in die Fresse der Analysten werden die Zahlen der Post für das zweite Quartal sein.
Sofern kein Weltuntergang abläuft, werden die Analysten verzweifeln, weil die Post etwas liefert, was viele Analysten gar nicht gerne sehen.
Ein Gewinnsprung über einen Gewinnsprung.
Durch das Grottenjahr 2015 wurde mit der Rückkehr in die Strategie 2020 ein Gewinnsprung in die für 2016 erwarteten Zahlen erwartet. Leider lieferte die Post noch zusätzlich einen Sprung darüber hinaus. Schlimm, wenn man dazu erst die Bestätigung dieses Trends abwarten muss, bevor man damit eine Ausrichtung auf das ganze Jahr 2016 und noch viel schlimmer für das kommende Jahr vornehmen kann.
Was hätten wir denn da ?
57 Cent der Post im ersten Quartal sind ca. 10 Cent über den bisherigen Erwatungen für 2016 innerhalb der Strategie 2020. Da war bisher 191 Cent bis 195 Cent erwartet worden. Geht man von einem stabilen Trend für 2016 aus, in dem das erste Quartal den Ausgangspunkt beschreibt, von dem aus man schematisch auf den weiteren Jahresverlauf hochrechnen kann, so kann man für das zweite und dritte Quartal je 10% vom ersten abziehen und für das vierte Quartal 30% drauflegen.
Das wären aber 57 Cent fürs erste Quartal 51 Cent für das zweite und dritte Quartal und 73 Cent für das vierte Quartal. Macht zusammen 232 Cent. Noch ist es nicht soweit, aber genau das droht die Post vorzulegen, wenn die entsprechenden Verhältnisse der Quartale untereinander der letzten Jahre so auch in diesem Jahr auftreten werden. Nun gut das erste Quartal war ein Rekordwert, aber da die Expansion der Post immer weiter fortschreitet bleibt es bei diesem hohen Niveau.
Vollkommen irren werden die Analysten, wenn sie davon auf 2017 schliessen müssen, wo rein technisch ein linearer Anstieg von 2016 aus erwartet wurde, aber nicht von diesen Werten aus. Da drohen Werte über 250 Cent, die unfassbar hoch sind.
Alles Gute
Der Chartlord