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das sind auch meine Erwartungen, wird das MM Massnahmen zum Kursverfall einleiten - spätestens, sofern die Zahlen am 8.5. nicht selbstregulierend wirken sollten -, wie steht es um die Lieferverträge mit den Großkunden, Aussagen zur Einhaltung der Jahresprognose basierend auf jetzigem Zeitpunkt, Info's über Entwicklung neuer Produkte.
Eine Gewinnwarnung wäre der einzige Grund, mich sofort von der Aktie zu trennen, kann ich mir allerdings schwer vorstellen, da hier erst vor ein paar Tagen eine offizielle Stellungnahme gepostet wurde, demnach DLG weiterhin an den veröffentlichten Jahresprognosen festhält. Ich kann mir eher vorstellen, dass sich das MM hochprofessionell verhält, und seinen Grundsatz untermauert, zu Gerüchten und Spekulationen rund um den Aktienkurs keinerlei Stellung zu beziehen, und zwar in guten wie in schlechten Zeiten.
Mit dem Begriff Gewinnwarnung wird in der Börsensprache die Mitteilung einer Aktiengesellschaft verstanden, dass die erwarteten Gewinne geringer ausfallen als zu Beginn des Geschäftsjahres prognostiziert. Das Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet börsennotierte Unternehmen, die Gewinnwarnung als Ad-hoc-Mitteilung zu veröffentlichen.
An einer Börse notierte Unternehmen müssen unternehmensrelevante Meldungen, die einen Einfluss auf den Aktienkurs haben können, unverzüglich veröffentlichen. Die Ad-hoc-Mitteilung soll die Aktionäre gleichzeitig erreichen können.
So,das war zur Definition.
Ich denke, dass DLG, wenn es notwendig gewesen sein sollte, eine Gewinnwarnung vor den Zahlen hätte heraus bringen müssen.
Erneuerung der Ermächtigung der Direktoren, bis zur Beendigung der nächsten Hauptversammlung 22.69 Mio. Aktien, entsprechend dem Nennwert von rd. einem Drittel des Grundkapitals der Gesellschaft, auszugeben.
Zusätzlich zu der unter TOP 11 vorgeschlagenen Ermächtigung soll die Hauptversammlung einer weiteren Ermächtigung zur Ausgabe von rd. einem Drittel des ausgegebenen Aktienkapitals zustimmen. Diese zusätzliche Ermächtigung steht unter der Voraussetzung einer Bezugsrechtsemission. Damit beträgt die Gesamtemission unter TOP 11 und 12 rd. 66%.
Der vorgeschlagene Plan sieht eine Zuteilung von Aktienoptionen bzw. Aktien oder eine Zuteilung mit Barausgleich an ausgewählte Mitarbeiter des Unternehmens vor. Die im Rahmen dieses Programms gewährten Zuteilungen unterliegen - zusammen mit den bereits existierenden aktienbasierten Plänen - einer generellen Verwässerungsgrenze von 15%. Der vorgeschlagene Plan enthält sowohl ein relatives als auch ein absolutes Erfolgsziel. Teilnehmende Mitarbeiter sind zu einem Eigeninvestment in Höhe des Nennwerts der erhaltenen Aktien verpflichtet. Der Vergütungs- und Nominierungsausschuss entscheidet über die Zuteilung der Optionen bzw. Aktien. Die Laufzeit des Plans beträgt 10 Jahre.
Verlängerung des bestehenden Aktienoptionsplans bei Dialog Semiconductor Plc HMRC für weitere 10 Jahre. Die Verwässerungsgrenze wurde von 15% auf 10% gesenkt.
Interessant ist auch, dass die Vorstände nur noch mit barem vergütet werden und Wandelanleihen ausgeschlossen werden sollen.
Was hat das wieder zu bedeuten? Wollen die Vorstände keine eigenen Aktien? Welches Spiel wird hier gemeinsam mit apple abgezogen?forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-frown.gif" style="max-width:560px" alt="" />
Text: Der vorgeschlagene Plan sieht eine Zuteilung von Aktienoptionen bzw. Aktien oder eine Zuteilung mit Barausgleich an ausgewählte Mitarbeiter des Unternehmens vor. (Text von TOP13)
Aktienoptionen sind nicht vom Tisch, sehe ich das vielleicht falsch?
Die Beschlüsse entsprechend im Wortlaut fast den mitgeteilten Entwürfen zur Einladung.
Ein Großinvestor will Teile von DLG übenehmen. Er macht den Aktionären eine Offerte: "ich kaufe eure Aktien zu 10 Euro auf". Da die meisten Aktionäre schon resigniert haben, würden sie zum Großteil zustimmen, obwohl sie viel dabei verlieren würden. Die Kursdrückerei hätte sich dann gelohnt für den Investor. Aber das ist natürlich nur ein Gedankenspiel. Komisch ist nur, dass der Vorstand sich nicht in Aktienoptionen auszahlen lassen will.
Ich habe ähnliches bei der HRE erlebt: Der Großinvestor war damals ein gewisser "Jennifer Flowers".
sehr geringe stückzahlen auf xetra heute - weniger als 200.000 aktien, und das bis 12.30. denkwürdig
Das war wohl ein Gerücht aus einem anderen Board. Nach meiner jetzigen Erkennnis bezieht sich das auf den Aufsichtsrat. Da hat wohl jemand die geschäftsführenden mit den nicht geschäftsführenden Direktoren verwechselt. Trotzdem ergibt sich ein hohes potentielles Verwässerungspotential aus TOP 11 und 12 von 66%. Der Spielraum ist für ein nicht notleidendes Unternehmen mit einer schlechten Info-Politik enorm! Oder!
Normal ist, dass ein Vorstand seine Aktionäre über mögliche Risiken aufklärt und ein Aufsichtsrat darüber wacht. Wenn es kritisch werden sollte, kann man ja eine außerordentliche HV durchführen. Bei den Engländern scheint dies jedoch anders zu sein.Wozu dieser Spielraum gut sein soll, bleibt offen. Die angelsächsische Denke ist eben die von Haarwuchsmittelveräufern im früheren Wilden Westen.
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