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Meldung des Tages: Rüstungsindustrie unter Druck: Warum ein seltenes Metall plötzlich zum Milliardenfaktor wird
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Deutsche Post


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Dt. Post AG 46,63 € +2,46% Perf. seit Threadbeginn:   +126,69%
 
ralfine_s:

Vorhersagen und so

 
29.07.16 15:45
Zitat

"Außerdem:
Ein erheblicher Teil des Gewinns bei Amazon kommt vom Cloud-Geschäft.
Das war vor wenigen Jahren kaum vorherzusehen, dass sich das so entwickeln wird.
"

Für Leute, die sich mit der Materie beschäftigen schon. Zumindest vom Prinzip her.
Was dies für den Aktienkurs von Amazon bedeuten würde, das ist hingegen eine
ganz andere Schublade...
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warren64:

@ralfine

 
29.07.16 16:21
Ja, Du hast es natürlich gewusst, dass Amazon über AWS so viel verdienen würde.
Ab wann? Vor zehn Jahren schon oder doch erst vor fünf?
Antworten
Roggaa:

Streetscooter

 
29.07.16 19:56
Ich unterstelle der Post einfach mal, dass sie das Umstellen auf Streetscooter nach und nach nicht aus reinem Umweltaspekt macht (was sich wohl auch ganz gut vermarkten lässt), sondern um eben die Spritkosten zu minimieren. Daher: Vielleicht möchte die Post die Streetscooter garnicht am die Konkurrenz vertreiben... Wieso dem Wettbewerb langfristig beim Sparen helfen, nur um Einmaleinnahmen zu generieren.  
Antworten
tibesti2:

Interessantes von UPS

 
29.07.16 22:53

UPS-Fahrer lernen, wie sie korrekt ein- und aussteigen, wie sie auf Glatteis gehen und das Rückwärtsfahren vermeiden. Der Drill ist beispiellos. Nun gibt es erstmals Einblicke in ein Schulungszentrum.

http://www.welt.de/wirtschaft/article157388910/...ahrer-ertragen.html

Antworten
Chartlord:

@rogga

 
29.07.16 23:05
Bitte nicht nur die Spritkosten berücksichtigen sondern eben die Kosten für alle Betriebsmittel. Da fallen Anschaffungskosten ganz besonders ins Gewicht. Und man darf nicht vergsssen, dass auch andere Elektroautos bauen - nur nicht eben so genau zugeschnitten auf die Post.

Bei "nur" 3000 € Verkaufserlös vor Steuern, wären das die 3000, die die Konkurrenz niemals aufholen würde, weil sie zwar auch Strom sparen würde, aber nicht den Anschaffungspreis. Um den wäre die Post immer dauerhafter günstiger, wenn das auf den Kunden umgelegt werden würde. Die Konkurrenz kann das nicht umlegen, wei sie ansonsten direkt die Post "sponsern" würde.

Und 3000 sind nur ganz vorsichtig angegeben, weil im Verkauf zusätzlich die Mehrwertsteuer vom Kunden zu tragen wäre, von der ich schon geschrieben habe, dass die Produktion für den "Kapitaltransfer von Tochterunternehmen zur Mutter als Eigenbedarf" das entfallen lassen würde. Der tatsächliche Unterschied beträgt Verkaufserlös + entfallene Mehrwertsteuer.

Alles Gute

Der Chartlord
Antworten
DHLer 2020:

@Chartlord + Rogga

2
01.08.16 09:54
Hallo,
Kapitaltransfer von Mutter zur Tochter als Eigenbedarf stimmt so nicht. Die Streetscooter GmbH ist in DE Teil der Umsatzsteuerorganschaft der DP DHL. Vorsteuer aus dem Kauf von Material zum Bau der Kfz. kann abgezogen werden, der Verkauf an PeP (als Teil der DPAG) erfolgt ohne MWST sodass im ersten Moment ein Vorteil zu entstehen scheint, aber Drittfirmen können berechnete MWST ebenso als Vorsteuer abziehen da MWST grundsätzlich für durchlaufende Posten sind.
Somit gibt es diesen Vorteil nicht.

