#4171 Wolf im schaf.: so.nen Quatsch hab ich schon lang nicht mehr gehört..wenn sich einer bei MC-Do. in USA das Maul am Kaffee verbrennt und dieses Unternehmen auf Schadensersatz zu 70Mio Dollar verklagt..dann ist der Markt in den USA weg?? Oder der Bestand des Unternehmens gefährdet. Weil sie wg. der Anklage keine Rückstellungen gebildet haben?? Ich bitte euch..
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Nö, wenn man nur verklagt wird, dann ist es ja kein noch kein Urteil. Da passiert ja noch nichts. Wenn man aber dann rechtskräftig verurteilt wird, dann zahlen diese Firmen wie McD. auch, wenn der Rechtsrahmen ausgeschöpft ist. Und diese Firmen bilden natürlich vorher Rückstellungen, weil sie eben wissen, daß Urteile in den USA teuer werden und eine Totalverweigerungshaltung harte Konsequenzen hätte. Für ein Unternehmen was jährlich Milliarden an Gewinnen macht und große Cashreserven hat ist das auch kein Problem, wenn überschaubare Klagen kommen. Problem hat nur ein zusammengeschrumpftes Unternehmen was ziemlich klamm ist, schon gewisse Schuldenschnitte machen mußte, wo der Aktienkurs schon weit über 99% gefallen ist von den Höchstständen, was die letzten Jahre keinen Gewinn machte, und keine Rückstellungen gebildet hat und für die eine hohe dreistelligen Mio.Summe als Strafe das Todesurteil bedeuten würde. Jetzt muß man schauen durch wieviele Instanzen oder Revisionen das noch gehen wird. Sehe aber nicht wirklich, daß sich da noch etwas größer ändern wird am Ausgang bzw. der Strafsumme, da Hemlock klar im Recht ist. Da müßte schon Hemlock freiwillig auf diese Summe verzichten. Und wenn man sich einem abschließendem Urteil verweigern würde, gleichzeitig aber größere Unternehmensgeschäfte in den USA betreibt, dann wird die US Justiz sich dort bedienen/pfänden wo sie Zugriff hat oder Geschäfte unterbinden in den USA bis die Strafe dort bezahlt wäre. Also mit Uncle Sam ist da wenig zu spaßen.