Jedenfalls Lampe.
Wenn man fundamental rechnet, dürfen Währungseinflüsse oder Geldflutung nicht rein in eine Werteinschätzung. Irgendwelche politisch verursachten Einflüsse eben auch nicht.
Sobald diese Einflüsse eine Weile beeinflusst haben, kann man in einer neuen Analyse sehen, ob sie Bestand haben.
So denke ich, verstanden zu haben.
Nehmen wir den Dollar-EUR- Kurs. Da gibt es schon Leute, die den EUR innerhalb eines Jahres bei 80 Cent sehen. Wenn das in das Kursziel einfliesen soll, dann müsste in das Kursziel ca 9 EUR zum heutigen Kurs dazu. Also 55.
Andere sagen, die FED wird reagieren müssen, also 1,20 $ für einen EUR. Dann gäbe es ein Kursziel von 26.
Das gleiche Spiel mit der Ukraine.
Sie rechnen nicht nur fundamental, sondern in Dollar. Das wäre dann ja richtig bei Dialog. Das $-Kursziel dürfte fundamental genauer sein.
Was bringen mir diese Kurszielangaben? Relativ wenig. Für mich sind sie auch nicht gemacht. Wir bekommen auch nicht die ausführlichen Begründungen.
Ich kann mich höchstens daran orientieren, ob sich Krisen und Währungen in meiner oder anderer Analysteneinschätzungen für mein Kursziel positiv oder negativ im Verhältnis zum Analystenkursziel auswirken.
Ich kann das nicht. Große Insties schon. Obwohl, so sicher bin ich mir da nicht. Siehe Leerverkäufer. So wie es aussieht, kommen sie zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen.
Wenn wir dem Bankberater nicht vertrauen wollen, müssen wir selbst raten. Dabei fühle ich mich wohler. Ich bin gern selbst verantwortlich, wenn es schief geht. Manchen, bzw. vielen ist es angenehmer, den Bankberater verantwortlich zu machen, natürlich nur, wenn der Kurs abschmiert. :-)