Grüße!
Antworten
Weltenbumml.:

so leute nach demich heute Morgen alles im Bereich

 
01.08.16 10:00
12,4-12,5 abgeladen habe und short gegangen bin Sammele ich wieder zu ca. 11,90-11,95 € alles wieder ein und gehen dann Long.
Antworten
ralfine_s:

@warren

2
01.08.16 11:02
Zitat: "Ja, Du hast es natürlich gewusst, dass Amazon über AWS so viel verdienen würde.
Ab wann? Vor zehn Jahren schon oder doch erst vor fünf?

natürlich gewußt ... ab wann?"
[Ende Zitat]

Spar Dir doch Dein Beleidigtsein. Es stimmt halt nicht, daß "man" den Erfolg von AWS nicht
absehen konnte.

J. Bezos hat vor ca. 10 Jahren mit Cloud-Services angefangen. Zum nachlesen
www.recode.net/2016/4/6/11585910/...ervice-10-billion-business

Damit war für alle Interessierten, die sich mit amazon beschäftigen wollten, die Möglichkeit gegeben, Risiken und Chancen von AWS abzuwägen.

Und spätestens seit Anfang 2015 konnte für jeden klar sein, das amazon mit AWS jede Menge Geld verdient. Zur Erinnerung:
www.geekwire.com/2015/...ud-computing-division-is-5b-business/

Und ja: Als jemand der berufl. viel "im Netz" unterwegs ist, war mir das wirtschaftliche Potential von AWS nicht erst seit Anfang 2015 klar. Als ich vor einigen Monaten auf diesen Umstand (AWS als cash-cow für amazon) hinwies, da bin ich hier von allen möglichen Seiten angemacht worden. Von daher beteilige ich mich in diesem Forum an Diskussionen über Möglichkeiten von Entwicklungen nicht mehr.

Bleibt dann aber trotzdem dabei, daß manche Dinge/Entwicklungen nicht ganz so überraschend sind, wie sie hier u.a. von Dir gern hingestellt werden.
Antworten
Chartlord:

Nein, so ist es nicht

 
01.08.16 11:11
Es wird nicht von Streetscooter an DHL verkauft.

Es ist nur Kapitaltransfer, nicht als Barmittel sondern als Lagerbestände.
Hier gibt es keine Berechnung und auch keine Freistellung oder einen Vorsteuerabzug.
Die Lagerbestände werden auf eine Verminderung des Eigenkapitals angerechnet.
(Sonst würde es nicht klappen)

Die Bewertung dabei obliegt nicht der Anschauung der Finanzbehörden sondern nur der eigenen Betrachtung der beiden Firmen, denn was der Tochter abgezogen wird, wird der Mutter 1 zu 1 aufgeschlagen. Steuerlich gibt es da keine Möglichkeit zu trixen, aber tatsächlich schon. Es macht nämlich keinen Unterschied wie der Kapitaltransfer zu stande kommt. Bar hat den gleichen Wert wie Immobilien oder Lagerbestände usw.
Es kommt nur darauf an, dass dieses Kapital dem Firmenwert zugeschlagen war, und zwar als Stammkapital ! Und nachdem die Autos an die Mutter gewechselt sind, kann die ganz entspannt das verminderte Stammkapital der Tocher durch Barmittel wieder aufstocken. Das ist der Vorteil keine Aktiengesellschaft zu sein.
Das einzige, was darauf hindeutet, sind die Veränderungen im Handelsregister der Tochter, deren Stammkapital sich häufig ändert.

In der Praxis lässt sich so etwas sehr genau durchziehen, weil es ohne Rücksicht auf Material und Leistungen der Tocher erfolgen kann. Da kann man genau den Wert veranschlagen, der für die reine Herstellung der Autos anfällt. Also auch Materialbeschaffung, Löhne, Energie usw. Steuerliche Verpflichtungen der Tocher bleiben für die Tochter unberührt, das heisst, dass anfallende Steuern nicht eingspart werden können. Dagegen fallen nach dem Transfer keine Steuern für die Mutter an, da sie keinen Erwerb getätigt hat !
(Deswegen würde das mit Immobilien nicht klappen, weil Grunderwerbssteuer wegen einer Eigentumsübertragung anfällt.)

