schlicht und einfach nicht gut, so dass es wohl in den kommenden Monaten zum wohl letzten Shake Out bei Solar kommen wird und das ist mal mit Sicherheit nicht hilfreich um die Modulpreise zu stabilisieren, da die zu Grunde gehenden Solaris ihre Module oll auf den Markt schmeißen werden,
Wird für die Solarbranche einige spannende Monate werden. Einige Solaranalysten gehen davon aus, dass man so ab Anfang 2017 wieder in Solaraktien rein gehen kann, denn ab dann kann man nach deren Einschätzung in etwa absehen wie und wann die Konsolidierungswelle ausgehen wird.
Für Solarworld wird das alles nun verdammt schwierig, denn trotz wirklich recht guten Rahmenbedingungen bis Mitte des Jahres (recht stabile Modulpreise, hohe Zölle in den USA für die Chinesen, hohe Mindestpreise für die Chinesen in der EU, schwacher Euro) bekommt Solarworld es einfach nicht gebacken, dass man auf eine ordentliche Profitabiltät kommt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Meister Asbeck die gekappte EBIT-"Gewinnprognose" bei den Q3-Zahlen weiter nach unten revidieren muss, denn der Modulpreissturz z.B. in den USA hat ja erst im Juni begonnen (von 0,60 $/W auf 0,55 $/W innerhalb weniger Wochen), so dass in Q2 die Modulpreise noch richtig gut waren, aber in Q3 werden sie dann deutlich rückläufig sein (> 5% ??). Trotz guter Modulpreise in Q2 kam Solarworld gerade mal auf eine EBIT-Marge von 3%. So kann ein Unternehmen nicht überleben.
Ich hoffe mal nicht, dass Solarworld, aber auch eine Centrotherm, dem kommenden Solar Shake Out zum Opfer fallen wird, aber für beide werden es ganz schwierige Monate werden. Wohl bis in den Sommer 2017 hinein. Das ganz große Problem bei Solarworld wie auch bei Centrotherm ist, dass sie sich durch die niedrigen Kurse via Kapitalerhöhung eigentlich kaum refinanzieren können, außer sie enteignen über riesige Kapitalerhöhungen wieder mal ihre Aktionäre. Aber das funktioniert auch nur dann, wenn große Investoren die Kapitalerhöhungen mitgehen. Von den Banken werden in dieser schwierigen Branchensituation wohl an Solarunternehmen kaum (Aval)Kredite ausgegeben.
Die großen Probleme rund um Hemlock habe ich da nicht mal berücksichtigt.
Ab Q3 werden dann wohl aufgrund der deutlich rückläufigen Modulpreise aber auch einige große China-Solaris wieder Verluste auf Nettobasis ausweisen müssen.
Für das alles hält sich die Solarworld-Aktie aber dann doch recht ordentlich.
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