Da gibt es diesen blöden Spruch, dass man sich nicht in eine Aktie verlieben darf. Gemeint ist wohl, dass Trader emotionslos, kaufen und verkaufen müssen, strikt nach den Kennzahlen. Ob ihnen das, was die Gesellschaften und Menschen da entwickeln gefällt oder nicht, mus egal sein.
Es scheint viele Menschen zu geben, die nur der Profit interessiert. Wie viel Herzblut und Engagement die Menschen da rein bringen, um solche Produkte zu entwickeln, interessiert nicht. Dabei kann man mitbekommen, mit wie viel Stolz und fast Liebe die Endkunden dieses Produkt erst ersehnen, dann darauf sparen und nutzen. Nur die Eigentümer interessiert es nicht. Für mich ist das eine eigenartige Psyche.
Mir wird es schwerfallen, mich von allen Aktien zu trennen. Vielleicht erfüllt sich meine Hoffnung, dass sie so hoch gehen, dass ich einen Teil halten kann, auch wenn nach einem kräftigen Schub die Spekulation mit dem Kurs wieder Jojo spielen wird.
Bei den Threadtisten, die Blödi nannte, bin ich etwas angeeckt. Das lag vielleicht im psychischen Unterschied. Da gab es wenig Verständnis, trotz Bemühens. Diese Einstellung, dass Dialog so ein Anhängsel von Apple ist, war zu wenig für diese Produkte. Ich gehe davon aus, dass Dialog und evtl. die größeren Eigner eher eine Übernahme verhindern. Das würde eine Zerschlagung der lautlosen Integration der Firmenteile bedeuten. Bei TI vielleicht nicht unbedingt. Ich glaube, Herr Bagherli will Dialog eigenständig zu einem Großen machen. Diesen USautomatismus, dass die Kleineren geschluckt werden um Konkurrenz nicht aufkommen zu lassen, erinnert mich an Bayern München. Dialogs KnowHow und Kultur sitzt dann zum Teil auf der Reservebank.
Jemand merkte an, dass das Label DialogInside kommen sollte. Ich warte auf die DimmLED-Birnen, die die Farbtemperatur beim Dimmen ändern. Das wird kein Massenmarkt, aber sympathisch, dass sie auch solche heimlichen Wünsche der Verbraucher erfüllen. Woran soll ich die erkennen?
Auf einen guten Wochenschluss. :-)