Alles Gute

Der Chartlord
Antworten
FairSpirit:

Wenn ich so den dümpelnden Kursverlauf ....

 
01.08.16 12:55
heute beobachte, dann kommen bei mir sogleich Befürchtungen auf, daß Insiderwissen wieder mal im Spiel ist; großartige Quartalszahlen müßten eigentlich heute den Kurs anders bewegen .....!

Freundliche Grüße!
Antworten
Chartlord:

Nein Fair

2
01.08.16 13:46
Siehe meinen Beitrag Rund um den Dax von heute früh.

Darin hatte ich schon angedeutet, dass erhebliche "Fallengefahr" besteht, wenn die Umsätze nicht dauerhaft ansteigen. Es fehlen dann die Nachkäufer, die bei allen Daxwerten die Kurse nur bedingt ansteigen lassen. Bei der Post besonders, weil nach dem Tageshoch die Umsätze vom Vormittag stark zurückgegangen sind.

J.P. Morgan hat die Post trotz höherer Bewertung als die Commerzbank abgestuft auf 27 halten. Dazu muss man wissen, dass J.P.M. die Hausbank von UPS ist.

Wegen des schwachen Vorjahres der Post ist UPS zum TOP-Wert der Logistiker aufgestiegen. Wegen des drohenden Anstiegs der Post deutet sich wieder eine Rückkehr der Post auf diesen Rang an. Das muss zumindest so lange wie möglich durch J.P.M. verhindert/verzögert werden, weil man selbst richtig viele Anleger in Richtung Post verlieren wird. Interessant sind die 743 Mio. EBIT aber trotzdem, weil damit auch schon erwartet wird, dass die Post eben nicht bei 200 Cent EpS für 2016 bleiben wird. Denn 743 Mio. EBIT sind ca. 45 Cent EpS im zweiten Quartal und 220 aufs Jahr hochgerechnet. 45 Cent wären ein richtíg gutes Ergebnis.

Doch das darf man wegen der Firmennähe zu UPS nicht schreiben, nur hinter vorgehaltener Hand ("vor den Zahlen") flüstern.

Alles Gute

Der Chartlord
Antworten
Timo1990:

Bewegung heute

 
01.08.16 14:23
Die Kursbewegung heute ist doch völlig unauffällig. Kaum Unterschied zum Dax, das ist einfach ganz normale Vola und sagt mMn nichts über Mittwoch aus.  
Antworten
Chartlord:

Bitte ganz laut lachen

 
01.08.16 23:04
Bei den erwarteten Zahlen werden alle Bereiche von allen heruntergerechnet.

Aber beim erwarteten EpS ist der Höchstwert 43 Cent und der Minimalwert 42 Cent. Selbst bei Unterschieden von fast 250 Mio. € im EBIT. Fracht geht wieder mit Lieferketten um fast 300 Mio. im Umsatz zurück - trotz 3 Werktagen mehr !

Rechnet man mal genau nach, so ist mehr als die Hälfte negativ eingestellt und geht nicht davon aus, dass die Post an das erste Quartal anknüpfen wird. Trotz der Portoerhöhung nicht. Dennoch ist das Jahresergebnis bei 42 oder 43 Cent über 200 Cent. Das passt nicht zusammen. Denn 43 Cent + 57 Cent aus dem ersten Quartal sind 100 Cent. Wie man da das zweite Halbjahr begründen will, dass über dem ersten liegen muss um den EBIT Bereich von 3400 bis 3700 zu erreichen, ist nicht ersichtlich.

Offensichtlich gehen die Analysten davon aus, dass die Leser nicht die Quartale kennen und zusammenrechnen können. Selbst wenn man mal alle Augen zukneift und davon ausgeht, dass das vierte Quartal völlig einbricht und sogar weniger als 2015 bringt, sind 57 Cent schon für 200 Cent ausreichend. Aber wie soll man Werte über 63 Cent erklären, wenn 62 Cent der Vorwert aus der Vergangenheit (2014) ist ?

Wie will man Umsatzrückgänge insgesamt begründen, wenn im Berichtszeitraum 3 Werktage mehr und noch dazu ohne Streik lagen ?

