DGAP-News: Plaut AG - KZ 3€ ??

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DGAP-News: Plaut AG - KZ 3€ ??

 
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DGAP-News: Plaut AG  deutsch
Halbjahr 2002: Steigende Ertragsmargen trotz verhaltener Umsatzentwicklung

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München/Salzburg, Die Plaut AG (WKN 918 703) gibt heute die Zahlen für das erste
Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bekannt. Mit einem Umsatz von 113,7 (Vj.
148,0*) Millionen Euro und einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Sach- und
Firmenwertabschreibungen (EBITDA vor Restrukturierungskosten) in Höhe von 7,0
(Vj. 5,8*) Millionen Euro wurden die absoluten wie relativen Ergebniserwartungen
übertroffen, wenngleich die Umsatzentwicklung aufgrund der negativen
Währungseinflüsse, der Effekte aus stillgelegten Niederlassungen bzw.
Geschäftsfeldern und des zunehmenden Preisdrucks verhalten ausfiel. Die EBITDA-
Marge erhöhte sich damit auf 6,1 % (Vj. 3,9 %*).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie Restrukturierungskosten (EBIT)
erreichte im ersten Halbjahr 1,4 (Vj. 0,0*) Millionen Euro und lag im zweiten
Quartal 1,0 Millionen Euro über dem Wert des ersten Quartals 2002. Das Ergebnis
vor Steuern und Restrukturierungs-kosten (EBT) erreichte -0,8 (Vj. -2,7*)
Millionen Euro. Diese deutliche Ergebnisverbesserung im 1. Halbjahr konnte im
Wesentlichen durch eine konsequente Umsetzung von TargetTen, dem Plaut-internen
Restrukturierungsprogramm, erreicht werden. So wurden im ersten Halbjahr 2002
die Produktivität auf 70,1 % (Vj. 68,0 %) gesteigert, die Overheadkosten auf
31,0 (Vj. 42,3) Millionen Euro gesenkt und die Kosten für externe Berater auf
7,7 (Vj. 15,9) Millionen Euro reduziert.

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit verbesserte sich im zweiten Quartal auf
4,5 (Vj. 7,6) Millionen Euro, verglichen mit -5,5 Millionen Euro im ersten
Quartal. Der Forderungs-bestand konnte auf 61,2 (Vj. 98,1) Millionen Euro
abgebaut werden. Der Cashbestand belief sich am Ende des zweiten Quartals auf
16,6 (Vj. 17,5) Millionen Euro.

Die Plaut-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2002 1.469 (Vj. 1.857) Mitarbeiter.
Während die Anzahl der Berater um 16,4 % verringert wurde, hat sich der
Mitarbeiteranteil im Back-Office um 29,1 % vermindert.

Das Geschäft in den verschiedenen Areas entwickelte sich trotz der weltweit
anhaltenden Schwäche in der IT-Industrie weitgehend positiv: In der Area Mid
Europe (Deutschland, Schweiz) wurden Umsatz und Ergebnis deutlich übertroffen.
In der Area South/West Europe (Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien)
bestätigt die Landesgesellschaft in Großbritannien durch das Erreichen einer
EBTA-Marge von 8,2 %, dass der Turnaround nachhaltig erreicht wurde. Auch
Spanien befindet sich mit einer zweistelligen EBTA-Marge auf dem Erfolgsweg. In
Frankreich führte der gegenwärtig sehr schwierige lokale Markt zum  Verfehlen
der Umsatzziele, dies jedoch bei gleichzeitiger Erreichung der EBTA-Vorgaben. In
Italien führten Verzögerungen in der Restrukturierung zu einer Verfehlung vor
allem des  EBTA-Zieles. In der Area Central und Eastern Europe (Österreich,
Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen und Rumänien) hat die positive Umsatz- und
Ergebnisentwicklung vor allem in Österreich und Ungarn dazu beigetragen, dass
das EBTA-Ziel erreicht wurde. Die Umsatz- und EBTA-Beiträge der Area North
America (USA, Kanada) blieben durch die anhaltend schlechte Konjunktur vor allem
in den USA hinter den Erwartungen zurück. Die Restrukturierung in den USA wurde
im Rahmen der geplanten Kosten abgeschlossen. In Latin America (Brasilien)
lagen die Umsätze zwar deutlich über Plan, jedoch führten die anhaltend hohen
Finanzierungskosten in Verbindung mit dem drastischen Verfall der lokalen
Währung zu einem Verfehlen der EBTA-Vorgaben.

Der Order Backlog entwickelte sich in den vergangenen Monaten weiterhin positiv
und liegt mit mehr als fünf Monaten nach wie vor deutlich über dem
Langzeitmittelwert von 4,5 Monaten. Untermauert wird diese Entwicklung durch
neue Großaufträge, wie beispielsweise von Ferragamo und Milupa in Europa,
Eurofarma in Brasilien sowie drei neue Großaufträge in den USA im Volumen von
14,5 Millionen US-Dollar.

Der Gesamtjahresumsatz wird sich auf Basis der Ist-Zahlen zum Halbjahr und vor
dem Hintergrund des absehbar schwächeren dritten Quartals voraussichtlich auf
rund 230 Millionen Euro (Plan: 250 - 260) belaufen. Die Reduktion wird vor allem
auf Währungseinflüsse, die Effekte aus den stillgelegten Niederlassungen bzw.
Geschäftsfeldern und den Preisdruck zurückzuführen sein. Für das laufende Jahr
erwartet Plaut dennoch eine EBITDA-Marge jenseits der bisher genannten 6,0 %,
wodurch der EBITDA innerhalb der prognostizierten 15,0 bis 15,6 Millionen Euro
liegen wird. Damit ist die TargetTen-Strategie, Profitabilitätssteigerung vor
Umsatzwachstum, vollumfänglich bestätigt worden. Der im Rahmen von TargetTen
bereits geplante und angekündigte Restrukturierungsaufwand wird sich im Jahr
2002 inklusive der in den USA im Berichtsquartal aufgelaufenen Kosten in Höhe
von 2,2 Millionen Euro wie geplant auf 3,4 Millionen Euro belaufen.

*) Abzüglich der Landesgesellschaften in Irland und Mexiko.

Über die Plaut AG
Kunden in über 17 Ländern profitieren von Plauts umfangreichem Portfolio in
Strategieberatung, Geschäftsprozesslösungen und IT & Hosting Services, nicht
zuletzt durch die spezifischen Kenntnisse in der Investitionsgüter-Industrie
sowie in Konsumgüter-, Einzelhandels- und Dienstleistungsbranchen. Mit Hilfe der
Plaut MethodologyR und der jahrzehntelangen Erfahrung in der Systemintegration,
vor allem im SAP-Umfeld, bietet Plaut seinen Kunden konkreten wirtschaftlichen
Mehrwert, und das bereits seit 1946. Die Plaut Aktiengesellschaft, Salzburg,
notiert seit dem 9. November 1999 am Neuen Markt der Frankfurter Börse (PUT; WKN
918 703) und erreichte Ende 2001 mit 1.647 Mitarbeitern einen Umsatz von rund
282 Millionen Euro.

Weitere Informationen zur Beratungsgruppe Plaut erhalten Sie unter
www.plaut.de/ir oder:

Ende der Mitteilung, (c)DGAP 06.08.2002
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WKN: 918703; ISIN: AT0000954359; Index:
Notiert: Neuer Markt in Frankfurt;
Freiverkehr Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, München, Hannover und Stuttgart

061153 Aug 02



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