Deutsche Telekom: Konzernüberschuss 8,445 Mio. Euro, Gewinn je Aktie 2,79 Euro
BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahren nach endgültigen Zahlen das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 6,5 Mrd. Euro auf 17,7 Mrd. Euro gesteigert. Der Konzernüberschuss lag im gleichen Zeitraum bei 8,445 Mio. Euro gegenüber 1,252 Mio. Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie sei von 0,44 Euro auf 2,79 Euro angestiegen, teilte das Telekommunikationsunternehmen am Donnerstag in Bonn mit. Beim Konzernumsatz legten die Bonner nach den endgültigen Zahlen unter erstmaligem Einbezug von One 2 One, Siris und Club-Internet gegenüber dem Vorjahr um 14,3 Prozent auf 29,2 Mrd. Euro zu. Ohne Neukonsolidierungseffekte erhöhte sich der Umsatz um 5,4 Prozent. Nach Angaben der Telekom war das Ergebnis durch eine Reihe positiver Faktoren beeinflusst. Dazu zähle besonders der steuerfreie Verkauf der Beteiligung an Global One (2,864 Mio. Euro) im ersten Quartal, dem ergebniswirksamen Ertrag des Börsengangs von T-Online (2,657 Mio. Euro) im zweiten Quartal, sowie dem steuerfreien Verkauf der Beteiligung an der italienischen Wind (2,328 Mio. Euro) sowie den Anteilsverkäufen der Kabelgesellschaften Nordrhein-Westfalen und Hessen in Höhe von insgesamt 2,964 Mio. Euro. Laut Telekom hätten sich auch die Börsengänge der comdirect , an der die Telekom-Tochter T-Online rund 21 Prozent Anteile hält, positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Ergebnismindernde Faktoren vor Steuern seien dagegen im ersten Quartal 2000 unter anderem die Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und eine Erhöhung der Rückstellung von insgesamt 613 Mio. Euro gewesen. Zudem seien Sonderabschreibungen in Höhe von 383 Mio. Euro, die im Wesentlichen auf Teile der alten Netzwerkarchitektur entfielen, angefallen. Diese ergebnismindernden Faktoren haben nach Aussagen des Unternehmens eine Steuerentlastung von insgesamt 556 Mio. Euro bewirkt. Bei der Internet-Tochter T-Online stieg die Zahl der Mobilfunkteilnehmer gegenüber dem Jahresende 1999 um 10,8 Mio. auf 26,5 Mio. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres könnte die Teilnehmerzahl sogar mehr als verdoppelt werden, erklärte die Deutsche Telekom in der Pressemitteilung. Die Zahl der T-D1-Kunden erhöhte sich im Berichtszeitraum um sieben Mio. auf 16,1 Mio. Dies entsprach einem Zuwachs von 77 Prozent. Ebenso konnten bei T-Online die Teilnehmer unter Einbeziehung von club-Internet und Ya.com auf 2,8 Mio. erhöht werden. Mit 16,2 Mio. ISDN-Kannälen sei der ehemalige Monopolist weltweit führender Anbieter von digitalen Anschlüssen. Für das Gesamtjahr 2000 erwartet die Telekom ein Umsatzwachstum zwischen 14 und 15 Prozent. Der Konzernüberschuss werde durch die bereits genannten Faktoren weiterhin positiv geprägt. Beim Mobilfunk werde sich jedoch die EBITDA-Marge im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal, bedingt durch das starke Teilnehmerwachstum im Weihnachtsgeschäft, vorübergehend abschwächen. Auf Anfrage von dpa-AFX nannten die Bonner erhöhte Marketingaufwendungen als Grund für die erwartete Abschwächung./ep/mr/wö
BONN (dpa-AFX) - Die Deutsche Telekom hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahren nach endgültigen Zahlen das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) um 6,5 Mrd. Euro auf 17,7 Mrd. Euro gesteigert. Der Konzernüberschuss lag im gleichen Zeitraum bei 8,445 Mio. Euro gegenüber 1,252 Mio. Euro im Vorjahr. Der Gewinn je Aktie sei von 0,44 Euro auf 2,79 Euro angestiegen, teilte das Telekommunikationsunternehmen am Donnerstag in Bonn mit. Beim Konzernumsatz legten die Bonner nach den endgültigen Zahlen unter erstmaligem Einbezug von One 2 One, Siris und Club-Internet gegenüber dem Vorjahr um 14,3 Prozent auf 29,2 Mrd. Euro zu. Ohne Neukonsolidierungseffekte erhöhte sich der Umsatz um 5,4 Prozent. Nach Angaben der Telekom war das Ergebnis durch eine Reihe positiver Faktoren beeinflusst. Dazu zähle besonders der steuerfreie Verkauf der Beteiligung an Global One (2,864 Mio. Euro) im ersten Quartal, dem ergebniswirksamen Ertrag des Börsengangs von T-Online (2,657 Mio. Euro) im zweiten Quartal, sowie dem steuerfreien Verkauf der Beteiligung an der italienischen Wind (2,328 Mio. Euro) sowie den Anteilsverkäufen der Kabelgesellschaften Nordrhein-Westfalen und Hessen in Höhe von insgesamt 2,964 Mio. Euro. Laut Telekom hätten sich auch die Börsengänge der comdirect , an der die Telekom-Tochter T-Online rund 21 Prozent Anteile hält, positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Ergebnismindernde Faktoren vor Steuern seien dagegen im ersten Quartal 2000 unter anderem die Verluste aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens und eine Erhöhung der Rückstellung von insgesamt 613 Mio. Euro gewesen. Zudem seien Sonderabschreibungen in Höhe von 383 Mio. Euro, die im Wesentlichen auf Teile der alten Netzwerkarchitektur entfielen, angefallen. Diese ergebnismindernden Faktoren haben nach Aussagen des Unternehmens eine Steuerentlastung von insgesamt 556 Mio. Euro bewirkt. Bei der Internet-Tochter T-Online stieg die Zahl der Mobilfunkteilnehmer gegenüber dem Jahresende 1999 um 10,8 Mio. auf 26,5 Mio. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres könnte die Teilnehmerzahl sogar mehr als verdoppelt werden, erklärte die Deutsche Telekom in der Pressemitteilung. Die Zahl der T-D1-Kunden erhöhte sich im Berichtszeitraum um sieben Mio. auf 16,1 Mio. Dies entsprach einem Zuwachs von 77 Prozent. Ebenso konnten bei T-Online die Teilnehmer unter Einbeziehung von club-Internet und Ya.com auf 2,8 Mio. erhöht werden. Mit 16,2 Mio. ISDN-Kannälen sei der ehemalige Monopolist weltweit führender Anbieter von digitalen Anschlüssen. Für das Gesamtjahr 2000 erwartet die Telekom ein Umsatzwachstum zwischen 14 und 15 Prozent. Der Konzernüberschuss werde durch die bereits genannten Faktoren weiterhin positiv geprägt. Beim Mobilfunk werde sich jedoch die EBITDA-Marge im vierten Quartal gegenüber dem dritten Quartal, bedingt durch das starke Teilnehmerwachstum im Weihnachtsgeschäft, vorübergehend abschwächen. Auf Anfrage von dpa-AFX nannten die Bonner erhöhte Marketingaufwendungen als Grund für die erwartete Abschwächung./ep/mr/wö