Also Leute eine Gewinnwarnung wird nicht kommen, dazu ist es zu spät; eine "Verlustwarnung" kommt gar nicht; so werden wir entspannt die Zahlen abwarten.
Und mit 39 Cent liege ich unter allen anderen und werde mich freuen wieviel es darüber liegt. (Ich vergesse natürlich nicht, dass alleine die Portoerhöhung fast 13% im PeP-Bereich ausmacht - ohne jedes Wachstum).

Guten Abend

Der Chartlord
Antworten
FairSpirit:

@CL ...

 
02.08.16 08:45
Oh ha! Du hängst Dich ja weit aus dem Fenster! Hoffentlich mußt Du nicht ebenso lange Begründungen von Dir geben, wenn die Zahlen dennoch schlecht sind! Zu Denken gibt mir, daß man Ende Juli noch Rückkäufe gestartet hat; eigentlich müßten doch gute Zahlen ein Selbstläufer sein .... oder? Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen! CL, CL ..., ich fürchte, Du gehst einen schweren Gang! --------- So oder so, ich bin mal wieder weit im Plus mit mit meinen 7.900 Aktien!

Freundliche Grüße aus Laboe!
Antworten
Chartlord:

Nö,

 
02.08.16 09:40
da bin ich ganz gelassen, denn Commerzbank mit 740 Mio. EBIT (Ohne 42-43 Cent EpS) und Equinet (Ergebnis wird über den Markterwartungen liegen) sind gar nicht in diesen befragten Analystenhäusern enthalten.

Und wie ich schon sagte, passt das EpS gar nicht zu den anderen Zahlen. Dafür sind selbst 42 Cent zu hoch. Nur weil sich jeder ausrechnen kann, wie hoch das Ergebnis für das ganze Jahr sein wird, kann sich auch jeder ausrechnen, wie groß die Gefahr für diese Analysten ist selbst bei nur 1 Cent im zweiten Quartal daneben zu liegen, weil das eben ab sofort aufs Jahr hochgerechnet werden kann. Dafür jedoch war das erste Quartal zu hoch. Denn momentan hat der Markt noch 200 Cent eingepreist. Die aber können mit 43 Cent nicht gehalten werden, weil nur ein Ergebnis von höchtens 57 Cent im vierten Quartal das halten könnte. Da aber liegen selbst die niedrigsten Schätzungen bei 70 Cent.

Und liesst man sich die einzelnen Analysen genau durch, so haben fast alle "sicherheitshalber" Abzüge vorgenommen, sei es Frachtsparte um 300 Mio. Umsatz reduziert trotz 3 Werktagen mehr, angebliche Einmaleffekte aus Immobilienverkäufen im ersten Quartal, irgendwelche noch nicht erledigten Restrukturierungskosten usw. Nur war davon nirgends in den Meldungen etwas berichtet worden. Die Konjunkturdaten waren alle immer mindestens gleichbleibend gut. Der Einzelhandel sogar sehr gut. Zuviele Analysten waren auf Halten vor den Zahlen und haben so einen Bombeneinstieg nicht erkannt, wenn die Zahlen auch nur normal (eben 42-43 Cent) sind.

Damit ist die Sache aber noch nicht vorbei, denn wegen der Strategie 2020 schliessen sich die nachfolgenden Zahlen für 2017 und später daran an. Und das liegt dann alles höher als zu Beginn der Strategie 2020 erwartet und in 2015 voreilig als verdorben bewertet.

Ich rechne deswegen nur mit 39 Cent, das ist ordentlich und der richtige Wert für ein Jahresergebnis von 200 Cent. Alles über 39 bis 43 Cent ist richtig gut, alles über 45 Cent ist sehr gut, alles Über 47 Cent ist super, alles über 49 Cent ist eine Bombe.

Deswegen gehe ich auch nicht davon aus, dass das Ergebnis eingebrochen ist oder noch einbrechen wird. Rechnet man aber das Ergebnis des ersten Quartals statistisch auf das zweite Quartal hoch (Paralellverschiebung), so ist das etwas ungenau, aber erreicht 44 bis 47 Cent. Der bislang größte Unterschied vom ersten zum zweiten Quartal betrug 92 mio. € EBIT. Die durchschnittliche Erwartung beträgt jetzt 144 mio. € EBIT. Die Frage ist nur, ob sich aus dieser Statistik auch das tatsächliche Wachstum errechnen lässt. Aber ohne erkennbaren Sondereffekt diese Differenz um 50% zu erhöhen ist doch etwas zu spekulativ.

Alles Gute

Der Chartlord
Antworten
Chartlord:

Nachtrag

 
02.08.16 09:58
Und wie schlimm diese Analysten sind erkennt man daran, dass sie nichteinmel gewillt sind ihre eigenen Werte mit den vorgelegten Werten des ersten Quartals zu addieren.
Da werden angegeben :

"Erg nSt Erg/ 1. Halbjahr Umsatz EBIT u.Dritten Aktie MITTELWERT(2) 28.094 1.587 1.138 0,95 Vorjahr 29.467 1.257 821 0,68 +/- in % -4,7 +26 +39 +40 "

95 Cent als Mittelwert für das erste Halbjahr. Nur wie kommt man auf 95 Cent, wenn der Mittelwert für das zweite Quartal 42-43 Cent beträgt und 57 Cent im ertsen Quartal vorgelegt wurde ?

Offensichtlich darf die Post gar nicht mehr berichten ! Denn der Umsatz liegt sogar noch unter dem Wert von 2015 und zwar um 1,4 Milliarden €.

Der Chartlord
Antworten
Pauli123:

42-43

 
02.08.16 10:10
Wo hast du denn die 42-43 cent her?

Leider komme ich mit der Notation nicht klar, wenn alles in einer Zeile steht. Da ich mir die Reihenfolge nur fuer einen Bruchteil einer Sekunde merken kann.

pauli
Antworten
flanke:

Hin- und her, macht die Taschen

 
02.08.16 10:40

So ganz lassen konnte ich es dann doch nicht und habe kleinere Orders vorgenommen:


24.06. Kauf 200 Stück, 13.07. Verkauf  200 Stück,
18.07. Kauf 200,  Stück
02.08. Verkauf 200 Stück


Hauptsächlich habe ich jetzt verkauft, weil die Berichtssaison für das zweite Quartal bzw. das erste Halbjahr durch ist und weil ich einen kleinen Gewinn erzielen konnte.  Hier erwarte ich kurzfristig keine neuen Impulse bzw. vorweggenommene Erwartungen. Der Markt scheint volatil zu bleiben.  Eher rücken jetzt die üblichen Verdächtigen aus Wirtschaft und Politik in den Vordergrund um die Kurse zu drücken.



Was die Post betrifft, habe ich gefühlt kaum Berichtserstattungen  mit taggleicher Steigerung der Kurse erlebt. Von daher werden sicherlich nach den vielen Berechnungen des Chartlords die guten Prognosen bestätigt. Dennoch glaube ich nicht an eine wesentliche Steigerung des Kurses.  So stehe ich an der Seite und warte auf gute Einstiegskurse.

Mein neuer Shop ist fast fertig (AGB’s usw. fehlen noch) und bald geht es los. Ein neuer Mitarbeiter der immer arbeitet, keine Pausen kennt, nie meckert und dem Sozialabgaben fremd sind.  Man mag hier ein gesellschaftliches Problem erkennen und doch können wir es nicht mehr ändern. Nun, die Post und anderes Provider wird es freuen und letztlich ist es ein lebender Beweis dafür, dass sich die Post im Strom dieser virtuellen Entwicklungen auf Jahre positiv entwickeln wird.


Besten Tag wünscht Flanke


PS Wenn der Kurs der Post AG sich morgen gut entwickelt, freue ich mich für alle anderen Eigner und drücke feste die Daumen.

Antworten
Chartlord:

Alles aus dem Artikel

 
02.08.16 10:46
der hier veröfentlicht wurde :

www.finanzen.net/nachricht/aktien/...er-Deutschen-Post-5013872

Unter Median...


Der Chartlord
Antworten
Chartlord:

Und vergessen wir bitte nicht,

 
02.08.16 11:17
was zu den zahlen des ersten Quartals gesagt wurde :

"Der Umsatz fiel hingegen um 6,1 Prozent auf 13,872 Milliarden Euro. Im Rückgang spiegelten sich negative Währungseffekte sowie niedrigere Treibstoffzuschläge wider, die auf den geringen Ölpreis zurückzuführen seien. Zudem hatte die Post bereits Ende vergangenen Jahres (umsatzbelastende) Änderungen im Vertrag mit dem britischen Großkunden NHS bekanntgegeben.

  "Wir werden weitere Effekte (durch diese drei Faktoren) sehen, insbesondere im zweiten Quartal", sagte Finanzchef Larry Rosen in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Im zweiten Halbjahr sollten sich die Auswirkungen jedoch abmildern und zurückgehen. Bereinigt um die drei Effekte stiegen die Einnahmen im Quartal um 1,4 Prozent.

Post profitiert von niedrigeren Steueraufwendungen Unterm Strich verblieb ein Gewinn von 639 Millionen Euro, rund ein Drittel mehr als noch im Vorjahr. Auch geringere Steueraufwendungen hätten dazu beigetragen, sagte Rosen. Im Gesamtjahr rechnet der Konzern nun mit einer Steuerquote von 14 Prozent nach zuvor 18 Prozent. "

Statistisch mus man der geänderten Umsatzberechnung folgen und anstelle irgendwelcher verminderten Umsäte die Neuberechnung für 2016 als ersten Wert angeben und davon in Zukunft +/- berechnen. Für uns sofort bleibt aber die verminderte Steuerquote. Sie wird in allen Quartalen erst im EpS zu spüren sein. Das EBIT ist eben der Lügenwert, aus dem alles und nichts zu erkennen ist. Das EpS dagegen bleibt aber für den Anleger als der harte belastbare Wert, den es zu kaufen gilt.

Bei dem geschätzten Mittelwert der Analysten von 726 Mio. für das zweite Quartal ergibt sich alleine eine Differenz von 29 Mio. zugunsten der Post (die übrigens so nicht aufgetaucht sind). Das sind alleine fast 3 Cent EpS.

Alles Gute

Der Chartlord
Antworten
Chartlord:

Für alle,

 
02.08.16 14:58
die es bis morgen nicht aushalten, hier die Vergleichswerte aus den letzten unbelasteten Vorjahren. Daran kann man schematisch die Entwicklung ablesen und jeder für sich seine Hochrechnung vornehmen :

2014 EBIT in Mio.

Q1 726   Q2 654   =   Unterschied 72 Mio.


2014 Gewinn nach Steuern in Mio.

Q1 502   Q2 461   =   Unterschied 41 Mio.


2016 EBIT in Mio.

Q1 873   Q2   ?


2016 Gewinn nach Steruern

Q1 639   Q2   ?



Abstand EBIT Q1 2014 zu 2016 = 147 Mio.

Abstand Gewinn nach Steuern Q1 2014 zu 2016 = 137 Mio.

Abstand EBIT Q1 2014 zu Gewinn Q1 2014 = 224 Mio.

Abstand EBIT Q2 2014 zu Gewinn Q2 2014 = 193 Mio.


Bei gleichen Abständen und Unterschieden ergäbe sich folgenden Bild :

2016 EBIT in Mio.

Q1 873  (-72 Mio)   Q2 801

2016 Gewinn nach Steuern in Mio.

Q1 639  (-41 Mio)   Q2 598

Der Abstand von EBIT Q2 2016 zu Gewinn nach Steuern Q2 2016 ist um 10 Mio. größer = liegt also im Trend. Dann erst sieht man wie schlimm die Bewertungen ausfallen können. Der Mittelwert der Schätzungen liegt bei 521 Mio. Nur wo soll man 77 Mio. Gewinn nach Steuern abziehen ? Die Schwankungsbreite der Werte in den unbelasteten Jahren betrug 20 - 40 Mio. - aber immer nach oben, wegen der steigenen Entwicklung.

Bitte ganz entspannt bleiben !
(ich bleibe trotzdem bei 39 Cent und nicht bei 49 Cent, die dem Wert von 598 entsprechen)

Der Chartlord
Antworten
Pauli123:

@CL

2
02.08.16 15:37
@CL: Danke fuer deine Rechnung.

Leider kann ich deine Rechnung nicht nachvollziehen:

Warum gehst du davon aus, dass die "Abstaende Q1-Q2" gleich bleiben? Oder sollten wir den Abstand als proportional zu Q1 annehmen?
Dann muesste man  die Abstaende -72, -41 etwa 20-30% hoeher ansetzen.

Und worauf basiert deine 39cent Schaetzung, wenn nicht auf deinem Modell?

pauli
Antworten
Chartlord:

@pauli

 
02.08.16 18:49
Ganz einfach, solange keine fundamentalen Nachrichten vorhanden sind, muss man von unveränderten Zahlen ausgehen, und das ist bei der Post der Fall, wenn man die Zahlen von Zalando nicht als push nach oben bewerten will. Mir sind keine Veränderungen bekannt, die sich auf das Geschäftsmodell der Post auswirken. Die neuesten Zahlen des Einzelhandelsverbandes haben das bestätigt. (= +9,4% Internethandel) Das ist der Vorteil des Marktführers, der den Marktanstieg mindestens auch erreicht haben wird, ansonsten wäre der Markt nicht so gestiegen. (gut möglich, dass auch Amazon das Ergebnis der Post angetrieben haben wird, denn ohne Versandanteil wären die nicht so stark gestiegen)

Also liegt tendenziell der gleiche systematische Anstieg zu Grunde, der auch schon 2014 bei der Strategie 2015 zu Grunde lag und der mit dem ersten Quartal 2016 auch fortgesetzt wurde; nur viel höher. Also rechne ich die damaligen Wertabstände zu den Zahlen des jetzt ersten Quartals. Natürlich ist das etwas ungenau, aber für eine Hochrechnung reicht es alle Male. Und die Ungenauigkeit muss nicht zwangsläufig nur nach unten führen. Größere Einflussfaktoren wären bekannt gegeben worden.

Meine 39 Cent sind der bisher höchste EpS Wert, den die Post im zweiten Quartal erreicht hatte. Also gehe ich von den unveränderten Höchstwerten aus, und lasse mich schön überraschen, weil ein Anstieg vorlag. Nur wieviel ist noch unbekannt. Deswegen ist das auch die Ausnahme, denn beim dritten Quartal hat man schon die beiden ersten Zahlen, auf die man verlässlicher hochrechnen kann. Dann ist bei mir schluss mit tiefstapeln.

Alles Gute

Der Chartlord

P.S. Und auf diese Idee (Hochrechnung unverändert-nachrichtenlos) sind bestimmt auch andere Analysten gekommen.
Antworten
Chartlord:

Und schneller Nachtrag

 
02.08.16 18:57
Und für die Veränderungen der Abstände müsste man auch Informationen für diese Veränderungen haben, denn wir rechnen hier nicht in Anteilen oder Prozenten sondern in absoluten Zahlen, die solange so absolut bleiben, wie keine Veränderung sie absolut verändert. Also nicht Punktrechnung mit Strichrechnung mischen. Es gilt nur Plus und Minus, denn es sind Geldbeträge.
(Ansonsten hätte man auch die Ergebnisse aller Folgequartale nach dem allerersten als Prozentwert des ersten angeben müssen, aber genau das darf man nicht, denn jedes legt seine Zahlen absolut selbst vor. Und dieses absolute lässt sich nicht als anteiliger Wert sondern nur als Differenz betrachten und die ist auch nur absolut.)

Der Chartlord
Antworten
scott.87:

@pauli

 
03.08.16 05:07
Ich kann die Rechnung auch nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist das eingeklammerte aus 19850 auch quatsch. Natürlich kann man nicht in absoluten Zahlen rechnen, sondern wenn man schon eine so simple Logik aufstellt (was ich übrigens gut finde) muss man schon prozentual rechnen. Und dann käme man bei Q2 nach Steuern auf ca 574mio.

Ich lass mich einfach überraschen, wir können noch soviel rechnen, beeinflussen können wir es nicht. Und da ich ohnehin nicht verkaufe egal ob Q2 mehr oder weniger als 574mio bringt ist es mir eh egal :)
Antworten
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